„Freeze to death: Eiskalte Liebe – Authorschallenge“ von Sam Winters

In Kontakt mit der Autorin Sam Winters kam ich durch Skoutz, für die ich vor einer Weile Live-Online-Lesungen organisiert habe. Die Autorin ist Herausgeberin der wundervollen „Wir schreiben für euch“ Spenden-Anthologie für die Hochwasseropfer 2021. In den Gesprächen zu dieser Anthologie-Reihe kamen wir auch darauf, dass sie selbst auch etwas veröffentlicht hat und genau das Buch habe ich nun gelesen. Doch schaut einfach mal um welche Geschichte es sich dabei handelt …

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Inhalt: Innerhalb eines Monats werden in den Vororten New Yorks mehrere Frauenleichen gefunden, die Spuren von häuslicher Gewalt aufweisen. Ansonsten gibt es zwischen den Opfern keine Verbindung. Erst nach und nach findet Detective Jane Lewis heraus, wie perfide der Täter tatsächlich vorgeht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jane kaum gewinnen kann. Denn das Leben einer weiteren Frau ist in höchster Gefahr.

Ein Klick zum Buch!

Mein Fazit: Ich bin echt noch geflasht, doch bevor ich mehr dazu sagen, komm ich doch erst einmal zum Cover … schlicht und dennoch einfach nur passend. Ich bin begeistert.

Damit zur Geschichte … endlich mal wieder ein Thriller und was für einer. Die Autorin Sam Winters hat es geschafft mich von Wort eins bis zum Ende einzufangen. Ihr Schreibstil ist richtig, richtig klasse. In wenigen Worten kann sie genau die richtige Stimmung beim Lesen entstehen lassen. Man fühlt mit den Protagonisten und ist somit ganz in der Geschichte. Ich kann das Buch einfach nur empfehlen, es ist schnell und leicht zu lesen und dabei sehr spannungsvoll.

Meine Bewertung:

5 Bücher
5 Bücher

Daten zum Buch:

gelesene Version: eBook

Seitenzahl: 74 Seiten 

Herausgeber: Selfpublisher 

Wie Ihr es ja gewohnt seid, wenn ein neuer Autor auf meinem Blog Einzug hält, suche ich im Netzt stets nach Informationen über ihn und seine Werke, also auch für die Autorin Sam Winters.

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Ich hoffe, ich konnte Euch nun Lust auf das Buch machen, dann schaut doch schnell mal beim großen A vorbei und dann viel Spaß beim Lesen.

Liebe Sam, Dir sage ich Danke für die wundervolle Geschichte und hoffe auch mehr. Du brauchst nämlich überhaupt keine Bedenken haben, dass deine Geschichten nicht ankommen würden.

Grüßle eure Ela 

„Dark Easter: Dark Romantik HotSho(r)t (Darkstones HotSho(r)ts)“ von Kitty und Mike Stone

Das Autorenpaar Kitty und Mike Stone hat uns Lesern ein pikantes Osterei geschrieben und ich konnte nicht widerstehen, musste es einfach lesen. Doch bevor ich zu meinem Eindruck dazu komme, hier doch erst einmal der Klappentext …

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Inhalt: Ich springe für eine Freundin als Hostess auf einer Messe ein. Passend zum Feiertag trage ich eine Bunnymaske. Passend zum Thema des Events bin ich mit Dessous und einem komischen Body aus Lederriemen bekleidet. Dass sich alles um Dominanz und Unterwerfung dreht, bedeutet mir rein gar nichts.


Ich bin Sarah. Dies ist mein Ostern. Es ist ein Job wie jeder andere. Das Thema lässt mich völlig kalt. Ich bin nicht wie die Frauen, die hier vorgeführt werden. Da war ich mir absolut sicher!


Bis ich für eine Show auf die Bühne gezerrt wurde und mein Boss für diesen Tag Dinge mit mir angestellt hat, die mir im Traum nicht eingefallen wären …


Dark Romantic HotSho(r)ts aus dem Hause Stone sind heiße Leckerlis, die schnell zur Sache kommen und sich hervorragend für einen genüsslichen Aufenthalt in der Badewanne oder unter der Kuscheldecke eignen.

Mit einem Klick zum Buch.

Mein Fazit: Wie bei jeder meiner Rezensionen, mittlerweile, zeige ich Euch doch erst einmal das Cover. Die Coverdesignerin Oliviaprodesign hat sich wieder einmal selbst übertroffen und ein perfektes Motiv für das vorliegende Buch gefunden und daraus ein so schönes und stimmiges Cover erschaffen.

