Wohlfühlpäckchen für mich

Hallo meine Lieben,

vorgestern bekam ich ein wundervolles Päckchen. Ein sogenanntes Wohlfühlpäckchen von Brustkrebs Deutschland Diagnose: Brustkrebs. Prognose: Leben. Mit dieser tolle Aktion, welche sie auf ihrer HP anbieten, wollen sie uns Patienten ein wenig über die schwere Zeit helfen. Ja und als ich davon erfuhr, habe ich mich getraut, auch ein solches Päckchen anzufordern. Und genau das ist nun eben bei mir angekommen. 

Hier dürft ihr nun mal einen kleinen Blick hineinwerfen und allen Betroffenen sag ich einfach mal, traut euch und fordert doch noch heute, auch euer Wohlfühlpäckchen an.

Den lieben Ehrenamtlichen und Sponsoren von Brustkrebs Deutschland sage ich, vielen herzlichen Dank dafür. Und euch und uns allen, bleibt gesund und gebt auf euch acht.

Grüßle Ela 

Neues von der Krebsfront

Vor einer Weile habe ich euch ja mitgeteilt, dass ich dieses Jahr noch eine wichtige Untersuchung durchführen lasse. Ja und heute bekam ich nun das Ergebnis mitgeteilt.

Doch mal von Anfang an. Am 11. Februar war ich in der Humangenetik Rostock, bei Frau Dr. Suk. Wir sprachen über meine familäre Diagnose. Denn nicht nur ich, sondern auch meine knapp 5 1/2 Jahre jüngere Schwester, bekam 2018 die Diagnose Brustkrebs. Auch unsere Großmutter (Papas Mama) hatte diesen miesen Beifahrer. 

Und eben aus diesem Grund hat meine kleine Schwester den Gentest bereits im vergangenen Jahr machen lassen und bei ihr wurde der Gendefekt BRCA2 festgestellt.

Somit hat sie unserem Vater ebenfalls nahe gelegt sich testen zu lassen. Bei seinem Gespräch war unsere Mama ebenfalls dabei und da sie gerade auch da war, hat sie sich gleich mittesten lassen. 

Zu unserer Überraschung war Papa negativ (Gott sei Dank), aber unsere Mama hat ebenfalls den Gendefekt.

Meine Schwester hat ihre OP, die daraus folgt, schon hinter sich.

Unsere Mama wäre im Mai dran, wenn sich bis dahin die Lage wieder etwas erholt.

Ja und nun war eben meine Befundung noch dran.

Ich bekam nun heute meinen Anruf (aufgrund der derzeitigen Situation nachvollziehbar warum eben per Telefon). Frau Dr. Suk teilte mir nun mit, dass ich, aufgrund der familiären Lage, ebenfalls den Gendefekt BRCA2 habe. Mir wurde nun auch nahe gelegt meine Eileiter und Eierstöcke entfernen zu lassen.

Mir war jedoch schon im Vorweg zu 90 % klar, dass auch ich den Defekt habe, so war die Diagnose kein wirklicher Schock für mich.

Nun warte ich auf die schriftliche Befundung und bespreche alles weitere Ende April mit meiner Gynäkologin. 

Auf jeden Fall heißt es dieses Jahr noch OP für mich.

Nun seid auch ihr erst einmal wieder auf dem neuesten Stand.

Grüßle Ela 

Klopapier, schiefe Blicke und die Unvernunft mancher

Ja, auch ich komme nun mit diesem miesen Thema, was uns leider alle doch stark belastet.

Eigentlich wollte ich mich nicht dazu äußern, doch wenn ich mir so etliche Mitmenschen ansehe und auch anhöre, dann bin ich wirklich am Rande der Verzweiflung.

Mal ehrlich? Wieso werden so viele Unwahrheiten und dermaßen viel Blödsinn in Bezug auf den Corona Virus und seiner Auswirkung verbreitet?

Warum informieren sich anscheinend die wenigsten auf den richtigen und hochoffiziellen Seiten dazu?

Genau deshalb verbreitet sich der Virus so unkontrolliert und an manchen Orten ebenso schnell. Leute, verfallt doch bitte nicht in totale Panik. Damit gewinnen wir überhaupt nichts.

Wenn sich jeder einfach mal an die simpelsten Regeln halten würde, wie das Einhalten von Hygienevorschriften (welche auch ohne den Virus einzuhalten wäre).

