Krebsi fragt Krebsi – mit Carina

Krebsi fragt Krebsi

Meine kleines Herzensprojekt „Krebsi fragt Krebsi“ geht in eine neue Runde. Wieder durfte ich einem Krebsi meine Fragen stellen und diese wurden in einem so tollen Text beantwortet, da musste ich erst einmal schauen, wie und wo ich diesen sinnvoll für euch unterteile.

Bevor ich euch das Resultat nun hier vorstelle und ihr es euch durchlesen könnt, möchte ich euch natürlich erst einmal verraten wen ich überzeugen konnte dabei zu sein.

Dieses Mal konnte ich die Österreicherin Carina von Brustkrebsreise für mein Projekt gewinnen. Aber lest einfach selbst einmal, was sie uns zu erzählen hat.

Eine Östereicherin stellt sich meinen Fragen

Foto von Carina (privat)

Hallo zusammen! Mein Name ist Carina, ich bin 37 Jahre jung und wie man an meinem Dialekt unschwer überhören kann, bin ich in Österreich geboren. 

Im Jahr 2009 schloss ich meine Ausbildung zur diplomierten Krankenschwester ab und konnte viele Jahre Berufserfahrung als OP-Schwester in einem gynäkologischen und geburtshilflichen OP sammeln. 2019 entschloss ich mich weiterzubilden und startete mein Studium zur Sozialarbeiterin.

Wow, was für ein Leben.

Als ich Anfang des Jahres 2021 völlig unerwartet die Diagnose hormonabhängiger Brustkrebs erhielt, brach eine Welt für mich zusammen…

Wem ging es nach so einer Diagnose nicht auch so? Ich dachte sogar, ich sterbe jetzt.

Es fiel mir zu Beginn sehr schwer mit dieser neuen und herausfordernden Situation umzugehen.  Überforderung, Sorgen und Ängste bestimmten meinen Alltag. Doch ich ließ mich nicht unterkriegen und suchte nach einem Ventil, um mit all meinen Gefühlen und Gedanken umzugehen.

Carina und Social Media 

Zu Beginn nutze ich meinen Instagram Account dazu, um meine Gedanken aufzuschreiben. Mein Krebstagebuch hat mir dabei geholfen die Dinge besser anzunehmen und meine Gedanken zu sortieren. Plötzlich fand da ein unfassbar schöner Austausch mit anderen Betroffen statt. Ich erfuhr sehr viel Verständnis, bekam Tipps und da waren Menschen, die mich verstanden.

Der Weg zur eigenen Homepage

Klick mich

Ich entschied meine Reise öffentlich zu teilen, um anderen Betroffenen Mut zu machen, aufzuklären und entsprechende Unterstützung zu bieten.

Heute habe ich den Krebs besiegt, befinde ich mich in Antihormontherapie und es ist mir nach wie vor ein Anliegen für andere Krebsbetroffene da zu sein und ihnen in dieser schweren Zeit beizustehen.

Carinas Netzauftritte findet ihr hier

Auf Instagram kannst du mich unter dem Namen BRUSTKREBSREISE* finden.

Auf meiner Website Brustkrebsreise* findest du digitale Produkte, die ich zur Unterstützung von Krebsbetroffenen und ihre Angehörige selbst kreiere. 

Zum Schluss noch eines

Ich möchte dir sagen, dass es sich lohnt zu kämpfen. Es lohnt sich weiterzumachen und es lohnt sich stark zu bleiben!

Glaub an dich, denn du bist stärker als du es dir nur irgendwie vorstellen kannst!

Melde dich gerne bei mir! Ich freue mich auf den Austausch mit dir!

Alles Liebe,

deine Carina

Danke

Auch ist sage dir, liebe Carina, vielen Dank für deine Worte und ich bin sehr gerne auch weiterhin im Austausch mit dir. Es bringt so viel Spaß und auch noch mehr, mit dir.

Meine lieben Blogfollower, wenn ihr nun noch Fragen an die liebe Carina, oder auch an mich, habt, dann stellt diese sehr gerne hier unter diesen Beitrag. Wir, Carina und ich, werden diese schnellstmöglich beantworten.

Mehr zum Projekt

Auch du bist Krebsi und möchtest bei mir deine Geschichte erzählen? Dann schreibe mich doch einfach per Mail an. Wir finden dann bestimmt zueinander.

