Damit werde ich mal auf links gedreht

Heute war nun der erste von mehreren Untersuchungsterminen gewesen. Heute war ich in der Nuklearmedizin zu meiner ersten KᑎOᑕᕼᗴᑎᔕᘔIᑎTIᘜᖇᗩᖴIᗴ. 

Ziemlich aufregend für mich, wusste ich doch nicht, was auf mich zu kommt. Also hieß es um 8 Uhr in der Praxis einfinden. Wie bei jedem Erstbesuch in einer neuen Praxis, bekam ich auch hier den obligatorischen Fragebogen 🙈. Kaum hatte ich diesen ausgefüllt, ging es auch gleich los.

Der Arzt setzte mir, nach dem ich es mir auf der „wunderhübschen“ Liege des Röntgengerätes gemütlich gemacht habe, eine Nadel. Hier führte er als erstes mal ein wenig Kochsalzlösung ein, damit es sauber ist und gleich im Anschluss gab es knapp 1/2 ml eines radioaktiven Präparates. Jammy lecker … ne Spaß bei Seite, geschmeckt habe ich das natürlich nicht. 

Damit war das also dann mal drinnen und die erste Reise auf dem Röntgenbild begann. Wahnsinn wie schnell das Zeug sich im Körper verteilt hat. Konnte es super auf dem kleinen Bildschirm direkt über mir sehen. 

Nur ein Beispielfoto eines Röntgengerätes (Link im Bild enthalten).

Das ging super schnell und schon durfte ich mich erst einmal wieder anziehen und für gut 1 3/4 Stunden im Wartezimmer, oder auch im Umfeld der Praxis (was ich aber bei unserem miesen Wetter unterlassen habe), bewegen bzw habe ich mich in die äußerste Ecke gesetzt und dort gelesen. 

Kurz vor 10 Uhr ging es wieder zur nächsten Runde im Röntgengerät. Dieses Mal wurden der Becken-, der Brust-, meine Füße (wegen der Heilung der Sprunggelenksfraktur) und dann der gesamte Körper gescannt. Die Untersuchung dauerte knapp 1 Stunde.

Noch habe ich keine Ergebnisse, einzig fragte mich die Arzthelferin ob ich eine Rippenfraktur habe/hätte. Nicht das ist wüsste, aber ich fühle dort schon seid einer Weile was, was mir komisch vorkommt, doch kein Arzt (bisher) für voll genommen hat. Doch die Helferin meint, jetzt sicherlich nicht mehr, denn man sieht sehr deutlich, dass da was ist bzw nicht stimmt. Jedoch meinte sie auch gleich, dass das bestimmt mit meiner Osteoporose zusammen hängt und ich mir jetzt keine all zu großen Sorgen machen sollte. 

Also gut, bring ich mal meine Gedanken in andere, schönere, Richtungen und warte dann mal nächste Woche ab, wenn mir meine Hausärztin die Ergebnisse präsentiert. 

Die nächste anstehende Untersuchung ist dann am 11. April. Da habe ich die jährliche Kontrolle mit Mammographie und Sonographie. Ja und nach Ostern stehen noch Magen- und Darmspiegelung und Sono Abdomen an. Man gönnt sich ja sonst nichts. 

Doch ich schau, dass ich mich nicht all zu verrückt deshalb mache und werde dann mal fleißig Wasser trinken, damit das Leuchtzeug schnell wieder aus meinem Körper raus ist.

Grüßle eure Ela

Weltkrebstag 2022

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Und wieder ist es soweit, heute ist der Weltkrebstag. Auch ich, als Betroffene, mache darauf aufmerksam. Denn man darf diese Krankheit niemals verschweigen, deshalb rede ich darüber und „nerve“ Euch damit. Denn leider kann es jeden von uns treffen. Dieser miese Beifahrer macht vor niemandem halt und kennt kein alter. Deshalb nutzt bitte alle, die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen, denn es kann euer Leben retten.

