Braucht wer noch den Tag oder kann der weg?

Kennt ihr diese Tage, an denen ihr morgens schon aufwacht und euch denkt:

“Heute wäre eigentlich ein guter Tag, um einfach wieder ins Bett zu gehen.”

Genau mit diesem Gefühl bin ich heute in den Tag gestartet. Noch wusste ich nicht, dass dieser Freitag tatsächlich alles bereithalten würde, was man eigentlich überhaupt nicht braucht.

Wenn der Seebär plötzlich zum Hypochonder wird

Nachdem es meinem Seebären gestern schon nicht besonders gut ging und ihn seine depressive Phase wieder fest im Griff hatte, machte er sich heute Morgen direkt auf den Weg zu unserer Hausärztin.

Vorher wurde allerdings erst einmal gemessen. Blutdruck. Blutzucker. Und sicherheitshalber noch einmal. Ihr kennt das vielleicht… manchmal übernimmt einfach der Kopf die Kontrolle und malt die schlimmsten Szenarien aus.

Ich musste innerlich schon ein wenig schmunzeln, denn genau in solchen Momenten kommt bei ihm sein innerer Hypochonder zum Vorschein.

Unsere Ärztin blieb zum Glück herrlich gelassen.

Sie erklärte ihm, dass er endlich akzeptieren müsse, dass auch Männer Wechseljahre erleben können und diese eben nicht immer spurlos an einem vorbeigehen. Und dann kam noch ein Satz, über den ich heute noch lachen muss:

“Wir Frauen schaffen das schließlich auch.”

Außerdem bekam er die klare Ansage, endlich aufzuhören, ständig seinen Blutdruck und Blutzucker zu kontrollieren.

Ich konnte mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen.

Genau das sage ich ihm nämlich schon seit einer gefühlten Ewigkeit.

Aber warum sollte Mann auf seine Frau hören?

Kaum wird es ruhig…

Nachdem wir wieder zu Hause waren, gab es erst einmal Mittagessen.

Endlich.

Wir wollten uns anschließend einfach nur noch ein wenig ausruhen.

Doch manchmal scheint das Leben zu denken:

“Moment… ich bin heute noch gar nicht fertig mit euch.”

Denn völlig ohne Vorwarnung brach mir plötzlich mein rechter unterer Schneidezahn quer durch.

Einfach so.

Er hing tatsächlich nur noch an einem kleinen Zipfel fest.

Ich kann euch sagen…

In solchen Momenten bleibt einem erst einmal die Luft weg.

Die Suche nach einem Zahnarzt

Nun begann der nächste kleine Marathon.

Unser eigener Zahnarzt?

Natürlich im Urlaub.

Es war bereits nach 13 Uhr und eine Praxis nach der anderen hatte entweder geschlossen oder konnte niemanden mehr aufnehmen.

Also telefonierten wir uns einmal quer durch die Umgebung.

Irgendwann hatten wir tatsächlich Glück.

Eine Praxis hatte noch bis 16 Uhr geöffnet und war bereit, mich kurzfristig zu behandeln.

Zwar bedeutete das für mich noch einmal rund 45 Minuten Autofahrt, aber ganz ehrlich?

In diesem Moment wäre ich wahrscheinlich auch noch weiter gefahren.

Wenigstens konnte geholfen werden

Die Zahnärztin konnte den Zahn leider nicht mehr retten.

Nun fehlt mir zwar ein halber Schneidezahn, den ich übrigens fein säuberlich mit nach Hause bekommen habe – irgendwie konnte ich ihn dort einfach nicht liegen lassen.

Der freiliegende Bereich wurde mit einem Medikament versorgt und anschließend mit Kunststoff provisorisch verschlossen.

Jetzt hoffe ich einfach, dass dieses Provisorium seinen Dienst tut, bis mein Zahnarzt wieder aus dem Urlaub zurück ist.

Es gibt einfach solche Tage

Als ich heute Abend auf der Couch saß, musste ich irgendwann selbst über diesen Tag schmunzeln.

Nicht, weil er schön gewesen wäre.

Ganz bestimmt nicht.

Sondern weil das Leben manchmal genau solche Tage schreibt.

Tage, an denen eine Sorge die nächste ablöst.

An denen Pläne über Bord geworfen werden.

An denen man einfach nur denkt:

“Braucht wer noch den Tag oder kann der weg?”

Und trotzdem…

Wenn ich eines aus den letzten Jahren gelernt habe, dann dies:

Nicht jeder Tag muss gut sein.

Aber jeder Tag geht irgendwann vorbei.

