Manchmal braucht es gar nicht viel, um etwas Großes zu bewegen. Ein Schritt nach dem anderen. Ein bisschen Zeit. Ein offenes Herz.
Am 1. Mai 2026 ist es wieder soweit: Der mittlerweile vierte PINK Walk startet – und ich möchte dich heute ganz bewusst dazu einladen, ein Teil davon zu sein. Bevor ich meine persönliche Bitte an dich richte, lass uns einen kurzen Blick darauf werfen, was eigentlich hinter dieser besonderen Aktion steckt:
PINK Walk Arbeit: Aufklärung und Aufmerksamkeit
PINK Walk setzt sich dafür ein, mit ihrer Kommunikation und vielfältigen Aktivitäten deutschlandweit mehr Aufklärung und Aufmerksamkeit zum Thema Brustkrebs zu schaffen. Sie richten sich dabei an gesunde Frauen im Hinblick auf die Früherkennung der Krankheit, sowie Möglichkeiten der Risikoreduzierung durch einen gesunden Lebensstil, aber auch an Betroffene und deren Umfeld.
Bereits ab einem Alter von 30 Jahren wird eine jährliche Vorsorgeuntersuchung durch FrauenärztInnen empfohlen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Mit ihrer Kommunikation möchten sie jedoch auch auf die Wichtigkeit der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust aufmerksam machen. Durch das monatliche Abtasten lernt man den eigenen Körper sowie zyklusbedingte Veränderungen im Brustgewebe besser kennen und einschätzen. So können Frauen selbst aktiv dazu beitragen, mögliche Auffälligkeiten oder einen eventuellen Krebs frühzeitig zu entdecken – rund 80 Prozent der Mammakarzinome werden durch Selbstabtastung entdeckt. (Quelle*)
Lasst uns gemeinsam für Brustkrebs Sichtbarkeit bewirken
Vom 1. bis 31. Mai 2026 findet nun der vierte PINK Walk statt – und ich bin bereits zum dritten Mal mit dabei. Für mich ist es längst mehr als „nur“ ein Walk geworden. Es ist ein bewusster Monat, in dem ich mich bewege, innehalte und gleichzeitig etwas zurückgeben darf.
In dieser Zeit sammle ich nicht nur Schritte – für meine eigene Gesundheit und mein Wohlbefinden –, sondern auch Spenden, um die so wichtige Aufklärungsarbeit des PINK Walk zu unterstützen.
Und genau hier kommst du ins Spiel:
Wenn du mich unterstützen möchtest, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst mich über meinen privaten Account* begleiten oder selbst aktiv werden und als Teil der Lauftruppe im Namen der Frauenselbsthilfe Krebs* mitgehen.
Vielleicht magst du ein paar Schritte mehr gehen. Vielleicht magst du einen kleinen Betrag spenden. Vielleicht magst du diesen Beitrag einfach teilen, um noch mehr Menschen zu erreichen.
Egal, wie dein Beitrag aussieht – er zählt.
Denn es geht um Sichtbarkeit. Um Aufklärung. Und am Ende um etwas, das uns alle betrifft: Gesundheit, Leben und die Chance, frühzeitig hinzuschauen.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, bis hierher zu lesen – und vielleicht sogar, ein kleines Stück des Weges mitzugehen. 💗
Immer mal wieder lese ich von anderen Krebspatientinnen, dass endlich jede Art von Therapie beendet ist. Das Leben kann wieder weitergehen – wenn auch als ein neues Leben.
Soweit bin ich leider noch nicht. Und doch ist es okay, so wie es gerade ist.
Nach-Vorsorge-Kontrolltermin absolviert
Heute stand wieder mein halbjährlicher Kontrolltermin bei meiner Gynäkologin an – oder wie ich ihn liebevoll nenne: mein Nach-Vorsorge-Kontrolltermin.
Auf dem Plan standen nicht nur die üblichen Nach- bzw. Vorsorgeuntersuchungen, sondern auch einige weitere Punkte, die abgeklärt werden sollten.
Unter anderem schwebte da das Damoklesschwert: Hormontherapie beenden oder weiterführen.
Kurz zurückgespult: Im Therapieplan jeder Brustkrebspatientin stehen in der Regel fünf Jahre Antihormontherapie.
Da bei mir der Gendefekt BRCA2 festgestellt wurde, kamen nach diesen fünf Jahren noch einmal 2,5 Jahre hinzu – verbunden mit dem Hinweis, dass eventuell weitere 2,5 Jahre folgen könnten.
Und genau diese Entscheidung stand heute an.
In Absprache mit meiner Gynäkologin habe ich mich dazu entschieden, die Therapie um weitere 2,5 Jahre fortzuführen. Am Ende werde ich die Antihormone dann insgesamt zehn Jahre eingenommen haben.
