Krebsi fragt Krebsi – mit Patzi

Krebsi fragt Krebsi

Und endlich darf ich euch wieder einen Krebsi vorstellen, der mir bei meiner Mission ein besseren Umgang mit Krebspatienten, hilft. Für meine Aktion „Krebsi fragt Krebsi“ konnte ich dieses Mal eine liebe FB-Freundin gewinnen, die ich eigentlich durch eine Buchgruppe dort kennen gelernt habe und durch einige wundervolle und sehr intensive Gespräche haben wir festgestellt, dass wir beide leider diesen miesen Beifahrer haben/hatten. Ja und da lang es nahe, dass ich sie einfach fragte, ob sie bei meiner Blogaktion mitmachen würde und deshalb könnt ihr nun hier mein Interview mit meiner süßen Patzi lesen. Viel Spaß dabei!

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Wer bist du?

Mein Name ist Patricia oder auch Patzi Metzger, bin 51 Jahre und wohne im Rhein-Main-Gebiet. 

Patzi

Wie heißt dein Blog/Homepage/Social Media-Seite?

Die meisten kennen mich unter meinem Autorennamen Sandrine Dupont. Auf Facebook und Instagram findet ihr mich unter diesem Namen. Oder auf meiner Homepage (www.sandrinedupont.de

Welchen Krebs hast du und wann bekamst du deine Diagnose?

Ich habe Ende Februar 2015 die Diagnose invasiv-luboläres Mama-Carzinom bekommen, also Brustkrebs. Diese Krebsform ist recht selten und verbreitet sich schnell im befallenen Gewebe. Der Tumor mit dem gesamten Drüsengewebe und Warzenhof/Nippel wurde dann Mitte April 2015 entfernt. Dann folgte im heißesten Sommer des Jahrzehnts die 28 Bestrahlungen und im Februar 2016 der Wiederaufbau mit Gewebeentnahme aus der Bauchdecke.

Was waren deine ersten Gedanken nach der Diagnosestellung?

Mein erster Gedanke war keiner. Der zweite: „Warum ich?“ Ich bin im Jahr 2008 sehr schwer an der Leber erkrankt und hätte die OP*s im Jahr 2009 fast nicht überlebt. Und dann Krebs? Was wollte mir das Schicksal damit sagen? Für mich brach eine Welt zusammen. Und auch meine gesamte Familie litt sehr. 

Warum hast du dich entschlossen, einen Blog zu starten bzw offen darüber zu reden? Und was möchtest du damit erreichen?

Mir ist es wichtig zu zeigen, dass wir Betroffenen uns nicht verstecken müssen oder nicht über unsere Erkrankung reden dürfen. Ja, es ist schwer zu ertragen, für uns und auch für unsere Freunde und Familienangehörigen. Aber es ist NICHTS, was totgeschwiegen werden muss. Es ist nicht unsere Schuld, daran erkrankt zu sein. Wir wurden nicht gefragt, ob wir diesen Krebs wollen oder ob es uns grad passt, dass unser Leben nie wieder so sein wird wie es mal war. Wir müssen die Öffentlichkeit aufrütteln und um Verständnis bitten. Denn diese Erkrankung verändert alles. Und wir brauchen die Hilfe aller Menschen in unserem Umfeld. Nicht nur fürs Zuhören, sondern auch durch tatkräftige Unterstützung. Fragt nicht, wie kann ich helfen, sondern kommt vorbei und übernehmt einen Teil unserer Hausarbeit zum Beispiel. Der Zusammenhalt ist so wichtig. Ich hatte diese Unterstützung zum Glück. 

Was möchtest du Neuerkrankten gerne mit auf ihren Weg geben?

Versteckt euch nicht. Schämt euch nicht dafür, Hilfe zu brauchen und nehmt sie an, wenn sie angeboten wird. Denn nur, wenn wir uns gegenseitig unterstützen, können wir das schaffen. Ihr seid nicht allein mit eurem Schicksal. Sucht euch Helfer, für den Alltag und auch sonst. Niemand muss das allein ertragen. 