Damit komme ich doch auch gleich mal zur (Oster-)Geschichte aus dem Hause Stone. 

Wie bereits bei der, für mich ersten, Geschichte, konnte ich auch hier wieder mich total fallen lassen und war auch mit dem Buch ziemlich schnell durch. Doch ich versuche Euch einfach mal ein wenig mehr zur Geschichte bzw. dem Schreibstil von Kitty und Mike Stone zu berichten und dabei nicht zu spoilern. 

Erst einmal sei gesagt, dass es sich hier um einen BDSM-Roman handelt. Also all jene, die solche Geschichten nicht mögen, sollten lieber die Finger davonlassen. 

Aber nun … Gleich zu beginn der Story knistert es auch schon mächtig zwischen den Protagonisten. Sarah springt für ihre Freundin auf einer Erotikmesse als Hostess ein und das auch noch in einem Bunnykostüm. Zu allem Überfluss wird sie von ihrem Chef dann auch noch für eine Darbietung auf die Bühne geholt. Trotz Augenbinde, oder gerade deshalb, knistert es zwischen den Beiden dermaßen, dass man es beim Lesen deutlich spüren kann. Ich für meinen Teil war direkt in der Geschichte und, kleine lustige Anekdote, wurde während des Lesens von meiner Familie doch echt gestört und muss dabei wohl so entrückt ausgesehen haben, dass sie das Lachen bekamen.

Ich kann das Buch aus dem Hause Stone allen, die solche Geschichten gerne lesen, nur empfehlen.

Meine Bewertung:

5 Bücher
5 Bücher

Daten zum Buch

gelesene Ausgabe: eBook

Seitenzahl: 86 Seiten

Herausgeber: Selfpublisher

Lust auf das Buch? Dann schaut doch einfach mal beim großen A vorbei und dann viel Spaß beim Lesen.

Liebe Kitty und lieber Mike, vielen lieben Dank für diese tolle kurzweilige Geschichte. Ich bin auf jeden Fall ein Fan eurer Geschichten und die nächsten Bücher sind auch schon ins Visier genommen.

Grüßle eure Ela 

Welttag der Romantik

Schon gewusst? Heute ist … ja, das heute Sonntag ist und der 20. März 2022, weiß wohl jeder. Aber wisst Ihr eigentlich auch, dass heute der Welttag der Romantik ist? Nein? Na, dann habe ich es Euch damit nun gesagt. 

Okay, muss man das jetzt wissen? Nicht wirklich, dennoch finde ich es als totale Romantikerin schön, dass es solch einen Tag gibt. 

Ich habe mich mal auf die Suche gemacht und hier ein wenig dazu gefunden. Denn man findet Romantik an vielen Stellen. 

Unter den Büchern finden wir solche Klassiker wie …

Stolz und Vorurteil von Jane Austin (Link)

Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elisabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres Lebens findet. 

Jane Austens berühmtester Roman ‚Stolz und Vorurteil‘, der 1813 erschien, krönt die erste Schaffensphase der englischen Autorin und sicherte ihr einen Platz in den Annalen der Weltliteratur.

oder 

Vom Winde verweht von Margaret Mitchell (Link)

Keine andere Liebesgeschichte hat das Publikum auf der ganzen Welt so mitgerissen wie diese große Saga um die verwöhnte Scarlett O’Hara und ihren zynischen Verehrer Rhett Butler.Mit einzigartiger Intensität zeichnet Margaret Mitchell nach, wie eine große Liebe zerbricht und lässt gleichzeitig eine längst vergangene Epoche lebendig werden.

Die Südstaatlerin Scarlett O’Hara ist jung und vom Leben verwöhnt. Als Tochter eines Plantagenbesitzers lebt sie im Luxus auf dem Familiengut Tara, und es mangelt ihr nicht an Verehrern. Doch der Ausbruch des Bürgerkriegs verändert mit einem Schlag alles. Plötzlich muss Scarlett mit aller Kraft um die Erhaltung ihres Familienbesitzes kämpfen. Ein Mann taucht immer wieder in ihrem Leben auf und steht ihr in den Wirren der Nachkriegszeit bei: der skrupellose Kriegsgewinnler Rhett Butler. Zwischen ihm und Scarlett entwickelt sich eine große Liebe, doch beide sind auch viel zu stolz und eigensinnig, um diese Liebe zu leben… 