Ja auch der Abstand zu anderen Personen, und eben nicht nur zu den gefährdeten Personenkreisen, da wäre uns allen schon sehr geholfen.

Und wenn dann auch alle sich einfach mal an die jetzigen Vorschriften der Regierung halten würden, könnten wir den Verlauf der Ausbreitung zumindest ein wenig verlangsamen.

Mir ist schon klar, dass wir ihn damit nicht eliminiert bekommen. Doch es hat schon seinen Sinn, dass das Robert-Koch-Institut und die Charité diese Empfehlung ausspricht. 

Auch finde ich es echt bedenklich, dass nun alle zu Hamsterkäufen aufrufen. Leute, denkt doch auch mal an eure Mitmenschen und kauft nicht Palettenweise Klopapier (war bei uns auch ausverkauft, scheinbar wurde es Palettenweise aus den Geschäften gekarrt), Mundschutz und Desinfektion. Gerade Mundschutz und Desinfektion wird in der Pflege dringend benötigt. Ja und als gesunder mit Mundschutz rumzulaufen, macht nun überhaupt keinen Sinn.

Was mich auch wurmt, ist die Tatsache, dass nun jeder schief angesehen wird, der nur mal eben hustet. Das muss jetzt auch nicht sein. Nicht jeder der hustet, hat auch gleich den Virus (mir widerfahren; ich selbst habe neben meiner Krebserkrankung auch noch Bronchial-Asthma). Also immer vorsichtig sein, mit Anschuldigungen.

Was ich auch nicht wirklich mag und da komme ich wieder auf die Hygiene, man sollte einfach mehr darauf achten, nicht in die Richtung andere zu husten oder zu niesen. Aber das sollte eigentlich jedem klar sein, egal wann und unter welchen Umständen. Auch braucht man nicht jedem gleich auf die Pelle rücken, wie z. B. an der Kasse im Supermarkt (meinen Männern passiert).

Deshalb mein Appell an alle:

Haltet euch unbedingt an die Regeln und dann bekommen wir das gemeinsam auch wieder hin.

In diesem Sinne, bleibt gesund!

Eure Ela

4. Februar 2020 = Weltkrebstag

Heute ist Weltkrebstag und damit dieser miese Beifahrer auch niemals unbeachtet bleibt, bin auch ich mit dabei und erzähle darüber. Doch am besten machen das wir alle. Lasst uns niemanden vergessen, der es nicht geschafft hat, ihn los zu werden oder gar noch dabei ist, ihm in den Allerwertesten zu treten.

Link hinterlegt, einfach drauf gehen.

Damit lasst uns drüber reden, denn nur so bleibt der Krebs im Gespräch und wir alle werden dafür sensiblisiert. In diesem Sinne…

#talkaboutcancer

Liebe Grüßle und gebt auf euch acht

eure Ela

#gibachtaufdich ~ nun gehöre ich dazu

Das ich eine Betroffene bin, wisst ihr ja schon. Aber nun kann ich (als Botschafterin) noch deutlicher darauf aufmerksam machen, dass die Mammographie sehr wichtig und gut ist im Hinblick auf die Brustkrebsvorsorge. Kurz von dem Jahreswechsel hat mich ein Päckchen von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie erreicht. Darin enthalten war ihr T-Shirt mit dem typischen Schriftzug und noch einige Button und Postkarten. Ja und genau davon möchte ich heute, hier und auf meiner FB-Seite „Krebs? Nicht mit mir!“, je einmal einen Button plus Postkarten verlosen.

Wer nun ebenfalls noch besser darauf aufmerksam machen möchte und an einem Button Interesse hat, der versucht doch einfach mal sein Glück hier.

