Blogtour zu „Sinfonie der Lust“ – Tag 2

Hallo zusammen, heute also macht die Blogtour zu „Sinfonie der Lust“ von Ayana Hunter bei mir halt. Meine Rezension habe ich bereits zu diesem Buch für euch verfasst. Wer sie noch einmal nachlesen möchte, kann dies hier.

●¸.•*¨Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¨*•.¸●

Ich habe mich zu einem Autoreninterview entschlossen, doch bevor wir dazu kommen, habe ich noch das eine und/oder auch andere zur Autorin für euch zusammengetragen. Denn die Autorin ist eine „gespaltene“ Persönlichkeit *lach.

Das Pseudonym Ayana Hunter steht für ein Autorenteam, das sich über das Internet zum Schreiben erotischer Geschichten zusammengefunden hat. Die Autoren teilen die Liebe zur Literatur, zur Musik und natürlich zur schönsten Nebensache der Welt. In ihren gemeinsamen Werken führt das Hamburger-Berliner Duo gern die männliche und weibliche Perspektive zu einer reizvollen Symbiose zusammen. Was aus einem Schreibprojekt entsteht, welches von traumhaften Melodien inspiriert ist, von einem mitreißenden Rhythmus getrieben wird und die heißesten Fantasien Realität werden lässt, erfährt man in dem Roman Sinfonie der Lust , der bei blue panther books erscheint. (Quelle © Amazon.de)

●¸.•*¨Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¨*•.¸●

Im Netz findet man Ayana unter anderem, ihre Autorenseiten und mehr, bei…

Amazon

LovelyBooks

Thalia

Facebook

●¸.•*¨Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¨*•.¸●

Und nun folgt mein Interview, welches ich mit der einen Hälfte der Autorin, der Autorin Fay Ellison, geführt habe.

1.    Stellst du dich bitte kurz vor?

Hallo mein Name ist Fay Ellison und ich schreibe unter verschiedenen Pseudonymen erotische Literatur. Wobei mein Hauptpseudonym Fay Ellison ist, unter dem findet man mich auch auf Facebook.

Ich arbeite voll Berufstätig als Chemielaborantin, mein absoluter Traumberuf.

Schreiben ist neben Lesen eines meiner Hobbys, mit dem ich von Zeit zu Zeit der Realität des Alltags entfliehen kann.

Mit 51 Jahren habe ich den Zenit des Lebens zwar bereits überschritten, dafür schöpfe ich aber aus dem großen Erfahrungsschatz, den mir mein Lebenslauf mitgegeben hat.

2.    Was war der Ausschlag, dass du mit dem Schreiben begonnen hast? Und seit wann schreibst du?

Vermutlich wie die meisten anderen Autoren auch. Wobei…, als Kind hatte ich einen Freund. Wir haben als Freizeitbeschäftigung Geschichten mit Zeitvorgabe geschrieben und die uns dann gegenseitig vorgelesen. Da war ich schätzungsweise neun Jahre alt. Ich denke, das war schon etwas Besonderes.

So richtig zum Schreiben bin ich dann erst mit knapp über vierzig gekommen. Ich habe so viel gelesen, dass es irgendwann mein finanzielles Budget überschritt. Daraufhin beschloss ich meine eigenen Ideen zu Papier zu bringen, denn ein Buch schreibt sich nicht so schnell, wie es sich liest. Nachdem ich positives Feedback bei Schreibwettbewerben erhalten hatte, wuchs in mir der Wunsch, einen Roman zu verfassen. Das Gefühl, das erste gedruckte Exemplar eines eigenen Werkes in den Händen zu halten, ist immer wieder unbeschreiblich. Ich bin dann sehr dankbar, wenn ich das erleben darf.

3. In welchen Genres bist du daheim?

Ich schreibe gerne Geschichten rund um das Thema Liebe, Lust und Leidenschaft, dabei mixe ich auch gerne mal unterschiedliche Genre miteinander. Dabei ist folgendes herausgekommen und erschienen:

•          diverse erotische Kurzgeschichten beim Carl Stephenson Verlag

•          Liebhaber der Finsternis – erotischer Vampiroman beim Sieben Verlag

•          Experiment Ella – Thriller mit erotischen Elementen beim Bededia Verlag

•          Sinfonie der Lust – Erotischer Roman beim Blue Panther Book Verlag

4. Hast du ein Autorenvorbild?

Nein, ich bewundere alle Autoren, da ich weiß wieviel Arbeit in einem Roman steckt.

5. Würdest du, mit deinem heutigen Wissen, genau denselben Weg als Autor wieder beschreiten? Und was würdest du Neulingen raten, worauf sollten sie achten?

Schwierige Frage!. Ich glaube ich würde einiges anders machen und mich auch nicht mehr so viel von einem Verlag beeinflussen lassen. Letztendlich habe ich, aber genau deshalb jetzt diese Erfahrung. Ich vermute, heute hätte ich versucht meinen ersten Roman selbst zu verlegen.

6. Könntest du dir vorstellen, in einem, für dich, komplett fremdem Genre zu schreiben?

Gibt es fremdes Genre für einen Autoren? Wenn ich ein Genre nicht mag, dann kann ich mir auch nicht vorstellen genau dort meine Arbeit und Fantasie für zu opfern. Warum soll ich mich damit quälen, wenn es doch genau dafür Autoren gibt, die genau dieses Genre lieben? Für mich muss mein Hobby einen Spaßfaktor haben. Wenn mir das Schreiben keine Freude mehr bringt, dann höre ich auf. Wenn es ein Genre gibt, wo ich mich definitiv nicht ausprobieren möchte, dann sind es: Reiseführer, Restaurantführer, Sach- und Fachbücher.

7. Hast du bzw. möchtest du mal mit einem anderen Autoren zusammen schreiben? Und wüsstest du jetzt schon spontan wer dies wäre?

Ich bin bereits der weibliche Part des Hamburgisch-Berliner Autorenduo, das den Roman „Sinfonie der Lust“ verfasst hat. Das Pseudonym, dass wir dort verwenden heißt Ayana Hunter. Es war eine tolle Erfahrung im Team zu schreiben und ich würde es jederzeit wieder tun.

8. Was war dein schönstes Erlebnis mit einem deiner Leser? Und wann bist du dem ersten deiner Leser begegnet.

Eine Leserin hat mich mal angeschrieben, nach dem sie meinen Roman Liebhaber der Finsternis gelesen hat und gesagt, dass mein Roman ihre Ehe gerettet hätte. Das hat mich sehr gerührt.

Ich freue mich über jedes kleine Lob und jede nette Nachricht. Besonders, wenn ein Leser mein Roman so gut gefällt, dass er noch einen zweiten lesen möchte.

Meinen ersten Lesern bin ich bei einem Treffen der Büchereulen in Frankfurt begegnet, dort durfte ich auch das erste Mal vor Publikum lesen. Es war wohl eine der lustigsten Lesungen und wird wohl auch noch lange in Erinnerung bleiben.

9. Hast du einen Leitspruch? Wenn ja, welchen?

Eigentlich habe ich einige Leitsprüche, aber eines meiner liebsten ist folgender:

„Träume nicht dein Leben – lebe deine Träume“

10. Liest du selbst auch noch bzw. kommst du überhaupt noch dazu?

Ja, nur momentan habe ich mir ein Leseverbot auferlegt. Da ich das aktuelle Projekt so gut wie abgeschlossen habe, kann ich mich auch bald wieder in die Liege legen und lesen. Darauf freue ich mich schon jetzt, denn es gibt so viele tolle Autorenkollegen, so viele Geschichten, dass ein Leben leider dafür nicht ausreicht.

Wow, danke für deine so wundervollen und ausführlichen Antworten. Dem kann ich nicht mehr viel hinzufügen.

Eine abschließende Frage hätte ich dann doch noch:

Wie seid ihr, dein Autorenkollege und du, auf das Thema des Buches „Sinfonie der Lust“ gekommen? Flossen da eigene Erfahrungen mit ins Buch rein?

Frag mich mal etwas Leichteres. Wir haben virtuell unser beider Ideen in einen Topf geworfen und die Sinfonie der Lust wurde dabei geboren. Zu deiner anderen Frage möchte ich stellvertretende für uns beide folgendes antworten:

Autoren brauchen viel Fantasie,  müssen gut recherchieren können und brauchen ein wenig Erfahrung. Mehr werde ich darauf nicht antworten.

Vielen Dank Michaela, dass du mich so unterstützt und danke für das Interview.

Gruß Fay

●¸.•*¨Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¨*•.¸●

Auch ich bedanke  mich ganz herzlich bei dir, liebe Fay und freue mich schon heute auf weitere Zusammenarbeit mit dir und vor allem auf mehr Lesestoff von dir.

●¸.•*¨Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¨*•.¸●

Euch anderen möchte ich hier nun noch ein paar Informationen zu Fay selbst einstellen, damit ihr sie auch noch ein wenig näher kennen lernen könnt.

Fay aka Ayana

Fay’s Homepage

LovelyBooks

Amazonautorenseite

Facebook

unser Tourplan für euch

Damit ist nun für heute bei mir auch alles gesagt. Ja und wer nun hier einen lieben Kommentar da lässt oder eventuell sogar noch die eine oder auch andere Frage an die Autorin oder mich hat, schreibt dies doch bitte einfach in den Kommentar.

Morgen geht es dann erst einmal zu Carmens Bücherfreunden, lasst euch überraschen, wie sie den Tag für euch gestaltet hat.

„Zwischen uns die Wolken“ von Hailey J. Romance

Inhalt: „Wenn das Schicksal dir bedingungslose Liebe schenkt.“

Emily wird sterben!
Zwar findet sich die junge Frau mit ihrem Schicksal ab, doch es gibt etwas, das ihr sehr am Herzen liegt, sie aber nicht mehr selbst zu Ende bringen kann. Daher bittet sie ihre Cousine Paige um einen Gefallen, der es in sich hat!

Anfangs wehrt sich Paige strikt dagegen, will Emily deren letzten Wunsch aber auch nicht abschlagen. Also nimmt sie den Kontakt zu Preston auf, dem Mann, der Emilys Gedanken bis zuletzt beschäftigt hat.

Für Paige beginnt eine Zeit, die sie reifen lässt und die ihr die Bedeutung des Lebens und der wahren Liebe erst richtig vor Augen führt.

Doch dann geschieht etwas Unvorhergesehenes, und für die junge Frau ist am Ende nichts mehr, wie es einmal war …

„Ein Buch über Verlust, den Wert der wahren Liebe und das Leben danach …“ (Text © Amazon.de)

Mein Fazit: Das vorliegende Buch war mein erstes der Autorin Hailey J. Romance, welche ich bereits über Facebook ein klein wenig kennenlernen durfte. Dennoch ist meine Rezension davon nicht beeinflusst.

…zum Cover…Wolken, wundervolle Wolken, sehr passend zum Titel des Buches und für mich ein Synonym der Geschichte. Ich liebe es einfach.

…zur Geschichte…als aller erstes möchte ich jedem dazu Raten sich mit einer ganzen LKW-Ladung Taschentüchern auszurüsten. Ihr werde sie brauchen. Und nun versuche ich euch das wundervolle, aber sehr emotional-traurige Buch etwas näher zu bringen. Das Ganz natürlich möglichst ohne zu Spammen. Am Anfang war ich ein wenig Zwiegestalten ob ich mich wirklich an dieses Buch wagen sollte. Denn gerade weil ich selbst mit dieser heimtückischen Krankheit zu kämpfen habe. Trotzdem bin ich froh, dass ich mich dazu entschlossen habe es zu lesen. Die Autorin hat sich sehr mit diesem Thema auseinander gesetzt. Die Geschichte kommt sehr realistisch rüber und ist dabei dennoch sehr einfühlsam geworden.

Meine Bewertung:

5 Bücher

Dieses Buch müsste eigentlich deutlich mehr Bücher von mir verliehen werden. Deshalb wird es damit das erste Buch, welches von mir 2 x 5 Bücher erhält und damit in die Hall of Books  (eine von mir neue Bewertung für einzigartige Werke) einzieht.

Bevor ich euch nun noch den Kauflink hier einstelle und da es ja das erste Buch dieser Autorin war, bekommt ihr noch ein wenig Informationen zu Hailey J. Romance:

Homepage

Amazon-Autorenseite

Facebook-Autorenseite

Ich habe da noch ein wenig mehr für euch. Da mich das Thema selbst betrifft und mich außerdem sehr interessiert, wie man gerade darauf kommt, mit diesem einen ganzen Roman zu schreiben, habe ich die Autorin um ein kurzes Interview gebeten. Dieses könnt ihr nun hier nachlesen:

1. Stellst du dich bitte kurz vor?

Ich heiße Hailey, bin 38 Jahre alt und lebe mit meinen zwei Kindern, meinem Mann und unserem Yorkie Krümel südlich von München.

2. Was war der Ausschlag, dass du mit dem Schreiben begonnen hast? Und seit wann schreibst du?

Seit der 1. Klasse J Spaß beiseite. In meiner Jugend habe ich viele Gedichte geschrieben. Als meiner Kinder dann zur Welt kamen, habe ich eine längere Zeit nicht geschrieben. 2014 wagte ich dann das Experiment „erstes eigenes Buch“ und mittlerweile ist zu einer Art Sucht geworden. Ich kann nicht mehr aufhören.

3. In welchen Genres bist du daheim?

Alles rund um die Liebe. Von Erotik, über Drama, bis hin zu Romance Thrill war schon alles dabei J

4. Hast du ein Autorenvorbild?

Ich liebe Nicholas Sparks.

5. Würdest du, mit deinem heutigen Wissen, genau denselben Weg als Autor wieder beschreiten? Und was würdest du Neulingen raten, worauf sollten sie achten?