Margaret Mitchells Klassiker wurde sofort nach Erscheinen im Jahre 1936 zum Bestseller und hat seitdem Millionen Leser auf der ganzen Welt begeistert. Die legendäre Verfilmung drei Jahre später machte Vivien Leigh als Scarlett und Clark Gable als Rhett zum berühmtesten Liebespaar der Filmgeschichte.

aber auch 

Romeo und Julia von William Shakespeare (Link)

»Romeo und Julia«, das wohl berühmteste Liebespaar der Welt, ist eine Tragödie von William Shakespeare und erzählt von den unglücklichen Umständen einer verbotenen Liebe in der italienischen Stadt Verona. Erstmals erschienen 1597, gehört die Lektüre zu den unvergänglichen Werken der Literaturgeschichte.

Auch im Kino gab es wundervolle Liebesgeschichten, wie zum Beispiel …

Lovestory

Titanic 

oder auch …

Der König und ich

und …

A Star is born

Um nur einige wenige zu nennen.

Auch in der Musik gibt es wundervolle Lovesongs. Mal sehen ob ich dazu einige für Euch finde. 

Love me Tender von Elvis Presley

L. O. V. E. Von Nat King Cole

Bilder von Dir von Laith Al-Deen

Und es war Sommer von Peter Maffay

Ich hoffe, dass Ihr alle auch wen habt, mit dem Ihr jeden Tag zum Tag der Romantik machen könnt. Also dann auf die ROMANTIK Ihr Lieben.

Grüßle eure Ela 

„Boss Island Love (Hawaiian Love Affairs 1)“ von Ava Innings

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Inhalt: Ein sexy Boss kommt selten allein …

Blair liebt ihren Job bei Leo & Wolf Productions und heiße Bosse – zumindest in den Büchern, die sie gerne liest. Im echten Leben bringen ihre beiden Chefs sie täglich an ihre Grenzen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Duncan Wolf, weil sie seinem Charme komplett erlegen ist, Leo Maddox, weil er ihr dauernd das Gefühl gibt, unerwünscht zu sein.

Leider sind beide tabu, denn anständige Frauen schlafen nicht mit ihrem Boss. Nach einem Streit zwischen den beiden Firmeninhabern überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Weit entfernt vom Büro kommt die Frage auf, was Blair wirklich sein will. Anständig, weil es sich so gehört, oder glücklich – entgegen aller geltenden Regeln?

Eine erotische Boss Romance von Ava Innings. Rechne mit heftigen Turbulenzen, wenn Verlangen, Liebe und Eifersucht aufeinanderprallen.

Was ist besser als ein heißer Boss? Zwei heiße Bosse … Das zumindest müsste man meinen, denn sowohl Leo Maddox als auch Duncan Wolf haben die Tendenz, mich um den Verstand zu bringen. Leider gibt es sie nur im Doppelpack, denn: Ein Boss kommt selten allein.

Mein Fazit: Endlich hat die Durststrecke ein Ende, endlich gibt es ein neues Buch von Ava Innings. Doch bevor ich dazu was schreibe, komme ich erst einmal …

ein Klick zum Buch

zum Cover … ich glaube ich bin ein wenig befangen, da ich die Cover der Autorin (sie designed diese selbst) total liebe. Also bin ich einfach still und lass das wundervolle Cover einfach auf euch wirken.

Komme ich damit … zur Geschichte … wusste ich doch, was ich sooooo vermisst habe. Die Autorin Ava Innings hat mich sofort wieder gehabt und ich bin abgetaucht in die wundervolle Buchwelt. Wieder hat sie ihren Protagonisten so viel Liebe und Persönlichkeit eingehaucht. Es war ein wahres Fest für mich. Konnte ich doch das Buch schwer aus der Hand legen. 

Einen kleinen Hinweis muss ich dennoch jenen geben, die polygame Beziehung nicht akzeptieren. Für die ist diese Geschichte nichts. Wer sich jedoch auf so eine Story einlassen kann, der wird sie lieben.

Meine Bewertung

5 Bücher
5 Bücher

Meine Ausgabe:

Format: eBook

Seitenzahl: 276 Seiten

Herausgeber: Selfpublisher 

Und? Auch Lust bekommen? Dann schaut doch einfach mal beim großen A vorbei und taucht ab ins Buch.

Grüßle eure Ela 

Jahresrückblick 2021 und gute Vorsätze für 2022


Als allererstes möchte ich natürlich allen ein frohes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2022 wünschen. Ist das neue Jahr doch erst einen Tag alt. Dennoch möchte auch ich mich zu all jenen dazu gesellen und einen Jahresrückblick schreiben. Mal sehen ob und wie ich das hinbekommen werde.