Bis dahin, bleibt gesund und vor allem hört auf euren Körper.

Grüßle eure Ela

Krebsi fragt Krebsi – mit Shila

Krebsi fragt Krebsi

Lange lag mein Herzensprojekt brach (das letzte Interview war im Februar 2022), doch nun habe ich wieder einen lieben Krebsi überzeugen können, sich meinen kleinen Fragen zu stellen. Ich freue mich so sehr, dass ich die liebe Shila Driesch, ihres Zeichens MUTLÖWIN, einfangen konnte. Doch lest selbst einmal, was sie uns zu erzählen hat.

Die Mutlöwin Shila Driesch stellt sich meinen Fragen

Wer bist du?

Foto @ Privat

Ich heiße Shila, Shila Driesch. Im Juni darf ich meinen 48. Geburtstag feiern. Mit Sascha bin ich seit 21 verheiratet und zusammen haben wir 2 Söhne, Jonas und Bennet. Bis vor kurzem hatte ich den treuesten Labrador, den Ihr euch vorstellen könnt. 

Na, dann stoßen wir aber doch bald auf dich an 🥂. Auch ich habe eine fellnasige Seele, die hier rumwuselt.

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Im Netz findet Ihr mich am besten unter meinem Namen: Shila Driesch. Mein Instagram-Kanal heißt, wie mein Buch, die_mutloewin*.

Ich kennen dein Instagram Profil schon ein Weilchen und kann diesen einfach nur empfehlen. Schaut unbedingt bei Shila vorbei, es lohnt sich.

Mein nächstes Projekt ist der Aufbau einer Mutlöwin Community auf der Plattform SKOOL*. Ihr seid die Ersten, die das erfahren, denn eigentlich ist das noch ist geheim.

Wow, vielen lieben Dank und weiter im Text.

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Ich hatte ein triple negatives Mammakarzinom G3 in der linken Brust. Die Diagnose erhielt ich im Januar 2018. Da war der Tumor bereits um die 3 cm groß.

Oh je, so groß? Wie gruselig.

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Scheiße, ich werde meine Haare verlieren!

Ich habe in Gedanken schon Mützen ausgesucht.

Jetzt habe ich endlich einen Grund, aus der Versicherungsbranche auszusteigen!

Perfekt 😁, zu irgendwas muss der blöde Krebs ja gut sein.

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog/Homepage/Social Media-Seite zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Wir haben zwei Leben – das zweite beginnt in dem Moment, in dem wir erkennen, dass wir nur eines haben!

Was für ein tolles Zitat.

Dieser berühmte Satz von Konfuzius hat mich sehr zum Nachdenken gebracht:

  • Habe ich in meinem ersten Leben wirklich „gelebt“?
  • War ich wirklich glücklich? 
  • Woher kommt das ständige Gefühl, „nicht gut genug“ zu sein?

Rückblickend war ich ein sehr ängstlicher Mensch, der immer bestrebt war zu „funktionieren“ und das möglichst perfekt! Und genau das habe ich auch von meinem Körper erwartet – dass er immer perfekt funktionieren würde. Doch plötzlich gewann ich die Erkenntnis: Gesundheit ist zwar nicht alles im Leben, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!

Oh wie wahr und ich erkenne mich darin sogar selbst wieder.

Ich folgte dem Rat der Ärzte – aber darüber hinaus habe ich mich immer gefragt: Was kann ich selbst noch tun, um wieder gesund zu werden?

In meinem späteren Studium zum Gesundheits- und Präventionscoach beschäftigte ich mich stärker mit dem Einfluss von langanhaltenden Ängsten, Stress und Selbstzweifeln auf das Immunsystem. Dass es diesen Einfluss wirklich gibt, daran zweifelt selbst die Wissenschaft nicht mehr. 

Jeder kennt den Angsthasen. Seine Bekanntheit verleiht ihm sogar einen Platz im Duden. Sogar die Angsthäsin findest du dort. Aber die Mutlöwin kennt keiner. Sollte die Angst in unserem Leben etwa eine wichtigere Rolle spielen als der Mut?

An diesem Punkt in meinem Leben wollte ich endlich

  • meine Ängste und Selbstzweifel überwinden,
  • meinen Perfektionismus abstreifen und 
  • anfangen, an mich selbst zu glauben! 

