„Fliegen mit verklebten Federn.“ von Nella Rausch

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Das ich super viel lese und da auch durchaus unterschiedliche Genres, dass wisst ihr ja schon. Das ich auch schon mal im Genre Sachbuch unterwegs bin, ist euch ja auch geläufig und genau dort habe ich das neue Buch der Autorin und Krebsaktivistin Nella Rausch lesen dürfen.

Dann schauen wir doch direkt mal, um was es in ihrem Buch geht …

Fliegen mit verklebten Federn.: Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest. Ein Erfahrungs- und Strategiebuch. von Nella Rausch

Inhalt: Die Therapie ist vorbei. Keine Chemos mehr, keine Bestrahlung, keine Kontrolltermine im Wochenrhythmus. Endlich frei. Alles gut – oder? So sollte es sich anfühlen. Doch stattdessen beginnt eine Zeit, über die niemand spricht. Der Phönix aus der Asche, dieser vielbeschworene, bleibt am Boden. Seine Flügel sind verklebt, das Gefieder schwer – er hat Ladehemmung. Und das, was eigentlich Neubeginn heißen sollte, fühlt sich an wie eine Sackgasse.

„Fliegen mit verklebten Federn“ erzählt von genau dieser dritten „verflixten“ Phase – der, von der Dir niemand etwas sagt. Wenn die Seele erst nach der Therapie zu Wort kommt. Wenn das Umfeld mit großem Unverständnis reagiert, weil „jetzt doch alles wieder gut“ ist – und Du trotzdem nicht weißt, wie es weitergehen soll.

WORUM ES GEHT: Dieses Buch beschreibt die „verflixte dritte Phase“ nach einer Krebsdiagnose, die sich für die meisten total überraschend und lähmend über das neue Leben legt.

Es verbindet persönliche Erfahrungen mit Erkenntnissen aus Psychoonkologie, Mind-Body-Medizin und Positiver Psychologie.

Es zeigt, warum diese Phase so schwer ist – und wie sie zur wichtigsten Deines Lebens werden kann.

Mit ehrlichen Geschichten und eigenen Erfahrungen der Autorin, Schreibimpulsen, Übungen, Checklisten und Beiträgen von Expertinnen und Experten wie Dr. Sabrina Han (Bewegung/Fatigue), Silke Hartmann (Atmung), Gaby Nele Kammler (Yoga), Gottfried Vollmer (transzendentale Meditation) und Martina Kahlert (Ernährung).

AUFBAU Von der Frage „Alles wieder gut?“ führt das Buch durch neun Kapitel:

Warum nach der Therapie nichts mehr ist wie vorher.

  • Das „Drei-Phasen-Modell a la Nella“.
  • Erwartungsdruck und Perspektivlosigkeit. 
  • Die Angst nach dem Krebs – und neun Schritte, ihr zu begegnen. 
  • Denke neu: Routinen, heilsames Schreiben, Liebe, Libido, Glueck. 
  • Loslassen: Freunde, Beruf, alte Rollen – Sinnsuche. – Bewusster leben: Bewegung, Atmung, Yoga, Meditation, Ernaehrung. 
  • Learnings und neue Spielregeln. 
  • Und zuletzt die Frage: Willst Du Dein altes Leben vor der Krebsdiagnose zurück? Mit Antworten von Menschen, die mir ihre Sichtweise anvertraut haben.

Daten zum Buch

gelesene Version: Tachenbuch

Seitenzahl: 238 Seiten

Herausgeber: Selfpublisher 

Veröffentlichung: 04.02.2026

Ein Buch, dass dich fliegen lehrt

Mit einem Klick zum Buch.

Das vorliegende Buch habe ich durch den Newsletter der Autorin Nella Rausch entdeckt und konnte einfach nicht widerstehen. Ich musste es einfach haben, doch bevor ich mehr über den Inhalt erzähle, lasst uns, wie bei meinen Rezensionen üblich, einen Blick auf das Cover werfen. 

Das wunderschöne Cover wurde von Doreen Bierdel von Fotohandwerk* erstellt. Wir sehen dort die Autorin und wie ich finde, so macht sich Nella wirklich toll auf ihrem Cover.

Damit komme ich direkt zum Inhalt des Buches … Ich selbst bin ja nun in Jahr 7 1/2 nach meiner Diagnose Brustkrebs und auch jetzt noch hilft mir Nellas Buch. In vielen Kapiteln habe ich mich bzw meine Probleme wieder gefunden und die dort eingebunden Hilfsmöglichkeiten finde ich sehr gut gewählt.

In der Art wie die Autorin dieses Buch geschrieben hat, merkt man deutlich, dass es kein reines Fakten sammeln ist. Hier spricht jemand, der die Seite des Krebspatienten sehr gut kennt. Jemand, der all die Phasen selbst durchleben musste. Genau deshalb bin ich so begeistert von diesem Ratgeber. Denn genau das ist dieses Buch für mich. 

Meist, wenn überhaupt, findet man Bücher zur Akuttherapie für Krebspatienten, doch einen Ratgeber für die Zeit danach, den hat man, bis jetzt, vergeblich gesucht. Ich nutze Nellas Buch, seit ich es habe, ziemlich oft. Denn mit jedem Mal, finde ich noch weitere Hilfen, welche ich umsetzen kann. 

Was mir unteranderem auch sehr gut gefallen hat ist, dass Nella etliche Gesprächspartner in ihrem Buch zu Wort kommen lies. Einige davon sind mir sogar gut bekannt, Personen bei denen ich auch schon gute Hilfestellungen bekam bzw gefunden habe. 

Unter all ihren Gesprächspartnern war auch eine gemeinsame Freundin von Nella und mir, mein Engel Su. Leider verstarb sie vor der Veröffentlichung dieses Ratgebers, doch Nella hat für sie eine kleine Widmung am Ende ihres Buches geschrieben. 