Und morgen wartet wieder eine neue Chance darauf, schöner zu werden.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen Abend voller Ruhe, ein kleines Lächeln und vor allem einen morgigen Tag, der es ein bisschen besser mit euch meint als dieser es heute mit uns getan hat. 🌻

Grüßle eure Ela

Recht auf Vergessen – warum ist dieser Wunsch so schwer umzusetzen?

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Stell dir vor, du hast den schwersten Kampf deines Lebens gewonnen. Nach Monaten oder Jahren voller Hoffen, Bangen und Therapien sagt dir deine Ärztin oder dein Arzt endlich: „Sie gelten als geheilt.“ Ein Satz voller Erleichterung. Voller Hoffnung. Voller Zukunft. Doch schon bald merkst du, dass die Krankheit zwar deinen Körper verlassen hat – nicht aber dein Leben. Denn für viele beginnt genau jetzt ein neuer Kampf.

Wenn Heilung nicht das Ende des Kampfes ist

Manchmal frage ich mich, warum wir Menschen so gerne von zweiten Chancen sprechen – sie aber nicht jedem zugestehen.

Wer eine schwere Krankheit überstanden hat, kämpft oft nicht nur während der Behandlung. Für viele beginnt nach der Entlassung als geheilt ein ganz neuer Kampf. Einer, den Außenstehende häufig gar nicht wahrnehmen.

Genau deshalb wurde die Petition zum Recht auf Vergessen* ins Leben gerufen.

Sie setzt sich dafür ein, dass Menschen nach einer überstandenen Krebserkrankung – nach einer angemessenen Zeit und unter bestimmten Voraussetzungen – nicht ihr Leben lang mit ihrer Diagnose konfrontiert werden. Denn auch wenn der Krebs besiegt ist, begleitet die Erkrankung viele Betroffene noch jahrelang auf dem Papier.

Bei Versicherungen.

Bei Kreditanfragen.

Und leider auch bei Bewerbungen.

Wie oft entscheiden Menschen nicht nach den Fähigkeiten eines Bewerbers, sondern nach der Angst vor einer Erkrankung, die längst Vergangenheit ist?

Gerade junge Erwachsene trifft das besonders hart.

Sie möchten nach einer überstandenen Therapie studieren, eine Ausbildung beginnen, einen Beruf erlernen, eine Familie gründen oder sich einfach ein neues Leben aufbauen. Stattdessen stoßen sie immer wieder auf verschlossene Türen, weil irgendwo in ihrer Geschichte das Wort Krebs auftaucht.

Dabei gelten viele von ihnen längst als geheilt.

Ich finde, das darf nicht sein.

Deshalb habe auch ich diese Petition unterschrieben.

Möchtet ihr die Petition ebenfalls unterstützen?

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Ich habe meine Stimme bereits abgegeben, weil ich überzeugt bin, dass jeder Mensch nach einer überstandenen Krebserkrankung eine faire Chance auf einen echten Neuanfang verdient.

Wenn auch ihr dieses Anliegen unterstützen möchtet, findet ihr die Petition hier:

👉 Petition*

Jede Unterschrift ist ein Zeichen der Hoffnung – und ein Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit für Menschen, die ihre schwerste Zeit bereits hinter sich gelassen haben.

Nicht, weil ich möchte, dass Krebs verschwiegen wird.

Ganz im Gegenteil.

Wer mich kennt, weiß, wie wichtig mir Aufklärung ist. Ich werde auch weiterhin darauf aufmerksam machen, wie bedeutend Vorsorge und Früherkennung sind. Ich wünsche mir von Herzen, dass möglichst viele Menschen ihre Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und gleichzeitig aufmerksam auf ihren eigenen Körper hören. Denn Vorsorge kann Leben retten.

Doch das eine schließt das andere nicht aus.

Wir können über Krebs sprechen.

Wir können Menschen für Vorsorge sensibilisieren.

Und wir können gleichzeitig dafür sorgen, dass diejenigen, die diese schwere Zeit überstanden haben, eine faire Chance auf einen echten Neuanfang bekommen.

Erinnern ja – benachteiligen nein

Eine überstandene Krebserkrankung sollte kein lebenslanges Stigma sein.

Sie sollte vielmehr zeigen, wie viel Stärke, Mut und Hoffnung in einem Menschen stecken.

Das Recht auf Vergessen bedeutet für mich deshalb nicht, eine Krankheit zu verleugnen oder die Vergangenheit auszulöschen.

Es bedeutet, Menschen nicht dauerhaft auf ihre schwerste Lebensphase zu reduzieren.

Es bedeutet, ihnen zuzutrauen, dass sie heute mehr sind als eine Diagnose von gestern.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die genau das erkennt.

Eine Gesellschaft, die Vorsorge ernst nimmt.

Die über Krebs spricht.