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ᒍᗩᑎᑌᗩᖇ

Wie schon einige Jahre zuvor, bin ich auch dieses Mal wieder ins neue Jahr reingeschlafen 🤪. Das ist nicht wirklich was Neues bei uns, denn ehrlich, warum sollte man sich krampfhaft wach halten 🤣?

Schutzengelchen
Mein Schutzengelchen

Ich habe mal gestöbert, was eigentlich so an Beiträgen im ersten Monat auf meinem Blog waren und da war doch glatt schon ein Jahresrückblick dabei. Wer Lust hat, der schaut doch gerne mal rein, wie ich den geschrieben habe. Hier geht es lang.

Auch mein „365-Tage-Schutzengelchen-Projekt“ ging da noch online, mit dem 164 Tag. Hier habe ich noch mal das Foto für euch, ja und wer sich alle nochmals ansehen möchte, der kann dies hier.

Was macht im Grunde meinen Blog eigentlich aus? Klar, als bekennende Leseratte, natürlich Buchrezensionen und hier findet ihr meine erste Rezension für 2021. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, dass ich es endlich mal wieder schaffe, jede Menge wundervolle Bücher im laufenden Jahr zu lesen. Aber … irgendwas ist ja immer 🤪.

Autoren erzählen Gastbeitrag

Ein etwas älteres Projekt auf meinem Blog hatte auch im Januar wieder einen tollen Beitrag. Biete ich doch Autoren die Möglichkeit sich und ihre/seine Bücher auf meinem Blog in einem eigenen Beitrag zu präsentieren. Und den Anfang machte eine liebe Freundin von mir und zwar Nadja Losbohm. Von ihr habe ich bereits einige wundervolle Bücher gelesen und freue mich auf jedes weitere. 

Über ein „kleines“ Thema konnte ich Anfang des Jahres nicht schweigen. Der 20. Januar 2021 war ein „denkwürdiger“ Tag. Aber lest einfach selbst nach, warum er für mich denkwürdig war.

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ᖴᗴᗷᖇᑌᗩᖇ

Mein Seebär und mein Blog hatten Geburtstag, ansonsten war es eher Ruhig. Obwohl, ich hatte Physiotherapie für mein Bein, dass mir schon seit Jahren Probleme bereitet.

Bloggeburtstag

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ᗰᗩ̈ᖇᘔ & ᗩᑭᖇIᒪ

Sehr ruhig, einfach nur bei meinen „Alten“ zweimal die Woche geputzt. Aber Anfang April war Juniors 18ter Geburtstag. Doch unter Corona war leider nichts mit feiern. Echt schade, was wegen eines miesen Virus so alles flöten geht.

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Button

ᗰᗩI & ᒍᑌᑎI

Auch in diesen beiden Monaten war alles ganz ruhig, etwas arbeiten und etwas Urlaub gehabt. Ja und meine jährliche Kontrolluntersuchung in der Strahlenklinik stand an. Es war alles okay 😍. Auch eine neue, weitere Impfung stand im Juni für mich als Krebsi an. Auf Anraten meiner Hausärztin (und der Stiko) bekam ich die Gürtelroseimpfung. Wer wissen möchte warum, der liest doch einfach mal hier nach.

Blogger Recognition Award

Im Juni wurde mein Blog, das allererste Mal, für den „BLOGGER RECOGNITION AWARD“ nominiert. Was daraus wurde, weiß ich leider nicht. Dieser Award scheint sich im Sande verlaufen zu haben, dennoch habe ich mich über die Nominierung riesig gefreut. So etwas wird meinem Blog wohl sobald nicht wieder passieren, dafür ist er zu klein.

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ᒍᑌᒪI

Am 10. Juli habe ich dann mal einen Freiflug die Treppe runter gemacht. Geplant war das so natürlich nicht. Schon gar nicht abends gegen 20:30 Uhr. Damit habe ich mir mein rechtes Sprunggelenk einmal, etwas sehr, in eine unnatürliche Stellung gebracht. OP, direkt mal am Hochzeitstag (11.07.) auf dem OP-Tisch gelegen, und danach Krücken bekommen. Durfte dann erst einmal sechs Wochen lang, den Fuß überhaupt nicht belasten. Wer mehr bzw genauer darüber Bescheid wissen möchte, der liest sich doch einfach mal hier und hier durch. 

Am 21. Juli 2021 endete mein 365 Tage Projekt!