Volle Punktzahl für diesen Ratgeber

Buchbewertung 5 Bücher
5 Bücher

Herzensempfehlung und Dankeschön

Ich kann jedem Krebspatienten diesen tollen und vor allem hilfreichen Ratgeber einfach nur empfehlen. Wer sich dieses Buch nun auch zulegen möchte, der kann dies bei der Autorin direkt* oder auch beim großen A*.

Grüßle eure Ela

5. Juni => GREEN HAIR DAY

Ein Zeichen der Hoffnung, Solidarität und Aufmerksamkeit

Jedes Jahr am 05. Juni findet der Green Hair Day statt – eine besondere Aktion des St. Johannes Hospital*, die auf an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche aufmerksam machen möchte. 

Ein Tag, der nicht nur Farbe in den Alltag bringt, sondern vor allem Hoffnung, Zusammenhalt und Sichtbarkeit.

Denn Krebs betrifft nicht nur Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – eine Nachricht, die das gesamte Leben von einem Moment auf den anderen verändert. Plötzlich bestimmen Arzttermine, Krankenhausaufenthalte, Chemotherapien und Unsicherheiten den Alltag. Für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Familien.

Gerade für junge Menschen ist diese Zeit oft besonders schwer. Während Freunde Schule, Hobbys und Freizeit genießen, kämpfen andere um ihre Gesundheit, ihre Kraft und manchmal auch um ihr Selbstbewusstsein.

💚 Warum ausgerechnet grüne Haare?

Die Idee hinter dem Green Hair Day ist ebenso simpel wie wunderschön:
Menschen setzen mit grünen Haarsträhnen, grünen Perücken, Haaraccessoires oder grüner Kleidung ein sichtbares Zeichen der Solidarität.

Die Farbe Grün steht dabei für:


🌿 Hoffnung
🌿 Leben
🌿 Mut
🌿 Zuversicht
🌿 Gemeinschaft

Besonders während einer Krebstherapie verlieren viele Betroffene ihre Haare. Für Außenstehende mag das nebensächlich erscheinen – für die Erkrankten selbst bedeutet es jedoch häufig viel mehr. Haare gehören für viele Menschen zur eigenen Identität und zum Selbstbild. Der Haarverlust macht die Krankheit plötzlich sichtbar und erinnert Betroffene jeden Tag daran, was sie gerade durchstehen müssen.

Genau deshalb hat die grüne Haarsträhne eine so starke Symbolkraft:
Sie zeigt:


💚 Du bist nicht allein.
💚 Wir sehen dich.
💚 Wir denken an dich.

🌿 Kleine Zeichen können Großes bewirken

Oft unterschätzen wir, wie viel Kraft in kleinen Gesten steckt.

Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr oder ein sichtbares Zeichen der Unterstützung können Menschen in schweren Zeiten unglaublich viel bedeuten. Der Green Hair Day möchte genau dieses Bewusstsein stärken und gleichzeitig das Thema Krebs bei Kindern und Jugendlichen mehr in die Öffentlichkeit rücken.

Denn obwohl Krebs viele Familien betrifft, wird oft viel zu wenig darüber gesprochen, wie belastend die Situation emotional wirklich ist:

  • die Angst vor Untersuchungen
  • die langen Therapien
  • die Unsicherheit
  • die körperlichen Veränderungen
  • und die Sorgen der Angehörigen

Umso wichtiger ist es, Solidarität sichtbar zu machen und Betroffenen das Gefühl zu geben, nicht vergessen zu sein.

🎗️ Aufmerksamkeit schenken statt wegsehen

Der Green Hair Day erinnert uns daran, wie wichtig Mitgefühl, Menschlichkeit und Zusammenhalt sind.

Hinweis: Mit Canva KI erstellt.

Man muss keine großen Aktionen starten, um ein Zeichen zu setzen. Schon kleine Gesten können Aufmerksamkeit schaffen:


💚 eine grüne Strähne im Haar
💚 grüne Kleidung
💚 ein Foto in den sozialen Medien
💚 Gespräche über das Thema
💚 oder einfach bewusstes Hinschauen statt Wegsehen

Denn manchmal sind genau diese kleinen Dinge das, was Hoffnung schenkt.

📱 Gemeinsam sichtbar werden

Auch die Frauenselbsthilfe Krebs* beteiligt sich rund um den Green Hair Day in den sozialen Medien* an einer schönen Mitmach-Aktion unter dem Hashtag #GreenHairday.

Jeder, der möchte, kann sich mit grünen Haaren, einer grünen Perücke, Haarsträhne oder anderen grünen Elementen zeigen und damit öffentlich ein Zeichen der Solidarität setzen. 💚

So entsteht gemeinsam eine sichtbare Bewegung voller Hoffnung, Unterstützung und Zusammenhalt für alle Betroffenen und ihre Familien.

Vielleicht macht ihr ja ebenfalls mit und setzt am 05. Juni ein kleines grünes Zeichen. 🌿

Bin sehr gespannt auf eure grüne Haarpracht 🤣.

Grüßle eure Ela

PINK Walk 2026 – lasst uns gemeinsam helfen

Pink Ribbon Deutschland Walk Button

Manchmal braucht es gar nicht viel, um etwas Großes zu bewegen. Ein Schritt nach dem anderen. Ein bisschen Zeit. Ein offenes Herz.