Die Betroffene unterstützt.

Und die Menschen, die den Krebs besiegt haben, nicht noch Jahre später dafür bestraft.

Wenn ihr diesen Gedanken genauso wichtig findet wie ich, dann schaut euch die Petition und die Informationen rund um das Recht auf Vergessenwerden an. Vielleicht möchtet auch ihr eure Stimme dafür einsetzen, dass Heilung nicht nur medizinisch möglich wird, sondern auch im Alltag.

Denn jeder Mensch verdient die Chance, nach einer schweren Erkrankung wieder einfach Mensch sein zu dürfen.

Grüßle eure Ela

Wenn ein Plugin alles lahmlegt – mein kleiner Technik-Nervenzusammenbruch

😳 Ach menno… wenn plötzlich nichts mehr geht

Ach menno 😩, seit einigen Tagen sind zwei meiner Seiten down – und das nur, weil ein Plugin sich nicht automatisch auf die aktuelle Version aktualisiert hat. Doch von vorne, dann versteht ihr meinen Frust besser.

Der erste Schreck am Donnerstagmorgen

Am Donnerstagmorgen bekam ich – wie so oft in solchen Fällen – eine Mail: Alle drei meiner Seiten, mein Business*, die Hauptseite td42* und diese hier, konnten aufgrund eines massiven Pluginfehlers nicht geladen werden. Und das wohl schon seit über 12 Stunden.

Erstmal habe ich das noch recht entspannt gesehen und gedacht: „Ach, die sind bestimmt bald wieder online.“


Zwischendurch habe ich versucht, mich in die Dashboards einzuloggen – aber nicht einmal das Login-Formular wurde angezeigt. Das war schon ziemlich merkwürdig.

Auf Spurensuche mit der Jetpack App

Also habe ich die Jetpack App* genutzt – übrigens wirklich praktisch zur Seitenpflege – und mich dort auf die Suche gemacht.

Dabei habe ich entdeckt, dass eines meiner Plugins, Shariff Wrapper*, für den Ausfall verantwortlich ist. Nach kurzer Recherche wurde klar: Auf dem Server lag noch eine ältere Version, obwohl längst ein Update verfügbar war.

Ein kleiner Lichtblick – zumindest für eine Seite

Für diese Seite hier bekam ich dann einen Wiederherstellungslink von WordPress. Damit konnte ich mich wieder ins Dashboard einloggen und das Plugin manuell auf die neueste Version hochladen.

Problem gelöst… zumindest für diese eine Seite.


Für meine beiden anderen Seiten habe ich diesen Link bis heute leider nicht erhalten.

Support? Jein…

Also habe ich mich an den Support von WordPress gewandt. Da meine Seiten jedoch extern gehostet sind, wurde ich – wenig überraschend – direkt an meinen Host verwiesen: Manitu*. 

Okay, war irgendwie zu erwarten. Trotzdem hatte ich gehofft, dass sie mir vielleicht helfen können, da ich den WordPress-Baukasten nutze und die Plugins darüber beziehe. Ein bisschen blauäugig vielleicht 🙈

Die nächste Hürde

Also den Host kontaktiert… und dort die Antwort:
Es tut ihnen leid, aber sie haben keinen Zugriff auf die Inhalte (abgesehen von der Dateiebene) und können daher auch keine Wiederherstellungslinks oder ähnliches generieren.

Tja… Mist. Und nun? 🥺

Technik-Tiefgang mit dem Seebären

Mittlerweile hat mein Seebär alles überprüft und wir kommen sogar auf den FTP-Server. Nur beim PHP-Zugriff stehen wir noch auf dem Schlauch, weil wir schlicht nicht herausfinden können, wo genau unsere Seiten auf dem Server liegen.

Das bedeutet wohl: Am Montag werden wir den Host anrufen und klären, ob und wie wir über FTP oder PHP die aktuelle Plugin-Version manuell hochladen können, damit die Seiten wieder online gehen – und ich endlich wieder Zugriff auf die Dashboards habe.

Was ich daraus mitnehme

Drückt mir bitte die Daumen, dass das klappt 🍀

Was mir das Ganze aber jetzt schon zeigt: Ich muss wirklich überlegen, ob ich dieses Plugin überhaupt zwingend brauche – oder ob es nicht vielleicht auch ohne geht.

Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende eure Ela 💛

Update – 21.04.2026

Mein Seebär hat, nach einigen Recherchen und Hin und Her, es wieder hinbekommen, dass ich/wir auf alle Seiten wieder zugreifen kann. Das besagte Plugin, habe ich anschließend direkt überall entfernt.

Nun hoffe ich, dass wieder Ruhe ist und ich ohne Stress weiter bloggen/arbeiten kann.