Kurz gesagt: In meinem zweiten Leben wollte ich weniger Angsthäsin und mehr Mutlöwin werden! 

Cover Die Mutlöwin

Die Reise von der Angsthäsin zur Löwin ist nicht über Nacht zu bewältigen. Aber es eine Reise, die sich definitiv lohnt! Deshalb habe ich ein Buch* darüber geschrieben, um andere Menschen zu inspirieren. 

Und wie du mit deinem Buch inspirierst, mich auf jeden Fall. Wer mag, der liest sich doch gerne meine Rezension dazu durch.

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich.“ – „Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben.“ sagte der Körper zur Seele.

Ob dieses Zitat wahr ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Meine Wahrheit ist aber, dass es hilfreich sein kann, eine Krankheit, wie Krebs, nicht nur auf körperlicher Ebene zu betrachten, sondern so, wie wir Menschen sind, ganzheitlich. 

Das, was du dafür brauchst, ist eine Portion Mut – sei mutig und schau hin! 

Wie wahr.

Arbeite mit deinen Ärzten zusammen, aber gib die Verantwortung für deine Gesundheit, nicht komplett aus den Händen. Es gibt so viel, dass du selbst für deine Gesundheit tun kannst. 

Manchmal braucht es nur einen Menschen, der an dich glaubt: Du selbst!

Das sind die drei Dinge, die ich allen Menschen, ob gesund oder krank, gerne an die Hand geben möchte. 

Vielen lieben Dank für deine wundervollen und aufschlussreichen Antworten. Mit vielen davon sprichst du mir aus der Seele. Auch wenn ich noch nicht ganz eine Mutlöwin bin, so bin ich dennoch durch dein Buch und die darauf folgenden vielen tollen Chatgesprächen auf dem besten Wege eine zu werden.

Krebs als Chance sehen

Ich hoffe, dass wir, Shila und ich, anderen zeigen konnten, dass mit der Diagnose Krebs nicht sofort alles aus ist, sondern das man Wege, neue Wege beschreiten kann und sollte. 

Lasst uns den Krebs als Chance sehen und uns und unser Leben hinterfragen und umstrukturieren. In diesem Sinne, keine Macht dem Krebs.

Grüßle eure Ela

P. S.: Inspiriert worden dabei zu sein und über deine Krebserkrankung bei mir zu berichten? Dann melde dich gerne per Mail* bei mir.

Das Blümchen gibt es noch 


Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Das war so nicht meine Absicht, doch ich bin in ein Bloggerloch gefallen. 

Pause musste sein

Zur kurzen Erklärung, ich hatte überhaupt keine Lust zu schreiben und habe dem nachgegeben und mir diese Auszeit gegönnt. Ich hoffe, ihr seid mir nicht all zu böse deshalb. Doch manchmal gibt es eben solche Zeiten und dann muss man pausieren.

Noch bin ich zwar nicht ganz wieder oben, doch ich denke, es wird wieder und ihr werdet wieder mehr hier zu lesen haben. 

Vielleicht hat mir einfach nur mein Körper, oder wer oder was auch immer, gesagt, dass diese Pause not tut. Ja und ich habe sie genossen und mir geht es auch gut damit. 

Neuigkeiten 

Ich habe euch aber auch noch eine tolle Neuigkeit mitgebracht. 

Einige wissen eventuell, dass mich im alten Jahr eine andere Krebspatient  welche in meiner Gegend lebt, eingefangen hat für eine Brustkrebs-Selbsthilfegruppe. Ja und wir zwei sind sogar noch ein Schrittchen weitergegangen und habe eben eine solche gegründet. Diese Gruppe heißt Die pinken Flamingos*, BK Selbsthilfegruppe im Landkreis Rostock und Umland.

Hier nun die Neuigkeit, im Juni wurden sie und ich für die Selbsthilfegruppe von der Ostsee Zeitung* interview und am letzten Mittwoch nun, kam eben jenes Interview in die Druckausgabe. 

Jetzt sind wir natürlich mächtig stolz und sehr gespannt, wer zu uns stößt und vor allem, ob uns die entsprechenden medizinischen Einrichtungen (Ärzte, Therapeuten, Kliniken usw.) ansprechen/schreiben. 

Drückt uns einfach mal die Daumen.

