Jahresrückblick und neues Jahr

Genau wie viele andere auch, habe ich mir Gedanken zum Jahr 2020 gemacht. 

Ein Jahr, dass es uns allen echt abverlangt hat. 

Ein Jahr, das Worte wie „Corona, Covid-19, Pandemie, Lockdown, Homeoffice, Homeschooling, Masken und Verschwörungstheoretiker“, aber auch „Donald Trump und die Präsidentenwahl“ beschert hat. 

Es mag jetzt jeder seine eigenen Gedanken dazu haben, dennoch gehe ich davon aus, ein jeder kann mit den Worten was anfangen. Sie machen durchweg schon Sorgen, auch wenn wir versuchen, diese weitgehend von uns zu schieben. Mal geht es, mal eben nicht. Jeder versucht auf seine Art und Weise mit den Gegebenheiten umzugehen.

Auch war es ein Jahr, in dem wir (nicht nur durch den Virus) liebe Menschen gehen lassen mussten 😔. 

Auch für mich persönlich hat es einige Sachen gegeben, die mich gefordert haben. So ist es auf jeden Fall die Tatsache, dass auch mir, nach meiner Schwester und unserer Mama, die Diagnose des BCRA2-Gendefektes gestellt wurde und ich darauf hin Anfang des Jahres mir vorsorglich die Eierstöcke und Eileiter habe entfernen lassen. Denn dort brauch ich nicht auch noch Krebsbefall. Aber ansonsten geht es mir derzeit wirklich, gesundheitlich, super. Die letzte Knochendichtemessung hat jedoch leider ergeben, dass ich das Medikament bezüglich der Osteoporose nehmen muss. Doch das habe ich ohnehin erwartet. Aber wisst ihr? Das ist echt ein Klacks gegen die Krebserkrankung. 

In all dem, was so dieses Jahr auf einen eingeprasselt ist, kann ich für mich sagen, dass ich sehr froh bin, dass uns Kurzarbeit und/bzw Jobverlust erspart geblieben ist. Auch hat sich im Grunde nicht gravierend etwas für uns geändert. 

Mein Resümee für dieses Jahr, die Maskenpflicht im Pflegebereich und bei Amtsgängen oder beim Einkaufen, sollte, in meinen Augen, beibehalten werden. Auch wenn alle geimpft wurden. Ich habe meine erste Impfung diese Woche erhalten, da ich in einem Pflegeheim arbeite. In gut drei Wochen bekomme ich dann die zweite Impfung. Ja und was soll ich sagen? Mir geht es gut, also traut euch und lasst euch auch impfen.

Nun zum neuen Jahr: 

Ich möchte deutlich mehr lesen, damit ihr hier noch mehr Tipps für neue Bücher bekommt, und ich werde wieder meine Stöcker zum Nordic Walking schnappen. Die habe ich in den letzten Monaten total vernachlässigt, dabei sollen unbedingt noch ein paar wenige Pfunde purzeln, damit ich endlich mein Wunschgewicht von 65 kg erreiche. Am Besten sogar noch mein Traumgewicht von 60 kg, wobei das wohl eher unrealistisch ist. Aber die 65 will ich schaffen. Es sind nur noch 4 Kilo, sollte ich also schaffen.

Also, packen wir‘s an und dann erreichen wir alles.

In diesem Sinne, habt ein tolles 2021!!!

Grüßle eure Ela 

Auf Wiedersehen liebe Nina

Heute komme ich, leider, mit eine sehr traurigen Nachricht. Eine sehr, sehr liebe Freundin hat den Kampf verloren 😭.

Am 22. Oktober 2020 mussten die Kieler Brustkrebssprotten (zu denen ich auch gehöre) sich von ihrer Powersprotte, der lieben Nina, verabschieden. Der miese Beifahrer hat sie uns viel zu früh genommen. Ich selbst habe sie erst vor sehr kurzer Zeit kennengelernt. Leider konnten wir uns, Corona bedingt, nicht mehr persönlich treffen. Aber wir haben uns einige Male per Videochat sehen können. So weiß ich, was für eine Person Nina war. Nämlich eine fröhliche und powergeladene Frau. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen und das habe ich sofort an ihr bewundert und tue dies noch.

Mit diesem Beitrag möchte ich meine letzten Worte direkt an Nina richten und wer mag, der darf sich dem gerne anschließen und dadrunter kommentieren.

Foto (c) Dr. Bettina Schwanck

„Liebe Nina, 

viel zu früh hat dieser miese Beifahrer dich von uns genommen, dennoch bin ich froh und dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte. Auch wenn dies leider nur per Videochat ging und ich doch so sehr gehofft hatte, dass wir uns einfach auch mal in die Arme nehmen konnten. Doch leider geht das nun nicht mehr. Ich hoffe dennoch, dass du nun, am Ende der Regenbogenbrücke mit deiner Fröhlichkeit und deiner grenzenlosen Power dort alles rockst. Ich werde dich nie vergessen und sage Danke, dass du da warst.

Deiner Familie wünsche ich in dieser schweren Zeit viel Kraft und Stärke. 

Nochmals vielen Dank für alles liebe Nina.“

😭🖤🕯

Bevor ich nun meinen Brief schließe, auf der Seite der Sprotten hat jeder die Möglichkeit über die dort zu findende Mailadresse ebenfalls einen Brief an Nina oder ihre Familie zu richten.

Und damit ihr Vermächtnis absolut nicht in Vergessenheit gerät, würden sich die Sprotten über eine Spende auf jeden Fall auch sehr freuen. Also vielleicht überlegt ihr euch ja dieses Jahr einfach mal in diese Richtung für eine Spende und sei sie noch so klein.

Grüßle eure Ela