Zähneklappern, Bücherliebe und Herzenssachen

Und schon haben wir den Januar hinter uns gebracht – und was für einen.

Hier bei uns war er geprägt von Schnee und klirrender Eiseskälte, und die Temperaturen gehen noch weiter runter. Solltet ihr also bald nichts außer Zähnegeklapper von mir hören, dann bin ich vermutlich festgefroren.

Machen wir doch das Beste daraus und lassen die ersten Wochen des neuen Jahres gemeinsam Revue passieren. Lust? Dann folgt mir doch einfach – wird auch nicht lange dauern, versprochen.

🎇 Jahreswechsel mit Dauerböllerei

Okay, irgendwie gehört Feuerwerk zum Jahreswechsel dazu. Doch so allmählich muss ich sagen: Vielleicht wäre es sinnvoll, das Ganze zu zentralisieren.

Wenn man mitbekommt, wie viele Verletzte, abgetrennte Finger und schlimmere Folgen jedes Jahr damit einhergehen, sollte man doch wirklich anfangen, umzudenken, oder?

Auch dass Feuerwerk gefühlt viel zu früh verkauft werden darf, sehe ich kritisch. Immerhin ist in den Raketen teilweise Schwarzpulver enthalten – und eigentlich darf dieses nur von Personen mit entsprechendem Schein verwendet werden. Ihr seht also mein Bedenken.

Bei uns in der Straßen haben einige Nachbarn dann direkt mal um 15 Uhr, am 31.12.2025, mit der Böllerei begonnen und das, wo wir hier direkt am Wald wohnen und zusätzlich noch jede Menge Weiden mit Pferden, Schafen und Kühen drauf, sind. Bei dieser Böllerei vergeht mir meine Toleranz echt. 

Wir überlegen sogar eine Petition für unseren Ort zu machen, dass zum Jahreswechsel 2026/27 nur noch von der Gemeinde ein Feuerwerk stattfindet. So eine Petition hatte ein Nachbarort erfolgreich absolviert und dort wurde eben nur ein Feuerwerk von deren Gemeinde gemacht und niemand anderer hat dort geböllert. Wie man sieht, es geht also.

📖 Gelesen und 🧶 gestrickt – eben Hobby

In diesem Jahr bzw im Januar habe ich dann die ersten zwei Bücher (Ruby, auf vier Pfoten ins Glück und Im freien Fall zu dir) gelesen und rezensiert. Die nächsten Bücher sind auch schon fast rezensiert, also lasst euch überraschen.

Endlich ist mein erstes Strickprojekt für 2026 beendet. Es wurde ein Schal aus einer kuscheligen und glitzernden Wolle. Das nächste Strickprojekt steht auch schon an, Junior möchte Kuschelsocke von Mama. Die Wolle liegt schon parat und wartet auf die Nadeln.

💗 Herzensprojekt geht weiter

Krebsi fragt Krebsi

Auch mein Herzensprojekt „Krebsi fragt Krebsi“ geht in diesem Jahr weiter, denn ich werde es nicht müde über Krebs zu reden und das auch wirklich LAUT. 

Bereits im alten Jahr habe ich die liebe Christine gefragt, ob sie dabei sein würde und sie hat mir zugesagt. Die Interviewfragen habe ich ihr schnell geschickt und nun, im Januar, habe ich es geschafft, aus ihren Antworten einen schönen Beitrag zu zaubern. 

💚 Ehrenamt und Webinar

Ende Januar, jetzt am Freitag und am Samstag, habe ich meine erste Fortbildung für dieses Jahr gemacht. Diese war fürs Ehrenamt und zwar über die Frauenselbsthilfe Krebs*, bei denen ich im Oktober 2025 ins Leitungsteam der FSH Onliner* gewählt wurde. Und Freitag und Samstag war nun ein Webinar „Gruppenleiter“, eine Mitgliederqualifikation, 2 x 3 Stunden jede Menge Input zum Thema Gruppenleitung und Team. Wahnsinn und mir raucht noch der Kopf.

🦀 Kurz noch angesprochen 

Heute ist ja wieder Monatsbeginn und da möchte ich alle Mädels, und auch Jungs, daran erinnern, ihre Brüste abzutasten. Vorsorge ist extrem wichtig!

Habt einen wundervollen und ereignisreichen Februar.

Grüßle eure Ela

Krebs und Partnerschaft – an sich arbeiten um zu leben

Ich muss mir einfach mal etwas von der Seele schreiben und dieses Mal sogar öffentlich. Denn eigentlich mache ich sowas nicht gerne, doch heute muss ich es doch mal. Es wird nicht schlimm, aber es muss einfach mal raus.

