Wer den Schaden hat …

… der braucht für den Spot nicht zu sorgen, oder wie heißt das?

Heute erzähl ich euch mal, warum es die letzte Woche so ruhig ums Blümchen war.

Samstag, der 10. Juli 2021, kurz nach 21 Uhr. Ich wollte mal testen, ob ich nicht den Geschwingkeitsrekord im Treppab laufen schaffe. 

Rums … krach … knack … riesen Schreck und das Blümchen schreit wie am Spieß. 

Ihr merkt schon, die Art, die ich ausprobiert habe, ist nicht wirklich zu empfehlen.

Ich habe auch nur einen minimalen Blick auf meinen rechten Fuß gewagt. Dieser war im 45 Grad Winkel in die falsche, ziemlich unnatürliche, Richtung geknickt und so geblieben. 

Meine Männer kamen natürlich sofort, aus zwei unterschiedlichen Richtungen, zu mir. Junior hat Hundine geschnappt und hat sie von mir bzw meinem Fuß ferngehalten. Und mein Seebär hat sofort den Notruf getätigt. Der Rettungsdienst und Notarzt waren dann auch recht schnell bei uns. 

In der Zeit bis dahin, habe ich, mit Einwirkung meiner Männer, versucht, mich erst einmal wieder runter zufahren. So ein schreiendes Hysterium will ja niemand sehen und hören.

Als dann die Notärztin und der Rettungsdienst bei uns war, wurde mir sofort ein Zugang gelegt und ich bekam Schmerzmittel. Daten wurden abgefragt und im selben Augenblick hat die Notärzte und ein Sanitäter meinen Fuß wieder gerade gerückt und anschließend sofort geschient und bandagiert. Ja und dann bekam ich eine Fahrt im Rettungswagen in die Klinik. 

In der Klinik, bzw Notaufnahmen, angekommen, gingen dann auch schon die weiteren Untersuchungen los. Alles immer wieder mit noch weiterem Schmerzmittel, denn ansonsten wäre ich denen wohl die Wände hoch gegangen. 

Natürlich wurde der Fuß dort geröntgt und was soll ich sagen? Ich habe ganze Arbeit geleistet. Im Sprunggelenk war ein einziger Trümmerhaufen. Ich hatte also eine OP gewonnen. Doch da diese nun nicht unbedingt mehr um Mitternacht anberaumt werden sollte, wurde mein Fuß neu, und dieses Mal mit Gips, verbunden und ich wurde auf Station gebracht. Die Nacht bekam ich nochmal einige Schmerzmittel über den Zugang und etwas zum Schlafen. Unter den Drogen, war der Schmerz ganz gut auszuhalten. Obwohl, nun da der Fuß wieder in der Normalstellung lag, es gar nicht mehr wirklich so weh tat. 

Sonntag, der 11. Juli 2021: ja also eigentlich wäre ja unser 24. Hochzeitstag, doch den habe ich dann um 10 Uhr erst einmal auf dem OP-Tisch verbracht. Hier haben sie meinen Fuß geschraubt und Platten eingefügt. So um die Mittagszeit, war ich dann wieder auf meinem Zimmer und es ging mir einigermaßen gut. Noch stand ich eh unter Narkose und Schmerzmittel. Dennoch ging es und hin und wieder konnte ich meiner Familie und meinen Freunde per Handy mitteilen wie es mir ging. Meinen Hochzeitstag habe ich trotzdem mehr verschlafen, als alles andere.

Am Montag, den 12. Juli 2021, die erste Visite um 7 Uhr morgens. Hier wurde mir dann nun erzählt, was ich da fabriziert hatte und das ich nun um 12 Schrauben und eine Platte reicher in meinem Fuß bin. Am Nachmittag kam dann auch schon zwei Physiotherapeuten und ich bekam meine Gehhilfen. Gar nicht so einfach damit zu laufen, wenn man nicht wirklich genügend Kraft in den Armen hat und dann auch noch genau die Seite nicht belastet werden darf, mit der man sonst so aktiv ist. 


