5. Juni => GREEN HAIR DAY

Ein Zeichen der Hoffnung, Solidarität und Aufmerksamkeit

Jedes Jahr am 05. Juni findet der Green Hair Day statt – eine besondere Aktion des St. Johannes Hospital*, die auf an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche aufmerksam machen möchte. 

Ein Tag, der nicht nur Farbe in den Alltag bringt, sondern vor allem Hoffnung, Zusammenhalt und Sichtbarkeit.

Denn Krebs betrifft nicht nur Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – eine Nachricht, die das gesamte Leben von einem Moment auf den anderen verändert. Plötzlich bestimmen Arzttermine, Krankenhausaufenthalte, Chemotherapien und Unsicherheiten den Alltag. Für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Familien.

Gerade für junge Menschen ist diese Zeit oft besonders schwer. Während Freunde Schule, Hobbys und Freizeit genießen, kämpfen andere um ihre Gesundheit, ihre Kraft und manchmal auch um ihr Selbstbewusstsein.

💚 Warum ausgerechnet grüne Haare?

Die Idee hinter dem Green Hair Day ist ebenso simpel wie wunderschön:
Menschen setzen mit grünen Haarsträhnen, grünen Perücken, Haaraccessoires oder grüner Kleidung ein sichtbares Zeichen der Solidarität.

Die Farbe Grün steht dabei für:


🌿 Hoffnung
🌿 Leben
🌿 Mut
🌿 Zuversicht
🌿 Gemeinschaft

Besonders während einer Krebstherapie verlieren viele Betroffene ihre Haare. Für Außenstehende mag das nebensächlich erscheinen – für die Erkrankten selbst bedeutet es jedoch häufig viel mehr. Haare gehören für viele Menschen zur eigenen Identität und zum Selbstbild. Der Haarverlust macht die Krankheit plötzlich sichtbar und erinnert Betroffene jeden Tag daran, was sie gerade durchstehen müssen.

Genau deshalb hat die grüne Haarsträhne eine so starke Symbolkraft:
Sie zeigt:


💚 Du bist nicht allein.
💚 Wir sehen dich.
💚 Wir denken an dich.

🌿 Kleine Zeichen können Großes bewirken

Oft unterschätzen wir, wie viel Kraft in kleinen Gesten steckt.

Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr oder ein sichtbares Zeichen der Unterstützung können Menschen in schweren Zeiten unglaublich viel bedeuten. Der Green Hair Day möchte genau dieses Bewusstsein stärken und gleichzeitig das Thema Krebs bei Kindern und Jugendlichen mehr in die Öffentlichkeit rücken.

Denn obwohl Krebs viele Familien betrifft, wird oft viel zu wenig darüber gesprochen, wie belastend die Situation emotional wirklich ist:

  • die Angst vor Untersuchungen
  • die langen Therapien
  • die Unsicherheit
  • die körperlichen Veränderungen
  • und die Sorgen der Angehörigen

Umso wichtiger ist es, Solidarität sichtbar zu machen und Betroffenen das Gefühl zu geben, nicht vergessen zu sein.

🎗️ Aufmerksamkeit schenken statt wegsehen

Der Green Hair Day erinnert uns daran, wie wichtig Mitgefühl, Menschlichkeit und Zusammenhalt sind.

Hinweis: Mit Canva KI erstellt.

Man muss keine großen Aktionen starten, um ein Zeichen zu setzen. Schon kleine Gesten können Aufmerksamkeit schaffen:


💚 eine grüne Strähne im Haar
💚 grüne Kleidung
💚 ein Foto in den sozialen Medien
💚 Gespräche über das Thema
💚 oder einfach bewusstes Hinschauen statt Wegsehen

Denn manchmal sind genau diese kleinen Dinge das, was Hoffnung schenkt.

📱 Gemeinsam sichtbar werden

Auch die Frauenselbsthilfe Krebs* beteiligt sich rund um den Green Hair Day in den sozialen Medien* an einer schönen Mitmach-Aktion unter dem Hashtag #GreenHairday.

Jeder, der möchte, kann sich mit grünen Haaren, einer grünen Perücke, Haarsträhne oder anderen grünen Elementen zeigen und damit öffentlich ein Zeichen der Solidarität setzen. 💚

So entsteht gemeinsam eine sichtbare Bewegung voller Hoffnung, Unterstützung und Zusammenhalt für alle Betroffenen und ihre Familien.

Vielleicht macht ihr ja ebenfalls mit und setzt am 05. Juni ein kleines grünes Zeichen. 🌿

Bin sehr gespannt auf eure grüne Haarpracht 🤣.

Grüßle eure Ela

Krebs und Partnerschaft – an sich arbeiten um zu leben

Ich muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben und dieses Mal sogar öffentlich. Denn eigentlich mache ich sowas nicht gerne, doch heute muss ich es doch mal. Es wird nicht schlimm, aber es muss einfach mal raus.

Krebs? Nicht mit mir!

Button - Krebs? Nicht mit mir!