Viel, schöne, Aufklärungsarbeit

Wie ihr ja wisst, erinnere ich euch immer wieder daran zur Vorsorge im Bezug auf Krebs (Brustkrebs) zu machen und bei Verdacht zum Arzt zu gehen. Genau in diesem Zuge, hat mich nun die Frauenselbsthilfe online* eingefangen und ich unterstütze dort nun im Social Media Bereich. Denn Vorsorge und Aufklärung ist immens wichtig.

Und nun bis bald wieder

Nun werde ich erst einmal den Sonntag einfach genießen, mit Hundine spazieren gehen, eine Freundin und ihren Hund treffen und einfach nur relaxen. Wünsche euch alles Gute.

Grüßle eure Ela

4. Februar – World Cancer Day – Welt Krebs Tag

Weltkrebstag

Das ich es nicht müde werde euch alle für diesen miesen Beifahrer zu sensibilisieren, dass wisst ihr ja zu genüge. Heute möchte ich, dass ihr kurz inne haltet und an all jene denkt, die gerade gegen ihn ankämpfen, ihn besiegt habe oder leider deshalb von uns gegangen sind. Denn heute ist World Cancer Day* – Welt Krebs Tag*.

Und nebenbei hat mein Seebär heute Geburtstag.

Grüßle eure Ela 

Möbel rücken, renovieren und mehr – mein Januar-Rückblick

Button

Meine lieben Träumer, damit ist also der erste Monat des Jahres 2023 auch schon wieder Geschichte. Doch bevor ich euch ein wenig erzähle, wie mein Januar so war, kommt erst einmal etwas, dass ihr ja von mir schon gewohnt seid.

RAN AN DIE MÖPSE

🤣 ja, genau. An jedem ersten eines Monats werde ich es nicht müde, euch darauf aufmerksam zu machen, dass ihr euch selbst abtasten solltet. Denn Vorsorge ist extrem wichtig. Also, wie ich oben schon meinte, 🤣 … RAN AN DIE MÖPSE … Mädels, und auch Jungs, tastet eure Brüste ab. Ja und solltet ihr was fühlen, was euch komisch vor kommt, dann sofort zu eurem Arzt. Gebt acht auf euch!

NEUER LEBENSABSCHNITT

Unser Junior, oder wie ich schon mal sagen, unsere Inteligenzbestie, ist damit im Januar ausgezogen. Mein Mama Herz trauert noch ein wenig, obwohl ich mächtig stolz auf ihn bin und es auch einfach richtig ist, dass er nun seine eigenen Wege geht. Der Papa hat ihm beim Renovieren und Möbel aufstellen bzw aufbauen geholfen. Nun ist er schon gut drei Woche in seiner eigenen kleinen Wohnung. Direkt in der City und trotzdem nicht so weit weg von uns. Bisher kommt er einmal am Wochenende zu uns, Mittagessen abgreifen 😂 und Gassigehen im Wald (der fehlt ihm sehr). 

Damit haben wir nun ein Zimmer mehr, gefühlt. Mein Seebär hat es tapeziert und wir haben neue Möbel rein gestellt und es zu unserem Gästezimmer gemacht. Nun ratet mal, wer es einweiht. Genau, Junior!

UND MEHR …

Dann habe ich natürlich noch gelesen, ein paar der Bücher habe ich euch auch bereits vorgestellt. Doch einige sind noch gar nicht veröffentlicht, so dass ich euch diese noch ein Weilchen vorenthalten muss. Ja und dann war da noch eines, das ich euch, weil es gerade zeitlich so gar nicht passt, erst am Jahresende vorstelle. Seid mal gespannt darauf.

Auch jetzt lese ich gerade, gefühlt simultan, Bücher, die erst noch kommen. Doch ich freue mich schon jetzt, diese euch hier vorzustellen. Es sind tolle Geschichten, versprochen. Bis dahin habt noch ein wenig Geduld. Aber ich denke, dass dennoch das eine und auch andere Buch oder Hörbuch von mir vorgestellt wird im Februar. Eines habe ich da auf jeden Fall noch in der Hinterhand. Ich muss meine Rezension dazu nur noch schreiben.

HALLO FEBRUAR

Icon Februar Zitat

Damit also, wisst ihr nun, was so los war in meinem Januar und wir können nun gemeinsam den Februar begrüßen. Auf viel Neues, Tolles und Schönes.