Ich hoffe inständig, dass sich dieser miese Beifahrer nicht zurückmeldet.
Mit dieser Entscheidung, drei Überweisungen (Brust-Sono, Brust-MRT und Knochendichtemessung), einem Rezept für meine Antihormontherapie (Anablock) und einem neuen Termin im September bin ich schließlich guten Mutes aus der Praxis gegangen.
Und ich darf sagen: Es geht mir gut.
Rostocker Heide / Privatfoto Ela Theede
Keine Auffälligkeiten – weder zu sehen noch zu fühlen.
Nun hoffe ich einfach, dass meine Ärztin mich nicht wegen des Abstrichs anruft. Dieses Mal wird auch HPV wieder mit überprüft.
Allen meinen lieben weiblichen Followern – aber auch den männlichen – lege ich, wie so oft, ans Herz:
Achtet auf euch. Nutzt die Möglichkeiten der Vorsorge. Nehmt eure Gesundheit ernst.
Wie euch sicherlich noch bekannt ist, lese ich auch „Sachbücher“ und auch solche, die sich mit derselben Diagnose befassen, welche ich selbst im März 2018 bekam. So war für mich direkt klar, dass ich auch folgendes Buch lesen werde, als es mir in Social Media in meinen Feed gespült wurde.
Krebs ist kein Small Talk: Worte finden, wenn sie fehlen von Susanne Thiem
Inhalt: “Über Krebs spricht man nicht.” Mit diesem Glaubenssatz ist Susanne Thiem seit ihrer frühsten Kindheit aufgewachsen. Denn bereits mit sieben Jahren hat sie erlebt, wie das Schweigen um sie herum immer lauter wurde, als ihre Freundin an einem Hirntumor verstarb. Dieser tabu behaftete Umgang mit der Krankheit Krebs hat sie seitdem stets im Umgang mit anderen betroffenen Freunden begleitet. Bis sie selbst mit Anfang dreißig die Diagnose Brustkrebs erhielt und entschied, den Krebs mitten ins Leben zu holen. In ihrem Buch beschäftigt sie sich mit der Frage, wie wir das Schweigen brechen und passende Worte finden können, wenn eine Krebsdiagnose im Raum steht. Diese Frage reflektiert sie nicht nur anhand ihrer eigenen Geschichte, sondern bespricht sie mit vielen Gesprächspartnerinnen und gibt so hilfreiche Impulse und Orientierungshilfen für eine offene Krebskommunikation.
Mein Fazit: Bevor ich euch mehr über den Inhalt des Buches berichte, lasst uns gemeinsam einen Blick auf das Cover werfen. Hier sehen wir die Autorin selbst und der Hintergrund ist dezent in lila gehalten. Für mich stimmt das Cover total.
Damit möchte ich euch meinen Eindruck zum Inhalt des Buches wiedergeben. Die Autorin Susanne Thiem nimmt uns hier mit in ihr noch junges Leben. Sie schneidet in wenigen kapiteln ihre Kindheit und Jugend an und einen der Glaubenssätze, „Über Krebs spricht man nicht.“. Ein Glaubenssatz den sicherlich viele von uns kennen, leider. Sehr beeindruckend schreibt sie, wie sie genau diesen für sich entwaffnet, als sie die Diagnose Brustkrebs bekam. Es war ein schwerer Weg, doch sie hat ihn gemeistert. Mit jedem Wort konnte ich ihre Gefühle spüren, aber auch, wie gut sie Worte findet und einsetzt. Hier merkt man deutlich, was sie antreibt.
Ich nehme mir selbst einiges aus Susannes Geschichte und werde noch mehr, als eh schon, eben trotzdem über Krebs sprechen. Diese Krankheit darf auf keinen Fall totgeschwiegen werden. Denn es gibt sie nun einmal und wir Patienten müssen durch die Therapie nun mal leider durch, da hilft es uns nicht, wenn andere sie nicht aussprechen.
Vielen lieben Dank für dein Buch liebe Susanne und das du uns mitgenommen hast. Wünsche dir weiterhin alles Gute.
Auch der Krebs bekommt positive Punkte
Meine Bewertung:
5 Bücher
Susanne und die Worte
Wie ihr es von mir gewohnt seid, wenn ich neue Autoren auf meinem Blog habe, folgen hier nun einige Seiten aus dem Netz zu ihnen.
Im letzten Jahr hat die liebe Kendra Zwiefka mal wieder einen kleinen Aufruf in der Krebsbubbel für ihren Podcast „Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast“ gestartet und dieses Mal habe ich mich dann getraut und mich bei ihr gemeldet. Nach ein paar WhatsApp Nachrichten war es dann im Januar endlich soweit und das Interview fand statt. Für mich war es das erste Podcast Interview, auch wenn ich schon ein paar Mal in Sachen Krebs (und auch zu meiner Tätigkeit als Bloggerin im Buchbereich) interviewt wurde, wobei diese Interviews dann aber in schriftlicher Form waren. Ein Podcast ist da schon eine andere Hausnummer und ich war auch entsprechend nervös.