Ja, unbedingt. Ich habe mir mit der ersten Veröffentlichung wahnsinnig viel Zeit gelassen, beinahe ein ganzes Jahr und das war auch gut so. Alles braucht seine Zeit.

Ein Lektorat, Korrektorat und ein professionelles Cover sind das A und O. Wenn man vorhat, ernsthaft zu schreiben und auch zu veröffentlichen, muss man vorher Geld investieren.

6. Könntest du dir vorstellen, in einem, für dich, komplett fremdem Genre zu schreiben?

Ich könnte mir beinahe jedes Genre vorstellen. Nur Fantasy wäre wohl nichts für mich. Es würde nicht gut werden. Dafür habe ich zu wenig Fantasie *lach*

7. Hast du bzw. möchtest du mal mit einem anderen Autoren zusammen schreiben? Und wüsstest du jetzt schon spontan wer dies wäre?

Habe ich schon  und momentan sitze ich an meinem 3. Projekt mit Irvin L. Kendall. J Es macht sehr viel Spaß und ich bin mir sicher, es wird noch einiges von uns kommen.

●¸.•*¨Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¨*•.¸●

Und nun möchte ich ein wenig auf dein Buch „Zwischen uns die Wolken“ eingehen und hätte dazu die eine oder auch andere Frage an dich.

1. In deinem Vorwort hattest du es schon kurz angesprochen, aber wie genau bist du auf genau dieses Thema gekommen? Denn gerade als selbstbetroffene ist es schon echt schwer sich damit auseinanderzusetzen.

Leider muss man das in diesem Fall ja zwangsläufig. Das Thema Krebs beherrscht schon seit sehr vielen Jahren meine Familie und nach meiner eigenen Erkrankung wurde mir klar, dass ich all das, was mich dazu bewegt, irgendwann loswerden muss.

Es hat allerdings über zwei Jahre gedauert, bis ich mich dann wirklich an das Projekt herangetraut habe.

2. Hattest du viel Hilfe von direkt betroffenen Angehörigen?

Nein, ich habe (musste) das Projekt mit mir allein ausmachen. Es klingt vielleicht komisch, aber es ging nicht anders.

3. Ich stelle mir deine Schreibzeit sehr schwer und emotional vor. Wie hast du es geschafft und dennoch nicht daran zu zerbrechen?

Dieses Projekt hat mich wirklich an meine Grenzen gebracht. Ich habe nur daran geschrieben wenn ich absolute Ruhe hatte. Kein Mann, keine Kinder in der Nähe. Ich konnte keinerlei Ablenkung ertragen und wurde sehr schnell müde. Normalerweise passiert mir so etwas nie, aber nach jeder Schreibphase habe ich tatsächlich geschlafen.

Als ich dann fertig war, war ich fertig. Fertig mit den Nerven, fertig mit mir und meinen Gedanken und fertig mit der ganzen Welt.

Ich habe dann circa zwei Wochen gar nicht mehr geschrieben.

Mittlerweile habe ich wieder den nötigen Abstand zum Buch und bin sehr stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.

4. Was würdest du betroffenen Angehörigen, die in eben solche Situation gerate sagen wollen? Was wäre dein Rat an sie?

Tja das ist schwierig, denn jeder Mensch geht nun mal anders mit seiner Trauer um. Man sollte gerade dieses wichtige Thema nicht pauschalisieren. Es gibt weder eine angemessene Zeit, oder gar ein angemessenes Benehmen. Jeder Mensch hat dafür seine eigene Art und Weise, das Geschehene bestmöglich zu verarbeiten und das ist richtig und wichtig. Denn nur so, finden wir – so hart es klingt – irgendwann doch wieder in den Alltag zurück.

Natürlich gibt es solche Phrasen wie: Irgendwann wird alles leichter …

Aber das stimmt nicht, es wird nicht leichter, der Schmerz bleibt. Er wird auch nicht erträglicher, er wird nur anders. Wir lernen am Ende der Trauerphase mit dem Schmerz zu leben und meistern unseren Alltag genauso wie vor dem schrecklichen Ereignis. Nur tragen wir dann eine Last mehr mit uns herum.

Abschließend bleibt wohl nur noch zu sagen, dass genau das die ungeschönte Realität des Lebens ist. 

Vielen lieben Dank für deine offenen Worte und vor allem für dieses wundervolle und ergreifende Buch.

So und nun bekommt ihr aber noch den Link zum Buch, welches unter anderem auch beim großen A zu finden ist. Und dann viel Spaß beim Lesen.

Ungewöhliches Autoreninterview mal 12 zum #Lesewinter2018


Nachdem ich euch gestern nun meine fünf Bücher für diese wundervolle Challenge vorgestellt habe. Komme ich heute zu einem neuen Beitrag für den #Lesewinter2018. Dafür habe ich mir etwas einfallen lassen und hoffe, es gefällt euch.
Um was geht es? Ich habe mir einfach mal alle lieben Autorinnen dieser Challengen geschnappt und diese, zusammen, einem Interview gestellt. Schaut mal, was dabei rausgekommen ist. Wir hatten auf jeden Fall jede Menge Spaß und ich hoffe, ihr habt diesen nun auch.
INTERVIEW
Ich: Dann erst einmal ein dickes Dankeschön an euch alle, dass ihr bei diesem etwas anderen Autoreninterview dabei seid. Ich habe schon mal Kaffee, Tee, Wasser und Gebäck bereitgestellt. Bedient euch einfach, ich brauche erst einmal wohl einen Schnaps *lol.
Sandra Pulletz: Danke für die Einladung 🙂.
Katharina Münz: Ich sitze gerade an einer Google-Tabelle, die Sophie aufgesetzt hat und trage da Daten ein. Es kann also dauern, bis ich antworte
Sophie Fawn: Vielen Dank. Für mich bitte einen Tee😊.
Thordis Hoyo: Gerne Kaffee für einen Koffeinjunkie wie mich – danke😄.
Karin Seemeyer: Ich nehme auch einen Tee.
Ich: Okay, fangen wir also an. Einige wenige von euch begleiten mich schon ein Weilchen auf FB. Um genau zu sein, waren es bis vor kurzem nur drei. Darunter die „Chefin“, Katharina Münz, des Lesewinters. Und dann noch Sandra Pulletz und Thordis Hoyos. Genau diese, nämlich meine süße Thordis auf diese Buchchallenge aufmerksam gemacht. Danke dir dafür Süße.

Nun aber meine erste echte Frage.

Liebe Katharina Münz erzähl uns doch bitte einmal, wie du auf diese tolle Idee gekommen bist. Und wieviel Überredungskunst brauchtest du, um all die tollen anderen Autoren für diese Challenge zu begeistern.

Ja und wie fandet ihr anderen denn die Idee?

Alina: Bei mir war nicht viel Überredungskunst nötig. Katharina hat mir von der Challenge erzählt und die Idee, die dahinter steckt, geschildert. Ich war sofort begeistert und so haben mich die anderen Autorinnen an Bord geholt.
Katharina Münz: Idee? Oh je, das wird schwierig. Ideen bekomme ich nämlich so wie die Heldin meiner Kindheit, Madita von Astrid Lindgren, schneller als ein Ferkel blinzelt. Und überreden musste ich niemanden. Alle, die „an Bord“ sind, waren mit Begeisterung dabei.
Wenn ich allerdings gewusst hätte, wie viel Arbeit dahintersteckt …
Dann hätte ich mir das vielleicht noch einmal überlegt, mit dem Blinzeln.
Quatsch, nein! Wir sind ein grandioses Team und helfen ganz wunderbar zusammen. Jeder macht, was er kann. So etwas habe ich – in der Größe der Gruppe – unter Autoren noch nie erlebt. Ihr seid alle die Wucht!
Ich: Wow, soviel Zuspruch.

Katharina Münz, dir kommen die Ideen also auch einfach so. Ich bin da ähnlich, Ideen habe ich jede Menge. Meist fehlt mir die Zeit diese umzusetzen.

Katharina Mosel: Also mich musste keiner überreden, ich war gleich mit Begeisterung dabei. Wir sind ein tolles Team.
Gabriele E. Fleischmann: Ich bin durch meine Freundin Shari Schlaugat zur Challenge gekommen. Sie weiß, dass ich zurzeit an einem fetten Burnout leide, was mich am Schreiben hindert. Sie dachte, dass es mir hilft wieder ins Buchleben zurückzufinden.
(Anmerkung: Leider musste sich die liebe Gabriele aus privaten Gründen aus diesem Interview ausklinken. Sehr schade, aber das private Leben geht nun einmal eindeutig vor.)
Sophie: Die Anfrage von Katharina kam überraschend. Ich war sofort begeistert und bin noch immer froh über die großartige Chance.
Thordis: Am 18.11.2017 um 7:37 hat Katharina ihre Idee in einem Chat präsentiert, um 8:40 bin ich Mitglied der Gruppe geworden, die sie in der Zwischenzeit gegründet hat Man sieht: Nägel mit Köpfen ist ihr Ding, und genau das finde ich so genial. Mir hat der Vorschlag zur Lesewinter-Challenge auf Anhieb gefallen und ich freue mich wirklich sehr, Mitglied eines so tollen Teams zu sein!
Irinia Grabow: Ich kann mich nicht wirklich mehr erinnern, ich glaube, Katharina hat mich gefragt und ich habe mich gefreut und zugestimmt.
Karin Seemayer: Katharina hatte ich mich gefragt. Ich fand die Idee toll, hatte aber zunächst Bedenken, ob ich mit meinem historischen Roman in diese Gruppe und zu den Bloggern passe. Doch die waren unbegründet, wie sich bald herausgestellt hat.
Katharina Münz: Doch, ich finde, das macht gerade den Reiz aus: unterschiedliche Genres, Verlags-, Hybrid- und SP-Autoren, wir arbeiten länderübergreifend (Österreich & Deutschland) Hand in Hand.
Und die Resonanz der Leser und Blogger – die haut mich ehrlich gesagt tagtäglich aus den Latschen. Immer, wenn ich denke: Nun sind es aber genug – trudeln noch ein paar Anmeldungen ein. Der helle Wahnsinn! Ich finde es einfach klasse, dass so viele Leser uns – wir sind ja allesamt nur kleine Lichter – so viel Beachtung schenken.
Sandra: Wie ich die Idee fand? – Grandios! Katharina hat immer spitzenklasse Ideen. Und dann ging alles auf einmal ganz schnell!
😀
Katharina Münz: Dass es dann „alles auf einmal ganz schnell“ ging – daran war aber Thordis schuld! Ihr dürft nicht immer alles mir in die Schuhe schieben. Ihr seid doch genauso verrückt wie ich. Deshalb passt es auch so super mit der Gruppe.
Alina: Katharina – Österreich und Deutschland? Hast du nicht was vergessen?
😉
Katharina Münz: Und PORTUGAL 🇵🇹 natürlich! Verzeihung!
Ich: Hammer, ihr seid echt der Hammer. Und wie ich lese, ist diese Buchchallenge ja international, wow. Danke euch allen dafür, dass ich auch dabei sein darf.
Wahnsinn, so viel Information zu und von euch. Da frage ich mich bzw. euch einfach mal, wie seid ihr denn zum Schreiben gekommen und war von Anfang an klar, das ihr auch veröffentlichen wolltet?
Alina: Meine Leidenschaft fürs Schreiben ist bereits in jungen Jahren entfacht. In meiner Schulzeit habe ich seitenlange Aufsätze verfasst, während meiner Jugend schrieb ich Gedichte. Diese waren für mich so etwas wie eine „Eigentherapie“, ich verarbeitete darin alltägliche, emotionale Erlebnisse. Über eine Veröffentlichung habe ich nie ernsthaft nachgedacht, bis Anfang 2010 mein damaliger Chef mir dazu riet, es einfach mal zu probieren. Völlig plan- und ahnungslos habe ich mich wenige Tage später mit einigen Gedichten bei verschiedenen Verlagen beworben. Ein kleiner Verlag signalisierte tatsächlich Interesse – und nur wenige Monate später hielt ich meinen eigenen Lyrik-Band in den Händen. Mein erster Roman („Gänseblümchen aus dem Jenseits“, Titel der Neuauflage „So nah, so fern“) erschien 2 Jahre später in dem gleichen Verlag.
Irina: Ich war im Herbst 2016 mit meinem Hund auf der Insel, wo ich lebe, im Sumpfgebiet spazieren. Da kam mir die Idee von der Welt Vidar. Daraufhin hatte ich es für mich erstmal nur so geschrieben. Dann unterhielt ich mich mit meinem Bruder darüber und er wollte die Geschichte (waren erst 200 Seiten) mal lesen. Er sagte, das sollte ich fertig schreiben und einem Verlag schicken. Das hatte ich getan und letztes Jahr zu Ostern, als der erste Band als Manuskript fertig war, das Exposé an Lysandra Books geschickt. Die Verlegerin bat mich einen Tag später um das gesamte Manuskript, zwei Tage später fragte sie mich, ob ich bereit wäre, mehr Fantasy hineinzubringen. Ich war einverstanden und bekam gleich den Vertrag für alle drei Bänder.
Ja, und bereits Ende Juli war das e-Book, Ende August der Print auf dem Markt. Nun bin ich mit dem Manuskript des zweiten Bandes zu 80% fertig.
Ja, und ich habe zudem wirklich Glück mit dem Verlag und der Verlegerin, die eine unglaublich taffe und ideenreiche Frau ist.
Thordis: An der Entstehung von STONEBOUND war eigentlich meine jüngere Schwester Schuld. Sie wollte unbedingt, dass wir gemeinsam ein Fantasy-Projekt an starten. Dabei hat sie mich andauernd damit zu getextet, dass magische Steine vorkommen müssen
😄
Und irgendwann hatte sie mich dann
😄
Katharina Münz: Das stelle ich mir … spannend vor😂.
Ich hab zwar keine Geschwister (und daher auch keine jüngere Schwester) aber genervt wurde ich trotzdem: Von Melwyn, der Protagonistin von meinem Debüt. Die hat mich eines Nachts, noch namenlos, im Traum gehijackt, und das, was ich träumte, war dermaßen traumatisierend, dass ich es mir quasi zur „Bewältigung“ vom Herzen schreiben musste. Danach las ich es kritisch – ich war schon geraume Zeit am Schreiben – und dachte mir: Wow, das hat was! 10 Monate später war das Buch von einem Miniverlägelchen veröffentlicht. Als E-Book only.
Alina: Magische Steine? Das zerstreut wiederum meine Bedenken. Ich liebe Magie und in Verbindung mit Steinen sowieso😍.
Irina: Alina, bei mir sind es magische Pflanzen aus denen mein Bösewicht Elixiere zusammenbraut, um so seine Ziele zu erreichen. Trolle, Zwerge, Riesen, Zauberer oder Feen hopsen auf meiner Welt nicht herum.
Katharina Münz: Naja, so ein paar deiner Sumpfbewohner könnte man aber schon als „Feen“ im weitesten Sinne bezeichnen, oder?
Alina: Das klingt schon mal beruhigend, vielleicht traue ich mich dann doch mal an deine Geschichte 🙂Magie ist in jeder Form erlaubt, sie kommt schließlich auch in unserem Alltag und der Natur vor🙂.
Katharina Münz: Bei mir gibt es dafür leibhaftige Götter, die auf Erden herumlatschen und mit den Sterblichen interagieren. So. Ätsch. Toppt das mal.
😂
Alina, ich finde es ja so klasse, wie die Isländer mit ihren Trollen umgehen und sogar Straßen verlegen, um sie nicht zu stören.
Irina: Nee, Katharina Münz, der Typ (und es war nur einer) hat nichts mit einer Fee zu tun, aber was es gibt, ist z. B. der Nachtschatten, eine Art Riesenwolf. Und auch bei mir gibt es Götter, Ätsch! Aber Alina, du musst dich nicht heranwagen, bleib bei dem, was du liest.
Katharina Münz: Meine Vorstellung von „Fee“ ist nicht von Disney weichgezeichnet – gilt das als Entschuldigung, meine Liebe?
Irina: Ja, bei dir immer. Aber wer mich kennt, weiß … bin nicht so der Romantacy-Fan. Feen, die wären bei mir nur fiese Monster.
Katharina Münz: Ja genau, das würde perfekt zu dir und deiner Welt passen.
Ach ja, wegen „wie wo was angefangen mit Schreiben“ – ich habe zufälligerweise just heute eine Mailantwort auf meinen Newsletter bekommen. Bei mir gibt es ja für Neuabonnenten eine Reihe von Beiträgen, angefangen von meinem Freebie über Background zu den Infos bis hin zu dem, in dem ich mich ein bisschen vorstelle. Inklusive meiner Anfänge mit dem Schreiben. Das war nämlich so eine Art „Magnum“-„Fanfiction“, das ich als süßer Teenie in die Reiseschreibmaschine meiner Mutter hackte. Ist zum Glück ebenso verschollen wie mein zweiter Versuch (auch schon in Wikingerrichtung) als junge Mutter. „Richtig“ angefangen mit dem Ziel, zu veröffentlichen, habe ich dann im Herbst 2013.
Irina: Oh, das hätte ich zu gern gelesen … Schade. Aber woher kommt deine Wikinger-Affinität (im Positiven)? Oh, das hätte ich zu gern gelesen … Katharina Münz, frage war an dich (wem sonst, du Wikinger-Herzblatt).
Katharina Münz: Schon klar😉. Tja, ich würde sagen: „Touched by the Gods“ erklärt alles. Habe auch ein paar Wurzeln in der Richtung.
Karin: Wie war nochmal die Frage😆? — Ah ja: Geschichten haben mich meine gesamte Kindheit und Jugend hindurch begleitet. Die damals üblichen Sonntagsspaziergänge mit meinen Eltern fand ich so langweilig, dass ich mich fortgeträumt habe. 