Ja und seid Donnerstag, dem 15. Juli 2021, um die Mittagszeit bin ich nun wieder daheim. Am Freitag früh war ich auch schon bei meiner Hausärztin. Hier habe ich gerade echtes Glück, da sie für mehrere Monate eine zusätzliche Ärztin im Team hat und diese ist Chirurgin. Somit bin ich in besten Händen und muss lediglich wegen weiteren Röntgenaufnahmen wo anders hin. 

Das ganze hat mir nun eine sehr lange Therapie beschert. Ich darf jetzt vorerst die nächsten sechs Wochen nicht auftreten. Danach auch nur bedingt/prozentual. Auch hat meine allerbeste Freundin, sie ist meine Physiotherapeutin, jede Menge mit mir zu tun. Ja und wir fangen auch schon am Montag an.

In der Klinik sagte man mir, dass ich, wenn alles gut geht, in 10-12 Wochen eventuell wieder arbeiten könnte. Mal sehen, wie der Fuß heilt und wie gut ich die Physiotherapie hinbekomme. 

So, nun wisst ihr, dass das Blümchen zu dumm zum Laufen ist.

Grüßle eure Ela 

Nominiert für den „BLOGGER RECOGNITION AWARD“

Wow, da les ich heute früh meine Kommentare durch und entdecke dort etwas richtig, richtig wundervolles. 

Ich wurde, und das wirklich das aller erste mal, für den „BLOGGER RECOGNITION AWARD“ nominiert und zwar war das die liebe Moira von „Momos Welt“. 

Ich bin noch immer total geflasht Liebes, vielen, vielen Dank 🤩.

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Ursprünglich wurde dieser AWARD im Jahre 2014 von der lieben Eve ins Leben gerufen, wofür ich ihr sehr danke 🙏🏽.

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SPIELREGELN

  1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn 
  2. Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren 
  3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast 
  4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger 
  5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award 
  6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award 

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Nun soll ich eben darüber berichten (siehe oben) und auch ein wenig über den Werdegang meines Blogs. 

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Okay, dann will ich doch mal. Ich blogge nun seid über 10 Jahren, angefangen habe ich damit, in dem ich erst einmal diverse Bloganbieter getestet habe und dann bin ich irgendwann bei blogger.com gelandet. 

Meine Anfänge im Bloggen, waren bestimmt von viel zu viel privaten Einblicken (heute bin ich deutlich schlauer, was das angeht) und wöchentlichen Blogaktionen, wie z. B. sogenannte Stöckchen. Alles ziemlich stressig, jedenfalls habe ich mir einen daraus gemacht 😂. 

Irgendwann hat dann, wer auch immer, jemand meinen Blog gehakt. Er war von einem auf den anderen Tag plötzlich total zerschossen. Ich konnte zwar, Gott sei dank, alle Beiträge retten, aber ich musste mir bei Blogger einen neuen Blog einrichten. 

Ja und das nahm ich dann gleich mal zum Anlass, so richtig aufzuräumen. Hatte ich doch kurz vor dem Crash begonnen Bücher zu rezensieren und wollte eine neue Struktur auf meinem Blog haben. Also musste mal kräftig gefegt werden. Dabei ist wirklich sehr viel von mir direkt gelöscht worden. Es war einfach Müll für mich und was macht man mit Müll? Genau, man entsorgt den und dann fühlt man sich erleichtert.

Und dann kam das Datenschutzgespenst … ich denke mal, dass etliche ebenfalls zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wie und ob sie weiter machen sollten. Ja und so ging es auch mir. Doch ich hatte Glück und konnte vorerst bei Skoutz unterkommen. Hatten sie doch die sogenannten Blognester eröffnet. Auch wenn ich dort nur sehr kurz war, so habe ich mich dennoch mit meinem Blog dort sehr wohl gefühlt.