Die liebe Kendra hat mir ihren Beitragstext und weiteres Material zukommen lassen, damit ich euch unser gemeinsames Gespräch auch zeigen kann. Habt also viel Spaß beim schauen/hören, egal auf welche Plattform ihr zugreift.
Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast
In dieser Folge von „Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast“ spreche ich mit Michaela (Ela) über ihre Weg mit Brustkrebs, dem BRCA2-Gendefekt und darüber, was es bedeutet, nach der Diagnose wirklich zu leben.
Ela erhielt 2018 meine Brustkrebsdiagnose, wurde brusterhaltend operiert und bestrahlt.
2020 folgte die Diagnose BRCA2, ausgelöst durch mehrere Erkrankungen in ihrer Familie.
Über ein Abo der Kanäle freut sich Kendra auch, also lasst ihr doch nicht nur ein Like da.
Dankeschön und vielleicht mal mehr
Liebe Kendra, auch auf diesem Wege sage ich dir, nochmals 😘, vielen lieben Dank für diese wundervolle Möglichkeit und Erfahrung. Vielleicht bist ja auch du demnächst bei mir, meinem Herzensprojekt, zu Gast.
Und wenn nun andere Betroffene, Angehörige usw. sich durch den Podcast angesprochen fühlen, dann schreibt die liebe Kendra einfach an, sie freut sich schon darauf.
Ich hoffe, ihr hattet Freude und neue Erkenntnisse mit dem Podcast. Vielleicht mögt ihr ja kurz ein kleines Feedback hier unter diesem Beitrag da lassen. Dafür schon jetzt ein dickes Dankeschön.
Und schon haben wir den Januar hinter uns gebracht – und was für einen.
Hier bei uns war er geprägt von Schnee und klirrender Eiseskälte, und die Temperaturen gehen noch weiter runter. Solltet ihr also bald nichts außer Zähnegeklapper von mir hören, dann bin ich vermutlich festgefroren.
Machen wir doch das Beste daraus und lassen die ersten Wochen des neuen Jahres gemeinsam Revue passieren. Lust? Dann folgt mir doch einfach – wird auch nicht lange dauern, versprochen.
🎇 Jahreswechsel mit Dauerböllerei
Okay, irgendwie gehört Feuerwerk zum Jahreswechsel dazu. Doch so allmählich muss ich sagen: Vielleicht wäre es sinnvoll, das Ganze zu zentralisieren.
Wenn man mitbekommt, wie viele Verletzte, abgetrennte Finger und schlimmere Folgen jedes Jahr damit einhergehen, sollte man doch wirklich anfangen, umzudenken, oder?
Auch dass Feuerwerk gefühlt viel zu früh verkauft werden darf, sehe ich kritisch. Immerhin ist in den Raketen teilweise Schwarzpulver enthalten – und eigentlich darf dieses nur von Personen mit entsprechendem Schein verwendet werden. Ihr seht also mein Bedenken.
Bei uns in der Straßen haben einige Nachbarn dann direkt mal um 15 Uhr, am 31.12.2025, mit der Böllerei begonnen und das, wo wir hier direkt am Wald wohnen und zusätzlich noch jede Menge Weiden mit Pferden, Schafen und Kühen drauf, sind. Bei dieser Böllerei vergeht mir meine Toleranz echt.
Wir überlegen sogar eine Petition für unseren Ort zu machen, dass zum Jahreswechsel 2026/27 nur noch von der Gemeinde ein Feuerwerk stattfindet. So eine Petition hatte ein Nachbarort erfolgreich absolviert und dort wurde eben nur ein Feuerwerk von deren Gemeinde gemacht und niemand anderer hat dort geböllert. Wie man sieht, es geht also.
📖 Gelesen und 🧶 gestrickt – eben Hobby
In diesem Jahr bzw im Januar habe ich dann die ersten zwei Bücher (Ruby, auf vier Pfoten ins Glück und Im freien Fall zu dir) gelesen und rezensiert. Die nächsten Bücher sind auch schon fast rezensiert, also lasst euch überraschen.
Endlich ist mein erstes Strickprojekt für 2026 beendet. Es wurde ein Schal aus einer kuscheligen und glitzernden Wolle. Das nächste Strickprojekt steht auch schon an, Junior möchte Kuschelsocke von Mama. Die Wolle liegt schon parat und wartet auf die Nadeln.
💗 Herzensprojekt geht weiter
Auch mein Herzensprojekt „Krebsi fragt Krebsi“ geht in diesem Jahr weiter, denn ich werde es nicht müde über Krebs zu reden und das auch wirklich LAUT.