Statt durch den Taunus zu laufen, ritt ich mit Winnetou über die Prärie, begleitete Jack London nach Alaska, oder ging mit der „Nautilus“ auf Tauchgang.
Irgendwann kam der Wunsch dazu, die Geschichten aufzuschreiben und eigene zu erfinden. So fing es an.
Anfang zwanzig packte mich das Fernweh. Ich machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war die nächsten Jahre beruflich und privat viel unterwegs.
Viele meiner Romanideen stammen von diesen Reisen. Zum Schreiben komme ich allerdings erst wieder, seit unsere drei Kinder erwachsen sind.
2011 räumte ich einen Schrank im Keller aus. In einem Aktenkoffer fand ich meine alten handgekritzelten Tiergeschichten und auch die auf der alten „Adler“ meines Vaters getippten Geschichten, die ich bis Anfang zwanzig verfasst hatte. Die meisten trieben mir die Schamröte ins Gesicht, sie waren so kitschig und schlecht geschrieben, dass
ich sie ganz schnell entsorgte. (Heute tut mir das Leid!)
Aber ein paar Ideen fand ich ganz gut, unter anderem die Grundidee zu „Die Sehnsucht der Albatrosse“. Ich begann wieder zu schreiben, zunächst nur für mich, ohne an eine Veröffentlichung zu denken.
Bei meinen Recherchen stieß ich auf das deutsche Schriftsteller Forum (DSFo) – und wurde „süchtig“. Ich verbrachte Stunden mit dem Lesen anderer Texte, beteiligte mich an der Textarbeit und stellte
schließlich eigene Texte ein – und irgendwann begann ich über eine Veröffentlichung nachzudenken.
Nach dem einige Agenturen das Manuskript abgelehnt hatte, schickte ich im Frühjahr die Albatrosse an das E-Books Imprint vonHarperCollins ( books2read) und hatte kurze Zeit später die Zusage im Postfach. Im Juli 2014 war es dann soweit: „Die Sehnsucht der Albatrosse“ erschien, und ein Jahr später die Fortsetzung der Geschichte „Das Geheimnis des Nordsterns“.
Inzwischen bin ich bei einer Agentur unter Vertrag und „Die Tochter der Toskana“, mein drittes Projekt, erscheint im Aufbau Verlag.
Katharina Münz: Und so eine schöne Verlagsvorschau! 😍
😍
Karin: Jaaa. die ist toll.
Katharina Mosel: Okay, dann schreibe ich auch ein paar Zeilen. Sitze noch im Büro und warte auf den nächsten Mandanten. Ich habe als Kind schon kleine Geschichten geschrieben. Als leidenschaftlicher Winnetou – Fan habe ich u.a. Geschichten mit ihm erfunden. Gelesen habe ich außerdem immer schon sehr viel. In der Schule hatte ich Deutsch als LK Fach und wollte Publizistik/Lektorat studieren. Der NC war zu hoch. Dann habe ich mit Journalistik geliebäugelt und wollte ein Volontariat machen. Die Journalisten, die ich kannte, haben alle gesagt es wäre gut vorher zu studieren. Ja und das war es dann erstmal mit dem Schreiben. Fast 10 Jahre Jurastudium und Referendariat, danach habe ich mit meiner Kollegin eine Anwaltspraxis aufgemacht. Kurz vor 50 habe ich gedacht, o.k., das kann noch nicht alles gewesen sein und habe wieder angefangen zu schreiben. Paragrafen und Prosecco ist entstanden, geschrieben mit meiner Cousine. Ich hatte Blut geleckt und habe sofort weitergeschrieben an „Vier Mal Frau“. Über einen Verlagsvertrag habe ich nie ernsthaft nachgedacht, weil ich viel zu faul bin mich auf die Suche nach einem Verlag zu begeben. Außerdem bin ich seit über 25 Jahren selbstständig, dann kann ich auch Selfpublisherin sein. Seitdem ich SPin bin, habe ich soo viele tolle Bücher kennengelernt, von denen ich sonst nie etwas gehört hätte. Es hat sich also auf jeden Fall gelohnt.
Sophie: Bei mir waren es anfangs kleine Texte, dann kam in der siebten Klasse der erste Roman. Ich habe schon damals viel gelesen und denke, dass mich die Bücher inspiriert haben. Lange habe ich jedoch nur für mich geschrieben. Durch den Kontakt zu Janine Dudzik (Das Lied der Stille) habe ich den nächsten Schritt gewagt und mich für Schreibkurse angemeldet. Ich habe viel dazu gelernt, Texte überarbeitet und neue Ideen zu Papier gebracht. So war es der nächste logische Schritt, dass ich die ersten Romane veröffentlicht habe.
Karin: Katharina Mosel, Ach du warst auch Winnetou-Fan und hast Geschichten mit ihm erfunden?😍 Unsere „Schreibkarrieren“ sind recht ähnlich verlaufen.
Katharina Mosel: 😍😍
😍
Sandra: Ich schreibe schon immer gerne. In der Jugend waren es aber ewig lange Briefe und Tagebucheinträge usw. In der Karenzzeit erste Kurzgeschichten – aber ans Veröffentlichen dachte ich weniger, „damals“ gab es noch kein SP und so … Als die ersten E-Reader bei uns bekannter worden (so um 2012 herum), habe ich mir einen gewünscht und zeitgleich bin ich auch mit SPlern in Berührung gekommen. Dann habe ich mich nach und nach eingelesen und gedacht: Das will ich auch versuchen. – Naja, bis ich dann mal so weit war, hat es noch ein paar Jahre gedauert
😀
Ich: Und damit komme ich zur nächsten Frage an euch. Lest ihr eigentlich auch die Bücher eurer Kolleginnen aus dieser Challenge?
Irina: Bei mir hat sich die Antwort schon in der Gruppe Romantischer, fantastischer, spannender Lesewinter 2018  gezeigt / beantwortet. Katharina, Ava, Sandra, Alina, Sophie habe ich schon gelesen, Thordis gestern angefangen, und alle anderen Autorinnen werde ich auch noch lesen und natürlich bei Amazon und Lovelybooks rezensieren. Bis jetzt muss ich sagen, dass ich finde, es sind wunderbare Autorinnen mit tollen Geschichten und individuellen, fesselnden Schreibstil.
Katharina Mosel: Ich kenne einige Bücher von Katharina Münz und ein Buch von Karin Seemayer. Die Bücher haben mir sehr gut gefallen, ich freue mich schon auf die nächsten. Ich werde versuchen von jeder Autorin mindestens ein Buch zu lesen, gerade lese ich das Buch von Alina Stoica. Liest sich bis jetzt auch ganz toll. Hach, mir fehlt leider die Zeit zum Lesen, deshalb wird es etwas dauern bis ich mit allen durch bin.
Sandra: Geht mir genauso! Ich versuche, von jeder Teilnehmerin nach und nach ein Buch zu lesen. Von Katharina Münz kenne ich bisher am meisten, auch von Lucia Moiné habe ich schon ein Buch gelesen.

Karin: Ich habe alle von Katharina Münz gelesen und „Höllisches Intermezzo“ von Ava Blum Bo Leander. Letztes Jahr habe ich fast nur Sachbücher für die Recherche gelesen, jetzt sitzt mir ein Abgabetermin im Nacken. Aber trotzdem will ich noch einige Bücher aus der Challenge lesen. Allerdings werde ich länger brauchen als bis zum 31.03.
Thordis: Ich möchte von jeder Autorin zumindest ein Buch lesen. Derzeit bin ich bei „Vakouja“ von Irina. Davor habe ich „Einfach zauberhaft“ von Lucia und „Vier Mal Frau“ von Katharina gelesen. Einige Bücher von Sandra und Katharina Münz kenne ich bereits. Bisher konnte mich jeder Roman auf seine Art und Weise begeistern!
Ava Blum Bo Leander: Gelesen habe ich bisher alle von Katharina und Vakouja – alle auf ihre Art großartig- wenn ich mein jetziges Buch aushabe, lese ich Brennende Träume, denke, das ist voll mein Ding und danach … schwierig, alles verlockend, die Reihenfolge lass ich mir noch offen
😊
Alina: Ich selbst habe bisher Katharina Münz´ „Foy und der Ring des Mauren“ gelesen und gestern habe ich mit Thordis Hoyos „Stonebound 1“ begonnen. „Foy“ fand ich grosse Klasse und „Stonebound“ hat mich von Anfang an gefesselt und ich hoffe, es geht so weiter 🙂Ich würde auch gerne mindestens ein Buch von jeder Autorin, die an der Challenge teilnimmt, lesen, aber ich habe das Problem, dass ich mich mit Fantasy (zu viel Fantasy) einfach nicht anfreunden kann. Deswegen möchte ich keine Versprechen abgeben, die ich hinterher nicht halten kann. Aber einige Bücher habe ich mir bereits heruntergeladen und wer mich kennt weiß, dass ich ein Riesenfan von Karin Seemayers Geschichten bin. „Die Tochter der Toskana“ steht ganz weit oben auf meiner Wunschliste.
Ich: Ihr seid klasse und für mich alle Sieger bei eurer internen Challenge 😍.
Alina: Das hast du lieb gesagt, Ela ❤, Dankeschön.
Katharina Münz: Lesen – also ich muss zugeben, aus Zeitmangel lese ich eigentlich nur noch Bücher von lieben Kollegen. Und da stehen die der Challenge-Teilnehmer natürlich ganz obenan.
Ich habe alle von Ava Blum Bo Leander gelesen, Irina Grabows Vakouja, eines von Gabriele. Von Karin Seemayer auch alles, Vier Mal Frau von Katharina Mosel. Von Sandra Pulletz habe ich es nicht geschafft, alles zu lesen. Dazu schreibt sie zu viel 😂. Und natürlich Thordis Hoyos‘ Stonebound.
Die beiden kommenden Neuerscheinungen der Challenger habe ich schon vorbestellt. Am liebsten würde ich die noch fehlenden Kolleginnen lesen, aber aktuell habe ich gleich zwei Manuskripte von Kollegen zum Testlesen, ziemlich viel mit der Challenge zu tun – und dann treten mir die Leser schon empfindlich auf die Zehen, dass ich sie endlich von dem fiesen Cliffhanger ablöse, an dem ich sie am Ende von AdZg3 hängen ließ.
Kann man Tage auf 72 Stunden verlängern?
Das bräuchte ich gerade.
Ich: Was für ein tolles Interview. In dieser Art, also hier im Chat, habe ich so etwas bisher noch nicht gemacht. Eine wirklich tolle Erfahrung. Aber nicht das ihr nun denk…Gott sei Dank, endlich ist sie fertig…😂😂😂. Nein, ich bin immer noch ein wenig neugierig.