Einige Monate später und deutlich schlauer, was und wie ich das mit dem Datenschutz umgesetzt bekomme, kamen meine Männer und machten mir ein wundervolles Geschenk. Sie haben für mich einen Serverplatz erworben und damit konnte ich mit meinem Blog wieder durchstarten. Ich musste mir zwar erst einmal die andere Blogversion aneignen, da mir ja bisher nur die von Blogger bekannt war, aber als ich bei WordPress durchgestiegen bin, ging es ziemlich einfach.

Ja und damit war ich wieder mein eigener Herr im Haus bzw auf meinem Blog. Seid dem hat sich  einiges getan dort und ich bin immer bestrebt euch neue und gute Beiträge einzustellen. Mal buchiges, mal gepixeltes oder auch mal etwas von meiner Krebsfront. Aber stets etwas, wo ich versuche mit euch zu interagieren. 

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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine bisherige Bloggerzeit geben und nun werden noch zwei Ratschläge für NeuBlogger von mir gewünscht. 

  1. Geht mit Liebe an euer Projekt Blog heran. Seid euch im Klaren darüber was genau ihr berichten möchtet, was ihr erreichen möchtet. Setzt euch Ziele und verliert eure Wünsche dabei nicht aus den Augen. Denkt jedoch stets daran, dass der Blog, auch wenn ihr bei einem kostenlosen Anbieter, wie z. B. blogger.com oder wordpress.com, seid, dass ihr eurem Blog dennoch ein rechtskräftiges Impressum und den Datenschutz braucht!!!
  2. Legt euch für jeden Blogbeitrag und jede Aktion, die ihr dort machen möchtet, ein Konzept an und lasst euch Zeit dabei. Lasst euch von niemanden zu irgendwas nötigen. Ihr alleine bestimmt, was wann erscheint oder eben nicht.

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Und damit komme ich zu meinen Nominierungen:

Lesebuch

Bücherheike

Lesen im Dunkeln

Bearas Bücherwunderland

Unsere kleine Bücherwelt

Horst muss sterben

Lesenswertes aus dem Bücherhaus

Weltenwanderer

SanNit Rezi pur

Süchtig nach Büchern

Bücherkessel

Querbeet

Magische Momente in der kleinen Bücherwelt

Helgas Bücherparadies

Gilas Bücherstube

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Nun bin ich gespannt, ob ich überhaupt eine Chance habe und ob alle meine Nominierten sich hier bei mir melden werden.

Drückt mir doch einfach schon mal eure Daumen, bis dahin …

Grüßle eure Ela 

Krebsi fragt Krebsi – mit Antje

Krebsi fragt Krebsi

Es geht mal wieder mit meinem Herzensanliegen „Krebsi fragt Krebsi“ weiter und dieses Mal durfte ich eine für mich sehr wichtige Person interviewen. Die süße Antje. Ganz am Anfang meier Diagnose, was sie die Person, die mich aufgefangen hat. Ich konnte, und kann noch, stets mit all meinen Fragen und Sorgen bezüglich meiner Erkrankung kommen und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. Doch lest einfach selbst einmal, was Antje mir geantwortet hat.

Wer bist du?

Eines vorweg…Michaela hat gesagt ich darf so viel erzählen wie ich will J …ob das gut ist, wird man sehen…

Also, ich bin Antje…ich komme aus Bremen und geh mittlerweile auf die 50 zu…ich kann sie quasi schon am Horizont erahnen und ein bisschen erkennen…

Foto © Antje C.