Bereits im alten Jahr habe ich die liebe Christine gefragt, ob sie dabei sein würde und sie hat mir zugesagt. Die Interviewfragen habe ich ihr schnell geschickt und nun, im Januar, habe ich es geschafft, aus ihren Antworten einen schönen Beitrag zu zaubern.
💚 Ehrenamt und Webinar
Ende Januar, jetzt am Freitag und am Samstag, habe ich meine erste Fortbildung für dieses Jahr gemacht. Diese war fürs Ehrenamt und zwar über die Frauenselbsthilfe Krebs*, bei denen ich im Oktober 2025 ins Leitungsteam der FSH Onliner* gewählt wurde. Und Freitag und Samstag war nun ein Webinar „Gruppenleiter“, eine Mitgliederqualifikation, 2 x 3 Stunden jede Menge Input zum Thema Gruppenleitung und Team. Wahnsinn und mir raucht noch der Kopf.
🦀 Kurz noch angesprochen
Heute ist ja wieder Monatsbeginn und da möchte ich alle Mädels, und auch Jungs, daran erinnern, ihre Brüste abzutasten. Vorsorge ist extrem wichtig!
Habt einen wundervollen und ereignisreichen Februar.
Das Jahr ist erst wenige Tage alt, aber dennoch werde ich nicht müde meine Krebsaufklärung zu betreiben.
Neues Jahr und neue Interviewpartner in Sachen Krebsaufklärung
Ich war dann wieder in Sachen Krebsaufklärung und Krebslerinterview unterwegs und konnte dieses Mal die liebe Christine Raab dafür gewinnen. Gefunden und ein wenig kennengelernt habe ich sie über Instagram. Ich freue mich nun, dass ich euch unser Interview hier zeigen darf. Seid also gespannt, was so alles kommt und viel Freude beim Lesen.
Christine – Krebs und Yoga, passt!
Privatfoto
Liebe Christine, erst einmal herzlichen Willkommen hier auf meinem Blog und ich freue mich sehr, dass du dich meinem Fragenkatalog stellst. Lass uns einfach direkt anfangen.
Wer bist du? Wie heißt dein Homepage und deine Social Media-Seite?
Auf meiner Webseite findest du auch den Blog und dort schreibe ich schon seit 2012. Außerdem gibt es Videos von mir auf YouTube*, meinen Podcast „Yogisch by Nature*“ seit 2017 und den Gemeinschaftspodcast mit Babett vom Krebs-Campus* seit 2025 „Onko & OM*“.
Wow, du bist echt breit aufgestellt, dass finde ich richtig klasse und wünsche dir damit weiterhin Erfolg.
Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?
2014 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert und weil ich zu dem Zeitpunkt bereits 2 Jahre selbstständig war und nicht allen Leuten einzeln davon erzählen wollte dachte ich mir: Da nimmst einfach mal ein YouTube Video auf. 🙂
Klasse, ich hab mich mal auf die Suche bei dir begeben und hoffe, dass ich das erste Video zum Thema Brustkrebs* gefunden habe.
Mein Brustkrebs war Hormonrezeptor positiv, her2neu negativ, ich hatte 4 befallene Lymphknoten und habe leider auch ein Lymphödem. Nach Chemotherapie, brusterhaltender OP und Bestrahlung gab es pathologische Komplettremision und noch 5 Jahre Antihormontherapie (3 Jahre Zoladex + 5 Jahre Tamoxifen).
Die Details einer Brustkrebsdiagnose liest sich bei jedem echt schlimm.
2022 wurden Metastasen in Lunge, Rippenfell und verschiedenen Knochen (Sternum, BWK, LWK) entdeckt und meine Histologie ist jetzt Triple positiv.
Oh ja, wenn erst einmal die Erstdiagnose steht, dann folgen leider sehr häufig noch weitere. Wobei es ja nicht immer so ist, wie leider bei dir. Ich hoffe und wünsche dir noch viele tolle Jahre.
Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?
Im ersten Moment konnte ich das gar nicht richtig fassen. Erst als die Ärztin sagte, wir müssen so schnell wie möglich mit der Chemotherapie starten, wurde mir klar, was das heißt. Nach dem ersten Schock bin ich in eine „Ich funktioniere“ Situation gegangen, denn ich war selbstständig (damals als Make-Up Artist und im Bereich Kinderbetreuung. Ich hatte u.a. eine eigene Schwimmschule mit ca. 30 Kindern und hatte mehrere Minijob Angestellte für Kinderbetreuung (auf Events) und da musste erstmal alles geregelt werden. Dann kam der „Wir machen jetzt die komplette Therapie und danach ist alles wieder gut“ Modus.
