Blogtouren – sterben sie?

Seit einer Weile merke ich immer wieder, dass bei Blog- bzw. Büchertouren nicht mehr so viele Leser aktiv mitmischen, wie es noch vor geraumer Zeit war. Ich finde es extrem schade, da man durch die Touren, immer wieder auf neue und interessante Bücher und Autoren aufmerksam wurde.

Schläft das nun ein?

Sind die Blogtouren wirklich so uninteressant geworden?

Ich habe dazu auf meiner FB-Seite unter den Hashtags #blogtouren #frage #proundkontra mal einen Fragenbeitrag geschrieben und daraus möchte ich euch mal einige Kommentare hier einstellen. (Natürlich alle mit vorheriger Rücksprache der Kommentierer.)

Caro Stürmer (Leserin) Ich finde Blogtouren ziemlich ausgelaugt. Besonders durch die vielen Agenturen ist man dermaßen überhäuft worden mit den Touren, dass man keine Lust mehr hatte, daran teilzunehmen. Egal, ob als Blogger oder als Leser. Gerade von Agenturen bekam man ständig nur noch standardisierte und langweilige Touren präsentiert, wo meines Erachtens das Herz fehlte.

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Alexandra Wölfel (Leserin) Ich hab das Gefühl, dass sich Blogger in den Beiträgen oft wirklich viel Mühe geben (natürlich gibt’s auch Ausnahmen), aber dass die Beiträge leider sehr wenig gelesen werden. Das sieht man ja auch an Kommentaren, selbst wenn ein Gewinnspiel mit dabei ist.
Mittlerweile verlegen sich die „Blog“Tourbeiträge ja auch auf Facebook Seiten, die immerhin mehr Sichtbarkeit vermuten lassen.
Ich selber schau nur bei Blogtouren rein von Büchern, die mich im Vorfeld schon interessieren.

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Alva Furisto (Autorin) Ich versuche mich ja gerade daran. 🙈Allerdings mag ich die Art der Touren nicht besonders, die sich nur um das Buch kreiseln. Ich finde es schön, wenn die Themen des Buches auch allgemein angeschnitten werden. Das muss dann das Buch natürlich auch hergeben. Aber da findet sich sicherlich bei vielen etwas. Was ich als Autorin nicht einschätzen kann ist, ob die Blogtouren tatsächlich aufmerksam verfolgt werden. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es zu viel Angebot gibt und die Leute teilweise überreizt sind.

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Sandra Nitzschke (Leserin) Blogtouren sind nicht so meine, als Leser. Es wird insgesamt schon sehr viel preisgegeben über die Story, Personen, Handlungsorte.
Da hat man dann schon sehr klare Vorstellungen und ich weiß dann nicht ob ich die Geschichte dann überhaupt noch unbedingt lesen muss.

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Sandra Pulletz (Autorin) Ich mag Blogtouren gern und schaue auch als Leser immer wieder gern vorbei.

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Was sind aber Blogtouren eigentlich?

Ich habe dazu den Wikipedia-Eintrag gefunden und dort steht…

Eine Blogtour ist eine Veranstaltung, bei der eine Person zu einem bestimmten Thema an verschiedenen Tagen auf verschiedenen Blogs zu Gast ist. Die Besonderheit einer Blogtour ist, dass die Person dabei ortsunabhängig und – sieht man von einer Interaktion mit Besuchern des Blogs ab – auch zeitlich unabhängig daran teilnehmen kann.

Eine weitere Besonderheit ist, dass bei einer Blogtour cross-medial kommuniziert werden kann. Der Blogbetreiber kann den Gast in Form eines Interviews zu einem Thema befragen, außerdem können neben dem Text ergänzend Audio-, Bild- und Videobeiträge gepostet werden. Zudem können Besucher des Blogs mit der Funktion des Kommentierens aktiv an der Veranstaltung teilnehmen. Der Gast kann wiederum Aussagen und Fragen in den Kommentaren selbst beantworten oder kommentieren.

Die Idee stammt ursprünglich vom amerikanischen Kleinverleger Ben Brown. Mittlerweile gibt es in den USA bereits zwei Unternehmen, die virtuelle Buchtourneen organisieren.

(wikipedia.de)

Nun bin ich selbst sehr gespalten, was es angeht ob ich noch Blogtouren veranstalten sollte. Denn mal ehrlich, wenn niemand (bis wenige) bei mir aktiv mitmacht, hat das Ganze doch keinen wirklichen Wert und einen Effekt eben auch nicht.

Wie seht ihr das?

Mögt ihr Blogtouren oder eher nicht?

Habt ihr diese Entwicklung auch schon mitbekommen?

Was könnte man anders mache?

Sollte man überhaupt etwas am Konzept einer Blogtour ändern?

Nun bin ich mal auf eure Meinungen gespannt und erhoffe mir eine rege Diskussion dadurch. Vielleicht bekomme ich so noch einen größeren Eindruck dazu, was genau bei den Touren nicht mehr läuft und was unbedingt bleiben sollte. Denn einhergehend geht das ganze ja auch mit Gewinnspielen auf Blogs ähnlich zu. Auch hier lässt das Interesse deutlich nach und keiner bzw. wenige machen noch dabei mit.

Grüßle eure Ela

#faktastisches2020 – eine Aktion Rund um Bücher, 1/12

Die fünf Mädels (das sind Jenny, Carmi, Mia, Susanne und Lea) der Facebook-Blog-Seite „Our Favorite-Books“ haben eine wundervolle Buchaktion für dieses Jahr ins Leben gerufen und diese werde ich mitmachen. Aber nicht wie ursprünglich angedacht, nur auf meiner FB-Seite, die ich für meinen Blog habe, sondern, ich habe diese Aktion mit rausgenommen. Natürlich habe ich vorher angefragt, ob das in Ordnung geht 😉.

Worum geht es? Einmal im Monat gibt es eine spezielle Buchfrage und dazu verfasst jeder, der daran teilnimmt einen Beitrag. Alle Beiträge werden mit diesen Hashtags gekennzeichnet:

#faktastischerjanuar (wird jeweils dem Monat angepasst)

#faktastisches2020

#faktastischdurchdasjahr

#wirsindfaktastisch

Und hier haben sie auch noch ein wundervolles Plakat dafür entworfen.

So viel dazu und damit möchte ich also mit meinem ersten Beitrag zu dieser Aktion beginnen.

Die Vorgabe für den Januar lautet:

Ein Buch, mit dem alles begann!

Ein Buch? Das war nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Buchreihe. Wie jedes Mädchen wohl auch, habe ich die Bücher von Enid Blyton verschlungen. Insbesondere die Hanni und Nanni-Reihe. Davon hatte ich sogar mal alle Bände 🥰. Sogar, wenn ich eigentlich schon schlafen sollte (Mama und Papa, bitte jetzt mal weggucken 🤣), habe ich unter der Bettdecke, mit Taschenlampe weiter gelesen. 

Ja und nun bin ich mal gespannt, welches Buch euch so zum Lesen gebracht hat. Lasst uns doch einfach mal darüber hier unterhalten. Ja und wer weiß, vielleicht entdecken wir ja noch wahre Literaturschätze dadurch.

Grüßle eure Ela