Also, nun wüsste ich von euch allen noch, welches euer Debüt war und wann eure Leser welches neue Buchbaby von jedem einzelnen von euch erwarten dürfen?

Irina: Mein Debüt ist „Vakouja-Ränkespiele“. Bin beim zweiten Band „Vakouja-Grenzläufer“ in den letzten Schreibzügen, noch ungefähr 50 Seiten, dann wird das Manuskript zum Verlag gesandt, kommt Lektorat und Druck … fertig! Danach Band 3 „Vakouja-Das Vermächtnis von Vidar“, muss noch geschrieben werden.
Katharina Mosel: „Vier Mal Frau“ ist mein erstes Solo. Davor habe ich mit meiner Cousine „Paragrafen und Prosecco“ geschrieben. Aktuell sind wir beim zweiten Teil, der in diesem Jahr erscheinen wird.
Ich: Dein Solo hat es in meine Fünferliste geschafft Katharina 😍.
Katharina Mosel: Stimmt.
Karin: Mein Debüt ist „Die Sehnsucht der Albatrosse“. Mein nächstes Buchbaby ist die Fortsetzung von „Die Tochter der Toskana“. Daran arbeite ich gerade. Der Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
Alina: „So nah, so fern“ war mein erster Roman-Baby. Er ist 2012 unter dem Titel „Gänseblümchen aus dem Jenseits“ in einem Kleinstverlag erschienen. 2016 wurde er von dotbooks neu verlegt. Ich habe kürzlich ein weiteres Projekt abgeschlossen, für das ich aber zuerst ein passendes „Zuhause“ finden muss. Ich bin dran 😉
*erstes Roman-Baby
Karin Seemayer Ein wunderbares Debüt, wie ich finde ❤Eine ganz besondere und bezaubernde Geschichte, deine Albatrosse
Karin: Danke Alina
Katharina Mosel: Da schließe ich mich an. Die Albatrosse Geschichte mag ich auch sehr gerne.
Irina: Das kann ich mir gut vorstellen, aber ich bin zunächst neugierig auf „Die Tochter der Toskana“.
Alina: Irina bei deinem Lesetempo kannst du die anderen beiden doch locker bis zum Erscheinungstermin von „Tochter der Toskana“ schaffen 😉.
Irina: Glaube nicht, habe gerade eine Bitte von einem Autor bekommen, ob ich bei seiner Leserunde mitmache, und da habe ich mein OK. gegeben.
Alina: Eine Leserunde? Schön
😉
Ich: Ich liebe Leserunden, nur kann ich leider nicht an allen mitmachen. Da fehlt mir dann doch die Zeit 😂.
Alina: Ich mag die auch gerne, sowohl als Autorin als auch als Teilnehmerin
🙂
Sophie: Meine erste Veröffentlichung war „Der Kodex der Hüterinnen“ im August letzten Jahres. Es war mein aktuellster Roman, der es besonders eilig hatte, sich den Lesern zu zeigen. Als Nächstes wird vermutlich „Sam und Jayden – Chained Joys“ im späten Frühjahr oder Sommer erscheinen. Es ist der zweite Teil meiner „Rhythm and Love“-Reihe von der „Luna und David – Red Leaves“ im Oktober erschienen ist und wie „Der Kodex der Hüterinnen“ an der Challenge teilnimmt.
Katharina Münz: Tja, ich melde mich ein bisschen (sehr) zeitverzögert, weil wir gestern Abend auf dem Amsterdam Light-Festival waren (extrem enttäuschend im Vergleich zum Vorjahr). Über mein Debüt würde ich am liebsten den Mantel des Schweigens breiten – also über das E-Book. Denn der Verlag hat ihm, gelinde gesagt, ein sehr seltsames Cover verpasst. Als Print (mit eigenem Cover) mag ich „Die 13. Jungfrau“ aber sehr gerne leiden. Mein nächstes Buchbaby wird der von meinen Lesern augenscheinlich sehnlichst erwartete Abschluss meiner Zeitreise-Romanze „Aus der Zeit gefallen – Thórsteinn vs, Charlotte“, von der ich abschnittsweise bereits die ersten beiden Teile veröffentlicht habe.
Sandra: Mein Debüt war Highschool Halloween 1 – das kam im Oktober 2016 raus. Ich wollte einfach wissen, wie es ist, wenn man etwas selbst veröffentlicht. Das war sozusagen der Probedurchgang 😀– Ganz neu erscheint am 17.1. „Ein Ire zum Verlieben“ bei Hawkify-Books. – Mein erstes Verlagsbuch!
Thordis: Bisher gibt es von mir nur die Stonebound-Reihe. Mit Band 1 habe ich 2012/2013 begonnen und diesen ersten Teil der Trilogie dann Ende 2014 (eBook) bzw. Anfang 2015 (Print) veröffentlicht. Im Herbst 2016 kam dann Band 2 raus. An Band 3 schreibe ich aktuell noch – das Ende ist aber zumindest schon vage in Sicht. Abhängig davon, wie lange dann die Testleserphase samt Überarbeitung dauert und wie zügig sich Lektorat und anschließendes Korrektorat gestalten lassen, wird die Veröffentlichung irgendwann in den Frühling fallen. Da dieses Buch wie seine Vorgänger auch an die 600 Seiten haben wird, wird die Nachbearbeitung dieses Mal ebenfalls wieder erhebliche Zeit beanspruchen. Ein genaues Datum kann ich deshalb leider noch nicht nennen.
Aber in Zukunft werde ich ziemlich sicher keine so dicken Schinken mehr verfassen
😜Hoffentlich gelingt mir das
😂
Ich: Mahlzeit ihr Lieben, okay, gestern kam ich nicht mehr dazu, mich zu melden. War zu platt von der Arbeit. Doch heute lest ihr noch mal was von mir. Mit dieser kleinen Frage möchte ich dieses ungewöhnliche Autoreninterview ausklingen lassen. Also, was erhofft ihr euch persönlich von dieser tollen Challenge? Also jede einzelne also.
Katharina Münz: Was ich mir von der Challenge erhoffe?
Na, den Durchbruch natürlich! 😂😂
😂
Katharina Mosel: Ach du auch?
Katharina Münz: Klaro. Ist doch offensichtlich!
Ich: Also alles Pulitzergewinner hier was???
Katharina Münz: Also Thordis ist ja schon mal die erste Preisträgerin des InSeP 2017 …
Irina: Ich habe /erhoffe mir verschiedene Dinge. Dazu gehört natürlich, meine Trilogie Vakouja bekannt zu machen, das Manuskript zum zweiten Band ist so gut wie fertig. Dann freue ich mich, neue Autoren kennenzulernen. Es ist ein Spaß, mit ihnen zu chatten, und ich habe schon einige Bücher von ihnen gelesen, auf die ich sonst nicht aufmerksam geworden wäre. Nun habe ich auch gesehen, wie viele Blogger es gibt, auch das ist eine tolle Sachen und die Leser … Wann hat man solch eine Chance. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Katharina Münz, dass sie mich zu der Challenge eingeladen hat, die Bloggerinnen, die mein Buch ausgewählt haben und die Teilnehmer, die für Sophie, Ava Blum und mich bei der Debütautorenaktion voteten.
Alina: Katharina Münz & Katharina Mosel schön, dass wir alle das gleiche Ziel verfolgen 😀Wobei ich mich mit dem Literatur-Nobelpreis schon zufrieden geben würde, ich bin ja recht bescheiden
Katharina Münz: … ich persönlich geb nicht so wahnsinnig viel auf Preise. Mir geht es um die Leser. Ich möchte mit meinen „Wikingern im Herzen“ die maximal mögliche Anzahl an Lesern gewinnen. Wobei die Art, wie ich schreibe, und das, worüber ich schreibe, die Menge an potentiellen Lesern doch limitiert.
Das Miteinander der Autoren ist natürlich bei der Challenge nicht zu vergessen.
Mitunter hat man nämlich das Gefühl, als Karpfen in einen Piranha-Teich gefallen zu sein, wenn man sich anschaut, wie es abgeht.
Da ist die Challenge ein gemütlicher, Raubfisch-freier Pool. Macht einfach Spaß.
Vor allem, zu sehen, wie die Schätzchen lieber Kolleginnen aus einem unverdienten Winterschlaf erwachen.
😘😘
😘
Alina: Das hast du wirklich schön geschrieben, liebe Katharina Münz. Ich fühle mich ebenfalls sehr wohl in dem Raubfisch-freien Pool. Und ich bin stolz zu der „Minderheit“ zu gehören, die deinen Schreibstil und deine Geschichte mag
😗
Irina: Die Leser, die mein Buch gewählt haben und diejenigen, die es nicht in der Challenge lesen, aber es trotzdem gekauft haben, die möchte ich mit meinem Dank ebenso nicht vergessen.
Ich hatte schon immer einen schrägen Geschmack, deshalb lese ich euch.
Katharina Münz: Ich glaube, das trifft auf uns alle zu, oder? Der „schräge Geschmack“? Denn wir alle schreiben Bücher, die sich vom Mainstream abheben. Deshalb denke ich, ist die Challenge auch für die Leser so interessant.
Irina: Ich finde wiederum, dass es auch unseren Enthusiasmus zeigt und auch die Bereitschaft, nicht so vor sich hin zu schwimmen „Irgendwie wird das schon seinen Gang gehen“, sondern die Ärmel hochzukrempeln: „Wir sind hier und packen die Dinge an.“ Sind wir doch einmal ehrlich, bei 90.000 Neuerscheinungen muss man Wege finden, sich zu zeigen, zu präsentieren , und dass scheint mit der Challenge zu gelingen, denn dass wir gute Bücher schreiben, zeigen die Rezensionen und natürlich auch ein Preis, wie ihn Thordis erlangte.
 