Wie einige hier ja mitbekommen haben sollten, bin ich 2018 an Brustkrebs erkrankt und mittlerweile bin ich im siebten Jahr. Leider habe ich zu den eigentlich 5 Jahren Tablettentherapie schon einmal 2 1/2 Jahre drauf bekommen und Anfang nächsten Jahres steht wahrscheinlich noch weiter 2 1/2 Jahre im Raum. Das macht was mit mir und ich habe bei jeder Nach-/Vorsorgeuntersuchung dieses Damoklesschwert über mir. 

Nun würde bestimmt ein anderer sagen, warum machst du dich so verrückt? Nimm es hin und freue dich darüber, dass du mittlerweile Krebsfrei bist. Das stimmt im Grunde schon, nur ist das nicht immer so einfach und ein jeder geht mit so etwas anders um. Ich bin eben ein Mensch, der sich genau zu diesen Terminen immer wieder eben jene Gedanken macht. Aber ich arbeite daran, dass es besser wird.

Was mir jedoch in der Zeit sehr hilft, ist, dass ich mittlerweile sehr aktiv darüber rede und aufmerksam mache. Auch bin ich sehr aktiv bei den FSH Onliner*, der Selbsthilfeabteilung der Frauenselbsthilfe Krebs*. So wie ich beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe vor Ort bin.

Lernen und lernen lassen – Achtsamkeit, auch in der Ehe/Partnerschaft

Seit vielen, vielen Jahren wurde meine Ehe irgendwie komisch. Mein Seebär und ich waren uns zeitweise nicht immer grün. Wobei das sicherlich in vielen Ehen/Partnerschaften so sein wird bzw. sein kann. Das ist mir natürlich klar und wenn etwas besser laufen soll, dann müssen beide Seiten daran arbeiten. Ja und genau das habe ich getan.

Einige wissen auch dies eventuell, nämlich, dass ich 2024, durch einen kleinen Schupser meine Freundin Anett*, habe ich eine Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditionstrainerin* gemacht. Unbewusst hat in der Lernzeit der Seebär mit gelernt und dadurch mitbekommen, dass er nicht mehr alles mit mir machen konnte wie bisher. Er lernte, dass auch er umdenken musste, da ich eben nicht mehr so reagiert habe, wie er es gewohnt war. 

Durch diese Ausbildung hat sich mein Denken und dadurch auch unsere Partnerschaft zum positiven verändert und darüber bin ich super froh. Es zeigt mir, dass man es schafft und es immer Wert ist an sich und seine Partnerschaft zu arbeiten.

Grüßle eure Ela

Das Blümchen gibt es noch 


Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Das war so nicht meine Absicht, doch ich bin in ein Bloggerloch gefallen. 

Pause musste sein

Zur kurzen Erklärung, ich hatte überhaupt keine Lust zu schreiben und habe dem nachgegeben und mir diese Auszeit gegönnt. Ich hoffe, ihr seid mir nicht all zu böse deshalb. Doch manchmal gibt es eben solche Zeiten und dann muss man pausieren.

Noch bin ich zwar nicht ganz wieder oben, doch ich denke, es wird wieder und ihr werdet wieder mehr hier zu lesen haben. 

Vielleicht hat mir einfach nur mein Körper, oder wer oder was auch immer, gesagt, dass diese Pause not tut. Ja und ich habe sie genossen und mir geht es auch gut damit. 

Neuigkeiten 

Ich habe euch aber auch noch eine tolle Neuigkeit mitgebracht. 

Einige wissen eventuell, dass mich im alten Jahr eine andere Krebspatient  welche in meiner Gegend lebt, eingefangen hat für eine Brustkrebs-Selbsthilfegruppe. Ja und wir zwei sind sogar noch ein Schrittchen weitergegangen und habe eben eine solche gegründet. Diese Gruppe heißt Die pinken Flamingos*, BK Selbsthilfegruppe im Landkreis Rostock und Umland.

Hier nun die Neuigkeit, im Juni wurden sie und ich für die Selbsthilfegruppe von der Ostsee Zeitung* interview und am letzten Mittwoch nun, kam eben jenes Interview in die Druckausgabe. 

Jetzt sind wir natürlich mächtig stolz und sehr gespannt, wer zu uns stößt und vor allem, ob uns die entsprechenden medizinischen Einrichtungen (Ärzte, Therapeuten, Kliniken usw.) ansprechen/schreiben. 

Drückt uns einfach mal die Daumen.

Viel, schöne, Aufklärungsarbeit

Wie ihr ja wisst, erinnere ich euch immer wieder daran zur Vorsorge im Bezug auf Krebs (Brustkrebs) zu machen und bei Verdacht zum Arzt zu gehen. Genau in diesem Zuge, hat mich nun die Frauenselbsthilfe online* eingefangen und ich unterstütze dort nun im Social Media Bereich. Denn Vorsorge und Aufklärung ist immens wichtig.

Und nun bis bald wieder

Nun werde ich erst einmal den Sonntag einfach genießen, mit Hundine spazieren gehen, eine Freundin und ihren Hund treffen und einfach nur relaxen. Wünsche euch alles Gute.

Grüßle eure Ela