So ähnlich ging es mir auch, gefühlt war ich, nachdem ich es begriffen hatte, auf Autopilot im Modus Abarbeiten und funktionieren.
Spoiler: Geklappt hat das so natürlich nicht.
Leider höre ich es so häufig und bin so unendlich traurig darüber, da es immer jene erwischt, die mir so ans Herz gewachsen sind.
Der Moment der Metastasendiagnose war wesentlich schlimmer. Es war ein Zufallsbefund, weil ich schon längere Zeit Schmerzen hatte und als mir der Hausarzt mitteilte, dass die Auffälligkeiten im CT vermutlich Metastasen sind ist für mich eine Welt zusammengebrochen und zu Hause bin ich tatsächlich auch komplett zusammengebrochen. Ich habe nur geweint, dachte ich muss jetzt bald sterben und wusste auch, dass sich der Kinderwunsch nicht mehr erfüllen lässt. Ich saß also da in unserem neu gebauten Traumhaus und mein Leben lag in Scherben.
Ich muss jetzt selber schlucken, nachdem ich das gelesen habe. Fühl dich gedrückt.
Warum hast du dich entschlossen, einen Homepage und eine Social Media-Seite zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?
Zum Zeitpunkt meiner erste Diagnose wollte ich zuerst die Menschen alle gleichzeitig informieren und nicht ständig jedem einzeln aufs neue davon erzählen müssen. Nach dem ersten Video kam riesiges Feedback und Interesse und deshalb wollte ich einfach alle auf dem Laufenden halten und habe regelmäßig YouTube Videos veröffentlicht. Als Make-Up Artist konnte ich mich gut schminken und habe dann auch beispielsweise ein Video mit Schminktipps veröffentlicht.
Ich bin da einfach ganz offen und ehrlich rangegangen und als ich gemerkt habe wie sehr das anderen hilft, bin ich drangeblieben.
Super und Respekt.
Mir fällt es inzwischen sehr leicht darüber zu reden und andere fühlen sich gut abgeholt und informiert durch mich.
Es ist einfach toll, wenn man anderen Menschen helfen kann. Im Prinzip habe ich mein Leben lang auch beruflich nichts anderes gemacht und so ist es bis heute geblieben.
Es ist auch echt sehr wichtig, dass wir Betroffenen offen darüber reden, nur so können andere uns besser verstehen und Neubetroffene sehen, dass sie nicht alleine damit sind.
Ich möchte mit allem was ich tue, anderen helfen besser durch die Therapiezeit zu kommen und auch das „danach“ oder das Leben mit Krebs gut regeln zu können. Aber ich möchte auch bei Nicht-Betroffenen mehr Awareness schaffen dafür wie es uns geht. Und nicht zuletzt möchte ich auch gesellschaftlich/politisch Dinge verändern! Wir mit Metastasen werden immer mehr, einfach aus dem Grund, dass die Therapien immer besser werden und so weniger Menschen schnell an Krebs sterben.
Frei nach der Devise „Sprich über Krebs“, nur so werden wir verstanden, warum wir sind, wie wir sind.
Deshalb müssen sich Gegebenheiten anpassen. Wir sind nicht mehr so leistungsstark wie vorher, aber wir liegen auch nicht nur halbtot im Bett. Wir haben einfach nur andere Bedürfnisse und es wäre schön, wenn beispielsweise Rehakliniken ihre Angebote dementsprechend ergänzen. Auch das Thema „Arbeiten“ darf neu gedacht werden.
Und für mich persönlich spielt auch die ungewollte Kinderlosigkeit durch Krebs eine Rolle.
Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?
Die Zeit der Therapie ist oft sehr überfordernd, anstrengend und insgesamt ist die Situation einfach nur scheiße. Man kann es nicht anders sagen und auch nicht schönreden.
Aber: Sie geht vorbei und du bist nicht machtlos. Es gibt so viele Möglichkeiten diese Zeit angenehmer zu machen und du solltest alle für dich nutzen.
Suche dir Gleichgesinnte und andere Betroffene zum austauschen. Für mich war es immer sehr hilfreich offen und ehrlich darüber zu reden, aber da ist jeder Mensch anders und ich habe auch schon erlebt, dass manche das geheim gehalten haben und beispielsweise mit Perücken & Co. wie immer aussahen. Für mich wäre das zu anstrengend gewesen.
Seit kurzem gibt es meinen kostenlosen Notfallplan. In dem teile ich auch direkt 3 Tipps zum ruhig und klar bleiben für die Zeit nach der Diagnose. Den kann man sich hier ganz einfach runterladen: Krebsnotfallplan*.
So eine tolle Sache, diesen Plan hätte ich bei meiner Diagnosestellung auch gerne gehabt.