Alina: Genau wie meine Kolleginnen erhoffe auch ich mir von dieser Challenge, dass mehr Leser auf meine Romane aufmerksam werden und meine Geschichten ihre Herzen erreichen. Darüber hinaus bin ich wirklich froh und dankbar, so viele nette Autorenkolleginnen, mit den ich vorher keinen Kontakt hatte, kennengelernt zu haben. Das friedliche und kollegiale Miteinander hinter den Kulissen erhöht den Spassfaktor bei dieser Challenge. Gleichzeitig schafft es neue Herausforderungen und hilft mir dabei, meinen Horizont zu erweitern 😉so lese ich z. B. momentan „Stonebound 1“, an das ich mich ohne diese Challenge vermutlich nie heran getraut hätte. Obwohl es nicht mein Genre ist, bin ich sehr positiv überrascht von der Geschichte und bin dankbar, mich „getraut“ zu haben. Ansonsten verspreche ich mir von dieser spannenden Challenge einen regen Austausch mit den Bloggern und Lesern und bin supergespannt, wie meine Geschichten bei ihnen ankommen. Viele (am liebsten positive) Rezensionen zu bekommen gehört natürlich ebenfalls zu den Zielen, die wir alle verfolgen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen und möchte mich auch hier noch einmal bei Katharina Münz für diese grandiose Idee bedanken
❤
Irina: Schließe mich Alina an.
Sandra: Ich erhoffe mir ein nettes Miteinander – zwischen Lesern, Autoren und Bloggern. Soweit ich das sagen kann, ist das schon mal ganz gut geglückt, was mich äußerst freut!
🙂
Karin: Ich glaube, da sind wir uns alle einig: Mehr Sichtbarkeit unter den vielen tausend Veröffentlichungen, neue Leser zu erreichen. Ich bin ohne große Erwartungen in diese Challenge gegangen. Ich dachte, das macht bestimmt Spaß, der Austausch mit Bloggern und Lesern. Dass jetzt so viele mitmachen finde ich phantastisch. Und ich freu mich, dass ich neue Autoren kennengelernt habe. Ich habe eine große List an Büchern, die ich lesen werde, sobald ich die Rohfassung meines aktuellen Manuskripts fertig habe. Das muss dann erst mal liegen, bevor es überarbeitet wird, und dann habe ich Zeit.
Ich: Dann komme ich doch einfach gleich zum Ende des Interviews. Erst einmal möchte ich mich bei euch allen ganz liebe für eure Zeit Danke und das ihr mir hier Rede und Antwort gestanden habt. Auch hoffe ich, dass ich vielleicht die eine oder andere nochmals auf meinem Blog begrüßen darf. Vielleicht für einen Autorentag oder mit einer schönen Leseprobe (#LeseprobenZeit). Doch nun möchte ich euch nicht einfach so entlassen und möchte euch die Möglichkeit geben, euren und meinen Lesern noch etwas mit auf den Weg zu geben. Da bin ich mal gespannt, was ihr uns noch zu sagen habt.
Karin: Dass es sich lohnt, auch mal über den Tellerrand des gewohnten Genres zu schauen. Das habe ich aus dieser Challange mitgenommen.
❤
Katharina Mosel: Komme gerade aus meiner letzten Besprechung für heute: ich glaube, es ist alles gesagt. 😂wir sind eine Supertruppe!!!
Irina: Ich freue mich, so viele neue Lese- und Schreibbegeisterte kennengelernt zu haben!
Katharina Mosel: Mein Fazit: Es macht Spaß, auch mal etwas außerhalb der eingefahrenen Lesegewohnheiten zu entdecken. Traut euch!
Katharina Münz: Mein (vorläufiges) Fazit: Alle schimpfen auf Facebook (ich ja auch) – aber nur dank diesem Social Media Kanal konnte ich so viele tolle Autoren kennenlernen, um sowas wie die Challenge zu rocken.
Und nur hier finden wir die Blogger und Leser.
Also: Dankeschön, Herr Zuckerberg
😉
Irina: Vorsicht Katharina Münz, sonst will er noch Prozente von den Verkäufen nach der Challenge
😀
Katharina Münz: Hahaha! Das war gut! 😂😂
😂
Katharina Mosel: Ach kommt, wenn wir alle reich und berühmt sind machen wir es wie er: Wir spenden dankbar einen großen Teil.
Irina: An die eigene Stiftung mache ich es dann.
Die Irina fördere Irina Stiftung, könnt mitspenden.
Katharina Mosel: Sowieso: Das könnte dann unser nächstes gemeinsames Projekt werden.
Irina: Jaaa, da bin ich dabei, erwähne euch auch auf meinem Grabstein.
Katharina Münz: Mal ohne Flax: So Firmen wie die Robert-Bosch-Stiftung tun Gutes und bauen nicht mal so eben Stellen ab wg. Shareholder Value …
Katharina Mosel: Stimmt. So wäre unsere Stiftung natürlich auch.
Katharina Münz: Wir würden unsere Bücher (und andere) Bibliotheken spenden. Ach was, wir würden Bibliotheken bauen! Auf dem platten Land Bibliotheken-Vans kreiseln lassen. Und angehende Autoren unterstützen.
Irina: Jetzt gehen sie aber mit dir durch, die wilden Fantasypferde.
Katharina Münz: Ha! Denkst du! 😂😂
Das wäre doch mega, oder?
Irina: Yep. Wäre ich auch dabei.
Katharina Münz: Wir machen’s einfach. Michaela sorgt dafür, dass die Challenge unser Durchbruch wird – und dann gibt es auch eine Michaela-Theede-Bibliothek 👍🏻Deal?
Irina: Deal, los Michaela
Katharina Mosel: Fantastische Idee. Die Challenge ist der erste Schritt. Noch Jahre später werden wir uns daran erinnern …
Ich: 😂😂😂, ihr seid der Hammer. 💋💋
💋
Irina: Wir sind so eine Art Startup.
Karin: Was geht denn hier ab?
😀
Irina: Wir planen.
Ich: Die Süßen richten gerade einen Hilfsfond für Blogger ein 😂😂😂.
Alina: Was die letzte Frage betrifft, ich kann mich hier nur meinen Kolleginnen anschließen: Gebt auch Büchern abseits des Mainstreams eine Chance und ihr werdet entdecken, wie viele bezaubernde, fesselnde Geschichten es gibt, die es wert sind, gelesen zu werden.
Ich: Vielen, vielen Dank nochmals an alle hier. Ich hoffe, dass diese Challenge, in der ich mit euch Kontakt knüpfen durfte, nicht das Letzte ist, was wir gemeinsam erleben.
Katharina Mosel:
Katharina Münz:
Alina:
Und damit geht nun ein wundervoll lustiges Interview zu Ende. Ein solches zu führen, war in dieser Art das erst. Ja und es hat mir echt Spaß gemacht. Ich für meinen Teil, werde meine Interviews wohl demnächst nur so führen. Denn dadurch werden diese lockerer und auch individueller, da ich bzw mein Interviewpartner besser auf den vorherigen Verlauf des Interviews eingehen können. Auch wenn es dadurch vielleicht ein wenig länger dauert, bis wir durch sind. Denn bisher hatte ich mir immer eine Fragenliste einfallen lassen und diese dann meinem jeweiligen Interviewpartner zu kommen lassen. Dieser hat mir dann alles brav beantwortet und an mich zurück gesandt. Wie ich nun finde, ein wenig sehr einfallslos und unpersönlich.
Nochmals vielen lieben Dank an Katharina Münz (Initiatorin dieser Challenge), Alicia Stoica, Ava Blum Bo Leander, Gabriele E. Fleischmann, Irina Grabow, Karin Seemayer, Katharina Mosel, Lucia Moinè (Lucy Morgan), Sandra Pulletz, Sophie Fawn und meine süße Thordis Hoyo, die mich zu dieser Buchchallenge mitgeschleift hat.

Autorentag mit Lucia Vaughan – das Interview


Und schon sind wir bei unserem Autoreninterview und ich freue mich riesig, dass meine süße Lucia mir da nun Rede und Antwort steht. Doch wollen wir einfach mal anfangen…
Ich: Erst einmal herzlich Willkommen auf meinem Blog Süße. Ich hoffe, dir hat dein Tag bisher gut gefallen.
Lucia: Sehr! Danke, dass ich dabei sein darf.
Ich: Bevor ich anfange dir Löcher in deinen Bauch zu fragen, möchtest du etwas zu trinken haben? Kaffee, Tee oder Wasser?
Lucia: Einen Kaffee mit viel Milch, bitte. 
*schnellKaffeehingestellt
Ich: So, dann frage ich doch einfach mal los. Eine Frage, die ich immer wieder gerne stelle lautet – was war der Auslöser, dass du mit dem Schreiben begonnen hast und wie kam es zu deiner ersten Veröffentlichung?
Lucia: Kreativ war ich schon immer, habe aber nicht, wie viele Autoren, schon in meiner Jugend Geschichten geschrieben, sondern erst vor 10 Jahren, nach der Geburt meiner Tochter, damit begonnen.
Ich: Ich durfte nun schon einige deiner wundervollen Werke lesen und mache dies auch stets mit Begeisterung. Nun hast du ja gerade erst ein neues Buchbaby für uns Leser auf den Markt gestellt. Dies ist der Beginn deiner zweiten Buchreihe. Wie kam es dazu? 
Lucia: Die Idee um drei Schwestern, denen das Schicksal übel mitgespielt hat und die jetzt versuchen, ihre inneren Dämonen zu bekämpfen (und dabei die große Liebe finden), kreist schon lange in meinem Kopf. Allerdings kann ich immer nur eine Buchidee zur Zeit aufs Papier bringen, daher habe ich erste die Feelings-Reihe beendet.
Ich: Nun noch eine kleine Frage und ich hoffe, dass ich damit nicht zu weit gehe, wie viel von Lucia steckt in deinen Protagonisten? Und wieviel selbst erlebtes verarbeitest du in deinen Geschichten?
Lucia: In meinem Protas steckt immer auch ein Stück von mir selbst. Ich fühle, liebe und leide mit ihnen. 
Ich: Nun habe ich noch so ein kleines Stichwort-Interview (entweder oder) für dich und hoffe, du beantwortest mir auch diese:
Lucia:
Kaffee oder Tee – Kaffee
Schwarz oder weiß –  schwarz
Sommer oder Winter –  Sommer
Glück oder Liebe –  Oh, das ist fies, denn mir ist beides wichtig! Okay, ich entscheide mich für Liebe.
Große oder klein –  kommt darauf an
Hoffnung oder Leid –  Hoffnung!
Sekt oder Selters –  Sekt natürlich
Ich: Ja und schon sind wir durch, ich höre mal auf dich auszufragen, sonst fällt dir nachher nichts mehr für deine Romane ein *lach. Als letztes möchte ich dir hier noch einmal das Wort übergeben und bin mal gespannt, was du deinen (und auch meinen) Lesern (und natürlich auch den zukünftigen) noch gerne mitteilen möchtest. Ich sage jetzt schon einmal ganz lieb Danke für dieses Interview und freue mich schon heute auf weitere wundervolle Geschichten aus deiner Feder.
Lucia:  Vielen Danke, liebe Ela und all denen, die dieses Interview lesen und mich somit unterstützen!

Autorentag mit Cleo Lavalle


Wie super, nun haben wir diesen wundervollen Tag schon fast um, doch bevor es wirklich Schluss für dieses Mal ist, habe ich noch einiges für euch. Ich konnte die liebe Cleo zu einem Interview gewinnen. Schauen wir doch mal, was sie uns so alles von sich preisgibt.
Ela: Hallöchen meine süße Cleo, herzlich willkommen erst einmal auf meinem Blog. Schau mal, ich habe da sogar Kuchen gebacken und Kaffee habe ich auch gemacht. Wie darf ich dir den denn machen, mit oder ohne Milch? Und soll er süß werden?
Cleo: Gegen Süßes habe ich nix. Aber ohne Kaffee (der macht mich gaaanz unverträglich). Ich würde etwas Prickelndes bevorzugen.
Ela: Okay, dann fangen wir doch einfach mal ganz harmlos an *lach. Wie hat dir denn dein Tag bei mir bisher so gefallen?
Cleo: Was könnte ich anderes sagen, als dass er super war!?? Und das ist nicht einmal geschwindelt. Die Frau, die eine Fanseite für mich ins Leben gerufen hat. Phä-no-me-nal!!!
Ela: Ich habe ganz zu Anfang erwähnt, dass du unter Pseudonym schreibst. Magst du uns erzählen, was deine Beweggründe dazu waren und wie du gerade auf dieses Pseudonym gekommen bist?
Cleo: Ich habe als „Helga Baureis“ 12 Ratgeber veröffentlicht. 10 davon bei Verlagen. Tja, und dann habe ich eine Trilogie erotischer Liebesromane geschrieben. Als „Anabelle von Wildbuch“. Warum? Ich habe damals als Kinesiologin, Coach und Lernberaterin gearbeitet. Das war so gar nicht kompatibel 😉 Zumal ich in Band 1 wirklich ordentlich Pfeffer reingestreut habe. Danach wollte ich ChickLit schreiben und habe mir tagelang den Kopf zermartert, mit welchem Namen ich mich identifizieren könnte. Cleo Lavalle hat das Rennen gemacht und ich mag ihn einfach gerne. 
Ela: Ich durfte ja nun schon einige wundervolle Bücher von dir lesen und ich habe es echt genossen. Erzähl uns doch mal, wie du zum Schreiben gekommen bist.
Cleo: Wie die Jungfrau zum Kind. Denn ich konnte absolut nicht schreiben, obwohl ich das schon immer tun wollte. Deshalb habe ich ganz klein angefangen mit Karten für Kinder mit Lernproblemen. Da brauchte ich nur ganz wenig Text und so habe ich mich von Buch zu Buch warmgeschrieben, bis es irgendwann geflutscht ist.
Ela: In deiner Millionärs-Buchreihe, reisen  wir zusammen mit deinen fünf Neumillionären und der süßen Frederike ja um die halbe Welt. Wie bist du gerade auf all diese tollen Gegenden gekommen? Hast du wirklich alle einmal bereist? Ich kann mich gerade mal ein oder zwei der Orte erinnern, dass du diese Mal auf FB erwähnt hast, dort gewesen zu sein. Und um Indien beneide ich dich echt, um nur ein Ziel zu erwähnen.
Cleo: In Las Vegas war ich nicht. Da habe ich eine Freundin gelöchert, die in der Wüstenstadt mal gelebt hat. In Barcelona war ich schon. Aber erst in Indien bin ich so richtig aufgeblüht, weil ich neun Jahre mit einem Halb-Inder zusammen war und in der Zeit haben wir einige indische Hochzeiten besucht. Das war sooo außergewöhnlich! Und dann in Peru … dort war ich gerade zum 4. Mal und ich kenne alle Orte, die ich beschrieben habe.
Ela: upsssss….sorry, da klopft es gerade…uhi, wen hast du denn da mitgebracht? Boah, nun fehlen mir die Worte. Dann mal herzlich willkommen John, ich freu mich gerade wirklich riesig, dass du dich zu uns gesellst. Vor allem dass du dazu überhaupt Zeit hast bzw. dir deine Frederike diese gewährt hat.
Cleo: Waaaahhh … Ich kriege eine Gänsehaut! John!!! Mein Favorit. Ach, ja. John … (flüsternd zu Ela: Wie schade, dass er Frederike genommen hat!!!)
John: Liebe Ela und liebe Cleo, ihr wisst doch, dass Frederike eine kluge Frau ist. Sie lässt mir eine lange Leine, denn sie weiß, dass ich gar nicht anders kann, als immer wieder zu ihr zurückzukehren.
Ela: Dann bin ich jetzt einfach mal ganz frech und stelle eine einzige Frage direkt an dich, John. Wie kam es dazu, dass gerade du der sogenannte Chef der Truppe wurdest? Sind die anderen Jungs solche Chaoten, dass man ihnen den Weg zeigen muss? *lach
John: Na, ja. Es hat sich eben so ergeben. Ich bin ein paar Jährchen älter als die Jungs und einer musste ja das Zepter in die Hand nehmen. (Er lacht.)
Ela: Oh je, schon bin ich fast durch mit unserem Interview, Cleo und John. Ich würde so gerne noch weiter schwatzen, doch ich denke, dann würde es für meine Blogleser wohl doch zu langweilig. Doch bevor wir wirklich mit dem Interview durch sind, hätte ich noch einen Wunsch an euch. Bitte, schreibt doch noch ein paar liebe Worte an eure und meine Leser und vor allem erzählt uns doch mal, was ihr so als nächstes machen werdet und was ihr euch wünscht.
Cleo: In meinem Leben dreht sich alles ums Bücherschreiben. Das nächste ist schon in der Mache und wird anders als die bisherigen. Meine Leserinnen wollten ein wenig Erotik und die kriegen sie jetzt (sogar ein bisschen mehr als nur ein wenig). Spannend, geheimnisvoll und gefährlich wird es auch. Vor ein paar Minuten habe ich mich für den Titel entschieden: Deadly Love – Deine Stimme in mir. Es wird im Juni erscheinen.
John: Ich bin gerade dabei, mit meiner Frederike in ein neues Abenteuer zu starten. Die Koffer sind gepackt, der Flug gebucht. In ein paar Tagen sind wir in der Südsee. Rike wollte schon immer mal auf die Cook Islands. Diesen Wunsch musste ich ihr einfach erfüllen (sonst wäre sie womöglich ohne mich abgerauscht). (John lacht.)
Ela: Vielen, vielen Dank für diese tolle Möglichkeit, euch einige Löcher in den Bauch zu fragen, liebe Cleo und lieber John.
An meine lieben Leser gerichtet, ich hoffe, euch mit meinen kleinen Fragen ein besseres Bild über die Autorin Cleo Lavalle und einen ihrer Protagonisten, John, vermittelt zu haben.
Cleo: Danke dir, liebe Ela.
John: War schön, dich kennengelernt zu haben.
Ela (rot werd): Ich habe zu Danken und ich freue mich, wenn wir uns irgendwann mal wieder begegnen.

