Krebsi fragt Krebsi – mit Antje

Krebsi fragt Krebsi

Es geht mal wieder mit meinem Herzensanliegen „Krebsi fragt Krebsi“ weiter und dieses Mal durfte ich eine für mich sehr wichtige Person interviewen. Die süße Antje. Ganz am Anfang meier Diagnose, was sie die Person, die mich aufgefangen hat. Ich konnte, und kann noch, stets mit all meinen Fragen und Sorgen bezüglich meiner Erkrankung kommen und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. Doch lest einfach selbst einmal, was Antje mir geantwortet hat.

Wer bist du?

Eines vorweg…Michaela hat gesagt ich darf so viel erzählen wie ich will J …ob das gut ist, wird man sehen…

Also, ich bin Antje…ich komme aus Bremen und geh mittlerweile auf die 50 zu…ich kann sie quasi schon am Horizont erahnen und ein bisschen erkennen…

Foto © Antje C.

Ich bin Stationspflegeleitung auf einer gynäkologischen Station und in meiner Freizeit bin ich vielseitig unterwegs…zum Beispiel  blogge ich über mein Leben, Musik und Bücher…

über das Schreiben habe ich gelernt meine Gedanken in die Welt zu lassen…sie mir von der Seele zu nehmen…

Ich zeichne sehr gerne – habe vor 2 Jahren für mich dabei Sketchnote entdeckt…seit dem sketchnote ich fast jeden Tag irgendetwas aus meinem Alltag oder aus einem Buch, das ich gerade lese oder Musik, die ich höre und die mich berührt…

Ich lese für mein Leben gern…am liebsten abends im Dunkeln…so entstand dann auch mein Blog „www.LesenimDunkeln.de“…

Titelbild von Antjes Blog #fack.ju.krebs

Mit meinem Mann, meinem Sohn und meinem Vater habe ich seit letztem Jahr eine Parzelle – auch darüber gibt es viel zu berichten…da teilen mein Mann und ich uns den Blog „www.punk-gemuese.de“…

Ich geh gern wandern und auf Konzerte – wenn Corona es wieder zulässt…am liebsten verbringe ich meine freie Zeit aber mit meinem Mann – meinem Seelenmenschen…meinem Komplizen…besten Freund…Liebhaber…Ehemann…Vater meines Sohnes…und da ist dann schon fast egal was wir machen…manchmal einfach nur schweigen…manchmal bis spät in die Nacht reden – über Gott und die Welt…manchmal Geschichten zusammen spinnen die nie jemand außer uns hören wird…

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Der Blog mit dem alles begann und ich mein altes Leben hinter mir ließ, heißt, wie sollte es anders sein, FACKJUKREBS

Hier geht es um meine Erkrankung und Therapie…um meine Gefühle…um Gedanken, die die Erkrankung mit sich brachte und immer noch bringt…

begonnen hat das damals auf einer Facebookseite mit dem Namen „Therapie-Tagebuch“…

genau das war es nämlich…mein Tagebuch…meine Gedanken…irgendwann reichte mir das nicht mehr aus und mein Mann musste mir einen Blog basteln…

wer Lust hat kann mich dort gern besuchen, auch wenn es mittlerweile ruhiger geworden ist, freu ich mich immer über neue Leute…

www.fackjukrebs.de

oder

www.facebook.com/tagebuchac

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Ich habe Brustkrebs…Hormonrezeptor positiv…

Heißt mein Krebs wurde gefüttert von den Östrogenen meines Körpers…

Meine Diagnose bekam ich Anfang April 2015 – genauer gesagt am 10.04.2015…

Festgestellt hatte ich meinen Knoten allerdings schon am 04.04. – Ostersamstag…einfach so nach dem duschen…beim eincremen…

hä? was war‘n das?…noch mal drüber gegangen…Blutleere im Kopf…scheiße…die Brust sieht auch anders aus…

Das kann nicht sein…was mach ich denn jetzt?