Christine und ihre Yoga & Krebs Kurs
Die liebe Christine bietet einen Yoga & Krebs Kurs* an. Diesen kann man 7 Tage kostenlos testen und neben Yogaübungen gibt es auch einen Fahrplan durch die Therapie und einige Videos über Nebenwirkungsmanagement und anderes darin.
Dankeschön
Damit sind wir mit dem tollen Interview auch schon am Ende und was wir so alles über Christine und ihren Krebs erfahren durften. Vielen lieben Dank dafür und dir weiterhin alles Gute.
Wer noch Fragen an Christine hat, der stellt diese gerne unter den Beitrag in die Kommentare. Christine wird diese sicherlich beantworten.
Du bist auch Krebsi, oder hast damit zu tun, und möchtest mir bei mehr Sichtbarkeit zu diesem Thema helfen? Dann melde dich gerne, wie die liebe Johanna, einfach per Mail (steht im Impressum) bei mir.
All jene, die mein Herzensprojekt erst jetzt entdeckt haben, hier findet ihr alle bisherigen Interviews.
Dieses Jahr war für mich wie ein Kaleidoskop: bunt und bewegt, voller Höhen und Tiefen – aber immer mit ganz viel Herz. Lasst uns gemeinsam noch einmal zurückblicken … 😌
🖤 Ein Abschied, der ins Herz schnitt
Im November habe ich einen der schwersten Abschiede meines Lebens erlebt:
Meine liebe Freundin Su hat ihre letzte Welle gefunden und ist am 6. November 2025 von uns gegangen. 💔
Sie war so viel mehr als nur eine liebe Bloggerfreundin: Wir haben gelacht, philosophiert, geschwiegen – und immer wieder gespürt, wie wertvoll echte Verbundenheit ist.
„Mach aus dem Rest deines Lebens das Beste aus deinem Leben.“
🧠 Wenn der Körper spricht … und ich lernen darf zuzuhören
Dieses Jahr hat meine Gesundheit wieder ganz laut gesprochen.
Chronische Erkrankungen, Nebenwirkungen, Arzttermine – all das hat mir gezeigt, dass Selbstfürsorge keine Floskel ist, sondern Lebenswichtiger denn je.
🙏 Atemübungen, Meditation, Fatigue-Coaching und Neurokompass haben mir geholfen, wieder bei mir anzukommen. Diese Tools, die ich selbst erlernt habe, sind mir wie treue Weggefährten geworden.
Resümee: Ich war vielleicht weniger aktiv hier auf dem Blog – aber mein Herz war immer da. 💛
📚 Das Jahr der Geschichten: Bücher, die mich begleitet haben
Ich war wieder im Leseflow! Hier ein kleiner Rückblick meiner Leseabenteuer: 📖
✨ The Connection – Love & Crime: Teil 1 & 2 von Amanda Frost – spannende Romantik an der Côte d’Azur. (Rezi 1 & Rezi 2)
✨ Die Wahrheit zwischen uns von Ruby M. Nicholson – eine liebevolle Geschichte über Nähe und Vergangenheit. (Rezi)
✨ Broken Promises (Dark Hunt 2) von Sarah Saxx – ein furioser Abschluss, der mich nicht losließ. (Rezi)
✨ NEIN! – Nicht mit mir von Noah Fitz – ein Thriller, der auch Herz und Verstand gepackt hat. (Rezi)
Jedes Buch war auf seine Weise ein Geschenk, und ich freue mich, dass ich meine Eindrücke hier mit euch teilen durfte. 💫
📲 Gedanken zum Bloggen & Social Media – ein ehrlicher Blick
Dieses Jahr hat mich auch an das Thema Social Media denken lassen. Manchmal fühlt es sich an, als würden wir zu sehr auf Plattformen vertrauen – und zu wenig auf das, was wirklich uns gehört: unsere eigenen Worte, unsere eigenen Räume.
Ich habe beschlossen, wieder mehr auf meinem Blog zu schreiben und Social Media eher als Ergänzung zu sehen – und nicht als Hauptbühne.
💞 Krebs, Partnerschaft & Achtsamkeit – mein persönlicher Weg
Manche Geschichten gehen tief:
Der Krebs ist und bleibt ein ständiger Begleiter – und ja, manchmal ist er verdammt laut im Kopf. 😔
Aber ich habe dieses Jahr gelernt, offen damit umzugehen, zu sprechen und anderen Mut zu machen.
Auch in meiner Ehe durfte ich wachsen – gemeinsam mit meinem Seebär habe ich erlebt, wie Achtsamkeit unsere Beziehung bereichert hat.
🤝 Herzensprojekt: Sichtbarkeit für Krebsthemen
Ein besonderer Moment war die liebe Johanna, die mich beim Herzensprojekt „Krebsi fragt Krebsi“ begleitet hat.