Blogtour zu „Angel’s Guardian“ von Madison Clark – Tag 7

Und heute nun ist die Blogtour zu Madison Clarks Buch „Angel’s Guardian“ bei mir gelandet. Was darf ich euch denn bringen? Also bei mir werdet ihr ein wenig mehr über die Autorin erfahren, da sie mir heute Rede und Antwort steht. Doch vorher habe ich noch ein paar kleine Eckdaten zu ihr und natürlich auch noch den Link zu meiner Rezension des Buches.

 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

 

Madison Clark ist eine Gay-Romane-Autorin, welche ich vor geraumer Zeit über Facebook kennenlernen durfte. Daraus entwickelte sich mit der Zeit eine klitzekleine Freundschaft. Und als nun ihrerseits die Frage bezüglich einer Blogtour zu ihrem neuen Buchbaby kam, war für mich klar, da bin ich dabei. Hier wäre noch der Link zu ihrer Homepage, viel Spaß dort beim Stöbern.

 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 


Und bevor wir dann mit dem Interview beginnen, hier dann noch der Link zu meiner Rezension von „Angel’s Guardian“.

 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 


Interview:


Ela: Dann erst einmal herzlich willkommen hier auf meinem Blog liebe Maddi. Möchtest du Kaffee, schwarz oder mit Milch und Zucker oder darfs etwas anderes sein?

Madison: Danke, dass ich hier sein kann. Richtig gemütlich hast du es hier. Ich nehme gerne Kaffee mit Milch.


Ela: Vielleicht beginnen wir doch einfach mal mit dir als Person? Magst du uns ein wenig über dich erzählen? Also wer du so bist, wann und wo du geboren bist? *liebrüberschiel

Madison: Geboren bin ich Ende September 1978 in der Lutherstadt Worms am Rhein. Meine Liebe zu Büchern habe ich wohl schon mit der Muttermilch aufgesaugt, denn seitdem ich Lesen konnte, habe ich gelesen. Einige Jahre war ich auch ein großer Musical-Fan, das hat sich aber inzwischen gelegt. Umso mehr wuchs mein Interesse an Fantasy, sowie dem Fantasyrollenspiel. Bis vor ein paar Jahren habe ich gerne Pen & Paper Rollenspiele im Bereich „Forgotten Realms“ gespielt, inzwischen zocke ich „Forgotten Realms“ gerne am PC. Fast genauso gerne habe ich Drachenlanze.

Ich mag aber auch Mangas, Thriller, Horror und vor allem Mystery, ob als Buch oder als Film.


Mit meinen sechs Wellensittichen ist immer was los, denn die stellen grundsätzlich etwas an. Zum Schlafen sind sie in einer großen Voliere, aber tagsüber dürfen sie im Zimmer frei herumfliegen.


Wenn ich nicht gerade lese oder selbst schreibe, bin ich noch ein ganz großer Fan von Wrestling.

 

Ela: Danke dir dafür, dann…ups, sorry, das wollte ich nicht. Moment *schnellwegwischen … hier hast du was Neues zu trinken. Also, wann hast du mit dem Schreiben begonnen und was war der Auslöser dazu?

Madison: Ich werde bei deiner Frage wohl ein wenig ausholen. Eigentlich habe ich in der Schule schon immer gerne Aufsätze geschrieben. War fast immer die Letzte, die abgegeben hat. Nach der Schule kam ich dann zum ersten Mal mit den so genannten Fanfictions in Berührung. Zuerst waren es, wie sollte es anders sein, Forgotten Realms und Drachenlanze Fanfictions. Kurz darauf kam Harry Potter dazu. Ja, ich bin ein Fan von dem Zauberer *lach* … obwohl es mir die Bösewichte sogar noch mehr angetan haben.


Kurz darauf fing ich mit einer Freundin selbst Geschichten zu erfinden und es dauerte nicht lange, da versuchte ich mich an der ersten Fanfictions. Danach gab es eigentlich kein Halten mehr. Zum einen durch den Zuspruch der Leser und dann, weil die Ideen immer mehr wurden. So entstanden dann immer mehr Geschichten.


Irgendwann dachte ich mir, warum erfinde ich nicht einmal meine eigene Welt mit eigenen Charakteren. Das tat ich dann auch.


So entstand mein ganz großes Werk „YNSANTER“. Sagen wir aber mal so, ich hatte damals noch keinerlei Erfahrungen mit schwarzen Schafen in der Buchbranche und daher leider auch nicht den Verlag, wie es sein sollte. Das hat sich nach über zehn Jahren sehr verändert. Aus diesem Grund warte ich nur noch ab, bis der letzte Vertrag über das letzte Buch ausläuft und dann starte ich damit neu durch.


Aber ich habe auch noch viele andere Geschichten, die in den kommenden Monaten und Jahren noch das Licht der Welt erblicken werden. Meine Ideensammlung ist groß und wächst monatlich.

Ela: *verwirrtumdieeckeschauen… sag mal, wen hast du denn da mitgebracht? *lach oder hat sich da wer einfach dazu geschlichen?

Madison: Eine Überraschung muss sein *lach*

Gab: Hallo Michaela. Ich bin schuld, ich wollte doch unbedingt mal sehen, was hier so passiert.

Riley: Hallo Michaela. Schön hast du es hier.

 

Ela: Wahnsinn, dann auch euch beiden herzlich willkommen und wie komme ich zu dieser Ehre?

Gab: Maddi erzählte uns von der Blogtour, und dass sie hier heute ein Autorenintview hat, da dachte ich mir, warum kommen wir nicht einfach mit. Die Überraschung ist uns ja gelungen.

Riley: Außerdem müssen wir unserer lieben Madison den Rücken stärken. Das sind wir ihr für den Erfolg schuldig. Gab lag mir schon die ganze Zeit damit in den Ohren. Es ist wirklich sehr aufregend.

Gab: Scherzkeks. *grinst frech*

Riley: Selbst. *grinst zurück und streckt die Zunge raus*

Madison: *lach* Ich musste ja schweigen, aber ich sag’s euch, das war gar nicht so einfach. Ich freue mich riesig, dass die zwei Süßen mitgekommen sind.

 

Ela: *lach, dann mal zurück zu meinem Interview, Maddi. Ich habe nun schon ein paar, wenn auch noch wenige, Gayromane gelesen. Was mir jedoch auffällt, ist, dass meist Frauen diese schreiben. Was meinst du, warum das so ist? Und warum hast auch du dich klar dazu entschieden?

Madison: Eine doch schwierige Frage. Also ich kann nur sagen, wie ich dazu gekommen bin und es kein einziges Mal bereut habe. Angefangen hatte ja alles mit den Fanfictions. Ja, sie waren doch sehr prägend. Zuerst waren es ganz normale „hetero“ Storys im Bereich von „Forgotten Realms“. Doch eine Geschichte fiel mir immer ins Auge, es war eine Gaygeschichte. Also habe ich es probiert und dann über 100.000 Wörter an einem Tag gelesen und konnte nicht aufhören. Sie hatte mich total gefesselt, wobei nicht der Sex sondern die Gefühle der beiden Protagonisten stets im Vordergrund standen. Danach las ich weitere und war schlichtweg begeistert. Sie waren etwas anders und dennoch einfach klasse Geschichten. Und als ich dann selbst anfing mit dem Schreiben, entwickelte sich eine tolle Dreiecksbeziehung zwischen drei Männern. Es hat und macht mir immer noch sehr viel Spaß in diesem Genre zu schreiben.


Es sind trotz allem ganz „normale“ Geschichte für mich. Für mich zählt in erster Linie die Geschichte an sich, die Gefühle der Charaktere und was sie erleben. Wer mich kennt, der weiß auch, dass ich keine Sexszenen aneinanderreihe, sondern sie nur dann schreibe, wenn es auch zur Geschichte passt.


Es ist auch im richtigen Leben so … jeder ist ein Mensch, der eine liebt Frauen, der andere Männer und in meinem Fall lieben sich eben zwei Männer. Das ist für mich so normal, als würde ich mir morgens eine Tasse Kaffee kochen und trinken.


Leider muss ich sagen, heutzutage sind doch viele „hetero“ Geschichten mehr oder weniger ein Einheitsbrei. Das Thema Erotik lasse ich mal außen vor. Ich mag Geschichten, die daraus hervorstechen. Daher werde ich auch weiterhin in diesem Genre schreiben, obwohl es immer mehr zum Mainstream tendiert.

Gab: Ich glaube, es sind hauptsächlich Frauen, weil sie sich von dem „Unbekannten“ angezogen fühlen. Weil für eine Frau ist es nicht alltäglich, sich in zwei Männer hineinzuversetzen. Manchmal glückt es, manchmal auch wieder nicht.

 

Ela: Könntest du, Maddi, dir vorstellen auch Heteroroman zu schreiben oder wäre das nichts für dich?

Madison: Kann ich mir sogar sehr gut vorstellen. Einen habe ich ja bereits unter meinem Pseudonym Jana Martens mit dem Titel „Brennende Herzen – Dark River“ geschrieben.
Künftig werden auch einige Heteroromane von mir erscheinen. Wann, kann ich nicht genau sagen, aber die Storys sind alle bereits durchgeplant. Ich muss sie nur noch schreiben.

Riley: Ich lese keine Gayromane, sondern es sind immer nur Heteroromane. Umso mehr freue ich mich, wenn Madison sich auch an andere Genres herantraut.

 

Ela: Okay, Gab und Riley, da ihr euch ja immer wieder ein wenig einmischt, dann erzählt ihr doch mal ein wenig von euch. Na wer mag anfangen?

Gab: Ohne Maddi hätte ich niemals Riley kennengelernt und dafür bin ich so froh. Das letzte Jahr hatte fantastisch aufgehört und genauso angefangen.
Meine Eltern und meinen Bruder habe ich mit der Nachricht völlig aus dem Konzept gebracht *lach*. Aber meine Mutter überraschte mich mit ihrer Frage, wann sie Riley mal kennenlernen darf. Daher werden wir jetzt im Mai für eine Woche nach Hause fahren. Im Club läuft es auch super. Bin ja nicht nur der Mann für das Technische, sondern auch jetzt für die Warenbestellung und –Warenannahme verantwortlich. Sean hat mir nur verschwiegen, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist.

Riley: Ich kann mich da eigentlich nur Gab anschließen. Wenn ich ihn nicht getroffen hätte, wüsste ich nicht, was ich heute machen würde. Auf jeden Fall gebe ich ihn nicht mehr her. Aber ich bin auch schon mächtig aufgeregt. Mit Gabs Mutter hatte ich sogar schon telefoniert. Sie kommt noch nicht wirklich damit klar, aber neugierig ist sie. Hoffentlich enttäusche ich sie nicht.

Madison: Und ich bin derzeit fleißig am Schreiben. Doch nicht am Black Desire, das muss noch ein wenig warten, bis ich mit meinem Gay-Romance-Drama „Destiny Chains“ fertig bin. Ich hatte es ja schon letztes Jahr angefangen und ständig kamen andere Dinge dazwischen. Jetzt endlich bekommen Kenny und Nick ihre Geschichte. Im Vordergrund stehen die beiden Hauptprotagonisten Kenneth Ward und Nickolas Harper. Ihre Liebe zur Musik verbindet sie und aus ihrer gegenseitigen Faszination wird Leidenschaft und Liebe. Doch auch das Thema Homophobie hat in der Geschichte einen großen Stellenwert. Das Wort Drama wird die Handlung ebenfalls sehr prägen.


Zwölf Kapitel sind bereits geschrieben, doch ich bin zurzeit am Überarbeiten. Ich baue gerade ein paar kleine und auch große Änderungen ein, die der Geschichte eine ganz neue Würze geben wird.


Ihr dürft alle gespannt sein.

 

Ela: Damit kommen wir, leider, auch schon zum Ende des Interviews. Ich möchte mich ganz lieb bei dir, Maddi, und natürlich auch bei euch, Gab und Riley, für das tolle Interview bedanken. Eine abschließende Frage bzw Bitte hätte ich aber noch, vielleicht magst du, Maddi, und ihr beiden, Gab und Riley, vielleicht noch ein letzten Satz unseren Lesern hier mitteilen. Etwas, was du bzw ihr schon immer einmal loswerden wollt/et. Ich bin gespannt was das ist.

Madison: Lebt jeden Tag, als wäre es euer Letzter. Die Dinge verändern sich viel zu schnell. So schnell, dass man gar nicht nachkommt. Vor allem, wenn man einen ganz besonderen lieben Menschen verloren hat, dem man noch so viele Dinge erzählen möchte und es nicht mehr kann.

Gab: Urteilt niemals auf den ersten Blick. Hinter jedem Bild oder Aussage steckt eine eigene Geschichte. Ob sie euch nun gefällt oder nicht. Letztendlich bin ich froh, dass ich sorgfältig darüber nachgedacht habe und diesen Schritt bereue ich seitdem keine Minute.