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ᗩᑌᘜᑌᔕT bis OKTOᗷᗴᖇ

Krankgeschrieben, Physiotherapie für meine Dusseligkeit. Und dann habe ich, gemeinsam mit meinem Seebären, eine Entscheidung getroffen, welche im November auch in die Tat umgesetzt wurde. Dies hieß, ich habe im Oktober bei meinen, bis dato, Arbeitgeber gekündigt. Sehr gute und befreiende Entscheidungen.

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Sonnenblümchens Schreibstube Button

ᑎOᐯᗴᗰᗷᗴᖇ

Das war mein Monat, ich habe da meine Selbstständigkeit begonnen. Damit war ich virtuelle Assistentin. Ach und meine Boosterimpfung bezüglich Covid-19 habe ich mir auch abgeholt. Ich hoffe, dass der miese Virus endlich schwächer wird.

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ᗪᗴᘔᗴᗰᗷᗴᖇ

Im Dezember habe ich weitgehend die wundervolle Adventszeit genossen und das Jahr leise ausklingen lassen.

unser Bäumchen 2021 mit orangen und grünen Kugeln

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Mein 2021, war nun nicht spektakulär oder sehr aufregend, aber dennoch habe ich ein wenig erlebt und geschafft, worüber ich sehr stolz bin.

Nun bin ich mächtig gespannt was das neue Jahr 2022, so für mich bringen wird, was ich zustande bringe und was ich erreichen werde. 

Auf jeden Fall stehen mehr Rezensionen, mein Herzensprojekt „Krebsi fragt Krebsi“ auf dem Plan, auch werde ich mir Neues einfallen lassen und Altes aus der Versenkung holen. 

Lasst euch einfach überraschen und seid gespannt auf das neue Jahr mit eurem Blümchen.

Über euch und euren Besuch und eure Kommentare freue ich mich auch in diesem Jahr schon riesig.

Grüßle eure Ela 

Krebsi fragt Krebsi – mit Antje

Krebsi fragt Krebsi

Es geht mal wieder mit meinem Herzensanliegen „Krebsi fragt Krebsi“ weiter und dieses Mal durfte ich eine für mich sehr wichtige Person interviewen. Die süße Antje. Ganz am Anfang meier Diagnose, was sie die Person, die mich aufgefangen hat. Ich konnte, und kann noch, stets mit all meinen Fragen und Sorgen bezüglich meiner Erkrankung kommen und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. Doch lest einfach selbst einmal, was Antje mir geantwortet hat.

Wer bist du?

Eines vorweg…Michaela hat gesagt ich darf so viel erzählen wie ich will J …ob das gut ist, wird man sehen…

Also, ich bin Antje…ich komme aus Bremen und geh mittlerweile auf die 50 zu…ich kann sie quasi schon am Horizont erahnen und ein bisschen erkennen…

Foto © Antje C.

Ich bin Stationspflegeleitung auf einer gynäkologischen Station und in meiner Freizeit bin ich vielseitig unterwegs…zum Beispiel  blogge ich über mein Leben, Musik und Bücher…

über das Schreiben habe ich gelernt meine Gedanken in die Welt zu lassen…sie mir von der Seele zu nehmen…

Ich zeichne sehr gerne – habe vor 2 Jahren für mich dabei Sketchnote entdeckt…seit dem sketchnote ich fast jeden Tag irgendetwas aus meinem Alltag oder aus einem Buch, das ich gerade lese oder Musik, die ich höre und die mich berührt…

Ich lese für mein Leben gern…am liebsten abends im Dunkeln…so entstand dann auch mein Blog „www.LesenimDunkeln.de“…

Titelbild von Antjes Blog #fack.ju.krebs

Mit meinem Mann, meinem Sohn und meinem Vater habe ich seit letztem Jahr eine Parzelle – auch darüber gibt es viel zu berichten…da teilen mein Mann und ich uns den Blog „www.punk-gemuese.de“…

Ich geh gern wandern und auf Konzerte – wenn Corona es wieder zulässt…am liebsten verbringe ich meine freie Zeit aber mit meinem Mann – meinem Seelenmenschen…meinem Komplizen…besten Freund…Liebhaber…Ehemann…Vater meines Sohnes…und da ist dann schon fast egal was wir machen…manchmal einfach nur schweigen…manchmal bis spät in die Nacht reden – über Gott und die Welt…manchmal Geschichten zusammen spinnen die nie jemand außer uns hören wird…