Krebs? Nicht mit mir!

Button - Krebs? Nicht mit mir!

Wie einige hier ja mitbekommen haben sollten, bin ich 2018 an Brustkrebs erkrankt und mittlerweile bin ich im siebten Jahr. Leider habe ich zu den eigentlich 5 Jahren Tablettentherapie schon einmal 2 1/2 Jahre drauf bekommen und Anfang nächsten Jahres steht wahrscheinlich noch weiter 2 1/2 Jahre im Raum. Das macht was mit mir und ich habe bei jeder Nach-/Vorsorgeuntersuchung dieses Damoklesschwert über mir. 

Nun würde bestimmt ein anderer sagen, warum machst du dich so verrückt? Nimm es hin und freue dich darüber, dass du mittlerweile Krebsfrei bist. Das stimmt im Grunde schon, nur ist das nicht immer so einfach und ein jeder geht mit so etwas anders um. Ich bin eben ein Mensch, der sich genau zu diesen Terminen immer wieder eben jene Gedanken macht. Aber ich arbeite daran, dass es besser wird.

Was mir jedoch in der Zeit sehr hilft, ist, dass ich mittlerweile sehr aktiv darüber rede und aufmerksam mache. Auch bin ich sehr aktiv bei den FSH Onliner*, der Selbsthilfeabteilung der Frauenselbsthilfe Krebs*. So wie ich beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe vor Ort bin.

Lernen und lernen lassen – Achtsamkeit, auch in der Ehe/Partnerschaft

Seit vielen, vielen Jahren wurde meine Ehe irgendwie komisch. Mein Seebär und ich waren uns zeitweise nicht immer grün. Wobei das sicherlich in vielen Ehen/Partnerschaften so sein wird bzw. sein kann. Das ist mir natürlich klar und wenn etwas besser laufen soll, dann müssen beide Seiten daran arbeiten. Ja und genau das habe ich getan.

Einige wissen auch dies eventuell, nämlich, dass ich 2024, durch einen kleinen Schupser meine Freundin Anett*, habe ich eine Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditionstrainerin* gemacht. Unbewusst hat in der Lernzeit der Seebär mit gelernt und dadurch mitbekommen, dass er nicht mehr alles mit mir machen konnte wie bisher. Er lernte, dass auch er umdenken musste, da ich eben nicht mehr so reagiert habe, wie er es gewohnt war. 

Durch diese Ausbildung hat sich mein Denken und dadurch auch unsere Partnerschaft zum positiven verändert und darüber bin ich super froh. Es zeigt mir, dass man es schafft und es immer Wert ist an sich und seine Partnerschaft zu arbeiten.

Grüßle eure Ela

Auf in eine bunte Welt – wo ist der Respekt geblieben?

Pinnwand Smilie
Blümchens Pinnwand

Zur Zeit bin ich einfach nur noch sprachlos und eigentlich ist das folgende Thema nicht wirklich meines. Dafür kenne ich mich auch viel zu wenig dort aus, dennoch muss ich mal eben was loswerden.

Was ist bloß los?

Ich bin nicht wirklich politisch, aber was da derzeit abgeht, geht echt nicht. 

Ich lasse echt jeden das denken/wählen was er/sie will. 

Was ich nicht ab kann ist, dass manche meinen mir ihre Sichtweise einimpfen zu wollen. 

Leute, haltet doch bitte alle mal den Ball flach und atmet tief durch.

Natürlich ist die derzeitige Lage mehr als nur mies, aber sich deshalb die Augen auszustechen? Sich verbal, und vielleicht sogar noch körperlich, anzugehen? 

Mir geht es in vielen Diskussionen und Texten, die man so im Netz und bei Social Media lesen kann, sowie im direkten Umfeld hört, echt zu weit. Ich frage mich ernsthaft ob so manch einer nichts aus der Geschichte gelernt hat? 

Auf in eine bunte Welt

Darf gerne mitgenommen werden (@elatheede).

Wir sind doch alle Menschen und haben ein BUNTES Leben. Also lasst uns JETZT unsere Welt ebenfalls BUNT erscheinen. Vor allem geht bitte respektvoller mit euren Mitmenschen um.

Grüßle eure Ela

Von Ausbildung, Familie und Leseflaute

Boah der letzte Beitrag war echt am 17. August 2024 und es war eine Rezension. Dabei ist echt sooooo viel passiert in der Zwischenzeit, sowohl positiv, als auch was nicht so tolles. Damit ihr aber nicht meint, es gäbe mich nicht mehr, werde ich euch heute mal ein klein wenig erzählen, was so die letzten Wochen los war.