Gemeinsam haben wir eine wundervolle, ehrliche Stimme (unteranderem) für Darmkrebs sichtbar gemacht – ein Thema, über das viel zu selten offen gesprochen wird. 💪💕
Traurig, weil meine Freundin Su nun nicht mehr da ist.
Nie wieder können wir gemeinsam reden, lachen, blödeln.
Nie wieder werde ich ihre Stimme hören, kann mit ihr diskutieren oder einfach nur zusammen schweigen.
Wie ich Su kennen und schätzen gelernt habe
Kennengelernt habe ich Su durch unsere Gemeinsamkeit, den Krebs, auf Instagram. Wir zwei kamen dort ins Gespräch und dabei erzählte sie mir von ihrem Projekt Cancer Unites (dieses hat sie vor einer Weile beendet, es war nicht mehr gut für sie). Bei diesem Projekt habe ich ihr eine Weile mitgeholfen. Durch diese Zusammenarbeit merkten wir beide, wie sehr wir uns verstehen und so war es auch klar, dass ein Treffen stattfinden musste. Dieses war dann Ende 2022, Su kam in meine Heimat und wir trafen uns dann. Alles weitere unserer gemeinsamen Geschichte nahm da ihren Lauf.
Screenshot
Su und ich haben uns schnell super verstanden und viel gechattet und auch telefoniert, sowie zwischendurch auch mal Videochats geführt. Auch war sie einige Male bei mir, dadurch das sie in meiner Nähe eine FeWo direkt an der Ostsee mit ihrem Mann besaß. Dort war ihr Rückzugsort, dort hat sie viel aufs Wasser gesehen und auch dort, wie in ihrer eigenen Heimat, hat sie ihrem Hobby dem SuP gefrönt. Sie liebte es auf dem Brett durchs Wasser zu gleiten.
Auf ihrem Blog Diagnose Leben* hat sie es sich zu ihrer Aufgabe gemacht, über den Krebs aufzuklären. Anderen Möglichkeiten aufzuzeigen, was alles geht. su hat gezeigt, dass nichts so schlimm sein kann, um nicht dennoch sein Leben zu Leben. Eines ihrer Zitate sagt alles aus über Su:
„Mach aus dem Rest deines Lebens das Beste aus deinem Leben.“
Vor wenigen Wochen noch hatten wir ein sehr intensives Telefonat, hier war ich nun mal die Zuhörerin (meist war es eher umgekehrt). Ich erfuhr einiges, was sie so bewegte in den letzten Monaten und gestern nun musste ich das unvermeidliche bei Instagram lesen. Meine Su hat diese Woche für immer ihre Augen geschlossen.
Sus Abschied hat mir gezeigt, dass das Leben nun einmal nicht endlich ist. Ich bin auch jetzt wieder am weinen, obwohl mir das unvermeidliche klar war. Dennoch habe ich ihr so sehr noch ein bisschen mehr Zeit gewünscht. Vor allem frage ich mich, wie es nun wohl ihrem Wuschel, ihr kleines Kaninchen, geht.
🖤 Krebs ist ein mieser Verräter! 🖤
Liebe Su,
ich hoffe, dass du nun deinen Frieden gefunden hast, auch wenn ich hier gerade sitze und sehr weinen muss.
Ich vermisse unsere tollen Gespräche, die kurzen Momente des beisammen Seins, dass miteinander lachen und blödeln und auch einfach mal nur schweigen.
Ruhe in Frieden meine süße Maus und ich hoffe, du hast nun deine Welle, auf der du weiter gleitest.
Grüßle deine/eure Ela
Nachtrag: Su ist am 6. November 2025 auf Rügen friedlich eingeschlafen. Sie wurde gerade einmal 43 Jahre alt. Mein herzliches Beileid ihrer Familie und Freunden.
Meine lieben Träumer, wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, ist es hier in den letzten Monaten immer wieder recht ruhig gewesen. Das heißt jedoch nicht, dass mir mein Blog nebensächlich geworden ist, sondern das in meinem Leben derzeit einiges los ist.
Mein Körper spricht
Wie ihr ja wisst, bin ich chronisch krank. Neben der Brustkrebsdiagnose, wurde bei mir noch Bronchailasthma und Osteoporose festgestellt. Und das gemeinsam mit all seinen Nebenwirkungen und Medikamenten zerrt natürlich an mir. Zusätzlich ist Familiär einiges los, was mich sehr beschäftigt und somit auch nicht gut für meine Gesundheit ist.
Genau aus diesem Grund hat mir, beim letzten Termin, meine Gynäkologin ein Rezept für Neurexan gegeben. Diese Tabletten nehme ich nun um meiner inneren Unruhe Herr zu werden. Zusätzlich mache ich immer wieder Atem- und Meditationsübungen. Denn wozu habe ich noch meine Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditationstrainerin gemacht, wenn ich diese Tools nicht auch selbst verwende.