Grüßle eure Ela 

„Mutmacherinnen – Power-Impulse für ein Leben mit Brustkrebs“ von Esther Irmer (Hg.)

Rezension Button


Wie bestimmt einige treue Leser wissen, bin auch ich eine Kieler Brustkrebssprotte. Auch wenn ich etwas weiter weg von Kiel wohne, dennoch gehöre ich dazu. Ja und die Sprotten haben sich zusammen gesetzt, jedenfalls 24 von uns, und haben ein Buch verfasst. 

Inhalt: Kraft, Mut und Begleitung nach der Brustkrebsdiagnose – mit 24 starken Frauen an Deiner Seite!“ Die Diagnose Brustkrebs schockiert. Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr wie es war. Unter dem Leitspruch „Gemeinsam stark – jetzt erst recht!“ lotsen Dich die Mutmacherinnen mit ihren eigenen Erfahrungen und vielen nützlichen Praxistipps durch den Therapie-Dschungel zurück ins Leben.

Ein motivierendes Brustkrebs-Buch voller positiver Energie, das eigene ungeahnte Kräfte freisetzt und auch Angehörigen hilft, bestmöglich mit der Erkrankung umzugehen. So unterschiedlich der Krebs, so unterschiedlich die persönlichen Heilungswege der 24 Frauen einer Selbsthilfegruppe zwischen Mitte zwanzig und Ende fünfzig, die ihre hilfreichen Tipps ungeschönt und offen an Dich weitergeben wie an eine gute Freundin.

Du lernst unter anderem:

#1 Umgang mit dem Schockmoment Diagnose Brustkrebs

#2 Infos zu Behandlungsmethoden und Therapieschritten Brustkrebs

#3 Bewältigung von Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit, Geschmacksstörungen, Hautprobleme und Polyneuropathien

#4 Umgang mit Haarausfall Chemotherapie, Perückenwahl und Schminktipps

#5 Vorbereitung auf die Operation sowie Möglichkeiten der Brustrekonstruktion (Wiederaufbau mit Silikon oder Eigengewebe/DIEP-Flap, alternative Brustprothese)

#6 Bewältigung von Nebenwirkungen der Strahlentherapie wie Fatigue

#7 Umgang mit Nebenwirkungen von Antihormontherapien (z.B. Tamoxifen) und Aromatasehemmern wie Gliederschmerzen und Hitzewallungen

#8 Aufklärung über familiären Brustkrebs bzw. Genmutation BRCA

#9 Seelenpflege durch Anschlussheilbehandlung Brustkrebs und Rehabilitation

#10 Schwerbehinderung und Erwerbsminderungsrente bei Brustkrebs

#11 Sport und Entspannung bei Brustkrebs

#12 Ernährung und Nahrungsergänzung bei Brustkrebs

#13 Sexualität und Kinderwunsch bei Brustkrebs

#14 Psychologische Hilfe gegen Ängste und Unruhe bei Brustkrebs durch Selbsthilfe und professionelle Netzwerke wie Krebsgesellschaft und Onkolotsen

#15 Krebsbegriffe von A-Z wie zum Beispiel Ablatio, Biopsie, Leukozyten, Metastasen, neo-adjuvant, Onkotype-Test, Port, Szintigrafie, Zytostatika

„Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben und zugleich ein wunderbarer Ratgeber auf dem Weg, wieder gesund zu werden.“ (Harriet Heise, Schirmherrin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V.)

Warum dieses Buch so wichtig ist: 70.000 Frauen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Brustkrebs. Die Betroffenen werden immer jünger. Rechtzeitig erkannt und professionell behandelt sind die meisten Brustkrebs-Erkrankungen heilbar. Doch die Diagnose löst tiefe Ängste und viele Fragen aus. Die seelische Heilung dauert oftmals länger als die medizinische Therapie.