Ausbildung geschafft

Im April diesen Jahres habe ich eine Online Ausbildung zur Achtsamkeits- und Meditationstrainerin bei der lieben Sunita Ehlers* begonnen. Eigentlich war ich zu beginn einer ihrer Testimols, soll heißen, ich war dabei als Tester dieser Ausbildung. Denn diese Kombination hat sie so das erste Mal angeboten und dafür brauchte Sunita eben auch Tester. Ja und dazu genötigt hat mich meine liebe Anett* (nein hat sie nicht), meinte sie doch Anfang des Jahres, das wäre genau etwas für mich und wie recht sie behalten sollte. 

Direkt mit dem ersten Modul der Ausbildung wusste ich, dass ist mein Ding, da häng ich mich jetzt rein und was soll ich sagen? Ich hab es voll durch gezogen und seit Anfang Oktober bin ich nun zertifizierte Achtsamkeits- und Meditationstrainerin. 

Ich habe nicht nur gelernt, wie ich anderen damit helfen kann, sie anleiten kann, sondern direkt auch gleich für mich persönlich viel gewonnen aus dieser Ausbildung. Mittlerweile bekomme ich so viel Feedback aus meinem direkten Umfeld, dass ich mich so stark zum Positiven gewandelt habe und so viel Selbstvertrauen gewonnen habe. 

Während dieser Ausbildung durften wir uns auch gegenseitig anleiten und etliche meiner Anleitungen habe ich als Sprachnotizen aufgenommen und diese auch bereits einigen geschickt. Auch hier kamen durchweg positive Resonanz zurück. 

Ich bin echt sooooo mächtig stolz auf mich. 

Stolz, dass ich diese Ausbildung durchgezogen habe.

Stolz, dass ich sie bestanden habe.

Stolz, dass ich über mich hinaus gewachsen bin.

Stolz, dass ich mehr Selbstvertrauen in mich habe.

Mein Ziel ist es nun, dass ich genau das anderen auch zukommen lassen möchte. Dafür erarbeite ich mir gerade ein Konzept, aber ihr dürft mich auch jetzt schon gerne deshalb anschreiben. 

Familienleben wird wieder

Nachdem es ende letzen Jahres ziemlich krieselte, geht es jetzt wieder Berg auf. Das verdanke ich mir selbst, da ich viel an mir und meinem Selbstvertrauen arbeite und damit die anderen indirekt auch zum Umdenken mir gegenüber bewegt habe. Streits, die letztes Jahr noch auf der Tagesordnung waren, sind jetzt weitgehend vom Zettel und das ist auch gut so. Denn das Leben ist einfach viel zu kurz, um sich zu zoffen.

Leseflaute – Hilfe

Wie ihr gemerkt habt, sind meine Rezensionen echt wenig geworden. Ich stecke derzeit in einer echten Leseflaute und weiß nicht warum-wieso-weshalb. Als absolute Leseratten ist so eine Flaute echt nicht nachvollziehbar und ich weiß leider auch gerade nicht  wie ich die hinter mir lassen kann. Denn an guten Büchern mangelt es echt nicht. Wenn wer von euch eine Idee hat, wie ich wieder zu mehr Lust am Lesen komme, dann her mit euren Tipps.

Neues ist in Planung

Icon

Ich bin gerade noch was Neues am Lernen bzw am Versuchen. Doch bevor ich darüber mehr erzählen werde, arbeite ich daran noch ein wenig weiter, damit das auch Hand und Fuß bekommt. Also lasst euch einfach überraschen genau wie ich mich selbst überraschen lasse.

Halloween und Advent

Aber jetzt werde ich die Halloweenzeit genießen und mich schon mal auf die kommende Adventszeit freuen. In der Zwischenzeit, hoffe ich, dass ich doch mal wieder was lesen kann und eventuell berichte ich euch ja mal, wie es mit meinem Trainer-Konzept läuft. Bis dahin, bleibt gesund.

Grüßle eure Ela

Es bewegt sich was beim Blümchen

Es gibt Zeiten, da ändert sich leise was im eigenen Leben. Man merkt, dass sich was bewegt, weiß aber nicht warum und wie. Geht es euch nicht auch manchmal so? Mir jedenfalls. 

So weiß ich im Grunde schon lange, dass ich was machen möchte. Etwas erreichen will. Jedoch mein innerer Schweinehund mich immer wieder daran hindert. Ganz egal wie abstrus meine Gedanken und Ideen sind. Irgendwann kam ein Punkt, da habe ich mir gesagt … JETZT.

Rauhnächte 2023 – mein Anfang

Im ausklingen letzten Jahre, habe ich bei meiner (mir sehr lieb gewordenen und wichtigen) lieben Freundin Anett* bei ihren Rauhnächten* mitgemacht. 