Fatigue und Neurokompass – Coaching für mich
Seit einigen Woche nehme ich an zwei, für mich sehr wichtigen, Coachings teil und diese beanspruchen mich natürlich auch sehr.
Zum einen wäre da das Fatiguecoaching mit Frau Dr. Sabrina Han*, welches ich über Flugkraft* bekommen habe. Diese wundervolle Möglichkeit wird über Spenden realisiert und dann Krebspatient zur Verfügung gestellt.
Dieses Coaching läuft nun schon eine Weile und mit jedem weiteren Modul finde ich meine Tools um mit der Fatigue* besser umgehen zu können und auch meinem Umfeld zu zeigen, was genau Fatigue mit mir macht.
Ziemlich zeitgleich nehme ich am Neurokompass* mit Heike E. M. Jänicke*. Hier visualisieren wir unser Empfindungen, Sehnsüchte uvm. anhand von Neurografiken. Es fällt mir nicht immer leicht, mich auf diese Dinge einzulassen, aber ich will es unbedingt, deshalb bleibe ich dran.
Meine Neurografiken sehen, in meinen Augen, sehr stümperhaft aus, aber ich hege die Hoffnung, dass sich das noch ändern wird.
Beide Coachings bringen mich und mein Selbstbewusstsein auf jeden Fall genau in die richtige Richtung. Wie sieht es bei euch aus? Habt auch ihr schon mal ähnliche Coachings einfach nur für euch selbst gemacht? Und wie ging bzw geht es euch damit?
Resümee
Wie ihr seht, es tut sich viel bei mir und für all das bedarf es meiner Aufmerksamkeit. Das ist auch der Grund, warum ihr hier mal länger, als gewohnt, auf neue Beiträge warten müsst. Macht euch bitte keine zu großen Sorgen und Gedanken um mich. Ich bin weiterhin beim Bloggen, nur eben derzeit nicht ganz so aktiv, wie ihr es eigentlich gewohnt seid.
Ich muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben und dieses Mal sogar öffentlich. Denn eigentlich mache ich sowas nicht gerne, doch heute muss ich es doch mal. Es wird nicht schlimm, aber es muss einfach mal raus.
Krebs? Nicht mit mir!
Wie einige hier ja mitbekommen haben sollten, bin ich 2018 an Brustkrebs erkrankt und mittlerweile bin ich im siebten Jahr. Leider habe ich zu den eigentlich 5 Jahren Tablettentherapie schon einmal 2 1/2 Jahre drauf bekommen und Anfang nächsten Jahres steht wahrscheinlich noch weiter 2 1/2 Jahre im Raum. Das macht was mit mir und ich habe bei jeder Nach-/Vorsorgeuntersuchung dieses Damoklesschwert über mir.
Nun würde bestimmt ein anderer sagen, warum machst du dich so verrückt? Nimm es hin und freue dich darüber, dass du mittlerweile Krebsfrei bist. Das stimmt im Grunde schon, nur ist das nicht immer so einfach und ein jeder geht mit so etwas anders um. Ich bin eben ein Mensch, der sich genau zu diesen Terminen immer wieder eben jene Gedanken macht. Aber ich arbeite daran, dass es besser wird.
Was mir jedoch in der Zeit sehr hilft, ist, dass ich mittlerweile sehr aktiv darüber rede und aufmerksam mache. Auch bin ich sehr aktiv bei den FSH Onliner*, der Selbsthilfeabteilung der Frauenselbsthilfe Krebs*. So wie ich beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe vor Ort bin.
Lernen und lernen lassen – Achtsamkeit, auch in der Ehe/Partnerschaft
Seit vielen, vielen Jahren wurde meine Ehe irgendwie komisch. Mein Seebär und ich waren uns zeitweise nicht immer grün. Wobei das sicherlich in vielen Ehen/Partnerschaften so sein wird bzw. sein kann. Das ist mir natürlich klar und wenn etwas besser laufen soll, dann müssen beide Seiten daran arbeiten. Ja und genau das habe ich getan.
Einige wissen auch dies eventuell, nämlich, dass ich 2024, durch einen kleinen Schupser meine Freundin Anett*, habe ich eine Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditionstrainerin* gemacht. Unbewusst hat in der Lernzeit der Seebär mit gelernt und dadurch mitbekommen, dass er nicht mehr alles mit mir machen konnte wie bisher. Er lernte, dass auch er umdenken musste, da ich eben nicht mehr so reagiert habe, wie er es gewohnt war.
Durch diese Ausbildung hat sich mein Denken und dadurch auch unsere Partnerschaft zum positiven verändert und darüber bin ich super froh. Es zeigt mir, dass man es schafft und es immer Wert ist an sich und seine Partnerschaft zu arbeiten.