Krebs ist kein Notfall (bekam auch ich von einer Ärztin zuhören) – das kann man aber auch nur von sich geben, wenn man auf der anderen Seite des Tisches sitzt…ich fühlte mich definitiv wie ein Notfall…ich hatte das Gefühl, das hier ein Angriff auf mein Leben gestartet wird…und keiner kann mir helfen…ich muss noch drei Tage warten, bis mir ein Arzt weiterhelfen kann…

Collage ©️ Antje C.

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Meine ersten Gedanken weiss ich noch sehr genau…die Zeit bis ich aber meinen Befund bekam, war ein stätiges auf und ab…

der Ultraschall gar nicht so schlimm…

die Mammographie komplett ohne Befund…hätte es nicht diesen Tastbefund gegeben, wären die Bilder als unauffällig durchgegangen…

als ich meine Stanze bekam, sagte die Ärzte „bleib mal ganz ruhig…das Material sieht erstmal okay aus…das kennen wir auch anders“…

für mich war zu diesem Zeitpunkt aber schon klar, was das alles bedeutet…ich bin Krankenschwester, in der Gynäkologie…

einen Monat vorher hatte ich gerade meine Prüfung in der Weiterbildung „Breast Nurse – Fachkrankenschwester für Brusterkrankungen“ abgelegt…mein Thema war „die Brustselbstuntersuchung“…

tja hat geklappt würde ich sagen…der getastete Befund hatte eine Größe von 7 mm…

aber ich schweife ab…

man muss wissen, ich habe mich damals in die Hände meiner Ärzte begeben und auch behandeln lassen…mit denen ich auch sonst zusammen arbeite…somit war ich mit diesen Leuten auch auf DU…sie sind in gewisser Weise mein Zuhause…und genau das hat mir auch gut getan…kein anonymer Fall zu sein…

da mein Mann damals gerade einen neuen Job angefangen hatte, wollte ich nicht das er mich zu den Untersuchungen begleitet…dafür war eine meiner besten Freundinnen an meiner Seite…

als wir an diesem Freitag in die Ambulanz kamen um das Ergebnis der Stanze zu erfahren, war das sehr interessant…zumindest im Nachblick…es war gefühlt viel leiser…keiner vom Personal war zu sehen…

dann kam die Ärztin und nahm uns mit…in ihrer Hand hielt sie eine stationäre Akte…mein Gedanke? „oh sie hat sich schon mal gleich die Akte vom nächsten Patienten mitgenommen“…dann sitzt sie uns gegenüber und sagt als erstes „es tut mir so leid“…

ich höre den Satz und schaue einfach stumpf an ihr vorbei aus dem Fenster…meine Freundin greift meine Hand…da draußen vor dem Fenster steht ein Chirurg und raucht…mein Gedanke? „warum seh ich den eigentlich immer nur rauchen?“ 

und dann? Als hätte es einen Knall gegeben, hatte ich ganz plötzlich das Gefühl „ich sitze im falschen Zug…das hier ist nicht mein Zug…ich muss hier raus…ganz schnell“…ich bin an diesem Tag in ein tiefes schwarzes Loch gefallen…allein hätte ich da niemals wieder raus gefunden…und ich bin froh das viele Menschen ganz spontan da waren und für mich Hoffnung hatten, die ich selbst nicht aufbringen konnte…

heute weiß ich, es war alles richtig damals…es war mein Zug…und es war auch mein Koffer, der neben mir stand…manchmal hilft mir jemand ein bisschen beim tragen…aber es wird immer mein Koffer bleiben…und auch mein Zug…

bis ich an diesen Punkt kommen konnte, verging aber sehr viel Zeit…viele Tränen flossen…viele Lach- und Sorgenfalten wurden gebildet…

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog/HP zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Mit meiner Diagnose hatte ich erst das Gefühl allein zu sein…niemanden zur Last fallen zu wollen…mich verkriechen und schweigen…aber das ist Blödsinn…diese Erkrankung befällt nicht nur dich…sie befällt dein ganzes Umfeld…deinen Freundeskreis…deine Familie…deinen Partner…deine Kinder…die Arbeit…Bekannte…einfach alle die mit dir zu tun haben…meine eine Freundin sagt immer „so ein bisschen habe auch ich Krebs gehabt“…und jeder hängt mit seinen eigenen Gedanken herum…keiner mag seine Ängste klar äußern…sind sie doch sehr verschieden…mein Mann hatte Angst das ich sterbe…er hat sich vor allem auch Gedanken darüber gemacht wie er mit unserem Sohn allein klar kommen wird…ob es finanziell alles klappt…ich hatte Angst meinen Mann und meinen Sohn verlassen zu müssen…“vergessen zu werden“…ich wollt den beiden doch noch so lange auf den Geist gehen…