Also sie dies anbot, konnte ich mir erst nicht viel darunter vorstellen. Doch nach und nach erklärte es sich mir. Hier bekamen wir diverse Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen sollten. Viele davon brachten mich massiv an meine Grenzen. Sehr häufig habe ich geheult und mit mir gehadert. Meine Freundin musste mit all meinem Müll mitleiden. Sehr oft wollte ich währenddessen alles hinschmeißen. Doch sie hat stets gesagt, dass das nicht stattfinden wird. Hat sie mich doch immer wieder aufgebaut und das hat sie selbst bestimmt auch ganz schön geschlaucht (ich danke dir aber sehr dafür, dass du geduldig warst). Am Ende der Rauhnächte* hatte ich es aber dann doch geschafft und das Büchlein, mit meinen Antworten zu den Fragen gefüllt.

Warum ich das nun erzähle?

Ganz einfach, in den letzten paar Tagen/Wochen, spüre ich den Erfolg daraus. Vieles davon fügt sich nun wie ein Puzzle zusammen. Wer hätte schon gedacht, dass ich nun tatsächlich eine Ausbildung zur Achtsamkeits- und Meditionstrainerin absolvieren? Ich vor Monaten jedenfalls am allerwenigsten. Ich bin wirklich sehr gespannt, ob ich am Ende auch mein Zertifikat bekomme. Ja und wenn dem dann so ist, vielleicht darf ich dann ja mal den einen oder auch anderen damit beglücken und begleiten. Auf jeden Fall würde ich mich sehr darüber freuen und deshalb lerne ich fleißig.

Meine Überlegungen gehen aber noch weiter

Mit dieser Ausbildung möchte ich aber nicht stehen bleiben. Ich überlege, ob ich nicht mal meine, von mir verfasste, Zitate und Gedichte in einem kleinen Band zusammenfassen und verkaufe. Vielleicht finden sich ja Liebhaber für so etwas. 

Ich habe euch natürlich auch gleich mal ein Beispiel mitgebracht.


Dankbarkeit

Ich empfinde Dankbarkeit.

Dankbarkeit, weil ich lebe.

Dankbarkeit, weil ich atme.

Dankbarkeit, weil es liebe Menschen gibt, 

die auch an mich denken.

Es geht auf jeden Fall weiter

Damit wird es bei mir auf jeden Fall nicht zum Stillstand kommen, dafür bin ich gerade im „Angriffsmodus“ auf mein Leben. Wie sieht es bei euch aus? Habt auch ihr schon euren inneren Schweinehund bezwungen und was gemacht, an das ihr selbst nicht geglaubt habt? Oder würdet ihr es gerne machen, traut euch nur nicht? Vielleicht konnte ich euch ja mit meinem kleinen Durchbruch dazu animieren und ihr fang jetzt auch an, egal mit was. Ich wünsche euch auf jeden Fall schon jetzt viel Erfolg.

Grüßle eure Ela

Das Strickbrust Team und ich bin auch dabei

Smilie stricken

Wie einige eventuell mitbekommen haben, war meine Anett* im Februar bei mir und wir hatten jede Menge Spaß und viel zu lachen und zu erzählen. 

Gemeinsam etwas Gutes tun

Unter anderem, da wir beide gerade so unsere Strickstrümpfe (Anett eher ein Stricktuch 😂) in der Hand hatten, kam uns da eine Idee. Warum stricken wir nicht für einen guten Zweck und geben so anderen Krebspatienten etwas zurück?

In den ersten Schritten überlegten wir, ob wir da as komplett alleine aufziehen wollen. Doch schnell wurde klar, dass das nicht so einfach ist und vor allem super viel Arbeit. Dann kam Anett die Idee, warum sich nicht mit schon bestehenden Spendern verbinden? Hier kam dann die Idee, man schreibt das Strickbrust Team an. 

Gesagt getan und nun gehören wir beide dazu und unterstützen dort mit gestrickten Socken und Handstulpen und mal sehen, ob noch mehr dazu kommt.

Wer ist das Strickbrust Team eigentlich?

Lasst uns gemeinsam einen Blick auf die Homepage* des Strickbrust Teams werfen. Dies schreiben sie über sich:

„Liebe Amazone, liebe/r Interessierte,

jetzt schmunzelst Du oder fragst Dich, was mag eine Amazone sein? 

In der Antike lebten der Legende nach in einem Stamm um Athen herum nur Frauen,  die um ihre Rechte kämpften und sich als Söldnerinnen verdingten. So verdienten sie ihren Lebensunterhalt. Sie amputierten sich die linke Brust,  um besser mit dem Bogen schießen zu können. Diese Frauen wurden Amazonen genannt  

Für uns sind es diese  starken,  beeindruckenden  Frauen,  die sich dem Krieg  in ihrem eigenen Körper  stellen müssen, kämpfen und überleben. Sie tragen dabei  furchtbare Narben davon  und dennoch finden sie in ein neues  Leben und einen  neuen  Alltag. Und wir unterstützen  sie dabei.  