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Der Blog mit dem alles begann und ich mein altes Leben hinter mir ließ, heißt, wie sollte es anders sein, FACKJUKREBS

Hier geht es um meine Erkrankung und Therapie…um meine Gefühle…um Gedanken, die die Erkrankung mit sich brachte und immer noch bringt…

begonnen hat das damals auf einer Facebookseite mit dem Namen „Therapie-Tagebuch“…

genau das war es nämlich…mein Tagebuch…meine Gedanken…irgendwann reichte mir das nicht mehr aus und mein Mann musste mir einen Blog basteln…

wer Lust hat kann mich dort gern besuchen, auch wenn es mittlerweile ruhiger geworden ist, freu ich mich immer über neue Leute…

www.fackjukrebs.de

oder

www.facebook.com/tagebuchac

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Ich habe Brustkrebs…Hormonrezeptor positiv…

Heißt mein Krebs wurde gefüttert von den Östrogenen meines Körpers…

Meine Diagnose bekam ich Anfang April 2015 – genauer gesagt am 10.04.2015…

Festgestellt hatte ich meinen Knoten allerdings schon am 04.04. – Ostersamstag…einfach so nach dem duschen…beim eincremen…

hä? was war‘n das?…noch mal drüber gegangen…Blutleere im Kopf…scheiße…die Brust sieht auch anders aus…

Das kann nicht sein…was mach ich denn jetzt?

Krebs ist kein Notfall (bekam auch ich von einer Ärztin zuhören) – das kann man aber auch nur von sich geben, wenn man auf der anderen Seite des Tisches sitzt…ich fühlte mich definitiv wie ein Notfall…ich hatte das Gefühl, das hier ein Angriff auf mein Leben gestartet wird…und keiner kann mir helfen…ich muss noch drei Tage warten, bis mir ein Arzt weiterhelfen kann…

Collage ©️ Antje C.

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Meine ersten Gedanken weiss ich noch sehr genau…die Zeit bis ich aber meinen Befund bekam, war ein stätiges auf und ab…

der Ultraschall gar nicht so schlimm…

die Mammographie komplett ohne Befund…hätte es nicht diesen Tastbefund gegeben, wären die Bilder als unauffällig durchgegangen…

als ich meine Stanze bekam, sagte die Ärzte „bleib mal ganz ruhig…das Material sieht erstmal okay aus…das kennen wir auch anders“…

für mich war zu diesem Zeitpunkt aber schon klar, was das alles bedeutet…ich bin Krankenschwester, in der Gynäkologie…

einen Monat vorher hatte ich gerade meine Prüfung in der Weiterbildung „Breast Nurse – Fachkrankenschwester für Brusterkrankungen“ abgelegt…mein Thema war „die Brustselbstuntersuchung“…

tja hat geklappt würde ich sagen…der getastete Befund hatte eine Größe von 7 mm…

aber ich schweife ab…

man muss wissen, ich habe mich damals in die Hände meiner Ärzte begeben und auch behandeln lassen…mit denen ich auch sonst zusammen arbeite…somit war ich mit diesen Leuten auch auf DU…sie sind in gewisser Weise mein Zuhause…und genau das hat mir auch gut getan…kein anonymer Fall zu sein…

da mein Mann damals gerade einen neuen Job angefangen hatte, wollte ich nicht das er mich zu den Untersuchungen begleitet…dafür war eine meiner besten Freundinnen an meiner Seite…

als wir an diesem Freitag in die Ambulanz kamen um das Ergebnis der Stanze zu erfahren, war das sehr interessant…zumindest im Nachblick…es war gefühlt viel leiser…keiner vom Personal war zu sehen…

dann kam die Ärztin und nahm uns mit…in ihrer Hand hielt sie eine stationäre Akte…mein Gedanke? „oh sie hat sich schon mal gleich die Akte vom nächsten Patienten mitgenommen“…dann sitzt sie uns gegenüber und sagt als erstes „es tut mir so leid“…

ich höre den Satz und schaue einfach stumpf an ihr vorbei aus dem Fenster…meine Freundin greift meine Hand…da draußen vor dem Fenster steht ein Chirurg und raucht…mein Gedanke? „warum seh ich den eigentlich immer nur rauchen?“ 

und dann? Als hätte es einen Knall gegeben, hatte ich ganz plötzlich das Gefühl „ich sitze im falschen Zug…das hier ist nicht mein Zug…ich muss hier raus…ganz schnell“…ich bin an diesem Tag in ein tiefes schwarzes Loch gefallen…allein hätte ich da niemals wieder raus gefunden…und ich bin froh das viele Menschen ganz spontan da waren und für mich Hoffnung hatten, die ich selbst nicht aufbringen konnte…

heute weiß ich, es war alles richtig damals…es war mein Zug…und es war auch mein Koffer, der neben mir stand…manchmal hilft mir jemand ein bisschen beim tragen…aber es wird immer mein Koffer bleiben…und auch mein Zug…

bis ich an diesen Punkt kommen konnte, verging aber sehr viel Zeit…viele Tränen flossen…viele Lach- und Sorgenfalten wurden gebildet…