Mitmachen könnt ihr bis Sonntag, den 5. Januar 2020 um 15 Uhr. Danach lose ich zeitnah aus.

~~~

Gewinnspielhinweis:

Wichtiges!!!

> ein kleiner Like für das Gewinnspiel

> hinterlasst einen freundlichen Kommentar, der bitte mehr enthält als „Hüpf in den Los Topf“ (ich denke ihr versteht was ich meine)

> ein kleiner Like für meine Seite

> gerne dürft ihr teilen und Freunde markieren

Alles natürlich völlig freiwillig, ich zwingen niemanden zu irgendetwas. Ein Gewinnspiel soll ja Spaß machen und kein Zwang sein.

> Teilnahme ab 18 Jahren

> Versand erfolgt per Post

> mein Hoster bzw Facebook hat mit dem Gewinnspiel nichts zu tun

> Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall einverstanden, dass ihre Namen öffentlich auf meinem Blog und/oder meiner FB-Seite genannt wird.

> Für Verlust und/oder Beschädigung des Gewinnes auf dem Versandweg wird keine Haftung übernommen.

> Barauszahlung ist nicht möglich!

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Viel Glück 🍀, eure Ela

Jahresrückblick und Kleinigkeiten

Nun ist das Jahr schon fast einen Tag alt und ich möchte ein wenig das Alte Revue passieren lassen. So einiges hat sich getan bei mir und das nicht nur hier auf dem Blog, auch privat ging einiges drunter und drüber.

Abschied

Überschattet wurde es davon, das mein geliebter Opa verstorben ist. Ja, ich traure noch immer, doch ich denke auch mit viel Liebe und Freude an ihn und werde ihn auf keinen Fall vergessen. Er gehört einfach zu den Männern, die ich als mein Vorbild sehe.

Krebs? Nicht mit mir!

Im Bezug auf meine Krebserkrankung habe ich kleine Vorschritte gemacht. Allmählich wird es wieder. Auch wenn mich zum Ende des Jahres nun doch noch Nachwehen bzw Nebenwirkungen erwischt haben. Doch diese bekämpfe ich nun mit Hilfe meiner Gynäkologin.

In diesem Jahr steht mir noch ein wichtiger Termin ins Haus. So werde ich bald einen Gentest in der Humangenetik machen lassen. Damit wollen wir feststellen ob bei mir ein Gendefekt vorhanden ist. Wenn ja, so werde ich mich in diesem Jahr noch unters Messer begeben. Sollte dies der Fall sein, so werde ich euch davon zu gegebener Zeit mehr berichten. Macht euch jetzt aber bitte noch nicht all zu viele Gedanken deshalb.

Bücher und mehr

Nun zurück zum alten Jahr. Ich bin total überwältigt von derm Anklang meiner neuen Blogaktion, der Büchertour. Für all jene, die nicht genau wissen was sich dahinter verbirgt. Hier geht es um einen Autoren, sieben seiner Bücher und sieben Blogger. Die Tour findet über acht Tage statt und endet meist mit einem tollen Gewinnspiel. Hierfür lassen wir uns jedesmal etwas anderes einfallen, um es spannender für euch zu machen. So wird auch in diesem Jahr die Büchertour wieder stattfinden. Mit wem? Lasst euch einfach überraschen und bleibt bei mir.

Mein absolutes Lesehighlight im vergangenen Jahr war „Zwischen uns die Wolken“ von Hailey J. Romance. Warum? Lese doch einfach noch mal meine Rezension dazu hier nach.

Neues hier bei mir

Also viel Neues wird es derzeit nicht geben. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Was ich jedoch vor habe ist, ich werde mir hier eine Seite erstellen, auf der ich meine gesamten Rezensionen verlinkt auflisten werde. So habt ihr es ein wenig leichter auch mal ältere Rezensionen von mir zu finden.

Änderung im Kleinen

Eine minimale Änderung bzw Erweiterung habe ich schon begonnen. Wer meine Rezensionen schon gelesen hat, dem sollte aufgefallen sein, dass ich mir nun die Mühe mache, sie um die Daten zum Buch (gelesene Ausgabe, Seitenzahl und Verlag) zu erweitern.

Auch werde ich euch mehr von meinen anderen Hobbys berichten. Denn ich lese ja nicht nur, nein hin und wieder stricke ich, oder ich pixel mal. Auch habe ich Sketchnotes für mich entdeckt.

Außerdem werde ich euch hin und wieder mal von Dorfaktionen berichten. Denn ich bin seit ein paar Jahren in unserem Dorf in einem Verein aktiv. Wir veranstalten für unsere Mitbürger viel tolles. Unter anderem Buchlesungen, Kinoabende und mehr. Und genau davon möchte ich euch hin und wieder mal was erzählen und in dem Zuge euch auch gleich unseren Verein ein wenig vorstellen.