Am 1. Mai 2026 ist es wieder soweit: Der mittlerweile vierte PINK Walk startet – und ich möchte dich heute ganz bewusst dazu einladen, ein Teil davon zu sein. Bevor ich meine persönliche Bitte an dich richte, lass uns einen kurzen Blick darauf werfen, was eigentlich hinter dieser besonderen Aktion steckt:

PINK Walk Arbeit: Aufklärung und Aufmerksamkeit

PINK Walk setzt sich dafür ein, mit ihrer Kommunikation und vielfältigen Aktivitäten deutschlandweit mehr Aufklärung und Aufmerksamkeit zum Thema Brustkrebs zu schaffen. Sie richten sich dabei an gesunde Frauen im Hinblick auf die Früherkennung der Krankheit, sowie Möglichkeiten der Risikoreduzierung durch einen gesunden Lebensstil, aber auch an Betroffene und deren Umfeld.

Bereits ab einem Alter von 30 Jahren wird eine jährliche Vorsorgeuntersuchung durch FrauenärztInnen empfohlen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Mit ihrer Kommunikation möchten sie jedoch auch auf die Wichtigkeit der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust aufmerksam machen. Durch das monatliche Abtasten lernt man den eigenen Körper sowie zyklusbedingte Veränderungen im Brustgewebe besser kennen und einschätzen. So können Frauen selbst aktiv dazu beitragen, mögliche Auffälligkeiten oder einen eventuellen Krebs frühzeitig zu entdecken – rund 80 Prozent der Mammakarzinome werden durch Selbstabtastung entdeckt. (Quelle*)

Lasst uns gemeinsam für Brustkrebs Sichtbarkeit bewirken

Vom 1. bis 31. Mai 2026 findet nun der vierte PINK Walk statt – und ich bin bereits zum dritten Mal mit dabei. Für mich ist es längst mehr als „nur“ ein Walk geworden. Es ist ein bewusster Monat, in dem ich mich bewege, innehalte und gleichzeitig etwas zurückgeben darf.

In dieser Zeit sammle ich nicht nur Schritte – für meine eigene Gesundheit und mein Wohlbefinden –, sondern auch Spenden, um die so wichtige Aufklärungsarbeit des PINK Walk zu unterstützen.

Und genau hier kommst du ins Spiel:

Wenn du mich unterstützen möchtest, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst mich über meinen privaten Account* begleiten oder selbst aktiv werden und als Teil der Lauftruppe im Namen der Frauenselbsthilfe Krebs* mitgehen.

Vielleicht magst du ein paar Schritte mehr gehen. Vielleicht magst du einen kleinen Betrag spenden. Vielleicht magst du diesen Beitrag einfach teilen, um noch mehr Menschen zu erreichen.

Egal, wie dein Beitrag aussieht – er zählt.

Denn es geht um Sichtbarkeit. Um Aufklärung. Und am Ende um etwas, das uns alle betrifft: Gesundheit, Leben und die Chance, frühzeitig hinzuschauen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, bis hierher zu lesen – und vielleicht sogar, ein kleines Stück des Weges mitzugehen. 💗

Grüßle eure Ela

Meine Krebsgeschichte: Therapie geht in die letzte Runde

Brustkrebsschleife

Immer mal wieder lese ich von anderen Krebspatientinnen, dass endlich jede Art von Therapie beendet ist. Das Leben kann wieder weitergehen – wenn auch als ein neues Leben.

Soweit bin ich leider noch nicht. Und doch ist es okay, so wie es gerade ist.

Nach-Vorsorge-Kontrolltermin absolviert

Heute stand wieder mein halbjährlicher Kontrolltermin bei meiner Gynäkologin an – oder wie ich ihn liebevoll nenne: mein Nach-Vorsorge-Kontrolltermin.

Auf dem Plan standen nicht nur die üblichen Nach- bzw. Vorsorgeuntersuchungen, sondern auch einige weitere Punkte, die abgeklärt werden sollten.

Unter anderem schwebte da das Damoklesschwert: Hormontherapie beenden oder weiterführen.

Kurz zurückgespult: Im Therapieplan jeder Brustkrebspatientin stehen in der Regel fünf Jahre Antihormontherapie.

Da bei mir der Gendefekt BRCA2 festgestellt wurde, kamen nach diesen fünf Jahren noch einmal 2,5 Jahre hinzu – verbunden mit dem Hinweis, dass eventuell weitere 2,5 Jahre folgen könnten.

Und genau diese Entscheidung stand heute an.

In Absprache mit meiner Gynäkologin habe ich mich dazu entschieden, die Therapie um weitere 2,5 Jahre fortzuführen. Am Ende werde ich die Antihormone dann insgesamt zehn Jahre eingenommen haben.

Ich hoffe inständig, dass sich dieser miese Beifahrer nicht zurückmeldet.

Mit dieser Entscheidung, drei Überweisungen (Brust-Sono, Brust-MRT und Knochendichtemessung), einem Rezept für meine Antihormontherapie (Anablock) und einem neuen Termin im September bin ich schließlich guten Mutes aus der Praxis gegangen.

Und ich darf sagen: Es geht mir gut.

Rostocker Heide / Privatfoto Ela Theede

Keine Auffälligkeiten – weder zu sehen noch zu fühlen.

Nun hoffe ich einfach, dass meine Ärztin mich nicht wegen des Abstrichs anruft. Dieses Mal wird auch HPV wieder mit überprüft.

Allen meinen lieben weiblichen Followern – aber auch den männlichen – lege ich, wie so oft, ans Herz:

Achtet auf euch. Nutzt die Möglichkeiten der Vorsorge. Nehmt eure Gesundheit ernst.

Grüßle eure Ela 

Weltkrebstag – Wenn Mitgefühl sichtbar wird

Der 4. Februar ist mehr als ein Datum im Kalender. Er ist ein leiser Moment im Jahr, der uns daran erinnert, wie zerbrechlich – und zugleich wie kostbar – das Leben ist. Weltweit steht dieser Tag im Zeichen des Weltkrebstages. Ein Tag, der verbindet: Menschen mit Hoffnung, mit Erinnerungen, mit Fragen – und manchmal auch mit stiller Sehnsucht nach Trost.