In diesem Jahr hat sich die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) folgendes Motto auf die Fahne geschrieben (gefunden bei Krebshilfe) …

VERSORGUNGSLÜCKEN SCHLIESSEN

Ich finde es klasse und denke auch, dass daran, weltweit, noch sehr viel gearbeitet werden muss. Denn nicht jeder bekommt genau das, was in seinem/ihrem Fall dringend notwendig ist. Deshalb plädiere ich dafür, denkt bitte, egal welche Institution, in erster Linie an den Erkrankten und das dieser bestmöglich versorgt wird um wieder gesund werden kann, bzw das jeder Betroffene ein menschenwürdiges und weitgehend sorgenfreies Leben führen kann.

Deshalb nochmals von meiner Seite an die Behörden, Krankenkassen und Rentenanstalten und medizinischen Einrichtungen, denkt mehr mit euren Herzen, als mit dem Geldbeutel.

Allen anderen lege ich ans Herz, nehmt eure Lieben in den Arm und wenn sie von einem der vielen Krebsarten betroffen sind, dann unterstützt sie, so gut Ihr könnt.

Ja und dann möchte ich allen noch sagen … gebt acht auf Euch und bleibt gesund (soweit möglich) und redet über den Krebs.

Grüßle Ela 

Krebsi fragt Krebsi – mit Jenny

Krebsi fragt Krebsi



Ich kann nicht anders, aber mir liegt viel an meinem Herzensprojekt und so bin ich unsagbar froh, dass ich immer wieder andere Krebsi dafür gewinnen kann. Schaut mal, wer sich dieses Mal den Interviewfragen gestellt hat. Die liebe Jenny vom Krabbentagbuch . Lest doch einfach mal, was sie mir geantwortet hat …

Wer bist du?

Jenny, Foto privat

Ich bin Jenny. 37 Jahre jung, Prophylaxe-Assistentin dzt.,  jedoch aufgrund einiger Therapiefolgeerscheinungen leider noch berufsunfähig. 🦷😷

Wohnhaft im Salzburger Flachgau 🇦🇹 mit meinem Schäfermix Gina und meinem bald 15jährigen Sohn Erik.

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Logo von Jenny bekommen

Aus dem Krabbentagebuch auf Facebook.

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Meine Diagnose erhielt ich im Feb. 20. (????)

Ein triple negatives Mammacarcinom. 

G3, Ki67 80%, 1 befallener Lymphknoten, BRCA1 Mutation

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Ganz ehrlich? 

„So, nun werde ich sterben. 

Was passiert mit meinem Sohn? 

Wie sag ich es ihm? 

Mit meinem Hund? 

Muss der ins Tierheim?“ 

Klare Gedanken zu fassen ist schwer in dieser Situation. 

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Aus zweierlei Gründen:

  • Erstens: Aufarbeitung. 

Schreiben ordnet Gedanken, unterbricht das Karussell. Niedergeschriebenes belastet

 nicht mehr so stark.

  • Zweitens: Aufklärung und Hilfestellung für Erkrankte und deren Angehörige

Im Laufe einer Krebserkrankung wird man mit so vielen liebgemeinten, aber auch besserwisserischen Ratschlägen bombardiert. A‘la Du sollst jetzt aber keinen Zucker mehr essen“ usw.. 

Ich finde die Aufklärung für das Umfeld von Krebspatienten einfach enorm wichtig. 

Auch die vielen Floskeln, wie der Klassiker: „Du musst positiv denken! “ so etwas löst irgendwann oft das Gegenteil von der erhofften Reaktion aus. Darüber habe ich einiges geschrieben. Do`s und Dont`s für den Umgang mit uns zum Beispiel. 

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Jenny, Foto privat

Lass dir soviel Zeit, wie du brauchst um zu verarbeiten. Weine und gönn dir schwache Momente. Das darf und muss sein. Du musst eben NICHT immer positiv sein. Aber dann, kneif wieder die Pobacken zusammen und werde Du Herr über deine Lage und über deine Erkrankung. 

In die Klinik legen und sich denken: „so, dann macht mich mal gesund.“ ist meines Erachtens nach nicht empfehlenswert. 