Der Blog war erst nur mein Ventil…das was ich nicht aussprechen konnte, konnte ich aber schreiben…und wenn ich Freunde traf, dann wollte ich nicht immer beantworten wie es mir auf Grund der Krebserkrankung geht – ich wollte darauf nicht reduziert werden…ich wollte über das Leben reden…über die schönen Dinge…also bekamen sie alle den Link zu meinem Blog und die Aufforderung doch einfach dort zu lesen, wenn sie wissen wollten wie es gerade mit der Therapie aussieht…das hat gut funktioniert…

Leute die mich besuchten, erzählten mir einfach aus ihrem Leben…sehr selten hatte der Krebs eine große Rolle darin gespielt…nach und nach fanden aber auch andere Brustkrebserkrankte ihren Weg auf meinen Blog…sie sprachen mir Mut zu…holten sich selbst aber auch eine Portion Mut bei mir ab…es wurde ein Nehmen und Geben daraus…und das tat gut und tut es noch heute…und, ich war definitiv nicht allein…ich lernte über den Blog mich immer wieder auf das Positive zu konzentrieren…im Netz findet man leider halt oftmals nur negatives…Menschen denen es nicht gut geht, die aber auch kein Licht sehen wollen…die du mit positiven Worten nicht erreichen kannst…davon wollte ich mich distanzieren…die taten mir einfach nicht gut…alles Doofe hat auch immer etwas positives…nicht immer sofort erkennbar…aber trotzdem da…und das galt es für mich zu entdecken…es gibt von mir mehr lachende als weinende Fotos aus dieser Zeit…mein Sohn hat immer Bilder gemalt mit lächelnden Gesichtern…immer mich zwischen ihn und seinem Vater…das hat mir gezeigt, wie auch er mich mit seinen 6 Jahren wahr nimmt – lächelnd, aber Schutz und Halt suchend…

Zeichnung © Sohn von Antje C.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen – mein Blog soll anderen Menschen Mut machen…sie nicht die Hoffnung verlieren lassen…Brustkrebs zählt zu dem chronischen Erkrankungen…egal wie gut oder schlecht deine Prognose ist…es wird dich dein restliches Leben begleiten…manchmal nur still und leise…manchmal in Form von Angst…oder auch von Schmerzen…

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Such die Menschen die dir gut tun…meide die anderen… vertraue auf dich und deine Gefühle – du weißt am besten was gut für dich ist…und wenn die Angst kommt, dann versuch sie zuzulassen…schick sie dann aber auch weiter…das ist nicht einfach…das weiß ich selber…ich hatte einen schönen Spruch den ich mir auch heute noch in Erinnerung rufe, wenn die Angst mal wieder übermächtig wird

„Wenn wir uns ständig Sorgen machen, fallen wir einzig und allein unseren Fantasien zum Opfer und sind unfähig zu handeln, weil es eben Fantasien und nicht Tatsachen sind, die uns bedrohen.“

Seit damals ist nichts mehr wie es wahr…ich habe 5 Jahre gebraucht um die Worte einer Psychologin zu verstehen, die von einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ sprach…aber, in meinem heutigen Leben 2.0 wäre nichts wie es ist, wenn es damals nicht gewesen wäre wie es war…mein Leben ist schön…ich liebe es…und ich lebe es mit all meinen Sinnen…und all seinen Facetten…

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Liebe Antje, vielen lieben Dank für deine ausführlichen Antworten und den Einblick in deiner Krebserkrankung und wie du damit umgehst. Auch Danke ich dir persönlich vielmals, dass du stets ein offenes Ohr für mich hast. Bleib wie du bist, ich hab dich lieb.

