„Die Stadt der Freiheit“ von Silvia Hildebrandt

Inhalt: Drei Freunde trotzen den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit.

Der Ungar Attila schwärmt heimlich für seinen Lehrer. Sein bester Freund Tiberiu, Sohn des Chefs der rumänischen Geheimpolizei, möchte sich in der Armee beweisen, sympathisiert aber mit einer Revoluzzergruppe. Und die Roma Victoria wird zur Hochzeit mit einem gewalttätigen Mann gezwungen.

Als ein politischer Skandal die drei auseinanderreißt, müssen sie sich entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen wollen.

Für oder gegen den Diktator Ceausescu. Für oder gegen das eigene Glück.

Eine Geschichte über Verschwörung und Revolution, Liebe und Hass und wie Freundschaft tiefe Gräben überwinden kann.

Mein Fazit: Dies war mein erstes Buch der Autorin Silvia Hildebrandt. Darauf gekommen bin ich durch meinen Weihnachts/Dezemberkalender 2020. Dafür hat sie von diesem Buch ein Taschenbuch gespendet. Und nun habe ich die eBook-Version gelesen, doch bevor ich euch meine Eindrücke erzählen, kommen wir erst einmal…

Klick zum Buch

…zum Cover…es passt perfekt zum Thema des Inhaltes. Mir gefällt es richtig gut. Endlich mal ein Cover, wo einen nicht gleich ein Astralkörper anspringt…😆😆😆.

Und damit dann…

…zur Geschichte…Die Autorin hat hier sich eines Themas angenommen, was ich so nicht vermutet hatte. Sie hat ihre Geschichte um den Ungarn Attila und seinen Freund Tiberiu, in der Zeit der Absetzung des Diktator Ceausescu, spielen lassen. Dabei hat sie uns direkt auch gleich mal Geschichtsunterricht gegeben, aber so gekonnt, dass es nicht langatmig und langweilig wurde. Ich konnte stets mit ihren Protagonisten mitfühlen. Auch hat sie in ihre Geschichte noch gleich die Akzeptanz bzw eigentlich die Nicht-Akzeptanz Homosexueller und der damaligen neuen Krankheit Aids, mit einfließen lassen. Für mich einer meiner ersten Highlight des Jahres 2021.

Meine Bewertung

5 Bücher

Daten zum Buch

gelesene Version: eBook

Seitenzahl: 536 Seiten

Verlag: Plattini-Verlag

Bevor ich euch den Link zum Buch gebe, habe ich hier noch einiges zur Autorin Silvia Hildenbrandt.

Homepage der Autorin

FB-Autorenseite

Amazon-Autorenseite

Mein Dank geht an die Autorin, für diese tolle Erfahrung und das wundervolle Buch. Ich kann es nur empfehlen. Wer es auch gerne einmal lesen möchte, der schaut doch einfach mal beim großen A vorbei.

Grüßle eure Ela 

Autoren erzählen…Nadja Losbohm

Neues Jahr – alte, wiederzubelebende, Blogaktionen. Ich konnte für meine Blogaktion „Autoren erzählen…“ eine super liebe Autorin gewinnen. Die liebe Nadja Losbohm, wir sind auf FB schon eine kleine Weile verbunden, auch habe ich schon einige Bücher von ihr gelesen und auf der BuchBerlin 2019 konnten wir uns auch endlich mal in die Arme nehmen. Ja und nun hat sie mir einen, wie ich finde, ganz außergewöhnlichen Beitrag für meine Blogaktion geschickt. Denn sie stellt sich nicht einfach nur auf meinem Blog vor, nein…ach lest selbst einfach mal und ihr werdet sehen was ich meine…🥰

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Nadja erzählt:

„Hallo zusammen, heute möchte ich gerne etwas über Mut beim Schreiben erzählen. Nicht nur ist es mutig, wenn man mit seinen Geschichten an die Öffentlichkeit geht. Nein, es ist auch mutig, das zu schreiben, was man möchte. Auf diesen Punkt möchte ich näher eingehen, weil es mir selbst sehr am Herzen liegt, dass Autor*innen mehr Mut zeigen, indem sie ihre Geschichten so verfassen, wie sie es für richtig halten. Das ist natürlich mit einigen Risiken verbunden wie z.B. denen, dass man unter Umständen ungesehen und ungelesen bleibt. Doch wenn mehr Schreiberlinge so arbeiten würden, wäre es nicht mehr so ungewöhnlich und Leser*innen würden mehr besondere Geschichten zu lesen bekommen, anstatt hundertfach dasselbe auf Papier (oder dem eReader)  zu erleben. 

Mein Beitrag ist also quasi ein kleines Plädoyer für mehr Mut beim Schreiben, für mehr Abwechslung, mehr man selbst zu sein und seine Bücher anders sein zu lassen, was noch viel zu selten passiert.