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog/HP zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Mit meiner Diagnose hatte ich erst das Gefühl allein zu sein…niemanden zur Last fallen zu wollen…mich verkriechen und schweigen…aber das ist Blödsinn…diese Erkrankung befällt nicht nur dich…sie befällt dein ganzes Umfeld…deinen Freundeskreis…deine Familie…deinen Partner…deine Kinder…die Arbeit…Bekannte…einfach alle die mit dir zu tun haben…meine eine Freundin sagt immer „so ein bisschen habe auch ich Krebs gehabt“…und jeder hängt mit seinen eigenen Gedanken herum…keiner mag seine Ängste klar äußern…sind sie doch sehr verschieden…mein Mann hatte Angst das ich sterbe…er hat sich vor allem auch Gedanken darüber gemacht wie er mit unserem Sohn allein klar kommen wird…ob es finanziell alles klappt…ich hatte Angst meinen Mann und meinen Sohn verlassen zu müssen…“vergessen zu werden“…ich wollt den beiden doch noch so lange auf den Geist gehen…

Der Blog war erst nur mein Ventil…das was ich nicht aussprechen konnte, konnte ich aber schreiben…und wenn ich Freunde traf, dann wollte ich nicht immer beantworten wie es mir auf Grund der Krebserkrankung geht – ich wollte darauf nicht reduziert werden…ich wollte über das Leben reden…über die schönen Dinge…also bekamen sie alle den Link zu meinem Blog und die Aufforderung doch einfach dort zu lesen, wenn sie wissen wollten wie es gerade mit der Therapie aussieht…das hat gut funktioniert…

Leute die mich besuchten, erzählten mir einfach aus ihrem Leben…sehr selten hatte der Krebs eine große Rolle darin gespielt…nach und nach fanden aber auch andere Brustkrebserkrankte ihren Weg auf meinen Blog…sie sprachen mir Mut zu…holten sich selbst aber auch eine Portion Mut bei mir ab…es wurde ein Nehmen und Geben daraus…und das tat gut und tut es noch heute…und, ich war definitiv nicht allein…ich lernte über den Blog mich immer wieder auf das Positive zu konzentrieren…im Netz findet man leider halt oftmals nur negatives…Menschen denen es nicht gut geht, die aber auch kein Licht sehen wollen…die du mit positiven Worten nicht erreichen kannst…davon wollte ich mich distanzieren…die taten mir einfach nicht gut…alles Doofe hat auch immer etwas positives…nicht immer sofort erkennbar…aber trotzdem da…und das galt es für mich zu entdecken…es gibt von mir mehr lachende als weinende Fotos aus dieser Zeit…mein Sohn hat immer Bilder gemalt mit lächelnden Gesichtern…immer mich zwischen ihn und seinem Vater…das hat mir gezeigt, wie auch er mich mit seinen 6 Jahren wahr nimmt – lächelnd, aber Schutz und Halt suchend…

Zeichnung © Sohn von Antje C.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen – mein Blog soll anderen Menschen Mut machen…sie nicht die Hoffnung verlieren lassen…Brustkrebs zählt zu dem chronischen Erkrankungen…egal wie gut oder schlecht deine Prognose ist…es wird dich dein restliches Leben begleiten…manchmal nur still und leise…manchmal in Form von Angst…oder auch von Schmerzen…

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Such die Menschen die dir gut tun…meide die anderen… vertraue auf dich und deine Gefühle – du weißt am besten was gut für dich ist…und wenn die Angst kommt, dann versuch sie zuzulassen…schick sie dann aber auch weiter…das ist nicht einfach…das weiß ich selber…ich hatte einen schönen Spruch den ich mir auch heute noch in Erinnerung rufe, wenn die Angst mal wieder übermächtig wird

„Wenn wir uns ständig Sorgen machen, fallen wir einzig und allein unseren Fantasien zum Opfer und sind unfähig zu handeln, weil es eben Fantasien und nicht Tatsachen sind, die uns bedrohen.“