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Ich hoffe, dass ihr anderen das Interview interessant und informativ fandet. Ist vielleicht ein weiterer Krebsi hier gelandet und hätte Lust sich meinen Fragen zu stellen? Dann schreibt mich einfach per Mail (im Impressum) an.

Bleibt alle gesund bzw werdet es schnell wieder.

Grüßle eure Ela 

An alle Engel da oben

Bildnachweis (c) pixabay.com

Heute ist Totensonntag und eigentlich wollte ich zu solchen besonderen Tagen im Jahr nicht wirklich etwas schreiben. Dennoch mache ich es jetzt. Denn nicht nur, dass am Freitag unsere liebe Nina von den Kieler Brustkrebssprotten ihre Reise in den Himmel nun endgültig angetreten ist und uns hier untern so viel Glitzer dagelassen hat. 

Nein, nicht nur deshalb schreibe ich nun doch einen Beitrag zu diesem Tag. 

In der Nacht zum Mittwoch verstarb ganz plötzlich der Neffe meines Mannes. Er wurde gerade einmal 27 Jahre alt 🥺. Er soll wohl an einem Hirnschlag verstorben sein und hinterlässt nicht nur seine Eltern und Geschwister, sondern auch seine Lebensgefährtin und zwei Kinder.

Und als wenn das nicht genug wäre, verstarb meine Großtante in der Nacht zum Freitag ebenfalls. Bei ihr wurde Nierenversagen und auch noch Covid 19 festgestellt.

Genau deshalb habe ich nun das Bedürfnis heute an Totensonntag etwas zu schreiben. Denn nicht nur diesen drei Personen möchte ich gedenken, sondern all den Verstorbenen, die mich direkt oder auch indirekt betreffen.

Für alle meine und eure Engel stell ich hier eine Kerze rein 🕯.

Bildnachweis (c) pixabay.com

Ich schicke gute Gedanken nach oben und hoffe, sie alle sehen weiterhin auf mich und meine kleine Familie herab und schützen uns.

Ruhet in Frieden 🖤🖤🖤

Grüßle eure Ela 

Auf Wiedersehen liebe Nina

Heute komme ich, leider, mit eine sehr traurigen Nachricht. Eine sehr, sehr liebe Freundin hat den Kampf verloren 😭.

Am 22. Oktober 2020 mussten die Kieler Brustkrebssprotten (zu denen ich auch gehöre) sich von ihrer Powersprotte, der lieben Nina, verabschieden. Der miese Beifahrer hat sie uns viel zu früh genommen. Ich selbst habe sie erst vor sehr kurzer Zeit kennengelernt. Leider konnten wir uns, Corona bedingt, nicht mehr persönlich treffen. Aber wir haben uns einige Male per Videochat sehen können. So weiß ich, was für eine Person Nina war. Nämlich eine fröhliche und powergeladene Frau. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen und das habe ich sofort an ihr bewundert und tue dies noch.

Mit diesem Beitrag möchte ich meine letzten Worte direkt an Nina richten und wer mag, der darf sich dem gerne anschließen und dadrunter kommentieren.

Foto (c) Dr. Bettina Schwanck

„Liebe Nina, 

viel zu früh hat dieser miese Beifahrer dich von uns genommen, dennoch bin ich froh und dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte. Auch wenn dies leider nur per Videochat ging und ich doch so sehr gehofft hatte, dass wir uns einfach auch mal in die Arme nehmen konnten. Doch leider geht das nun nicht mehr. Ich hoffe dennoch, dass du nun, am Ende der Regenbogenbrücke mit deiner Fröhlichkeit und deiner grenzenlosen Power dort alles rockst. Ich werde dich nie vergessen und sage Danke, dass du da warst.

Deiner Familie wünsche ich in dieser schweren Zeit viel Kraft und Stärke. 

Nochmals vielen Dank für alles liebe Nina.“

😭🖤🕯

Bevor ich nun meinen Brief schließe, auf der Seite der Sprotten hat jeder die Möglichkeit über die dort zu findende Mailadresse ebenfalls einen Brief an Nina oder ihre Familie zu richten.