Mit ihrem Mutmacherinnen-Buch geben 24 Frauen der Kieler Selbsthilfegruppe BrustkrebsSprotten e.V. stellvertretend Einblicke in ihren ganz persönlichen Umgang mit dem Krebs und schenken den Lesenden durch ihre mitreißende Positivität und Lebensfreude eindrucksvoll Mut und Zuversicht. Reinerlös an Krebshilfe Mit dem Kauf des Buchs unterstützt Du den Verein BrustkrebsSprotten e.V. (www.brustkrebssprotten.de). Der Reinerlös fließt direkt in die Arbeit des Vereins zur Unterstützung von Brustkrebspatientinnen durch Selbsthilfetreffen und Seelsorge.

mit einem Klick zum Buch

Mein Fazit: Das Sprottenbuch ist ein wichtiges Buch, da hier ganz viel positive Energie verbreitet wird. Ich selbst gehöre zu den Kieler Brustkrebssprotten, bin jedoch im Buch mit meiner kleinen Geschichte nicht dabei, aber unter anderem meine kleine Schwester. 

Alle 24 Sprottengirls haben in diesem Buch ihre eigene Geschichte erzählt. Dies mit viel positiver Zuversicht, obwohl das Thema sicherlich nicht immer positiv ist. Doch hier geht es darum, anderen Mut zu machen. Gerade wenn sie ganz am Anfang ihrer Therapie stehen und das ist mit diesem Buch gelungen.

Ich hätte mir auch einen solchen Mutmacher-Leitfaden gewünscht und empfehle es jedem frisch diagnostizierten Patienten und auch den Angehörigen.

Ganz im Sinne von:

ᘜᗴᗰᗴIᑎᔕᗩᗰ ᔕTᗩᖇK – ᒍᗴTᘔT ᗴᖇᔕT ᖇᗴᑕᕼT!

Hier habe ich mal einen kleinen Einblick ins Buch für euch:

Meine Bewertung:

5 Bücher
5 Bücher

Daten zum Buch

gelesene Version: Hardcover

Seitenzahl: 129 Seiten

Herausgeber: KLHE Verlag

Wer nun das Buch gerne auch einmal lesen möchte, der schaut doch einfach beim großen A vorbei. Mit dem Kauf des Buches helft ihr den Kieler Brustkrebssprotten.

Grüßle eure Ela 

Lasst uns dem Gesundheitswesen helfen


Heute habe ich mal was anderes und vielleicht nehmt Ihr Euch ja mal kurz etwas Zeit dafür. Hier geht es um eine, wie ich finde, tolle Neuerung im Gesundheitssystem und ich hoffe, dass diese auch wirklich umsetzbar wird. 

Wie bin ich darauf aufmerksam geworden?

Über meinen Instagram-Account wurde ich angeschrieben ob ich helfen würde dieses Thema etwas bekannter zu machen bzw darauf aufmerksam zu machen. 

Für mich war sofort klar, dass ich dabei helfe. Denn so eine Neuerung wäre für viele Patienten eine immense Hilfe. Nicht immer ist es einem möglich direkt zum Arzt zu gehen/fahren. Deshalb unterstütze ich diese Umfrage sehr, sehr gerne.

Der folgende Text dazu wurde mir gestellt:

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Erstgespräche oder Befundbesprechungen per Video von zu Hause aus? 

Die Digitalisierung schreitet im Gesundheitswesen immer weiter voran. Insbesondere der Einsatz der medizinischen Videosprechstunde hat sich in den letzten Monaten in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung etabliert.

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Martin Teufel, Vize-Direktor Westdeutsches Tumorzentrum wollen wir herausfinden, ob dieses Angebot speziell in der Tumortherapie von Vorteil für Sie als Patient/in sein könnte.

Um die Akzeptanz demgegenüber zu erfassen, wollen wir möglichst repräsentativ Betroffene in allen Krankheits-/Genesungsstadien und mit allen onkologischen Erkrankungen erreichen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Meinung zu diesem Thema, indem Sie an unserer kurzen Online-Umfrage teilnehmen. Sie ist vollständig anonym und dauert ca. 15 Minuten.

Unter diesem Link finden Sie die Umfrage: https://ww2.unipark.de/uc/onko_Videosprechstunde/

Vielen Dank!

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Ich hoffe, und wünsche, mir, dass ganz viele von Euch dort mitmachen.

Auch von mir vielen Dank und …

… Grüßle eure Ela 

Auf Wiedersehen Mary

Trauerschleife


Heute kommt ein etwas anderer Beitrag und zwar ein Brief an eine ganz liebe Person.