Riley: Vertrauen muss man sich verdienen. Ein guter Freund von mir hat mir gezeigt, dass nicht jeder Mensch gleich ist.

 

Nochmals vielen Dank für die tollen Antworten und den überraschenden Besuch von Gab und Riley.

 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 

Dann mache ich doch einfach mal weiter. Denn was wäre eine Blogtour ohne ein Gewinnspiel? Nichts oder?

 

Hier wäre dann also die Gewinnspielfrage für euch:

 

Welche Frage würdet ihr gern der Autorin stellen?

 

Hinweis zum Gewinnspiel:

 

Um einen der unten aufgeführten Preise zu gewinnen, müsst ihr jeden Tag die Frage zum jeweiligen Beitrag beantworten und euch die Antwort notieren. Am Ende (sprich am 24.04.2017) schickt ihr eure Antworten bis Mitternacht mit dem Betreff:
„Blogtour Angel’s Guardian“
an folgende Emailadresse:
Damit landet ihr im Lostopf.

Ausgelost wird am 25.04.2017 und die Gewinner werden per Email benachrichtigt.

  1. Platz – signierte Taschenbuchausgabe mit Lesezeichen
  2. Platz – eBook „Angel’s Guardian“ (mobi oder epub)
  3. Platz – signiertes Lesezeichen von „Angel’s Guardian“

Teilnahmebedingungen: Ab 18 Jahre – kein Ersatz bei Verlust auf dem Postweg – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Persönliche Daten werden nur für die Verlosung verwendet. Gewinn nur möglich mit Postanschrift innerhalb Deutschlands und Österreich.

 

Autorentag mit Volker Bitzer


Damit ist es nun Zeit für ein Interview mit dem Autoren Volker Bitzer. Ja und was soll ich sagen, es hat sich doch auch noch John, der Protagonist, der Buchreihe zu uns gesellt. Doch lest einfach selbst mal, was die Beiden mir so geantwortet haben. Viel Spaß bei unserem Interview.
Ela: Erst einmal ein dickes Dankschön, dass du dich bereit erklärt hast, ein paar Fragen zu beantworten. Ja und vielleicht mag sich ja John zu uns gesellen.
Volker: Für mich ist das eine Ehre und ein Vergnügen. Aber ich wundere mich sehr, dass John heute tatsächlich dabei ist. 
John: Ich war gerade in der Gegend und dachte, ich nutze die Chance, um einige Dinge klarzustellen. Solange niemand von mir erwartet, dass ich die Maske absetze, beantworte ich gerne ein paar Fragen. 
Ela: Dann fange ich doch mal ganz unkonventionell an. Wenn ich fragen darf, wie alt, wie groß und wie gut bist du Volker? Darf man das eigentlich einen Mann fragen? 😂 Ja und John, magst du vielleicht auch die Frage beantworten ohne ein zu deutliches Bild von dir zu zeichnen? Ich weiß ja, dass du dich sehr bedeckt hältst.
Volker: Ich bin 48 Jahre alt, ein Meter und neunundsiebzig Zentimeter groß – und ich bin böse. 
John: Ich bin zwischen ein Meter sechzig und ein Meter neunzig groß, zwischen 25 und 55 Jahre alt – und ich bin sehr, sehr böse. 
Ela: Nein, im Ernst, dein Buch (Volker) über den Auftragsmörder John (meine Rezension findet ihr hier) durfte ich ja bereits lesen und habe dies wirklich genossen. Nun meine erste Frage, wie bist du zum Schreiben gekommen? Okay, eine Frage, die dir mit Sicherheit schon des Öfteren gestellt wurde.
Volker: Ich habe schon als Kind Geschichten geliebt. Schon sehr früh habe ich selber welche erfunden und sie meiner jüngeren Schwester vorm Schlafengehen erzählt. Dumm nur, dass sie danach stundenlang wach lag. Später habe ich meine Leidenschaft dann in Form von Kurzgeschichten zu Papier gebracht und gleichzeitig professionalisiert: Gleich nach dem Studium habe ich ein Zeitungsvolontariat gemacht. Das Schreiben gehört seitdem zu den wichtigsten Dingen in meinem Leben.
Ela: Hast du dir lange überlegt ob du unter Pseudonym schreibst oder hast du auch mit dem Gedanken gespielt unter deinem realen Namen zu veröffentlichen?
Volker: Ich konnte schon immer für jede Zeile, die ich geschrieben habe, mit meinem eigenen Namen einstehen.
Ela: Noch eine Frage an John, wird Volker uns noch mehr von dir schreiben dürfen?
John: Vielleicht in ein paar Jahren. Ich führe zwar weiter Tagebuch, muss aber ehrlich sagen, dass mein Leben im Augenblick nicht soooooo spannend ist, dass man daraus schon eine Fortsetzung meiner Geschichte machen könnte.
Ela: Nun wieder die Frage an Volker. Werden wir auch mal ein anderes Genre von dir lesen können und wenn ja, in welche Richtung könnte dies gehen?
Volker: Ja, das ist durchaus möglich. Ich arbeite gerade an anderen Projekten. Dabei handelt es sich um einige Kurzgeschichten, die nicht alle ins Krimi-Genre fallen, und um einen Thriller, der als Roman angelegt ist.
Ela: Noch eine Frage die mich brennende interessiert an dich Volker, war für dich von Anfang an klar, dass du mich bei meiner Blogaktion „Autorentag“ unterstützen würdest?
Volker: Ja, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Die Blogger-Szene ist viel ehrlicher, kreativer und neugieriger als die etablierten Buchkritiker. So ein Interview, wie wir es heute führen, liest man selten in klassischen Medien. Ich muss an dieser Stelle allerdings das Handelsblatt in Schutz nehmen. Ich hätte nie gedacht, dass diese altehrwürdige Wirtschaftszeitung mal so ein witziges Interview mit mir veröffentlicht (Link).
Frage: Und nun mal ein paar Schnellfragen an dich Volker (gerne auch an dich John)…
Lieblingsautor: Franz Kafka
Lieblingsbuch: „Saturday Night and Sunday Morning“ von Alan Sillitoe
Lieblingsfilm: „Zwei glorreiche Halunken“
Lieblingsfarbe: Schwarz
Lieblingsessen: Grünkohl mit Bremer Pinkel, Bauchfleisch, Kassler, Kochwurst und Salzkartoffeln
Und hier noch entweder oder…
Schwarz oder weiß: Schwarz.
Groß oder klein: Hat beides was für sich.
Kaffee oder Tee: Kaffee – gerne mit viel Milch.  
Arbeit oder Urlaub: Schreiben ist Urlaub. Wenn ich nicht schreibe, ist Urlaub aber besser als alles andere.  
Winter oder Sommer: Sommer.                                  
Herbst oder Frühling: Frühling (trotz Pollenflug).
Romantik oder Horror: Gute Horrorgeschichten sind meistens besser. Romantische Geschichten sind oft zu leicht vorhersehbar.
Ela: Damit sind wir auch schon fast am Ende meines kleinen Interviews mit euch beiden, lieber Volker und John. Ich möchte mich bei euch für eure Antworten ganz lieb bedanken. Nun gebe ich euch beiden hier noch mal die Möglichkeit, direkt etwas für eure (und meine) Leser zu schreiben. Etwas, was ihr ihnen schon immer einmal sagen wolltet. Also dann mal los…
Volker: Der schwarze Pfirsich steht im Achtzig-Grad-Winkel zum Herbstwind.  
John: Der Bitzer ist total durchgeknallt. 
Was für ein Interview, vielen, vielen Dank für eure Antworten, Volker und auch John. Ich hatte super viel Spaß dabei und hoffe, ihr hattet es auch. An meine Leser, ich hoffe, ihr habt das Interview genossen und bekamt dadurch einen noch besseren Blick auf den Autoren und seinen Protagonisten.

7 x sieben die Blogreise mit Nadja Losbohm 7/3


Damit haben wir nun also schon Beitrag drei des heutigen Tages für euch.  Ja und dafür muss die liebe Nadja mir nun mal so einiges beantworten. Mal sehen was sie mir bzw. uns so verrät…
†††

 
Ela: Hallöchen meine Süße, erst einmal…hier ein Käffchen…möchtest du mit Milch und Zucker oder schwarz?
Nadja: Nur die Milch, bitte. 
Ela: *schepperklapper Bitteschön, dein Milchkaffee…
†††
 
Ela: Okay, ich hoffe du sitzt gemütlich und ich kann loslegen *lol. Ich habe mir erlaubt und deine kleine Biografie, welche du auf deiner Autorenseite beim großen A veröffentlicht hast, schon mal meinen Lesern vorgestellt. Magst du noch etwas dazu ergänzen?
Nadja: Vielleicht dass mein Lieblingsessen Bratkartoffeln ist? 
†††
 
Ela: Wir zwei hatten ja bei schon zwei Blogtouren das Vergnügen. Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen. Unter anderem war eine Tour auch für Band 1 der Jägerin-Reihe dabei. Vielleicht habe ich dir auch damals schon die Frage gestellt, doch ich mache es einfach nochmal. Hast du dich durch die Serie Buffy ein wenig inspirieren lassen zu dieser Reihe?
Nadja: Ich habe zwar die Serie hin und wieder geschaut, als sie frisch herausgekommen war, aber als ich „Die Jägerin“ schrieb, dachte ich absolut nicht an die Serie. Es hat sich einfach so ergeben. Zuerst gab es die Idee zu Pater Michael und die Geschichte mit der Angst vor den 7 Zwergen. J Danach erst gesellte sich die Jägerin hinzu.
†††
 
Ela: Wie bist du eigentlich genau auf dieses Genre, also im Bereich der Vampire und Monster, gelandet? Wärst du vielleicht selbst gerne eines? Oder bist du hin und wieder eines? *lach
Nadja: Ich habe mich schon in Jugendtagen für solch düstere Wesen interessiert, habe haufenweise Bücher über paranormale Phänomene gelesen und seltsame Kreaturen, die irgendwo aufgetaucht sein sollen. Ich mochte auch immer sehr Klassiker wie „Dracula“. Da war es wohl vorprogrammiert, dass sie in meinen Geschichten auftauchen. Ich bin wohl eine Mischung aus Vampir und Monster: Meine Haut schlägt Blasen, wenn ich zu lange in der Sonne bin, und wenn ich Hunger habe oder übermüdet bin, kann ich grummelig werden. 😉
†††
 
Ela: Ich durfte ja auch schon ein komplett anderes Buch von dir lesen (deine Magie der Bücher – Kurzgeschichten). Kannst du dir vorstellen, dass du in der Richtung mal einen kompletten Roman schreibst?
Nadja: Vorstellen kann ich es mir durchaus. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit, um alles aufzuschreiben, was mir im Kopf herum geht. *seufz*
†††
 
Ela: Oh ich sehe gerade, dein Kaffee ist leer. Möchtest du noch einen oder lieber etwas anders?
Nadja: Ein Cappuccino wäre nett. 
Ela: Und bitteschön Liebes, dein Cappuccino…
†††
 
Ela: Gibt es eigentlich eine Geschichte, wie du zum Schreiben gekommen bist? Häufig erzählen einem diverse Autoren, ihnen kamen die Geschichten im Schlaf. War das bei dir ebenso?
Nadja: Ich kam zum Schreiben, als ich 19 Jahre alt war. Ich lernte die Arbeiten von einem Schauspieler/ Künstler kennen und war sehr beeindruckt, dass er so viele verschiedene Dinge gemacht hatte. Das motivierte mich dazu, auch etwas Neues auszuprobieren. Bis dato hatte ich wahnsinnig gern gemalt und gezeichnet. Dann kam das Schreiben hinzu. Die Ideen für meine Geschichten kommen mir in ganz unterschiedlichen Situationen, wenn ich spazieren gehen, etwas höre oder ein Foto sehe. Manchmal entstehen auch Ideen beim Hören von Musik. Aber ich „renne“ keiner Geschichte hinterher, soll heißen: Ich suche nicht sie, sondern sie finden mich.
†††
 
Ela: War für dich eigentlich von Anfang an klar, dass du unter deinem Namen veröffentlichst oder hast du anfangs darüber nachgedacht vielleicht unter Pseudonym zu veröffentlichen?
Nadja: Ganz am Anfang dachte ich darüber nach, ein Pseudonym zu wählen und hatte mir sogar schon eines ausgesucht. Aber dann sagte eine Freundin zu mir: „Du kannst stolz darauf sein, wenn DEIN Name auf dem Buch steht und nicht ein ausgedachter.“
†††
 
Ela: Immer wieder lese ich, leider, dass so manche Autoren das Handtuch werfen, da ihre E-Books auf einschlägigen Seiten erscheinen. So etwas finde ich als Leser wirklich ziemlich ärgerlich, denn wenn ich ein Buch lesen möchte, dann kann ich mir es schließlich auch ehrlich erwerben und gut ist. Nun meine Frage, ist dir dies auch schon passiert und was genau versuchst du dagegen zu unternehmen? Hat man als Autor überhaupt irgendwie eine Chance sein E-Books so zu sichern, dass es gar nicht erst auf solchen dubiosen Seiten hochgeladen werden kann?
Nadja: Ich kenne das Problem sehr gut! Ich habe dadurch sicherlich einige Verluste erlitten. Es ärgert mich sehr, da es unzählige Stunden dauert, die Geschichten zu schreiben, die Manuskripte zu überarbeiten, bis man sie vorzeigen kann, und es auch Geld kostet, ein tolles Cover anfertigen zu lassen. Es ist ein Handwerk und kein Handwerker arbeitet für lau. Außerdem sind E-Books kein „Freiwild“, auch wenn man sie gratis bekommen hat durch Preisaktionen oder Gewinnspiele oder gar, indem man sie erst käuflich erwirbt und dann wieder zurückgibt. Woran genau es liegt und wer dafür verantwortlich ist, kann man schlecht herausfinden, denke ich. Dagegen wehren kann ich mich nur, indem ich die Seitenbetreiber anschreibe und sie darauf hinweise, dass es illegale Downloads meiner Bücher auf ihren Seiten gibt und um Löschung zu bitten. Es ist vermutlich wie mit anderen Bereichen im Leben: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.
†††
 