Ich bin Stationspflegeleitung auf einer gynäkologischen Station und in meiner Freizeit bin ich vielseitig unterwegs…zum Beispiel  blogge ich über mein Leben, Musik und Bücher…

über das Schreiben habe ich gelernt meine Gedanken in die Welt zu lassen…sie mir von der Seele zu nehmen…

Ich zeichne sehr gerne – habe vor 2 Jahren für mich dabei Sketchnote entdeckt…seit dem sketchnote ich fast jeden Tag irgendetwas aus meinem Alltag oder aus einem Buch, das ich gerade lese oder Musik, die ich höre und die mich berührt…

Ich lese für mein Leben gern…am liebsten abends im Dunkeln…so entstand dann auch mein Blog „www.LesenimDunkeln.de“…

Titelbild von Antjes Blog #fack.ju.krebs

Mit meinem Mann, meinem Sohn und meinem Vater habe ich seit letztem Jahr eine Parzelle – auch darüber gibt es viel zu berichten…da teilen mein Mann und ich uns den Blog „www.punk-gemuese.de“…

Ich geh gern wandern und auf Konzerte – wenn Corona es wieder zulässt…am liebsten verbringe ich meine freie Zeit aber mit meinem Mann – meinem Seelenmenschen…meinem Komplizen…besten Freund…Liebhaber…Ehemann…Vater meines Sohnes…und da ist dann schon fast egal was wir machen…manchmal einfach nur schweigen…manchmal bis spät in die Nacht reden – über Gott und die Welt…manchmal Geschichten zusammen spinnen die nie jemand außer uns hören wird…

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Der Blog mit dem alles begann und ich mein altes Leben hinter mir ließ, heißt, wie sollte es anders sein, FACKJUKREBS

Hier geht es um meine Erkrankung und Therapie…um meine Gefühle…um Gedanken, die die Erkrankung mit sich brachte und immer noch bringt…

begonnen hat das damals auf einer Facebookseite mit dem Namen „Therapie-Tagebuch“…

genau das war es nämlich…mein Tagebuch…meine Gedanken…irgendwann reichte mir das nicht mehr aus und mein Mann musste mir einen Blog basteln…

wer Lust hat kann mich dort gern besuchen, auch wenn es mittlerweile ruhiger geworden ist, freu ich mich immer über neue Leute…

www.fackjukrebs.de

oder

www.facebook.com/tagebuchac

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Ich habe Brustkrebs…Hormonrezeptor positiv…

Heißt mein Krebs wurde gefüttert von den Östrogenen meines Körpers…

Meine Diagnose bekam ich Anfang April 2015 – genauer gesagt am 10.04.2015…

Festgestellt hatte ich meinen Knoten allerdings schon am 04.04. – Ostersamstag…einfach so nach dem duschen…beim eincremen…

hä? was war‘n das?…noch mal drüber gegangen…Blutleere im Kopf…scheiße…die Brust sieht auch anders aus…

Das kann nicht sein…was mach ich denn jetzt?

Krebs ist kein Notfall (bekam auch ich von einer Ärztin zuhören) – das kann man aber auch nur von sich geben, wenn man auf der anderen Seite des Tisches sitzt…ich fühlte mich definitiv wie ein Notfall…ich hatte das Gefühl, das hier ein Angriff auf mein Leben gestartet wird…und keiner kann mir helfen…ich muss noch drei Tage warten, bis mir ein Arzt weiterhelfen kann…

Collage ©️ Antje C.

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Meine ersten Gedanken weiss ich noch sehr genau…die Zeit bis ich aber meinen Befund bekam, war ein stätiges auf und ab…

der Ultraschall gar nicht so schlimm…

die Mammographie komplett ohne Befund…hätte es nicht diesen Tastbefund gegeben, wären die Bilder als unauffällig durchgegangen…

als ich meine Stanze bekam, sagte die Ärzte „bleib mal ganz ruhig…das Material sieht erstmal okay aus…das kennen wir auch anders“…

für mich war zu diesem Zeitpunkt aber schon klar, was das alles bedeutet…ich bin Krankenschwester, in der Gynäkologie…

einen Monat vorher hatte ich gerade meine Prüfung in der Weiterbildung „Breast Nurse – Fachkrankenschwester für Brusterkrankungen“ abgelegt…mein Thema war „die Brustselbstuntersuchung“…