Was ich damit konkret meine ist z. B.:

  • Informiere dich gut über deine Erkrankung
  • lasse dir stets alle Befunde, Blutbild er, OP Berichte etc. aushändigen 
  • Der Austausch zwischen verschiedenen Ärzten und Kliniken funktioniert leider nicht immer so traumhaft. Es ist gut wenn du alles immer selber bei der Hand hast und vor allem auch verstehst, was drinsteht. 
  • Hab während der Therapien selber ein Auge auf dein Blutbild. Ein Calcium, Vit D oder Magnesiummangel zB wird oft nicht mal angesprochen, kann selber
  • jedoch gut ausgeglichen werden und kann (natürlich immer nach Absprache mit den behandelnden Ärzten) zu einem weit besseren Befinden führen
  • Schreib alles auf für den nächsten Arztbesuch. Es gibt keine blöden oder zu viele Fragen. Trau dich lästig zu sein. Mach dich schlau über die Kompetenz
  • deiner Ärzte und trau dich auch zu sagen, von wem du gerne operiert oder behandelt werden willst.
  • Es geht hier um dein Leben. ❤️

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Vielen lieben Dank für deine Antworten liebe Jenny. 

Ich hoffe, allen hier hat das tolle Interview gefallen und Ihr schaut mal bei der lieben Jenny vorbei. 

Wenn sich andere Krebsis nun angesprochen fühlen und mir auch gerne bei meinem Herzensprojekt helfen möchten, dann meldet Euch einfach per Mail (steht im Impressum) unter Betreff: Krebsi fragt Krebsi, bei mir.

Damit möchte ich Euch allen nur sagen …

Gebt acht auf Euch und bleibt gesund!

Grüßle eure Ela

CU-Staffelstab 2022 – Leben mit und nach Krebs


Dieser Beitrag gehört zum Staffelstab 2022 von Cancer Unites, bei dem ich in diesem Jahr das erste Mal mitmache. Das erste Thema lautet …

Leben mit und nach Krebs – anders, aber nicht weniger lebenswert

Wie ihr ja durch meine Beiträge hier auf meinem Blog wisst, bekam ich die Diagnose Brustkrebs im März 2018. Damit begann die Reise mit meinem miesen Beifahrer, den ich wirklich nicht dabei haben wollte. Doch da wird man nicht gefragt, ob man ihn haben will oder nicht. 

Ich versuche hier einfach mal, ohne noch mal alles von neuem zu erzählen, euch mitzuteilen, wie genau ich nun mit bzw (OP sei dank) ohne ihm lebe. 

Im ersten Moment nach der Diagnosestellung dachte ich erst einmal … 

… DAS WAR‘S

… WAS MUSS ICH NOCH MACHEN, DAMIT ES MEINEN MÄNNERN UND UNSEREM HUND GUT GEHT, WENN ICH NICHT MEHR BIN?

Wie wohl jeder, habe ich nur KREBS gehört und dachte, das sei mein Todesurteil. Ich war nur froh, dass mein Seebär dabei war und er hat sich dann alles was nun folgen sollte genau angehört. Mir liefen ja die Tränen. Später, als ich mich etwas gefangen habe, da erzählte er mir dann alles ganz genau. Trotzdem lief ich die folgenden Tage wie in Trans. 

Doch heute, nach der OP (Brusterhaltend) und einer weiteren Diagnose (BCRA 2) und dazugehörigen OP (Eileiter und Eierstöcke wurden vorsorglich entfernt), kann ich sagen, dass es mir soweit gut geht.

Es hat sich in der Zeit einiges für mich getan, auch wenn ich im Jahr 2018 noch so einiges durch machten musst. Sowohl körperlich als auch physisch. Im Grunde bin ich doch daraus gewachsen. Doch das hört bzw liest man von sehr vielen anderen Betroffenen.

Ich für mich kann nur sagen, dass, so schlimm die Diagnose Krebs wahr und ist, ich konnte mir einen langgehegten Wunsch erfüllen. 

Meine SELBSTSTÄNDIGKEIT!!!

Man könnte also sagen, auch wenn es Höhen und Tiefen während der bisherigen Therapie (und auch jetzt noch) gab und gibt, ich bin daraus gewachsen.

Ich wünsche mir für alle Mitbetroffenen, dass auch sie aus der ganzen Situation irgendwie wachsen. 