Und damit ihr Vermächtnis absolut nicht in Vergessenheit gerät, würden sich die Sprotten über eine Spende auf jeden Fall auch sehr freuen. Also vielleicht überlegt ihr euch ja dieses Jahr einfach mal in diese Richtung für eine Spende und sei sie noch so klein.

Grüßle eure Ela 

Strick- und Bastelwahn: Ostertürkranz

Endlich kann ich euch mal wieder etwas aus der Strick- und Bastelabteilung zeigen. Die Tage habe ich nun unseren neuen Ostertürkranz fertig gestellt. Na was meint ihr? Schaut doch gut aus oder?
Mein nächstes Projekt habe ich auch schon begonnen und dann wünscht sich da noch eine liebe Freundin von mir für ihre Jüngste etwas. Lasst euch also überraschen, was da noch so kommt. Aber vorher bekommt ihr hier erst mal den Tür Kranz gezeigt.

Strickwahn: Handstulpen an gro

Und nun war es dann endlich soweit, das laute Schreien unseres Zwerges hatte erfolg. Seine Handstulpen sind nun auch fertig und er scheint sie zu lieben. Wenn er dürfte, so würde er mit ihnen ins Bett gehen *lach.

Und diese Orgelpfeifen habe ich für eine liebe Freundin gestrickt, zwei für Erwachsene und zwei für ihre Kids. Ich bin mal gespannt, wie sie ankommen.

So und nun muss ich endlich mal wieder was für mich stricken…

Badenixe

Und damit möchte ich euch einfach mal einen super Start in die neue Woche wünschen und euch von unserem tollen sonnigen Wochenende berichten. Wir waren mit unserer kleinen Shari nun endlich auf unserer Hundewiese. So etwas hat unsere Stadt extra für Hunde und ihre Besitzer eingerichtet, klasse sag ich euch. Dort können die Hunde nach herzenslust tollen und toben. Das Gelände ist recht weitläufig und mit einem hohen Zaun eingefasst und in der Mitte (ungefähr) ist sogar ein Gewässer. OK zu Zeit eher eine Schlammkuhle, aber das macht dem Spaß für die Vierbeiner ja nichts aus. Unsere Ziege hat jedenfalls ihren vollen Spaß gehabt.

 photo badenixe_zpsc8dd5261.jpg

Abends war die Kleine dann so platt, dass sie sofort, schon fast im Stehen, einschlief. Herrlich so ein Tobetag, nach der Hundewiese, ging es noch zu Freunden und deren Hund und dort tobte sie auch noch mal rum, kein Wunder also, dass sie anschließend mehr als platt war.

Schule, neue Freundin, Autofahren und schlafen


Oh ja und wuffel schön war es, hab es total genossen und damit ihr mal seht wie, hat Mama auch wieder drauf gehalten.


Hundeschule: Da hab ich eine neue Freundin gewonnen, die ist gerade mal 10 Wochen alt und eine reinrassige schwarze Labradorhündin (wie meine Hundemama) und da haben wir uns mal kurz entschlossen und uns zum Knäul gemacht…

Auto: naja Autofahren ist (noch) nicht wirklich mein Ding, aber hin und wieder muss es halt doch sein und dann seh ich, wenn ich nicht gerade leise am Fiepen bin, so aus…


Zuhause: Nach einem tollen Tag, so mit Schule, Autofahren, neue Wuffies kennen lernen und viel im Garten toben, dann muss ich schlafen…

Laufen, baden und spielen


Wauuuuu, da bin ich mal wiederrrrr. Ihr da, am Samstag war ich mit meiner Familie im Vogelpark in Marlow, das war ja voll toll, so viel gesehen (Mama hat was in ihrem Blog dazu geschrieben) und da war auch so ein Teich, da bin ich doch einfach mal reingesprungen, klasse, aber wisst ihr was, Papa meinte ich soll doch weiter, schade… Waren da knapp 5:30 Stunden, richtig toll und müde bin ich nachher gewesen.