Meine süße Mary,

heute Nachmittag musste ich auf Instagram sehen, dass deine Sis (wie Du sie immer liebevoll genannt hast) uns die traurige Nachricht mitteilte, dass Du heute früh um 6 Uhr für immer deine Augen geschlossen hast. 

Ich bin noch ganz geschockt. Natürlich war mir klar, dass es wohl irgendwann zu Ende geht, doch so etwas schiebt man immer vor sich her. Will es nicht wahr haben. Und genau das ist nun doch passiert.

Mary und Ela
Mary (rechts) und ich in Trier 2020

Ich möchte so gerne Dich noch einmal in die Arme schließen. Mit Dir Kaffee trinken, reden und lachen. Doch das geht jetzt leider nicht mehr. 

Ich bin dennoch sooooooo froh, dass ich Dich 2020 in Trier persönlich kennenlernen durfte und wir zwei seit dem immer wieder über WhatsApp geschrieben und geredet haben. Das Du mir immer mal wieder dein Ohr geliehen hast. Mich aufgebaut hast, obwohl es Dir selbst so dreckig ging. 

Du warst immer für andere da, egal wie es Dir selbst gerade ging. Du hast gekämpft wie eine LÖWIN. 

Ich bin so unendlich stolz und dankbar, dass ich dich meine Freundin nennen durfte und darf. Genau das ist es, woran ich mich jetzt festhalte um nicht wieder zu weinen. 

Ich sehe und höre Dich noch sooooo gut lachen und das baut mich auf.

Liebe Mary, vielen lieben Dank dafür, dass Du in mein Leben getreten bist und dort deine Spuren hinterlassen hast. Danke für so viel Zeit, auch wenn sie eigentlich viel zu kurz war, die Du meine bereichert hast. Ich werde Dich niemals vergessen und stets im Herzen tragen.

Gute Reise und rock die Regenbogenbrücke mit Nina.

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Cancer Units – Krebs verbindet

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Kᖇᗴᗷᔕ IᔕT ᗴIᑎ ᗩᖇᔕᑕᕼᒪOᑕᕼ 

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Entschuldigt, wenn ich hier jetzt nur eine Person direkt angeschrieben habe, aber so versuche ich den Verlust meiner liebsten Freundin zu verarbeiten.

Grüßle eure Ela 

Weltkrebstag 2022

Icon

Und wieder ist es soweit, heute ist der Weltkrebstag. Auch ich, als Betroffene, mache darauf aufmerksam. Denn man darf diese Krankheit niemals verschweigen, deshalb rede ich darüber und „nerve“ Euch damit. Denn leider kann es jeden von uns treffen. Dieser miese Beifahrer macht vor niemandem halt und kennt kein alter. Deshalb nutzt bitte alle, die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen, denn es kann euer Leben retten.

In diesem Jahr hat sich die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) folgendes Motto auf die Fahne geschrieben (gefunden bei Krebshilfe) …

VERSORGUNGSLÜCKEN SCHLIESSEN

Ich finde es klasse und denke auch, dass daran, weltweit, noch sehr viel gearbeitet werden muss. Denn nicht jeder bekommt genau das, was in seinem/ihrem Fall dringend notwendig ist. Deshalb plädiere ich dafür, denkt bitte, egal welche Institution, in erster Linie an den Erkrankten und das dieser bestmöglich versorgt wird um wieder gesund werden kann, bzw das jeder Betroffene ein menschenwürdiges und weitgehend sorgenfreies Leben führen kann.

Deshalb nochmals von meiner Seite an die Behörden, Krankenkassen und Rentenanstalten und medizinischen Einrichtungen, denkt mehr mit euren Herzen, als mit dem Geldbeutel.

Allen anderen lege ich ans Herz, nehmt eure Lieben in den Arm und wenn sie von einem der vielen Krebsarten betroffen sind, dann unterstützt sie, so gut Ihr könnt.

Ja und dann möchte ich allen noch sagen … gebt acht auf Euch und bleibt gesund (soweit möglich) und redet über den Krebs.

Grüßle Ela 

Krebsi fragt Krebsi – mit Jenny

Krebsi fragt Krebsi



Ich kann nicht anders, aber mir liegt viel an meinem Herzensprojekt und so bin ich unsagbar froh, dass ich immer wieder andere Krebsi dafür gewinnen kann. Schaut mal, wer sich dieses Mal den Interviewfragen gestellt hat. Die liebe Jenny vom Krabbentagbuch . Lest doch einfach mal, was sie mir geantwortet hat …

Wer bist du?