All jene, die noch ganz am Anfang dieser Reise stehen, sei gesagt:

Ihr seid stärker, als ihr glaubt! Lasst euch ja nichts anderes sagen!

Und hier findet ihr weitere Staffelstäbe (die Liste wird vervollständigt):

Anetts Horst muss sterben

Christian

Maadlas Welt

In diesem Sinne, gebt alle acht auf euch und bleibt (weitgehend) gesund.

Grüßle eure Ela 

Krebsi fragt Krebsi – mit Christian

Krebsi fragt Krebsi


Mein Herzensprojekt geht ins nächste Jahr und nach einem erneuten Aufruf in einer FB-Gruppe konnte ich wieder jemanden gewinnen, der uns seine Geschichte erzählt bzw sich meinen Fragen gestellt hat. Doch lassen wir ihn zu Wort kommen …

Hier ist mein Interview mit Christian 

Wer bist du?

©Privatfoto

Ich bin Christian, geb. am 3.08.1970 in Weingarten, verheiratet in 2. Ehe, 2 Kinder aus erster Ehe (Sohn geb. 2000 und Tochter geb. 2004), ehemaliger Bankier und Unternehmensberater, Hobbykoch, Leseratte, Barbecue Liebhaber, Rotweintrinker, Naturfotograf, Skifahrer und Mountainbiker …

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

„Ich erkenne mich selbst – Spezialist in Selbstfürsorge“ (Adresse: https://cnuebling9.wixsite.com/cnuebling) und meine Instagram Seite Naturfotografie von meinen Outdoor Aktivitäten: https://www.instagram.com/christiannuebling/

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Die Diagnose erhielt ich am 16.11.2020 im Rahmen einer geplanten Operation der Gallenblase als Zufallsergebnis mit dem Ergebnis, dass die Operation abgebrochen wurde.

Adeno-CA der Gallengänge DD Gallenblasen-CA DD intrahepatisches CCC mit Peritonealkarzinose und diffusem Leberbefall

  • bildgebendes Tumorstadium: T +N+M1 nach TNM-Klassifikation 8. Auflage 2017
  • Tumorklassifikation: UICC Stadium IV
  • Primärlokalisation: disseminierter Herdbefall der Leber (linksbetont), wandbetonte Gallenblase, LK-Vergrößerungen interaortokaval und an der Leberpforte, Hämangiosis carcinomatosa
  • Primärmanifestation: Zufallsbefund bei V.a. Leberabszesse bei bek. Sigmadivertikulitis

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Einfach scheiße! Wie lange lebe ich noch? Was muss ich tun für eine Heilung? Wie erkläre ich es meine Liebsten?

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

©Privatfoto

Ich bin ein klassischer Blogger alter Schule (Text anstelle Bild) aus Überzeugung. Ein offener Umgang mit meiner Krankheit trägt für Aufklärung und Entstigmatisierung bei. Ich blogge was mir in den Sinn kommt. Mit Leidenschaft teile ich Ideen, die dabei helfen den Alltag mit viel Lebensfreude zu bewältigen. Krebs bedeutet nicht gleich der Tod.

Ich bin kein Schriftsteller, Lektor, Journalist und Publizist – habe keinerlei Erfahrung in dem was ich gerade tue, aber ich mache es einfach!

Ich schreibe aktuell ein Buch über mich und meinen Krebs. Ich habe ein Ziel: mit meiner Heilung möchte ich das Buch veröffentlichen und einer breiten Leserschaft zur Verfügung stellen. Ich möchte anderen Mut machen, zielstrebig mit der Überzeugung an die eigenen Selbstheilungskräfte und mit Liebe, schwierige Lebenssituationen zu meistern.

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Never give up! Lebt bewusst mit Liebe, Vergebung und vertraut eurer Kraft und Energie!

Vielen lieben Dank für deine Antworten und das du mich bei meinem Herzensprojekt unterstützt. Meinen lieben Bloglesern danke ich, dass ihr dieses Projekt nun im zweiten Jahr begleiten und wir (all meine Interviewpartner und ich) hoffen, dass wir euch die Angst etwas nehmen können vor diesem miesen Beifahrer. 