tja hat geklappt würde ich sagen…der getastete Befund hatte eine Größe von 7 mm…

aber ich schweife ab…

man muss wissen, ich habe mich damals in die Hände meiner Ärzte begeben und auch behandeln lassen…mit denen ich auch sonst zusammen arbeite…somit war ich mit diesen Leuten auch auf DU…sie sind in gewisser Weise mein Zuhause…und genau das hat mir auch gut getan…kein anonymer Fall zu sein…

da mein Mann damals gerade einen neuen Job angefangen hatte, wollte ich nicht das er mich zu den Untersuchungen begleitet…dafür war eine meiner besten Freundinnen an meiner Seite…

als wir an diesem Freitag in die Ambulanz kamen um das Ergebnis der Stanze zu erfahren, war das sehr interessant…zumindest im Nachblick…es war gefühlt viel leiser…keiner vom Personal war zu sehen…

dann kam die Ärztin und nahm uns mit…in ihrer Hand hielt sie eine stationäre Akte…mein Gedanke? „oh sie hat sich schon mal gleich die Akte vom nächsten Patienten mitgenommen“…dann sitzt sie uns gegenüber und sagt als erstes „es tut mir so leid“…

ich höre den Satz und schaue einfach stumpf an ihr vorbei aus dem Fenster…meine Freundin greift meine Hand…da draußen vor dem Fenster steht ein Chirurg und raucht…mein Gedanke? „warum seh ich den eigentlich immer nur rauchen?“ 

und dann? Als hätte es einen Knall gegeben, hatte ich ganz plötzlich das Gefühl „ich sitze im falschen Zug…das hier ist nicht mein Zug…ich muss hier raus…ganz schnell“…ich bin an diesem Tag in ein tiefes schwarzes Loch gefallen…allein hätte ich da niemals wieder raus gefunden…und ich bin froh das viele Menschen ganz spontan da waren und für mich Hoffnung hatten, die ich selbst nicht aufbringen konnte…

heute weiß ich, es war alles richtig damals…es war mein Zug…und es war auch mein Koffer, der neben mir stand…manchmal hilft mir jemand ein bisschen beim tragen…aber es wird immer mein Koffer bleiben…und auch mein Zug…

bis ich an diesen Punkt kommen konnte, verging aber sehr viel Zeit…viele Tränen flossen…viele Lach- und Sorgenfalten wurden gebildet…

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog/HP zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Mit meiner Diagnose hatte ich erst das Gefühl allein zu sein…niemanden zur Last fallen zu wollen…mich verkriechen und schweigen…aber das ist Blödsinn…diese Erkrankung befällt nicht nur dich…sie befällt dein ganzes Umfeld…deinen Freundeskreis…deine Familie…deinen Partner…deine Kinder…die Arbeit…Bekannte…einfach alle die mit dir zu tun haben…meine eine Freundin sagt immer „so ein bisschen habe auch ich Krebs gehabt“…und jeder hängt mit seinen eigenen Gedanken herum…keiner mag seine Ängste klar äußern…sind sie doch sehr verschieden…mein Mann hatte Angst das ich sterbe…er hat sich vor allem auch Gedanken darüber gemacht wie er mit unserem Sohn allein klar kommen wird…ob es finanziell alles klappt…ich hatte Angst meinen Mann und meinen Sohn verlassen zu müssen…“vergessen zu werden“…ich wollt den beiden doch noch so lange auf den Geist gehen…

Der Blog war erst nur mein Ventil…das was ich nicht aussprechen konnte, konnte ich aber schreiben…und wenn ich Freunde traf, dann wollte ich nicht immer beantworten wie es mir auf Grund der Krebserkrankung geht – ich wollte darauf nicht reduziert werden…ich wollte über das Leben reden…über die schönen Dinge…also bekamen sie alle den Link zu meinem Blog und die Aufforderung doch einfach dort zu lesen, wenn sie wissen wollten wie es gerade mit der Therapie aussieht…das hat gut funktioniert…