Vielleicht denkst du heute an jemanden. Vielleicht bist du selbst betroffen oder trägst die Geschichte eines geliebten Menschen in deinem Herzen. Und vielleicht lädt dich dieser Tag einfach ein, für einen Augenblick innezuhalten und bewusst zu atmen.

🎗️ Ein Tag, der verbindet – die Bedeutung des Weltkrebstages

Der Weltkrebstag wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen und findet seitdem jedes Jahr am 4. Februar statt. Sein Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen, Prävention zu stärken und Menschen weltweit miteinander zu verbinden. (World Cancer Day*)

Das aktuelle Motto „Gemeinsam einzigartig – United by Unique“ erinnert daran, dass jede Erfahrung mit Krebs anders ist. Jede Geschichte ist individuell – und doch entsteht aus all diesen Wegen ein gemeinsames Band aus Mitgefühl und Zusammenhalt. (Deutsche Krebshilfe*)

Weltkrebstag

Es geht nicht nur um Zahlen oder Diagnosen. Es geht darum, den Menschen hinter der Krankheit zu sehen.

🌍 Zwischen Zahlen und Hoffnung

Krebs gehört weltweit zu den großen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Auch in Deutschland zeigen aktuelle Zahlen, wie präsent das Thema ist: Fast jede zweite Person erhält im Laufe ihres Lebens eine Krebsdiagnose. (Welt*)

Und doch gibt es Entwicklungen, die Hoffnung schenken. Fortschritte in Forschung, Früherkennung und Behandlung führen dazu, dass die altersbereinigte Krebssterblichkeit seit Jahren sinkt. (Welt*)

Diese Fakten wirken vielleicht schwer – und gleichzeitig erzählen sie von Menschen, die neue Wege gehen, von medizinischem Fortschritt und von kleinen Lichtblicken im Großen.

🤍 Mehr als eine Krankheit – die leisen Geschichten dahinter

Hinter jeder Diagnose steht ein Leben, das weitergeht. Mit neuen Fragen, neuen Grenzen – aber auch mit neuen Formen von Stärke.

Der Weltkrebstag lädt uns ein, die Perspektive zu verändern: nicht nur auf die Krankheit zu schauen, sondern auf die Würde, die Gefühle und die Einzigartigkeit jedes Menschen. Genau darin liegt die Kraft des Mottos „United by Unique“ – gemeinsam verbunden, ohne die eigene Geschichte zu verlieren. (uicc*)

Manchmal sind es die leisen Gesten, die tragen: ein ehrliches Gespräch, eine Umarmung, ein stiller Gedanke.

🌱 Was wir heute tun können – kleine Schritte mit großer Wirkung

Nicht jeder kann die Welt verändern – aber jeder kann einen kleinen Unterschied machen. Vielleicht bedeutet das heute:

✨ sich über Vorsorge und Früherkennung zu informieren

✨ offen über Ängste und Erfahrungen zu sprechen

✨ einem Menschen zuzuhören, ohne sofort Antworten geben zu müssen

✨ sich selbst mit mehr Achtsamkeit zu begegnen

Der Weltkrebstag erinnert daran, dass Gemeinschaft nicht laut sein muss. Oft beginnt sie im Stillen.

🕊️ Ein stiller Abschluss

Vielleicht ist dieser Tag wie ein sanfter Windstoß durch den Alltag – kaum sichtbar, aber spürbar. Ein Moment, der uns einlädt, innezuhalten und zu fühlen: Dankbarkeit, Mitgefühl, Hoffnung.

Möge der Weltkrebstag nicht nur an Herausforderungen erinnern, sondern auch an das, was Menschen trägt: Verbundenheit, Liebe und die leise Gewissheit, dass kein Weg allein gegangen werden muss. 🌿

Grüßle eure Ela

Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast von Kendra Zwiefka

Im letzten Jahr hat die liebe Kendra Zwiefka mal wieder einen kleinen Aufruf in der Krebsbubbel für ihren Podcast „Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast“ gestartet und dieses Mal habe ich mich dann getraut und mich bei ihr gemeldet. Nach ein paar WhatsApp Nachrichten war es dann im Januar endlich soweit und das Interview fand statt. Für mich war es das erste Podcast Interview, auch wenn ich schon ein paar Mal in Sachen Krebs (und auch zu meiner Tätigkeit als Bloggerin im Buchbereich) interviewt wurde, wobei diese Interviews dann aber in schriftlicher Form waren. Ein Podcast ist da schon eine andere Hausnummer und ich war auch entsprechend nervös. 

Die liebe Kendra hat mir ihren Beitragstext und weiteres Material zukommen lassen, damit ich euch unser gemeinsames Gespräch auch zeigen kann. Habt also viel Spaß beim schauen/hören, egal auf welche Plattform ihr zugreift. 

Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast

In dieser Folge von „Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast“ spreche ich mit Michaela (Ela) über ihre Weg mit Brustkrebs, dem BRCA2-Gendefekt und darüber, was es bedeutet, nach der Diagnose wirklich zu leben.

Ela erhielt 2018 meine Brustkrebsdiagnose, wurde brusterhaltend operiert und bestrahlt.

2020 folgte die Diagnose BRCA2, ausgelöst durch mehrere Erkrankungen in ihrer Familie.

Heute begleitet sie Menschen als Achtsamkeits- und Meditationscoach* – mit viel Ruhe, Tiefe und Ehrlichkeit.

In diesem Gespräch sprechen wir unter anderem über:

• den Umgang mit genetischer Veranlagung (BRCA2)

• warum Heilung nicht immer „gesund werden“ heißt

• Achtsamkeit & Meditation nach einer Krebsdiagnose

• Selbstwirksamkeit statt Durchhalten

• Ehrenamt, Selbsthilfe & neue Wege

• warum jede Krebsdiagnose gleich viel wert ist – unabhängig von der Therapie

✨ Ein Gespräch über Würde, innere Haltung und darüber, wie wir wieder bei uns selbst ankommen können.