Zuhause hab ich dann mal ein wenig geschlafen, aber abends gings noch zu meiner Freundin Jördis und da haben wir getobt…

  







Langes tolles tobe Wochenende ist um


Wauuuuuuuuuuuuuuuuuu was für ein Wochenende, richtig wuffelstark. Ich bin immer noch richtig happy und total kaputt, aber im Wuffelpositiven Sinne ☺.

Dann mal von vorne, am Freitag hatten meine zweibeinigen Eltern Besuch und der hat meine Freundin Jördis mitgebracht. Die ist eine knapp ein jährige sibirische Laikahündin und total durchgeknallt, genau wie ich. Wir zwei haben den ganzen Abend, laut Mama müssen das wohl an die 4 Stunden gewesen sein ☺, getobt, gespielt und gekaspert, aber dabei haben wir niemals einen Laut von uns gegeben. Haben damit bewiesen, man kann auch ganz, ganz leise Spielen. Na und am Samstag war dann auch wieder Schule für mich. Unsere Lehrerin hatte ihre beiden Rüden auch wieder mit auf den Platz genommen, wir waren nämlich echt nur ganz wenige, nur 4 Welpen. Leider musste sie sie jedoch nach einer Weile vor der Wiese an den Zaun binden, denn der eine, der Ältere der Beiden, ihr Alphatier, hatte mich auserkoren und wollte mir die Flötentöne beibringen. Aber echt nicht schlimm, nur irgendwie kamen wir nicht wirklich dazu, dass wir Kleinen etwas lernen konnten. Die Lehrerin meinte, das was ihr Basti da gemacht hätte, wäre normal, denn so etwas würden ältere Alphatiere häufig machen, wenn sie bei einem Welpen etwas merken, dass zu Dominanz führen könnte. Die meinten doch tatsächlich ich könnte ein Alphaweibchen werden *tztztz, ich doch nicht *lol. Naja, schüchtern bin ich nicht, ich geh immer genau ins Getümmel und will überall dabei sein *grins. Aber gelobt hat mich die Lehrerin dann auch noch ganz doll, ich würde für mein alter (bin ja nun 4 Monate) echt schon total gut hören und wäre auch richtig gelehrig, aber das haben Mama und Papa auch schon bemerkt und die sind vielleicht stolz auf mich. Bin ja mal gespannt was wir nächstes Mal alles tolles Machen und lernen, dieses Mal waren es nur Wiederholungen, aber die müssen ja auch sein, gelle?

 

Schule und großer Bruder

Und am Samstag war wieder Schule, das war vielleicht toll. Die große Wiese war richtig voll von blühendem Löwenzahn, zum Leidwesen unserer Menschen, aber wir fanden das richtig Wuffeltoll. Da ist so eine super tolle Labradoll-Hündin in weiß, die Elli, die hatte nachher kein weißes Fell mehr, die war gelb ☺. Mein Latz unter dem Kopf und auf dem Hals war auch gelb geworden, fand ich richtig cool. Naja und Unterricht hatten wir auch, unsere Lehrerin hat ihre zwei großen, super lieben, 8 und 10 Jahre alten Spaniel-Rüden dabei und die haben uns ganz tolle Sachen gezeigt, was wir so alles lernen können, wenn wir ganz fleißig sind. So ein wenig im Bereich Begleithund, aber auch Fährtensuche und tanzen konnte der eine ganz toll. Ich hab vielleicht Augen gemacht…

Und Mama und Papa sind mächtig stolz auf mich. Wir waren am Samstag Abend alle man (auch das kleine Herrchen) bei einer Geburtstagsfeier und ich hab mich da benommen wie ein ganz großes braves Mädchen und das obwohl es doch soooooo viel tolle neue Eindrücke gab. Aber ich bin halt eben doch ein braves Mädchen ☺.

Dann will ich euch doch auch noch mal meinen „großen“ Bruder zeigen, das ist der Nachbarshund, auf den Mama und Papa schon seit längerem auch immer mal wieder aufpassen. Mit dem kann man so schön toben und der zeigt mir auch ganz toll die große weite Welt.

Ach ja und der Teich ist mittlerweilen auch schon fertig, aber davon will euch die Mama die Tage noch berichten, also schaut doch bei ihr auch mal hin und wieder vorbei, die freut sich darüber echt.