Seit damals ist nichts mehr wie es wahr…ich habe 5 Jahre gebraucht um die Worte einer Psychologin zu verstehen, die von einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ sprach…aber, in meinem heutigen Leben 2.0 wäre nichts wie es ist, wenn es damals nicht gewesen wäre wie es war…mein Leben ist schön…ich liebe es…und ich lebe es mit all meinen Sinnen…und all seinen Facetten…

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Liebe Antje, vielen lieben Dank für deine ausführlichen Antworten und den Einblick in deiner Krebserkrankung und wie du damit umgehst. Auch Danke ich dir persönlich vielmals, dass du stets ein offenes Ohr für mich hast. Bleib wie du bist, ich hab dich lieb.

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Ich hoffe, dass ihr anderen das Interview interessant und informativ fandet. Ist vielleicht ein weiterer Krebsi hier gelandet und hätte Lust sich meinen Fragen zu stellen? Dann schreibt mich einfach per Mail (im Impressum) an.

Bleibt alle gesund bzw werdet es schnell wieder.

Grüßle eure Ela 

Jahresrückblick und neues Jahr

Genau wie viele andere auch, habe ich mir Gedanken zum Jahr 2020 gemacht. 

Ein Jahr, dass es uns allen echt abverlangt hat. 

Ein Jahr, das Worte wie „Corona, Covid-19, Pandemie, Lockdown, Homeoffice, Homeschooling, Masken und Verschwörungstheoretiker“, aber auch „Donald Trump und die Präsidentenwahl“ beschert hat. 

Es mag jetzt jeder seine eigenen Gedanken dazu haben, dennoch gehe ich davon aus, ein jeder kann mit den Worten was anfangen. Sie machen durchweg schon Sorgen, auch wenn wir versuchen, diese weitgehend von uns zu schieben. Mal geht es, mal eben nicht. Jeder versucht auf seine Art und Weise mit den Gegebenheiten umzugehen.

Auch war es ein Jahr, in dem wir (nicht nur durch den Virus) liebe Menschen gehen lassen mussten 😔. 

Auch für mich persönlich hat es einige Sachen gegeben, die mich gefordert haben. So ist es auf jeden Fall die Tatsache, dass auch mir, nach meiner Schwester und unserer Mama, die Diagnose des BCRA2-Gendefektes gestellt wurde und ich darauf hin Anfang des Jahres mir vorsorglich die Eierstöcke und Eileiter habe entfernen lassen. Denn dort brauch ich nicht auch noch Krebsbefall. Aber ansonsten geht es mir derzeit wirklich, gesundheitlich, super. Die letzte Knochendichtemessung hat jedoch leider ergeben, dass ich das Medikament bezüglich der Osteoporose nehmen muss. Doch das habe ich ohnehin erwartet. Aber wisst ihr? Das ist echt ein Klacks gegen die Krebserkrankung. 

In all dem, was so dieses Jahr auf einen eingeprasselt ist, kann ich für mich sagen, dass ich sehr froh bin, dass uns Kurzarbeit und/bzw Jobverlust erspart geblieben ist. Auch hat sich im Grunde nicht gravierend etwas für uns geändert. 

Mein Resümee für dieses Jahr, die Maskenpflicht im Pflegebereich und bei Amtsgängen oder beim Einkaufen, sollte, in meinen Augen, beibehalten werden. Auch wenn alle geimpft wurden. Ich habe meine erste Impfung diese Woche erhalten, da ich in einem Pflegeheim arbeite. In gut drei Wochen bekomme ich dann die zweite Impfung. Ja und was soll ich sagen? Mir geht es gut, also traut euch und lasst euch auch impfen.

Nun zum neuen Jahr: 

Ich möchte deutlich mehr lesen, damit ihr hier noch mehr Tipps für neue Bücher bekommt, und ich werde wieder meine Stöcker zum Nordic Walking schnappen. Die habe ich in den letzten Monaten total vernachlässigt, dabei sollen unbedingt noch ein paar wenige Pfunde purzeln, damit ich endlich mein Wunschgewicht von 65 kg erreiche. Am Besten sogar noch mein Traumgewicht von 60 kg, wobei das wohl eher unrealistisch ist. Aber die 65 will ich schaffen. Es sind nur noch 4 Kilo, sollte ich also schaffen.

Also, packen wir‘s an und dann erreichen wir alles.

In diesem Sinne, habt ein tolles 2021!!!

Grüßle eure Ela