🔗 Links (von Ela)

👉 über mich

👉 meine Krebsgeschichte 

👉 Blog-Brustkrebs

👉 Herzensprojekt Krebsi fragt Krebsi

🔗 Links von Kendra Zwiefka 

📩 Kontakt

🎥 YouTube

🎵 TikTok

🙏 Unterstützung* (ehrenamtlicher Podcast)

Ab zum Podcast – viel Spaß dabei

„Heilung bedeutet nicht immer gesund zu werden.

Manchmal bedeutet sie, ganz zu werden.“

Dieses Zitat stammt aus meiner aktuellen Podcastfolge mit Michaela.

Wir sprechen über ihren Weg mit Brustkrebs, über innere Wandlung, über das Weitergehen – und darüber, dass Heilung viele Formen haben kann.

Ein ehrliches, leises Gespräch, das berührt und nachwirkt.

🎧 Die Folge findest du im Podcast Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast.

👉 Spotify* zum Hören

👉 Apple Podcast* zum Hören

👉 YouTube* zum Hören und Sehen

Über ein Abo der Kanäle freut sich Kendra auch, also lasst ihr doch nicht nur ein Like da.

Dankeschön und vielleicht mal mehr

Liebe Kendra, auch auf diesem Wege sage ich dir, nochmals 😘, vielen lieben Dank für diese wundervolle Möglichkeit und Erfahrung. Vielleicht bist ja auch du demnächst bei mir, meinem Herzensprojekt, zu Gast.

Und wenn nun andere Betroffene, Angehörige usw. sich durch den Podcast angesprochen fühlen, dann schreibt die liebe Kendra einfach an, sie freut sich schon darauf.

Ich hoffe, ihr hattet Freude und neue Erkenntnisse mit dem Podcast. Vielleicht mögt ihr ja kurz ein kleines Feedback hier unter diesem Beitrag da lassen. Dafür schon jetzt ein dickes Dankeschön.

Grüßle eure Ela

Krebsi fragt Krebsi – mit Christine

Krebsi fragt Krebsi


Das Jahr ist erst wenige Tage alt, aber dennoch werde ich nicht müde meine Krebsaufklärung zu betreiben. 

Neues Jahr und neue Interviewpartner in Sachen Krebsaufklärung

Ich war dann wieder in Sachen Krebsaufklärung und Krebslerinterview unterwegs und konnte dieses Mal die liebe Christine Raab dafür gewinnen. Gefunden und ein wenig kennengelernt habe ich sie über Instagram. Ich freue mich nun, dass ich euch unser Interview hier zeigen darf. Seid also gespannt, was so alles kommt und viel Freude beim Lesen.

Christine – Krebs und Yoga, passt!

Privatfoto

Liebe Christine, erst einmal herzlichen Willkommen hier auf meinem Blog und ich freue mich sehr, dass du dich meinem Fragenkatalog stellst. Lass uns einfach direkt anfangen.

Wer bist du? Wie heißt dein Homepage und deine Social Media-Seite?

Ich bin Christine Raab und du findest mich auf Christine Raab* und auf Instagram*.

Screenshot


Auf meiner Webseite findest du auch den Blog und dort schreibe ich schon seit 2012. Außerdem gibt es Videos von mir auf YouTube*, meinen Podcast „Yogisch by Nature*“ seit 2017 und den Gemeinschaftspodcast mit Babett vom Krebs-Campus* seit 2025 „Onko & OM*“.

Wow, du bist echt breit aufgestellt, dass finde ich richtig klasse und wünsche dir damit weiterhin Erfolg.

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

2014 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert und weil ich zu dem Zeitpunkt bereits 2 Jahre selbstständig war und nicht allen Leuten einzeln davon erzählen wollte dachte ich mir: Da nimmst einfach mal ein YouTube Video auf. 🙂 

Klasse, ich hab mich mal auf die Suche bei dir begeben und hoffe, dass ich das erste Video zum Thema Brustkrebs* gefunden habe. 

Mein Brustkrebs war Hormonrezeptor positiv, her2neu negativ, ich hatte 4 befallene Lymphknoten und habe leider auch ein Lymphödem. Nach Chemotherapie, brusterhaltender OP und Bestrahlung gab es pathologische Komplettremision und noch 5 Jahre Antihormontherapie (3 Jahre Zoladex + 5 Jahre Tamoxifen).

Die Details einer Brustkrebsdiagnose liest sich bei jedem echt schlimm.

2022 wurden Metastasen in Lunge, Rippenfell und verschiedenen Knochen (Sternum, BWK, LWK) entdeckt und meine Histologie ist jetzt Triple positiv. 

Oh ja, wenn erst einmal die Erstdiagnose steht, dann folgen leider sehr häufig noch weitere. Wobei es ja nicht immer so ist, wie leider bei dir. Ich hoffe und wünsche dir noch viele tolle Jahre.

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Im ersten Moment konnte ich das gar nicht richtig fassen. Erst als die Ärztin sagte, wir müssen so schnell wie möglich mit der Chemotherapie starten, wurde mir klar, was das heißt. Nach dem ersten Schock bin ich in eine „Ich funktioniere“ Situation gegangen, denn ich war selbstständig (damals als Make-Up Artist und im Bereich Kinderbetreuung. Ich hatte u.a. eine eigene Schwimmschule mit ca. 30 Kindern und hatte mehrere Minijob Angestellte für Kinderbetreuung (auf Events) und da musste erstmal alles geregelt werden. Dann kam der „Wir machen jetzt die komplette Therapie und danach ist alles wieder gut“ Modus. 