Leute die mich besuchten, erzählten mir einfach aus ihrem Leben…sehr selten hatte der Krebs eine große Rolle darin gespielt…nach und nach fanden aber auch andere Brustkrebserkrankte ihren Weg auf meinen Blog…sie sprachen mir Mut zu…holten sich selbst aber auch eine Portion Mut bei mir ab…es wurde ein Nehmen und Geben daraus…und das tat gut und tut es noch heute…und, ich war definitiv nicht allein…ich lernte über den Blog mich immer wieder auf das Positive zu konzentrieren…im Netz findet man leider halt oftmals nur negatives…Menschen denen es nicht gut geht, die aber auch kein Licht sehen wollen…die du mit positiven Worten nicht erreichen kannst…davon wollte ich mich distanzieren…die taten mir einfach nicht gut…alles Doofe hat auch immer etwas positives…nicht immer sofort erkennbar…aber trotzdem da…und das galt es für mich zu entdecken…es gibt von mir mehr lachende als weinende Fotos aus dieser Zeit…mein Sohn hat immer Bilder gemalt mit lächelnden Gesichtern…immer mich zwischen ihn und seinem Vater…das hat mir gezeigt, wie auch er mich mit seinen 6 Jahren wahr nimmt – lächelnd, aber Schutz und Halt suchend…

Zeichnung © Sohn von Antje C.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen – mein Blog soll anderen Menschen Mut machen…sie nicht die Hoffnung verlieren lassen…Brustkrebs zählt zu dem chronischen Erkrankungen…egal wie gut oder schlecht deine Prognose ist…es wird dich dein restliches Leben begleiten…manchmal nur still und leise…manchmal in Form von Angst…oder auch von Schmerzen…

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Such die Menschen die dir gut tun…meide die anderen… vertraue auf dich und deine Gefühle – du weißt am besten was gut für dich ist…und wenn die Angst kommt, dann versuch sie zuzulassen…schick sie dann aber auch weiter…das ist nicht einfach…das weiß ich selber…ich hatte einen schönen Spruch den ich mir auch heute noch in Erinnerung rufe, wenn die Angst mal wieder übermächtig wird

„Wenn wir uns ständig Sorgen machen, fallen wir einzig und allein unseren Fantasien zum Opfer und sind unfähig zu handeln, weil es eben Fantasien und nicht Tatsachen sind, die uns bedrohen.“

Seit damals ist nichts mehr wie es wahr…ich habe 5 Jahre gebraucht um die Worte einer Psychologin zu verstehen, die von einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ sprach…aber, in meinem heutigen Leben 2.0 wäre nichts wie es ist, wenn es damals nicht gewesen wäre wie es war…mein Leben ist schön…ich liebe es…und ich lebe es mit all meinen Sinnen…und all seinen Facetten…

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Liebe Antje, vielen lieben Dank für deine ausführlichen Antworten und den Einblick in deiner Krebserkrankung und wie du damit umgehst. Auch Danke ich dir persönlich vielmals, dass du stets ein offenes Ohr für mich hast. Bleib wie du bist, ich hab dich lieb.

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Ich hoffe, dass ihr anderen das Interview interessant und informativ fandet. Ist vielleicht ein weiterer Krebsi hier gelandet und hätte Lust sich meinen Fragen zu stellen? Dann schreibt mich einfach per Mail (im Impressum) an.

Bleibt alle gesund bzw werdet es schnell wieder.

Grüßle eure Ela 

Mein Papa mein Held

Heute ist Vatertag oder auch Herrentag, für all jene Männer, die noch keine Väter sind oder nicht werden wollen. Ja und wie jedes Mädchen, ist auch mein Papa mein Held.

Mein Papa war und ist immer für mich da und deshalb liebe ihn ich auch so arg.


Also lasst uns doch einfach heute mal alle Väter, und Männer, hochleben.

