Erinnert euch – 9/11 jährt sich

Ihr wisst welches Datum heute ist? Genau, der 11. September und genau heute jährt sich dieser eine Tag zum 20ten Mal. 

Wer erinnert sich nicht daran? Ich denke, jeder von uns weiß noch sehr genau, was er oder sie getan hat, als die schlimmen Bilder um die Welt gingen. Ich auf jeden Fall. War ich doch zu diesem Zeitpunkt alleine, da mein Seebär gerade mit dem Schnellboot (Bundeswehr) unterwegs war. 

Genau um die Mittagszeit stand ich gerade in unserem Schlafzimmer und war am Bügeln. Dabei habe ich ferngesehen und war kurz am zappen. Dann sah ich auf einmal das erste Flugzeug direkt in den ersten Turm einschlagen und dachte noch „was für eine merkwürdige Filmszene, schon wieder so ein Katastrophenfilm, den keiner sehen will“. Doch schnell bemerkte ich, das war real und auch noch in ECHTZEIT. Ich war total geschockt und musste mich erst einmal hinsetzen. Dann zappte ich durch sämtliche Fernsehsender, um überall genau das selbe gezeigt zu bekommen. An bügeln war dann natürlich nicht mehr zu denken. Ich habe nun versucht irgendwie meinen Mann zu erreichen, da ja nicht klar war, wohin dieser Terror noch kommt und ob nicht auch noch Militärschiffe als Ziele ausgesucht werden. Leute, ich hatte wirklich ANGST, aber zum späten Nachmittag habe ich ihn dann erreicht und war beruhigt. Dennoch hat mich mein Blick, nur kurzfristig zum Gassi gehen, nicht vom Fernseher gelenkt. Es war der blanke Horror, der mich ergriffen hat. Ich hatte auch in der Nacht nicht wirklich schlafen können, so hat mich dieser Anschlag verfolgt. Was habt ihr genau dann gemacht? Welche Gedanken gingen euch dabei durch den Kopf?

Für mich ist klar, dass ich das auf keinen Fall vergessen werde und ich werde es auch nicht verharmlosen oder gar leugnen. Das darf niemals geschehen. Schon deshalb nicht, weil wir niemals all die sinnlosen Toten vergessen dürfen und all ihre Angehörigen, die auch heute noch trauern und es nicht verstehen werden, warum es geschah.

Lasst uns also den Toten und ihren Angehörigen gedenken.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen dennoch ein schönes Wochenende.

Grüßle eure Ela 

An alle Engel da oben

Bildnachweis (c) pixabay.com

Heute ist Totensonntag und eigentlich wollte ich zu solchen besonderen Tagen im Jahr nicht wirklich etwas schreiben. Dennoch mache ich es jetzt. Denn nicht nur, dass am Freitag unsere liebe Nina von den Kieler Brustkrebssprotten ihre Reise in den Himmel nun endgültig angetreten ist und uns hier untern so viel Glitzer dagelassen hat. 

Nein, nicht nur deshalb schreibe ich nun doch einen Beitrag zu diesem Tag. 

In der Nacht zum Mittwoch verstarb ganz plötzlich der Neffe meines Mannes. Er wurde gerade einmal 27 Jahre alt 🥺. Er soll wohl an einem Hirnschlag verstorben sein und hinterlässt nicht nur seine Eltern und Geschwister, sondern auch seine Lebensgefährtin und zwei Kinder.

Und als wenn das nicht genug wäre, verstarb meine Großtante in der Nacht zum Freitag ebenfalls. Bei ihr wurde Nierenversagen und auch noch Covid 19 festgestellt.

Genau deshalb habe ich nun das Bedürfnis heute an Totensonntag etwas zu schreiben. Denn nicht nur diesen drei Personen möchte ich gedenken, sondern all den Verstorbenen, die mich direkt oder auch indirekt betreffen.

Für alle meine und eure Engel stell ich hier eine Kerze rein 🕯.

Bildnachweis (c) pixabay.com

Ich schicke gute Gedanken nach oben und hoffe, sie alle sehen weiterhin auf mich und meine kleine Familie herab und schützen uns.

Ruhet in Frieden 🖤🖤🖤

Grüßle eure Ela 

Auf Wiedersehen liebe Nina

Heute komme ich, leider, mit eine sehr traurigen Nachricht. Eine sehr, sehr liebe Freundin hat den Kampf verloren 😭.

Am 22. Oktober 2020 mussten die Kieler Brustkrebssprotten (zu denen ich auch gehöre) sich von ihrer Powersprotte, der lieben Nina, verabschieden. Der miese Beifahrer hat sie uns viel zu früh genommen. Ich selbst habe sie erst vor sehr kurzer Zeit kennengelernt. Leider konnten wir uns, Corona bedingt, nicht mehr persönlich treffen. Aber wir haben uns einige Male per Videochat sehen können. So weiß ich, was für eine Person Nina war. Nämlich eine fröhliche und powergeladene Frau. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen und das habe ich sofort an ihr bewundert und tue dies noch.

Mit diesem Beitrag möchte ich meine letzten Worte direkt an Nina richten und wer mag, der darf sich dem gerne anschließen und dadrunter kommentieren.

Foto (c) Dr. Bettina Schwanck

„Liebe Nina, 

viel zu früh hat dieser miese Beifahrer dich von uns genommen, dennoch bin ich froh und dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte. Auch wenn dies leider nur per Videochat ging und ich doch so sehr gehofft hatte, dass wir uns einfach auch mal in die Arme nehmen konnten. Doch leider geht das nun nicht mehr. Ich hoffe dennoch, dass du nun, am Ende der Regenbogenbrücke mit deiner Fröhlichkeit und deiner grenzenlosen Power dort alles rockst. Ich werde dich nie vergessen und sage Danke, dass du da warst.

Deiner Familie wünsche ich in dieser schweren Zeit viel Kraft und Stärke. 

Nochmals vielen Dank für alles liebe Nina.“

😭🖤🕯

Bevor ich nun meinen Brief schließe, auf der Seite der Sprotten hat jeder die Möglichkeit über die dort zu findende Mailadresse ebenfalls einen Brief an Nina oder ihre Familie zu richten.

Und damit ihr Vermächtnis absolut nicht in Vergessenheit gerät, würden sich die Sprotten über eine Spende auf jeden Fall auch sehr freuen. Also vielleicht überlegt ihr euch ja dieses Jahr einfach mal in diese Richtung für eine Spende und sei sie noch so klein.

Grüßle eure Ela