Wir können euch nur sagen, hört auf euren Körper, geht zur Vorsorge und tastet (wo möglich) euch ab. Und, was auch wichtig ist, schweigt den Krebs nicht tot, redet dadrüber, nur so werdet ihr ihm Herr. 

In diesem Sinne, gebt acht auf euch und bleibt (weitgehend) gesund.

Grüßle eure Ela 

Selbstständigkeit und Vorsorge

Genau heute hat wieder ein neuer Monat begonnen und wie an jedem ersten heißt es wieder, Brüste testen. Bitte denkt alle daran, denn auch wenn ein Tag vergeht, ein Monat zu Ende ist oder was auch immer vorbei ist, der miese Beifahrer schläft nie. Leider kann es jeden erwischen und deshalb unternehmt die nötige Vorsorge. Sowohl selbst, als auch beim Arzt.

Aber nicht nur das war heute. Nein. Auch meine Selbstständigkeit hat heute begonnen und ich hatte euch versprochen, dass ich euch noch ein wenig mehr dazu erzähle. Dies mache ich jetzt einfach mal anhand eines Flyers und dem Link auf meine, eigens dafür eingerichtete, Seite. Vielleicht hat ja wer von euch Interesse an meinem Service oder kennt wen, für den es etwas wäre. Über „stille Post“ freue ich mich immer.

Sonnenblümchens Schreibstube 

Und damit beende ich den Tag und sage euch, habt einen wundervollen November, gebt auf euch acht und bleibt gesund.

Grüßle eure Ela 

Erst Krebsdiagnose und Sprunggelenksfraktur und dann Selbstständigkeit

Okay, gerade Geburtstag gehabt und da dachte ich mir, ich erzähl euch doch mal, warum es so ruhig hier derzeit ist.

Also, dass ich Dussel mir mein rechtes Sprunggelenk gebrochen hatte im Sommer, dass wisst ihr ja wohl noch. War echt total tollpatschig, aber das nur nebensächlich.

Als, da ich nicht wirklich abschätzen kann, wann ich wieder voll mit meiner Putzstelle anfangen kann, haben mein Mann und ich überlegt, was ich tun könnte/sollte. Denn so eine Heilung bei einer Sprunggelenksfraktur ist echt langwierig. Ja und Hamburger Model, also täglich wenige Stunden arbeiten gehen, geht bei mir nicht. Ich bin Minijobbler und da muss ich sofort voll einsetzbar sein. Naja und ewig will ich nun auch nicht putzen. 

Also kam uns die Idee, ich mache mich selbstständig. Gelernt habe ich Bürokauffrau und damit lässt sich ja was anfangen. Auch bin ich super gerne in Social Media unterwegs. 

Na und dann lese ich halt echt viel. Warum also nicht einfach daraus was zaubern? Ich mache mich damit, ab 1. November 2021, selbstständig in Büromanagment, Marketing und Tester für Produkte und Dienstleistungen.

Meinen Minijob habe ich gekündigt und Gewerbe ist angemeldet. Nun bin ich mal gespannt, wie es sich anlässt. Meine ersten Kunden habe ich bereits, da ich ja schon eine Weile, nebenbei für einen Autorenservice in Social Media tätig bin. 

Einiges ist natürlich vorher noch zu tun und deshalb werde ich die Tage genau dafür noch eine kleine Seite basteln. Sobald diese steht, bekommt ihr natürlich Bescheid und den Link von mir.

Es ist echt schon eigenartig, da muss ich erst krank werden (Brustkrebs) und mir dann auch noch was brechen, damit ich mir meinen Traum verwirkliche.

Grüßle eure Ela 

Neuer Monat, neue Dinge im Anmarsch und Pinktober

Pinktober

Wieder ein neuer Monat und ich lege allen Frauen nahe, ihre Brüste abzutasten. Macht es für eure Gesundheit.

Nicht nur ein neuer Monat hat begonnen, sondern auch noch der Monat, in dem es um ᗷᖇᑌᔕTKᖇᗴᗷᔕ geht. Verschließt bitte eure Augen nicht davor. Sagt nicht einfach „mich betrifft es ja doch nicht, ich bin ja gesund“. So dachte ich auch lange und trotzdem war dieser miese Beifahrer dann doch der Meinung, er müsse bei mir andocken. 