Grüßle eure Ela

Zitate hübsch verpackt

Button

Ich mag euch, endlich, auch mal etwas mehr von einem meiner anderen Hobby zeigen. Bisher hatte ich dies sporadisch auf der Hauptseite, auf der mein Blog liegt, gezeigt. Doch das ist mir zu umständlich und ich werde unsere Familienseite als reine statische Seite laufen lassen mit dem Link auf meinen Blog. Ja und deshalb werde ich euch, immer mal wieder, hier Pixeleien, die ich erstellt habe, hier zeigen. Vielleicht mögt ihr diese ja und lasst mir dann auch mal einen lieben Kommentar da.

Gerne dürfen die Bilder mitgenommen werden, doch bitte ändert sie nicht ab. Respekt meine Arbeit.

Grüßle eure Ela

Mama – Danke dir

Nicht weil heute Muttertag ist, sondern weil ich das Bedürfnis habe, sage ich heute meiner Mama mit diesem Beitrag DANKE.

Muttertag

Danke – das ich auf dieser Welt bin.

Danke – das du stets auf mich geachtet hast und dies noch immer tust.

Danke – das du immer für mich da bist.

Danke – das du mir gezeigt hast, wie man das Leben lebt.

DANKE DAS ES DICH GIBT!

Und natürlich möchte ich auch ein klein wenig allen Mamas da draußen Danke, im Namen ihrer Kinder, sagen.

Habt einen wundervollen Muttertag 💐.

Grüßle eure Ela 

Welttag der Erde

ein Klick

Heute ist ein besonderer Tag, an dem wir uns alle doch mal daran erinnern sollten, dass wir lediglich Besucher auf Mutter Erde sind. Lasst uns gemeinsam daran besinnen, dass wir nicht noch mehr Raubbau in unserem Planeten machen. 

Wie für viele andere Dinge, gibt es auch hierfür eine Seite im Netz. 

Hier wird uns auch die Geschichte hinter earthday erzählt. Denn, wie vieles andere auch, ist diese tolle Aktion irgendwann mal gestartet.

Wir alle sollten uns immer wieder überlegen, was wir für unsere Erde tun können, damit diese noch lange erhalten bleibt. Auch im Kleinen kann dies geschehen, egal wie, Hauptsache wir tun es.

In diesem Sinne – denkt alle an unsere Erde 🌍 

Grüßle eure Ela 

10 Jahre bloggen – 2011-2021 – und es geht noch weiter

10 Jahre Sonnenblümchen’s Dreams

Heute, ja genau heute vor 10 Jahren kam der erste Beitrag von Sonnenblümchen’s Dreams. Der helle Wahnsinn. Schon so lange gibt es diesen Blog. So lange blogge ich bereits. Obwohl…

Meine ersten Bloggerschritte habe ich schon einige Jahre zuvor bei diversen Anbietern gemacht. Ja und wie wohl viele andere Blogger da auch, so manchen Fehler bei der Wahl der Beitragstexte. 

So habe ich ganz am Anfang noch viel zu viel rein privates, incl Fotos, dort preis gegeben. Denn wir wir ja alle wissen, einfach nur löschen reicht da nicht.

DAS NETZ VERGISST NIE!!! 

Dennoch habe ich es geschafft und nach einigen Anfangschwierigkeiten dann bei Blogspot meinen Blog etablieren können. Ich musste dort zwar einmal so richtig neu beginnen, da sich dort wer reingehackt hatte und mir dadurch etliches kaputt gemacht hat, aber am 21. Februar 2011 bin ich dann wieder durchgestartet. 

In der neuen Zeit, habe ich es mir nicht immer leicht gemacht. So habe ich mich selbst immer mal wieder durch etliche Bloggerchallenges beeinflussen lassen, dass ich da überall mitmachen musste. So etwas blödes aber auch, ist mir doch dadurch echt viel Zeit für besseres entgangen. 

Ich habe daraus, so hoffe ich doch, gelernt. Immer mal wieder habe ich dann auch auf meinem Blog aufgeräumt. Also eben unnötige Beiträge komplett entfernt und endlich meinen Weg gefunden, was ich euch hier so alles präsentieren wollte.