So ähnlich ging es mir auch, gefühlt war ich, nachdem ich es begriffen hatte, auf Autopilot im Modus Abarbeiten und funktionieren.

Spoiler: Geklappt hat das so natürlich nicht.

Leider höre ich es so häufig und bin so unendlich traurig darüber, da es immer jene erwischt, die mir so ans Herz gewachsen sind.

Der Moment der Metastasendiagnose war wesentlich schlimmer. Es war ein Zufallsbefund, weil ich schon längere Zeit Schmerzen hatte und als mir der Hausarzt mitteilte, dass die Auffälligkeiten im CT vermutlich Metastasen sind ist für mich eine Welt zusammengebrochen und zu Hause bin ich tatsächlich auch komplett zusammengebrochen. Ich habe nur geweint, dachte ich muss jetzt bald sterben und wusste auch, dass sich der Kinderwunsch nicht mehr erfüllen lässt. Ich saß also da in unserem neu gebauten Traumhaus und mein Leben lag in Scherben. 

Ich muss jetzt selber schlucken, nachdem ich das gelesen habe. Fühl dich gedrückt.

Warum hast du dich entschlossen, einen Homepage und eine Social Media-Seite zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Zum Zeitpunkt meiner erste Diagnose wollte ich zuerst die Menschen alle gleichzeitig informieren und nicht ständig jedem einzeln aufs neue davon erzählen müssen. Nach dem ersten Video kam riesiges Feedback und Interesse und deshalb wollte ich einfach alle auf dem Laufenden halten und habe regelmäßig YouTube Videos veröffentlicht. Als Make-Up Artist konnte ich mich gut schminken und habe dann auch beispielsweise ein Video mit Schminktipps veröffentlicht. 

Ich bin da einfach ganz offen und ehrlich rangegangen und als ich gemerkt habe wie sehr das anderen hilft, bin ich drangeblieben. 

Super und Respekt.

Mir fällt es inzwischen sehr leicht darüber zu reden und andere fühlen sich gut abgeholt und informiert durch mich. 

Es ist einfach toll, wenn man anderen Menschen helfen kann. Im Prinzip habe ich mein Leben lang auch beruflich nichts anderes gemacht und so ist es bis heute geblieben.

Es ist auch echt sehr wichtig, dass wir Betroffenen offen darüber reden, nur so können andere uns besser verstehen und Neubetroffene sehen, dass sie nicht alleine damit sind.

Ich möchte mit allem was ich tue, anderen helfen besser durch die Therapiezeit zu kommen und auch das „danach“ oder das Leben mit Krebs gut regeln zu können. Aber ich möchte auch bei Nicht-Betroffenen mehr Awareness schaffen dafür wie es uns geht. Und nicht zuletzt möchte ich auch gesellschaftlich/politisch Dinge verändern! Wir mit Metastasen werden immer mehr, einfach aus dem Grund, dass die Therapien immer besser werden und so weniger Menschen schnell an Krebs sterben. 

Frei nach der Devise „Sprich über Krebs“, nur so werden wir verstanden, warum wir sind, wie wir sind.

Deshalb müssen sich Gegebenheiten anpassen. Wir sind nicht mehr so leistungsstark wie vorher, aber wir liegen auch nicht nur halbtot im Bett. Wir haben einfach nur andere Bedürfnisse und es wäre schön, wenn beispielsweise Rehakliniken ihre Angebote dementsprechend ergänzen. Auch das Thema „Arbeiten“ darf neu gedacht werden.

Und für mich persönlich spielt auch die ungewollte Kinderlosigkeit durch Krebs eine Rolle. 

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Die Zeit der Therapie ist oft sehr überfordernd, anstrengend und insgesamt ist die Situation einfach nur scheiße. Man kann es nicht anders sagen und auch nicht schönreden.

Aber: Sie geht vorbei und du bist nicht machtlos. Es gibt so viele Möglichkeiten diese Zeit angenehmer zu machen und du solltest alle für dich nutzen. 

Suche dir Gleichgesinnte und andere Betroffene zum austauschen. Für mich war es immer sehr hilfreich offen und ehrlich darüber zu reden, aber da ist jeder Mensch anders und ich habe auch schon erlebt, dass manche das geheim gehalten haben und beispielsweise mit Perücken & Co. wie immer aussahen. Für mich wäre das zu anstrengend gewesen. 

Seit kurzem gibt es meinen kostenlosen Notfallplan. In dem teile ich auch direkt 3 Tipps zum ruhig und klar bleiben für die Zeit nach der Diagnose. Den kann man sich hier ganz einfach runterladen: Krebsnotfallplan*.

So eine tolle Sache, diesen Plan hätte ich bei meiner Diagnosestellung auch gerne gehabt.

Christine und ihre Yoga & Krebs Kurs

Die liebe Christine bietet einen Yoga & Krebs Kurs* an. Diesen kann man 7 Tage kostenlos testen und neben Yogaübungen gibt es auch einen Fahrplan durch die Therapie und einige Videos über Nebenwirkungsmanagement und anderes darin. 

Dankeschön 

Damit sind wir mit dem tollen Interview auch schon am Ende und was wir so alles über Christine und ihren Krebs erfahren durften. Vielen lieben Dank dafür und dir weiterhin alles Gute.

Wer noch Fragen an Christine hat, der stellt diese gerne unter den Beitrag in die Kommentare. Christine wird diese sicherlich beantworten.

Du bist auch Krebsi, oder hast damit zu tun, und möchtest mir bei mehr Sichtbarkeit zu diesem Thema helfen? Dann melde dich gerne, wie die liebe Johanna, einfach per Mail (steht im Impressum) bei mir.

All jene, die mein Herzensprojekt erst jetzt entdeckt haben, hier findet ihr alle bisherigen Interviews.