Ja und dann erzähl ich euch minimal etwas. Es wird sich beruflich was bei mir tun, doch bevor ich dazu mehr erzähle, muss noch einiges geklärt werden. Es wird also spannend beim Blümchen.

Lasst es euch dennoch gut gehen und gebt acht auf euch.

Grüßle eure Ela 

Krebsi fragt Krebsi – mit Denise

Krebsi fragt Krebsi

Es geht mal wieder weiter mit meinem Herzensprojekt und dieses durfte ich meine frage der Lieben Denise senden. Lest mal, was sie mir geantwortet hat.

Wer bist du? 

Ich bin Denise, bin (noch) 26 Jahre alt und grade erst nach Rheinland-Pfalz gezogen. Ursprünglich komme ich aus der Stadt die es nicht gibt – Bielefeld.

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Mich findet man auf Instagram unter @krankheiten_in_jungen_Jahren, wieso Krankheiten und nicht Krebs? Weil ich auch über meine psychischen Erkrankungen schreibe.

Denise (Foto ©️ Privat)

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Ich habe Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in den Lymphknoten, meine Diagnose bekam ich im Mai 2020. Es war ein reiner Zufallsbefund. 

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Ich glaube der erste Gedankengang lautete: „Na toll, Krebs. Danke Schicksal, was soll ich denn noch alles bewältigen“

Danach musste ich erstmal mit meiner Mama reden, weil ich das nicht so richtig verarbeiten konnte. 

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog/HP zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Ich denke es ist wichtig und richtig über Krebs offen zu reden – soweit man das kann. Aus meiner Sicht und Erfahrung kann ich sagen, dass grade junge Menschen viel zu wenig aufgeklärt sind. Auch nicht unbedingt zum Arzt gehen und sich regelmäßig checken lassen. Grade weil mein Krebs doch eher seltener ist, fand ich es wichtig darüber zu reden. Zu erzählen, dass es anders behandelt wird – ohne Chemo. Trotzdem drauf aufmerksam zu machen, dass es eben auch Krebs ist. Natürlich ist es auch für mich eine Art Bewältigungsstrategie und eine tolle Möglichkeit um mit anderen in Kontakt zu treten. 

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben? 

Speziell den Schilddrüsenkrebspatienten möchte ich mit geben, dass sie auf ihr Bauchgefühl hören bei der Medikamenteneinstellung. Unser Körper weiß schon recht gut was gut ist und was nicht. Die Ärzte gehen da manchmal sehr strikt nach Lehrbuch vor. Außerdem nicht den Kopf hängen lassen, wenn die Einstellung doch länger dauert als gesagt wurde. 

Und allen Neuerkrankten möchte ich den Rat geben ruhig Hilfe von außen (Reha, Familie, Freunde) anzunehmen. Auch wenn es schwerfällt, aber einfach mal was abzugeben und sich Zeit für sich zu gönnen, darf man. 

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Vielen lieben Dank für deine Antworten liebe Denise und euch, meine Lieblingsträumer, sage ich ebenfalls danke, dass ihr diesen Beitrag gelesen habt. Besucht die liebe Denise doch einfach mal auf ihrem Instagram-Blog oder stellt ihr doch hier einfach eure Fragen.

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Ihr seid ebenfalls an Krebs erkrankt und ihr redet darüber? Ihr würdet mich gerne bei meinem Projekt unterstützen? Denn schickt mir doch einfach eine Mail (im Impressum) unter „Krebsi fragt Krebsi“ zu.

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Denkt daran, nur wer drüber spricht, kann anderen die Scheu vor diesem miesen Beifahrer „Krebs“ nehmen.

Bleibt gesund und bis demnächst.

Grüßle eure Ela 

Neuer Monat und damit … nicht vergessen!!!

Brustkrebsschleife

Wieder ein neuer Monat und ich möchte allen Frauen, die mich hier verfolgen, daran erinnern, dass sie das Abtasten ihrer Brüste nicht vergessen sollen.

Abtasten nicht vergessen!!!

Es ist zu eurer eigenen Sicherheit.

Grüßle eure Ela