Heute findet ihr nun eben buchige Beiträge und einiges zu meinen Hobby, wo wie auch hin und wieder mal was rein privates, wie z. B. über meine Krebserkrankung. Sehr wenig, bis gar nichts,  jedoch über meine Familie. Dies möchten sie nicht und das respektiere ich.

Eine kleine Geschichte, wie ich zu meinem ersten Rezensionsexemplar gekommen bin, möchte ich euch noch erzählen. Anfang 2014 schrieb mich die Autorin Marita Sydow Hamann direkt über meine Blogmail an und fragte, ob ich nicht Interesse daran hätte ein Buch von ihr zu lesen und auf meinem Blog vorzustellen. Ich war natürlich erst einmal richtig buff, dass sich da ein Autor direkt an mich gewand hatte. War doch mein Blog noch gar nicht so bekannt und dennoch wurde ich gefunden 🥰. Nachdem ich den Klappentext kannte, war schnell für mich klar, dass ich das Buch sehr gerne lesen wollte und die Autorin hat es mir deshalb direkt von ihrem Verlag als Hardcover zusenden lassen (hier findet ihr die Rezension zu besagtem Buch). Wow, ich war echt total happy und das Buch hüte ich seid dem wie meinen Augapfel. Vielleicht bekomme ich irgendwann noch einmal ein Autogramm von ihr dort hineingeschrieben, sollten wir uns irgendwann einmal sehen. Doch Norwegen und Deutschland liegt nun nicht direkt nebeneinander, deshalb muss ich wohl noch länger warten.

Ich freue mich einfach darüber, dass ich meinen Weg mit meinem Blog gefunden habe und dass ich dadurch immer mal wieder neue Leser gewinnen kann und meinen bisherigen Lesern, so hoffe ich, mit meinen Beiträgen ein wenig die Zeit vertreiben kann. 

Geburtstagsbild

Aber nun lasst uns doch einfach den Tag ein wenig feiern. Ja und wie kann man das besser, als mit Geschenken. Doch hier geht es jetzt nicht darum, dass ihr mich beschenkt, das macht ihr ohnehin schon mit jedem eurer Kommentare unter meinen Beiträgen, sondern ich beschenke einen von euch. 

Was möchte ich davon von euch nun? Bitte erzählt mir doch einmal, wie ihr auf meinen Blog aufmerksam geworden seid? Ja und wie lange ihr mich denn schon begleiten?

Gewinnen könnt ihr eine Blinddate Buchbox mit diversen Büchern von lieben Autoren, die mich schon sehr lange begleiten. Unter anderem von Nadja Losbohm, Conztanze S. Steinberg und Nadine Baumann. Auch von mir kommen noch ein/zwei Bücher, die ich gerne weiter geben möchte, dazu und natürlich noch die eine oder andere Überraschung.

Ohne den Gewinnspielhinweis geht es leider nicht, lest ihn euch gut durch, bevor ihr mitmacht!

Mitmachen könnt ihr bis Mittwoch, den 24. Februar 2021. Danach werde ich hier, in den Kommentaren, den Gewinner bekannt geben.

Viel Glück dabei und Danke, dass ihr bei mir seid.

Grüßle eure Ela 

Fundsache – es gibt auch so etwas

Da les ich mich durch meine Blogroll und finde auf einem anderen Blog ein wundervolle Aktion und sehe, es gibt doch noch Menschen, die nicht nur an sich denken.

Auf Momos Welt wird gefragt, ob man Hilfe braucht. Gerade in der jetzigen Zeit etwas, was sehr wenige wirklich tun. Deshalb musste ich euch einfach diesen Beitrag schnell noch zeigen. Ja und vielleicht benötigt ihr ja Hilfe oder ihr kennt wen, dem das gut tun würde, dann erzählt es weiter.

Grüßle eure Ela