Ich wünsche euch allen viel Gesundheit.

Grüßle eure Ela

Mein Jahr 2025 – ein Leben zwischen Wellen, Worten & Wunder­momenten

Hallo du wundervoller Träumer! 🌻

Dieses Jahr war für mich wie ein Kaleidoskop: bunt und bewegt, voller Höhen und Tiefen – aber immer mit ganz viel Herz. Lasst uns gemeinsam noch einmal zurückblicken … 😌

🖤 Ein Abschied, der ins Herz schnitt

Im November habe ich einen der schwersten Abschiede meines Lebens erlebt:

Meine liebe Freundin Su hat ihre letzte Welle gefunden und ist am 6. November 2025 von uns gegangen. 💔

Sie war so viel mehr als nur eine liebe Bloggerfreundin: Wir haben gelacht, philosophiert, geschwiegen – und immer wieder gespürt, wie wertvoll echte Verbundenheit ist.

„Mach aus dem Rest deines Lebens das Beste aus deinem Leben.“

Dieser Satz begleitet mich seitdem. 

Hier findet ihr den kompletten Beitrag dazu.

🧠 Wenn der Körper spricht … und ich lernen darf zuzuhören

Dieses Jahr hat meine Gesundheit wieder ganz laut gesprochen.

Chronische Erkrankungen, Nebenwirkungen, Arzttermine – all das hat mir gezeigt, dass Selbstfürsorge keine Floskel ist, sondern Lebenswichtiger denn je.

🙏 Atemübungen, Meditation, Fatigue-Coaching und Neurokompass haben mir geholfen, wieder bei mir anzukommen. Diese Tools, die ich selbst erlernt habe, sind mir wie treue Weggefährten geworden. 

Resümee: Ich war vielleicht weniger aktiv hier auf dem Blog – aber mein Herz war immer da. 💛

📚 Das Jahr der Geschichten: Bücher, die mich begleitet haben

Ich war wieder im Leseflow! Hier ein kleiner Rückblick meiner Leseabenteuer: 📖

✨ The Connection – Love & Crime: Teil 1 & 2 von Amanda Frost – spannende Romantik an der Côte d’Azur. (Rezi 1 & Rezi 2)

✨ Die Wahrheit zwischen uns von Ruby M. Nicholson – eine liebevolle Geschichte über Nähe und Vergangenheit. (Rezi)

✨ Broken Promises (Dark Hunt 2) von Sarah Saxx – ein furioser Abschluss, der mich nicht losließ. (Rezi)

✨ NEIN! – Nicht mit mir von Noah Fitz – ein Thriller, der auch Herz und Verstand gepackt hat. (Rezi)

Jedes Buch war auf seine Weise ein Geschenk, und ich freue mich, dass ich meine Eindrücke hier mit euch teilen durfte. 💫

📲 Gedanken zum Bloggen & Social Media – ein ehrlicher Blick

Dieses Jahr hat mich auch an das Thema Social Media denken lassen. Manchmal fühlt es sich an, als würden wir zu sehr auf Plattformen vertrauen – und zu wenig auf das, was wirklich uns gehört: unsere eigenen Worte, unsere eigenen Räume.

Ich habe beschlossen, wieder mehr auf meinem Blog zu schreiben und Social Media eher als Ergänzung zu sehen – und nicht als Hauptbühne. 

💞 Krebs, Partnerschaft & Achtsamkeit – mein persönlicher Weg

Manche Geschichten gehen tief:

Der Krebs ist und bleibt ein ständiger Begleiter – und ja, manchmal ist er verdammt laut im Kopf. 😔

Aber ich habe dieses Jahr gelernt, offen damit umzugehen, zu sprechen und anderen Mut zu machen.

Auch in meiner Ehe durfte ich wachsen – gemeinsam mit meinem Seebär habe ich erlebt, wie Achtsamkeit unsere Beziehung bereichert hat. 

🤝 Herzensprojekt: Sichtbarkeit für Krebs­themen

Ein besonderer Moment war die liebe Johanna, die mich beim Herzensprojekt „Krebsi fragt Krebsi“ begleitet hat.

Gemeinsam haben wir eine wundervolle, ehrliche Stimme (unteranderem) für Darmkrebs sichtbar gemacht – ein Thema, über das viel zu selten offen gesprochen wird. 💪💕

Danke, liebe Johanna! 

🌟 Mein Abschlusswort für 2025

2025 war ein Jahr voller:

✨ Schmerz & Liebe

✨ Atempausen & Durchatmen

✨ Geschichten lesen & erzählen

✨ Verbindungen knüpfen & halten

Und am Ende bleibt:

Wir sind hier – wir atmen – und wir gehen weiter.

Mit Hoffnung im Herzen und Blumen im Blick. 🌻

Danke, dass du mich auf diesem Weg begleitest –

auf in ein neues, helles Jahr! 🎉

Grüßle deine Ela 💛

Krebs ist ein mieser Verräter – Brief an meine Maus Su

Trauerschleife

Ich bin unendlich traurig 😞. 

Traurig, weil meine Freundin Su nun nicht mehr da ist. 

Nie wieder können wir gemeinsam reden, lachen, blödeln. 

Nie wieder werde ich ihre Stimme hören, kann mit ihr diskutieren oder einfach nur zusammen schweigen. 

Wie ich Su kennen und schätzen gelernt habe

Kennengelernt habe ich Su durch unsere Gemeinsamkeit, den Krebs, auf Instagram. Wir zwei kamen dort ins Gespräch und dabei erzählte sie mir von ihrem Projekt Cancer Unites (dieses hat sie vor einer Weile beendet, es war nicht mehr gut für sie). Bei diesem Projekt habe ich ihr eine Weile mitgeholfen. Durch diese Zusammenarbeit merkten wir beide, wie sehr wir uns verstehen und so war es auch klar, dass ein Treffen stattfinden musste. Dieses war dann Ende 2022, Su kam in meine Heimat und wir trafen uns dann. Alles weitere unserer gemeinsamen Geschichte nahm da ihren Lauf. 