Wir das ist  Strickbrustteam e.V .“ (mehr findet ihr hier*)

Wie ihr seht, sind die Strickbrüste eine so tolle und auch kostengünstige Alternative für Brustprothesen. Denn meist zahlen die Krankenkassen wenig bis gar nichts für diese dazu. 

Unterstützung dieser tolle Aktion

Wer das Strickbrustteam gerne unterstützen möchte, der kann dies natürlich auch und darüber freut man sich sehr. Denn nur dann kann es auch weiter gehen.

Spende an:

Doreen Ahmed  Ridha 

DE42 1001 1001 2830 5154 15 

oder bei Paypal    

Strickbrust@web.de 

Es gibt auch ein Crowdfunding*, dass ihr ebenfalls nutzen könnt.

Ihr möchtet mich unterstützen?

Das könnt ihr natürlich ebenfalls, wenn ihr mögt. Schreibt mich an und ich gebe euch Auskunft, was ich benötige um mehr für das Strickbrustteam zu fertigen.

Dann geh ich mal eben die angeschlagenen Nadeln leeren, damit ich loslegen kann. 

Hinweis: Für alle meine Bekannten und Freunde. Auch wenn ich nun für einen guten Zweck stricke, so heißt das nicht, dass ich nicht auch hin und wieder euch bestricke 🤪.

Grüßle eure Ela 

Lebenszeichen – Das Blümchen gibt es auch noch

Und es gibt mich auch noch. Wie ich ja bereits in einem älteren Beitrag erzählt habe, blogge ich nur noch dann, wenn ich Lust, Zeit und vor allem Spaß daran habe. Genau deshalb Gab es die letzten Wochen nichts von mir hören lassen. Ihr braucht euch keine Sorgen machen, es geht mir gut, ich bin putzmunter.

Update an der Krebsfront

Brustkrebsschleife

Im Januar hatte ich nun meine allererstes MRT im Zuge meiner Krebserkrankung. Und es ist alles okay, der Krebs ist nicht wieder gekommen. Gott sei Dank! Kann auch so bleiben.

Hobby wieder belebt

Seid Anfang des Jahres bin ich kräftig am Stricken und zwar Socken, Socken, Socken. Es beruhigt mich total und das werde ich auch beibehalten. Eine liebe Freundin und ich habe deshalb schon eine Idee, welche wir demnächst noch bekannt geben werden. Denn wir möchten anderen helfen mit unseren kleinen Strickwerken.

Mittlerweile kommt der eine und auch andere und bittet mich sogar um ein von mir gestricktes paar Socken. Das mache ich super gerne und es sind auch noch einige in der Pipeline, die fertig werden wollen. 

Aus der verbleibenden Wollen, aus der kein Paar mehr wird, zaubere ich derzeit einen Schal. Mal sehen, was ich, wenn der fertig ist, dann as den Resten machen werde. Da fällt mir bestimmt noch was ein.

Erste Wanderung 

Im Februar sind wir als Familie mal wieder wandern gewesen und zwar im Ribnitzer Moor. Hier mal ein paar Eindrücke dazu.

Wer die Tour* auch laufen möchte, der schaut doch mal in meinem Komoot Profil vorbei.

Selbstständigkeit 

In diesem Jahr bin ich sehr stark im Aufbau meiner Selbständigkeit und kann hier sogar einige neue Ideen und auch Kunden verzeichnen. Ich hoffe, dass es bald noch mehr wird und vor allem, dass ich Geld verdiene. Ich gebe jedenfalls noch nicht auf und arbeite weiter.

Männerurlaub und Mädelsbesuch

Meine Männer waren im Februar im gemeinsamen Urlaub und zwar in Italien (Rom, Neapel) und ich hatte Besuch von einer lieben Freundin. Wir haben es uns gemütlich gemacht.

Neues an der Lesefront

In den letzten Wochen habe ich natürlich auch gelesen, ein paar Rezensionen bin ich euch jedoch noch schuldig. Diese komme in der nächsten Zeit noch, versprochen. Ich möchte euch natürlich weiterhin Buchtipps geben. Also seid einfach gespannt, was ich so gelesen habe.

Damit wisst ihr nun ein wenig, was ich so gemacht habe (oder auch nicht 😂). Habt einen wunderschönen Frühlingsanfang und bleibt gesund.

Grüßle eure Ela