Ela:  Und nun komme ich auch schon fast zum Ende meiner Fragen. Doch bevor ich hier Schluss mache, erst einmal ein Gläschen Sekt für uns zwei und ein dickes fettes Dankeschön an dich, liebe Nadja, für deine Geduld und ich hoffe, ich habe dir nun kein Loch in deinen Bauch gefragt. Nun möchte ich dir hier noch die Möglichkeit bieten, deinen und auch meinen Lesern noch eine Kleinigkeit mit auf den Weg zu geben. Vielleicht hast du ja sogar noch ein paar Neuigkeiten, was und wann ein neues Buchbaby von dir zu erwarten ist.
Nadja: Ich danke DIR, liebe Michaela, dass du mich schon seit Jahren begleitest und mich unterstützt. Ich weiß das sehr zu schätzen und hoffe sehr auf weitere Zusammenarbeiten. Ich danke auch allen Lesern, die mit mir diese Reise bestreiten und mich ermutigen, weiterzumachen und „Die Magie der Bücher“ so wunderbar angenommen haben, was eine absolute Überraschung war. Danke, dass ihr so geduldig seid mit mir und meinem Stift, der manchmal recht langsam über das Papier gleitet. Ich hoffe noch in diesem Jahr ein neues Buch auf den Weg zu bringen, einen historischen Fantasy-Roman über Pater Michael aus „Die Jägerin“. Ich habe auch einige Kapitel für den sechsten Band von „Die Jägerin“ geschrieben, aber dieses Buch ist noch nicht wirklich spruchreif.
Mein Name „Nadja“ bedeutet im Russischen „Hoffnung“. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es klappt mit den Geschichten. Gebt ihr die Hoffnung bitte auch nicht auf – egal in welchem Bereich des Lesens…äh, Lebens. 
†††

 
Und nochmals ein dickes fettes Dankeschön für deine tollen Antworten, Nadja. Ich denke, damit konnten wir nun auch den letzten Leser, der dich noch nicht kannte, dir etwas näher bringen. Ja und ich bin dann erste einmal wieder weg und lasse euch mit diesem Interview alleine. Aber nicht lange, versprochen…

#7xsiebendieBlogreise – Vorstellrunde der Blogger


Und nun geht mein Blogbaby „7 x sieben – die Blogreise“ schon in die dritte Runde. Ich bin mächtig stolz auf alle, die mir (wieder) dabei geholfen haben und hoffe, dass auch diese Runde ein voller Erfolg für uns alle wird. Dieses Mal kam uns die Idee, dass sich vielleicht auch einmal wir Blogger bei euch ein kleine wenig vorstellen. Dafür haben wir uns einen kleinen Fragebogen einfallen lasse und jede von uns, hat diesen so, wie sie es mag, beantwortet. Da ich nun die letzte im Bunde bin, bekommt ihr nun heute meine Antworten. Ich hoffe, sie sind informativ und ihr lernt mich dadurch noch ein wenig besser kennen. Also dann viel Spaß dabei!

  1. Erzähl doch mal ein bisschen über dich. Wer steckt hinter dem Blog?
Mh, was soll ich über mich preisgeben, was ihr nicht eh schon wisst? *lol Okay, ich versuche es einfach mal…ich bin:
weiblich, fast 50 Jahre alt, verheiratet, habe einen bald 14 jährigen Sohn, ein süßes Labländer-Mädchen (Mix aus Labrador und kleinem Münsterländer, daher der neue Rassename, Kreation von unserem Sohn *lach), liebe es zu lesen, hin und wieder mal zu stricken und zu basteln, bin gerne im Garten am Buddeln, relaxe gerne, habe früher mal sehr aktiv Turniertanz gemacht (sogar selbst unterrichtet), irgendwann mal einen Beruf erlernt (Bürokauffrau)
Noch mehr? Na ich denke, das sollte fürs erste reichen.
  1. Was reizt dich am Bloggen?
Schwer zu sagen, was mich am Bloggen reizt. Am Anfang war es wohl das Neue und Unbekannte einfach mal ausprobieren. Dabei musste ich wohl auch den einen oder auch anderen gravierenden Fehler begehen. Denn aus Fehlern soll man ja bekanntlich lernen *grins. Im Laufe meiner Bloggerzeit, mittlerweilen schon über 8 Jahre, hat sich meine Beitragsstruktur sehr gewandelt. Während ich am Anfang viel zu viel von mir selbst preisgegeben habe, was ich ziemlich schnell auch bereut habe. Denn das Netz vergisst nie!!! Kamen dann diese vielen Blogaktionen von anderen Bloggern. Da war an jedem Wochentag irgendeine Aktion, an der man teilnehmen konnte. Das atete jedoch wirklich schnell in Stress aus. Denn wehe man hat einmal nicht mitgemischt… Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen und habe mich entschlossen, ich könnte doch mal Buchrezensionen schreiben. Denn warum sollte man seine Eindrücke des Gelesenen nicht auch anderen mitteilen. Dabei ging es mir nie, und geht es mir immer noch nicht, darum, viele neue Leser auf meinen Blog zu ziehen. Natürlich freue ich mich über jeden der bei mir hängenbleibt und der mir immer mal wieder einen lieben Kommentar da lässt. Letzten Endes geht es mir eigentlich nur darum, vielleicht dem einen oder auch anderen Leser das eine oder auch andere Buch näher zu bringen. Und wenn ich dann dadurch diesen einen neuen Autoren geschenkt habe, freue ich mich noch mehr. Vielleicht erreichen mich ja irgendwann einmal dadurch Nachrichten dieser, in dem sie mir mitteilen, dass auch meine Rezension sie zum Lesen des jeweiligen Buches animiert hat. Nach den ersten Rezensionen wurde ich ziemlich schnell sogar von der ersten Autorin direkt angeschrieben, ob ich mir nicht vorstellen könnte, ihre Bücher zu rezensieren. Aus dieser Anfrage ist mittlerweilen eine kleine Freundschaft entstanden und mit der Zeit erreichten mich immer mehr Anfragen. Das hat mich dabei bestätigt, weiter meine Rezensionen für meine Leser einzustellen.
  1. Was sind deine Auswahlkriterien, um ein Buch auszuwählen?
Ein Auswahlkriterium habe ich nicht, mich muss einfach der Klappentext ansprechen und gut ist.
  1. Welches war das erste Buch welches du gelesen hast?
Mh, schwere Frage. An das ich mich erinnere, wäre die Hanni und Nanni-Reihe von Enid Blyton. Aber ich denke, davor hat mir meine Mama bestimmt irgendeinen Klassiker vorgelesen.
  1. Was war der Auslöser für deine allererste Rezension? Und weißt du noch das Buch?
Den gab es nicht wirklich, ich wollte einfach mal meine Eindrücke zu Büchern auch anderen Lesern zukommen lassen. Meine erste, auf meinem Blog veröffentlichte Rezension war: „Twilight: Bis(s) zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer. (Hiergeht es zur Rezension.)
  1. Hast du schon einmal ein Buch abgebrochen oder tust du das regelmäßig? Wenn ja, warum?
Ich habe wirklich schon mal ein Buch abgebrochen. Sogar bereits zweimal. Das erste Buch hatte ich mir als Hardcover gekauft, da mich das Thema des Buche sehr interessiert hatte, doch beim Lesen zog es sich sowas von hin, dass es mir keinen Spaß machte, der Geschichte zu folgen. Es wurde dermaßen am Thema vorbei geschrieben, leider. Beim zweiten Buch, welches ich direkt von der Autorin bekam, kam ich einfach nicht in die Geschichte (eine Dystopie) hinein. Habe daraufhin mit der Autorin korrespondiert und das Problem geschildert. Sie war mir in keinster Weise böse und darüber hinaus, habe ich dennoch einige Bücher von ihr gelesen und die lagen mir eindeutig besser.
  1. Welches Buch hat dir schon einmal oder zuletzt schlaflose Nächte bereitet?
So eines hatte ich noch nicht wirklich, obwohl ich schon das eine oder auch andere Buch hatte, bei dem ich einfach durchlesen musste und dabei so gut wie alles um mich herum vergessen habe, incl. der Zeit *lach.
  1. Was ist die verrückteste, außergewöhnlichste oder seltsamste Geschichte, die du bisher gelesen hast?
Dazu kann ich nicht wirklich etwas schreiben, solche Bücher hatte ich bisher noch nicht.
  1. Wie sähe dein perfekter Leseort aus und wie ist der tatsächliche?
Mein perfekter Leseort, mh, schwer zu sagen, vielleicht ein bequemer Sessel, dazu eine Decke (für den Fall, dass ich friere), genug Kaffee und den richtigen Lesestoff. Mein tatsächlicher Leseort, ist mein Sessel im Wohnzimmer. Auch bequem, aber nur solange, wie mein Hintern auch mitmacht *lol.
  1. Schreibst du vielleicht sogar selbst?
Öhm, räusper, also ich versuche es jedenfalls. Doch wann und ob die Geschichten jemals fertig werden, kann ich echt nicht sagen. Denn immer wieder plagen mich Selbstzweifel. Ich denke dann stets, das habe ich doch selbst schon mal irgendwo so gelesen. Das will eh keiner lesen, liest sich wie jedes andere Buch. Usw. usw.…
  1. Wenn du als Tier oder Gestaltwandler leben könntest, welches würdest du sein wollen? Oder kannst du dich mit einem Tier besonders identifizieren?
Ich und ein Tier? Na dann wäre ich wohl ein Trampeltier *lol. Nein ehrlich, sowas möchte ich eher nicht sein.
  1. Spielen wir eine Runde Pokémon. Du hast 5 Bälle und die Pokémons sind Bücher. Welche musst du unbedingt fangen?
Der Chemist“ von Stephenie Meyer
Himbeermond“ von Mella Dumont
Silber (Buch 1)“ von Kerstin Gier
Für dich bestimmt“ von J. R. König
  1. Welches Buch sollte man verfilmen?
Da viele mir so spontan keines ein, denn meist ist man eh von den Verfilmungen so enttäuscht, dass man lieber beim Lesen der Bücher bleiben sollte.
  1. Warst du schon mal auf einer Buchmesse, wenn ja welche?
Bisher leider noch nicht, doch wenn alles klappt, bin ich dieses Jahr zum ersten Mal auf einer und zwar auf der BuchBerlin.
  1. Welche Romanfigur wärst du gerne?
Ich und eine Romanfigur, ne, das will keiner lesen *lol.
  1. Du hast die Chance auf ein Date mit einem Autoren, wo soll es stattfinden? Und mit wem würdest du dich gerne treffen?
Oh ja, also mit einem meiner lieben Autoren hatte ich jetzt schon ein paar Mal das Vergnügen. Aber es stehen noch so einige auf meiner Liste, die ich super gerne mal treffen würde. Wo? Mh vielleicht in einem netten Café.
  1. Welches Buch hat dich tief berührt?
Das war eindeutig „Wüstenblume“ von Waris Dirie. Das musste ich immer mal wieder bei Seite legen, da es sehr heftig geschrieben ist. Es basiert ja auch auf wahren Begebenheiten.
  1. Über was würdest du gerne mal bloggen?
Oh, schwer zu sagen, spontan wüsste ich da kein Thema. Bei mir ist sowas meist spontan und situationsabhängig.
  1. Welche Autoren durftest du schon persönlich kennenlernen?
Die liebe Maya Sturm.
  1. Hast du einen LieblingsBlog außer deinem eigenen?
Oh, nicht nur einen, wer mal schauen mag, der geht doch einfach mal auf meine Blogempfehlungen.

Damit habe ich, hoffe ich jedenfalls, die Fragen zu eurer Zufriedenheit beantwortet. Ja und damit ihr dann auch gleich wisst, wer so alles bei der morgen startenden Blogreise dabei ist an Bloggern und Autoren, findet ihr hier gleich noch unseren Flyer zur Blogreise. Wir freuen uns schon mächtig auf euch und wünschen euch ganz viel Spaß bei der Reise.


Für alle, die sich so auf Facebook tummeln, unter dem Hashtag #7xsiebendieBlogreise findet ihr uns dann dort auch und eine Veranstaltung dazu haben wir ebenfalls dort laufen.



 

 photo Reiseplanbild 3_zpslfghxdaa.jpg


Und hier noch alle Links der Blogs für euch:

Dorthe von Beara liest. (http://bearaliest.blogspot.de/) mit Ellen McCoy (13.03.2017)

Alexandra vom Lesebuch (http://www.richteronweb.de/) mit Pia Guttenson (14.03.2017)

Barbara von Unsere kleine Bücherwelt (https://www.facebook.com/UnserekleineBuecherwelt1/?ref=ts&fref=ts) mit Ava J. Thorne (15.03.2017)

Svenja von Tintenwunderwelt (http://meine-tintenwunderwelt.de/) mit Katrin Gindele (16.03.2017)

Christin von Liebe zu Büchern (https://www.facebook.com/LiebezuBuechern/) mit Melanie Weber-Tilse (17.03.2017)

Anja von Unsere kleine Bücherwelt (https://www.facebook.com/UnserekleineBuecherwelt1/?ref=ts&fref=ts) mit Gabriele E. Fleischmann (18.03.2017)

ja und dann auch ich noch…

Ela von Sonnenblümchens Dreams (http://sonnenblumentraumwelt.blogspot.de/) mit Nadja Losebohm (19.03.2017)