Screenshot

Su und ich haben uns schnell super verstanden und viel gechattet und auch telefoniert, sowie zwischendurch auch mal Videochats geführt. Auch war sie einige Male bei mir, dadurch das sie in meiner Nähe eine FeWo direkt an der Ostsee mit ihrem Mann besaß. Dort war ihr Rückzugsort, dort hat sie viel aufs Wasser gesehen und auch dort, wie in ihrer eigenen Heimat, hat sie ihrem Hobby  dem SuP gefrönt. Sie liebte es auf dem Brett durchs Wasser zu gleiten.

Auf ihrem Blog Diagnose Leben* hat sie es sich zu ihrer Aufgabe gemacht, über den Krebs aufzuklären. Anderen Möglichkeiten aufzuzeigen, was alles geht. su hat gezeigt, dass nichts so schlimm sein kann, um nicht dennoch sein Leben zu Leben. Eines ihrer Zitate sagt alles aus über Su:

Mach aus dem Rest deines Lebens das Beste aus deinem Leben.

Vor wenigen Wochen noch hatten wir ein sehr intensives Telefonat, hier war ich nun mal die Zuhörerin (meist war es eher umgekehrt). Ich erfuhr einiges, was sie so bewegte in den letzten Monaten und gestern nun musste ich das unvermeidliche bei Instagram lesen. Meine Su hat diese Woche für immer ihre Augen geschlossen.

Sus Abschied hat mir gezeigt, dass das Leben nun einmal nicht endlich ist. Ich bin auch jetzt wieder am weinen, obwohl mir das unvermeidliche klar war. Dennoch habe ich ihr so sehr noch ein bisschen mehr Zeit gewünscht. Vor allem frage ich mich, wie es nun wohl ihrem Wuschel, ihr kleines Kaninchen, geht. 

🖤 Krebs ist ein mieser Verräter! 🖤

Liebe Su, 

ich hoffe, dass du nun deinen Frieden gefunden hast, auch wenn ich hier gerade sitze und sehr weinen muss.

Ich vermisse unsere tollen Gespräche, die kurzen Momente des beisammen Seins, dass miteinander lachen und blödeln und auch einfach mal nur schweigen. 

Ruhe in Frieden meine süße Maus und ich hoffe, du hast nun deine Welle, auf der du weiter gleitest.

Grüßle deine/eure Ela

Nachtrag: Su ist am 6. November 2025 auf Rügen friedlich eingeschlafen. Sie wurde gerade einmal 43 Jahre alt. Mein herzliches Beileid ihrer Familie und Freunden.

Krebs und Partnerschaft – an sich arbeiten um zu leben

Ich muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben und dieses Mal sogar öffentlich. Denn eigentlich mache ich sowas nicht gerne, doch heute muss ich es doch mal. Es wird nicht schlimm, aber es muss einfach mal raus.

Krebs? Nicht mit mir!

Button - Krebs? Nicht mit mir!

Wie einige hier ja mitbekommen haben sollten, bin ich 2018 an Brustkrebs erkrankt und mittlerweile bin ich im siebten Jahr. Leider habe ich zu den eigentlich 5 Jahren Tablettentherapie schon einmal 2 1/2 Jahre drauf bekommen und Anfang nächsten Jahres steht wahrscheinlich noch weiter 2 1/2 Jahre im Raum. Das macht was mit mir und ich habe bei jeder Nach-/Vorsorgeuntersuchung dieses Damoklesschwert über mir. 

Nun würde bestimmt ein anderer sagen, warum machst du dich so verrückt? Nimm es hin und freue dich darüber, dass du mittlerweile Krebsfrei bist. Das stimmt im Grunde schon, nur ist das nicht immer so einfach und ein jeder geht mit so etwas anders um. Ich bin eben ein Mensch, der sich genau zu diesen Terminen immer wieder eben jene Gedanken macht. Aber ich arbeite daran, dass es besser wird.

Was mir jedoch in der Zeit sehr hilft, ist, dass ich mittlerweile sehr aktiv darüber rede und aufmerksam mache. Auch bin ich sehr aktiv bei den FSH Onliner*, der Selbsthilfeabteilung der Frauenselbsthilfe Krebs*. So wie ich beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe vor Ort bin.

Lernen und lernen lassen – Achtsamkeit, auch in der Ehe/Partnerschaft

Seit vielen, vielen Jahren wurde meine Ehe irgendwie komisch. Mein Seebär und ich waren uns zeitweise nicht immer grün. Wobei das sicherlich in vielen Ehen/Partnerschaften so sein wird bzw. sein kann. Das ist mir natürlich klar und wenn etwas besser laufen soll, dann müssen beide Seiten daran arbeiten. Ja und genau das habe ich getan.

Einige wissen auch dies eventuell, nämlich, dass ich 2024, durch einen kleinen Schupser meine Freundin Anett*, habe ich eine Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditionstrainerin* gemacht. Unbewusst hat in der Lernzeit der Seebär mit gelernt und dadurch mitbekommen, dass er nicht mehr alles mit mir machen konnte wie bisher. Er lernte, dass auch er umdenken musste, da ich eben nicht mehr so reagiert habe, wie er es gewohnt war. 

Durch diese Ausbildung hat sich mein Denken und dadurch auch unsere Partnerschaft zum positiven verändert und darüber bin ich super froh. Es zeigt mir, dass man es schafft und es immer Wert ist an sich und seine Partnerschaft zu arbeiten.

Grüßle eure Ela