Jenny, Foto privat

Ich bin Jenny. 37 Jahre jung, Prophylaxe-Assistentin dzt.,  jedoch aufgrund einiger Therapiefolgeerscheinungen leider noch berufsunfähig. 🦷😷

Wohnhaft im Salzburger Flachgau 🇦🇹 mit meinem Schäfermix Gina und meinem bald 15jährigen Sohn Erik.

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Logo von Jenny bekommen

Aus dem Krabbentagebuch auf Facebook.

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Meine Diagnose erhielt ich im Feb. 20. (????)

Ein triple negatives Mammacarcinom. 

G3, Ki67 80%, 1 befallener Lymphknoten, BRCA1 Mutation

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Ganz ehrlich? 

„So, nun werde ich sterben. 

Was passiert mit meinem Sohn? 

Wie sag ich es ihm? 

Mit meinem Hund? 

Muss der ins Tierheim?“ 

Klare Gedanken zu fassen ist schwer in dieser Situation. 

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Aus zweierlei Gründen:

  • Erstens: Aufarbeitung. 

Schreiben ordnet Gedanken, unterbricht das Karussell. Niedergeschriebenes belastet

 nicht mehr so stark.

  • Zweitens: Aufklärung und Hilfestellung für Erkrankte und deren Angehörige

Im Laufe einer Krebserkrankung wird man mit so vielen liebgemeinten, aber auch besserwisserischen Ratschlägen bombardiert. A‘la Du sollst jetzt aber keinen Zucker mehr essen“ usw.. 

Ich finde die Aufklärung für das Umfeld von Krebspatienten einfach enorm wichtig. 

Auch die vielen Floskeln, wie der Klassiker: „Du musst positiv denken! “ so etwas löst irgendwann oft das Gegenteil von der erhofften Reaktion aus. Darüber habe ich einiges geschrieben. Do`s und Dont`s für den Umgang mit uns zum Beispiel. 

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Jenny, Foto privat

Lass dir soviel Zeit, wie du brauchst um zu verarbeiten. Weine und gönn dir schwache Momente. Das darf und muss sein. Du musst eben NICHT immer positiv sein. Aber dann, kneif wieder die Pobacken zusammen und werde Du Herr über deine Lage und über deine Erkrankung. 

In die Klinik legen und sich denken: „so, dann macht mich mal gesund.“ ist meines Erachtens nach nicht empfehlenswert. 

Was ich damit konkret meine ist z. B.:

  • Informiere dich gut über deine Erkrankung
  • lasse dir stets alle Befunde, Blutbild er, OP Berichte etc. aushändigen 
  • Der Austausch zwischen verschiedenen Ärzten und Kliniken funktioniert leider nicht immer so traumhaft. Es ist gut wenn du alles immer selber bei der Hand hast und vor allem auch verstehst, was drinsteht. 
  • Hab während der Therapien selber ein Auge auf dein Blutbild. Ein Calcium, Vit D oder Magnesiummangel zB wird oft nicht mal angesprochen, kann selber
  • jedoch gut ausgeglichen werden und kann (natürlich immer nach Absprache mit den behandelnden Ärzten) zu einem weit besseren Befinden führen
  • Schreib alles auf für den nächsten Arztbesuch. Es gibt keine blöden oder zu viele Fragen. Trau dich lästig zu sein. Mach dich schlau über die Kompetenz
  • deiner Ärzte und trau dich auch zu sagen, von wem du gerne operiert oder behandelt werden willst.
  • Es geht hier um dein Leben. ❤️

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Vielen lieben Dank für deine Antworten liebe Jenny. 

Ich hoffe, allen hier hat das tolle Interview gefallen und Ihr schaut mal bei der lieben Jenny vorbei. 

Wenn sich andere Krebsis nun angesprochen fühlen und mir auch gerne bei meinem Herzensprojekt helfen möchten, dann meldet Euch einfach per Mail (steht im Impressum) unter Betreff: Krebsi fragt Krebsi, bei mir.

Damit möchte ich Euch allen nur sagen …

Gebt acht auf Euch und bleibt gesund!

Grüßle eure Ela