Ich habe mir auch schon des Öfteren anhören müssen, ich solle doch mal etwas anderes schreiben, etwas, das mehr Mainstream ist und nicht so „speziell“. Ich habe dazu immer nein gesagt. Meine Bücher sind anders, weil ich anders bin. Würde ich sie anders schreiben, wäre das für mich Verrat an meinen Geschichten und an mir selbst. Das möchte ich nicht, auch wenn ich so zu 90 % ungesehen und ungelesen vor mich hin dümpele und das Schreiben nur ein Verlustgeschäft ist (Meine Einnahmen in 2020 beliefen sich durch Buchverkäufe auf ca. 120 Euro, denen gegenüber mehr als 2000 Euro an Ausgaben stehen!). Zumindest was den finanziellen Aspekt angeht, würde es naheliegen, das Schreiben und Veröffentlichen sein zu lassen. Für solch ein Jahresgehalt würde hier doch niemand arbeiten gehen, oder?! 

Doch es geht um mehr als das, wenn du wahrlich Schriftsteller*in bist. Denn du kannst nicht anders, als zu schreiben. Also machst du weiter und so habe ich über die Jahre auch einiges gewonnen. So habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es durchaus Leser*innen gibt, die etwas andere Lektüre mögen, die zwischen den Zeilen lesen können, die hinter die Buchstaben blicken können und das Herz, mein Herz, sehen. 

Also, liebe Schreibende, seid mutig und schreibt etwas, das anders ist. Schaut nicht nach rechts oder links und brüht nicht immer wieder dasselbe auf, dass es an jeder Straßenecke gibt. Und liebe Leser*innen, seid auch ihr mutig, indem ihr den etwas andersartigen Geschichten eine Chance gebt, womit ich übrigens auch Verlage anspreche. 😉

Und wer ist der Mensch, der das hier schreibt?

Ich bin Nadja, 38 Jahre, lebe in Berlin und schreibe Geschichten der etwas anderen Art. Ehrlichkeit, Offenheit, Melancholie, bunte Phantasiewelten, kritische Aussagen über unsere Gesellschaft, dunkle Gedanken und Emotionen, Texte, die Weltanschauungen hinterfragen – meine Geschichten liest du mit allen Sinnen und findest dich und vielleicht auch ein paar deiner Überlegungen in dem einen oder anderen Buch von mir wieder. 😉

Abgesehen vom Schreiben liebe ich das Lesen, die Ostsee, an deren Stränden ich Diamanten und Bernstein suche *träum*, aber nie finde, die Serie „The Vampire Diaries“, Nagellack, Vanille- oder Stracciatella- Cappuccino und Toffifee (Man nennt mich auch gern „die Toffi-FEE“ 😅).“

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Wahnsinn, nicht wahr? Das ist doch mal eine Selbstvorstellung. Außergewöhnlich und super toll geschrieben. Vielen lieben Dank dafür meine Süße 🥰.

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Damit fehlen nur noch ihre Bücher:

Die Jägerin: Die Anfänge (17.03.2013 + 11.07.2019/Taschenbuch; 20.12.2013/eBook) => meine Rezension

Die Jägerin: Blutrausch (06.08.2013/eBook; 18.07.2019/Taschenbuch) => meine Rezension 

Die Jägerin: Vergangenheit und Gegenwart (12.03.2014/eBook; 19.07.2019/Taschenbuch)

Die Jägerin: Unter der Erde (17.10.2014/eBook; 26.07.2019/Taschenbuch)

Die Jägerin: Die Wiege des Bösen (10.04.2015/eBook; 31.07.2019/Taschenbuch)

Die Jägerin: In alle Ewigkeit (28.01.2019/eBook + Taschenbuch)

The Huntress (englische Ausgabe) (14.12.2014/eBook)

Die Tagebücher des Michael Iain Ryan: (Band 1) (05.08.2017 eBook)

Die Tagebücher des Michael Iain Ryan: (Band 2) (14.11.2020 eBook + Taschenbuch)

Hamster Stopfdichvoll und seine Freunde (29.09.2015/eBook)

Die Magie der Bücher (15.10.2016/eBook) => meine Rezension 

Chadwell Tywyll – Dunkle Märchen (16.10.2019 eBook + Taschenbuch)

Alaspis: Die Suche nach der Ewigkeit (15.10.2012 Taschenbuch; derzeit nicht verfügbar)

Hier findet ihr alle Bücher auf der Amazon-Autorenseite.

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Ich habe für sie vor gut einem Jahr ein kleines Video gebastelt, welches ich euch hier gerne zeigen möchte. Viel Spaß dabei!

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Liebe Nadja, dir möchte ich einen liebes Dankeschön schicken, für diesen wundervollen Beitrag zu meiner Blogaktion und euch, meine Leser, hoffe ich, hat der Beitrag genauso viel Freude bereitet wie mir.

Wenn jetzt auch andere Autoren hier waren und daran Interesse haben, sich mal auf meinem Blog vorzustellen, dann schickt mir doch einfach eine Mail (im Impressum). Ich würde mich sehr freuen, bis dahin, wir lesen uns.

Grüßle eure Ela