Wünsche

Zu guter letzt, kommt ihr ins Spiel. Vielleicht habt ihr ja Wünsche an mich oder Anregungen. So würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir diese mitteilt. Wer dies nicht unter diesem Beitrag möchte, der kann mich auch sehr gerne per Mail (zu finden im Impressum) anschreiben.

So und damit bin ich vorerst mit meinem kleinen Rückblick fertig und jetzt geht es mit Volldampf ins neue Jahr und all dem, was es für mich bringt. Ich hoffe, ihr seid dann auch wieder bei mir und vielleicht lasst ihr mir ja sogar mal den einen oder auch anderen Kommentar da.

Bis dahin wünsche ich uns allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020,

eure Ela

Zu stark oder zu schwach?

Wie komme ich auf diese Frage? Um gleich vorweg zu schicken, mir geht es gut, also macht euch bitte keine allzu großen Sorgen um mich. Ich komme lediglich durch eine Diskussion auf Facebook auf dieses Thema.

Wer sagt eigentlich, dass man stark sein muss und kämpfen soll? Diese Frage steht immer im Raum und so wirklich beantworten kann sie wohl niemand. Denn auch wenn der Krebs allgegenwärtig ist und einem jeder sagt, wie mutig und tapfer man sei. Das man kämpfen und stark durchs Leben gehen soll. Niemand sagt oder zeigt einem wie genau das gehen soll. Doch was sagt man über jene, die den Kampf nicht mehr führen können. Sind diese nun zu schwach und ängstlich gewesen? Bestimmt nicht. Jedenfalls nicht in meinen Augen. Denn mal ehrlich, es gibt da kein richtig oder falsch. Niemand kann dir da sagen, was und wie genau du dich verhalten sollt. Was nun stark und mutig ist. Auch wenn unser Umfeld uns dies in lieben Worten häufig sagt. Ja, ich bin sehr dankbar dafür, dennoch finde ich, es gibt in diesem Bezug kein richtig oder falsch. Denn jeder von uns verarbeitet die Dinge auf seine eigene (richtige) Weise.

Wunsch erfüllt

Da muss ich erst 52 Jahre alt werden und eine so fiese Diagnose bekommen, dass ich mir einen Wunsch erfüllen. Ja uns nun fragt ihr euch, was das wohl ist. Ich habe mir vor fast zwei Wochen mein erstes Tattoo stechen lassen und ich liebe es. Aber schaut einfach selbst mal, welches Motiv ich gewählt habe. Ich bedanke mich auf jeden nochmals bei der lieben Carmen von Blood and Pain.

Der Pinktober ist um, der Movember ist da

Im Oktober war der sogenannte Pinktober. In dem Monat haben wir Frauen verstärkt auf die Vorsorge bezüglich Brustkrebs aufmerksam gemacht. Und nun ist November und auch die Männer habe einen speziellen Monat, in dem sie unter dem Namen „Movember“ auf die 

BEKÄMPFUNG VON

PROSTATAKREBS 

UND HODENKREBS SOWIE PSYCHISCHE GESUNDHEIT & SELBSTMORDPRÄVENTION

aufmerksam machen. Okay, ich gehöre nun nicht zu den Männern, aber dennoch möchte ich sie darauf aufmerksam machen, auch an sich zu denken und jegliche Art der Vorsorge zu nutzen.

Das Bild darf gerne mitgenommen werden, bitte jedoch nicht verändern.

Wer sich nun ein wenig mehr informieren möchte, der kann dies hier machen:

https://de.movember.com/?home

In diesem Sinne, gebt alle auf euch acht, egal ob Mann, Frau oder Kind. Der Krebs kennt kein Alter.

Oktober = Pinktober

Und es ist wieder Oktober. Dieser Monat steht im Zeichen des Brustkrebses und wird deshalb auch Pinktober genannt. Da ich selbst betroffen bin davon, ist es für mich ein Bedürfnis immer wieder an alle Mädels da draußen zu appellieren. Bitte geht zur Vorsorge, geht zur Mammographie. Diese fünf Minuten kurzes Gequetschte und dann zu wissen, es ist alles gut, ist besser, als wenn man zu spät bemerkt, dass da was in der Brust ist, was nicht hin gehört. Auch wenn mein Tumor nicht zu fühlen, nur durch die Mammographie sichtbar wurde, bin ich dennoch froh, dass es diese Möglichkeit der Vorsorge gibt. Deshalb, liebe Mädels, gebt acht auf euch und geht zur Vorsorge.

Das Bild darf gerne mitgenommen, aber nicht verändert werden.