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Vielen lieben Dank Patzi, für das wundervolle und aufschlussreiche Interview. Ich hoffe, dass damit auch jeder, der diesen Beitrag nun liest, weiß, dass wir eben darüber reden. Krebs sollte niemals totgeschwiegen werden. 

An all jene, die selbst davon betroffen sind und Interesse haben ebenfalls ihre/seine Geschichte bei mir zu erzählen, schreibt mich doch einfach mal per Mail (steht im Impressum) an. 

Bis zum nächsten Interview und bleibt bzw werdet gesund!

Grüßle eure Ela 

Autoren erzählen…Nadja Losbohm

Neues Jahr – alte, wiederzubelebende, Blogaktionen. Ich konnte für meine Blogaktion „Autoren erzählen…“ eine super liebe Autorin gewinnen. Die liebe Nadja Losbohm, wir sind auf FB schon eine kleine Weile verbunden, auch habe ich schon einige Bücher von ihr gelesen und auf der BuchBerlin 2019 konnten wir uns auch endlich mal in die Arme nehmen. Ja und nun hat sie mir einen, wie ich finde, ganz außergewöhnlichen Beitrag für meine Blogaktion geschickt. Denn sie stellt sich nicht einfach nur auf meinem Blog vor, nein…ach lest selbst einfach mal und ihr werdet sehen was ich meine…🥰

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Nadja erzählt:

„Hallo zusammen, heute möchte ich gerne etwas über Mut beim Schreiben erzählen. Nicht nur ist es mutig, wenn man mit seinen Geschichten an die Öffentlichkeit geht. Nein, es ist auch mutig, das zu schreiben, was man möchte. Auf diesen Punkt möchte ich näher eingehen, weil es mir selbst sehr am Herzen liegt, dass Autor*innen mehr Mut zeigen, indem sie ihre Geschichten so verfassen, wie sie es für richtig halten. Das ist natürlich mit einigen Risiken verbunden wie z.B. denen, dass man unter Umständen ungesehen und ungelesen bleibt. Doch wenn mehr Schreiberlinge so arbeiten würden, wäre es nicht mehr so ungewöhnlich und Leser*innen würden mehr besondere Geschichten zu lesen bekommen, anstatt hundertfach dasselbe auf Papier (oder dem eReader)  zu erleben. 

Mein Beitrag ist also quasi ein kleines Plädoyer für mehr Mut beim Schreiben, für mehr Abwechslung, mehr man selbst zu sein und seine Bücher anders sein zu lassen, was noch viel zu selten passiert.

Ich habe mir auch schon des Öfteren anhören müssen, ich solle doch mal etwas anderes schreiben, etwas, das mehr Mainstream ist und nicht so „speziell“. Ich habe dazu immer nein gesagt. Meine Bücher sind anders, weil ich anders bin. Würde ich sie anders schreiben, wäre das für mich Verrat an meinen Geschichten und an mir selbst. Das möchte ich nicht, auch wenn ich so zu 90 % ungesehen und ungelesen vor mich hin dümpele und das Schreiben nur ein Verlustgeschäft ist (Meine Einnahmen in 2020 beliefen sich durch Buchverkäufe auf ca. 120 Euro, denen gegenüber mehr als 2000 Euro an Ausgaben stehen!). Zumindest was den finanziellen Aspekt angeht, würde es naheliegen, das Schreiben und Veröffentlichen sein zu lassen. Für solch ein Jahresgehalt würde hier doch niemand arbeiten gehen, oder?! 

Doch es geht um mehr als das, wenn du wahrlich Schriftsteller*in bist. Denn du kannst nicht anders, als zu schreiben. Also machst du weiter und so habe ich über die Jahre auch einiges gewonnen. So habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es durchaus Leser*innen gibt, die etwas andere Lektüre mögen, die zwischen den Zeilen lesen können, die hinter die Buchstaben blicken können und das Herz, mein Herz, sehen. 

Also, liebe Schreibende, seid mutig und schreibt etwas, das anders ist. Schaut nicht nach rechts oder links und brüht nicht immer wieder dasselbe auf, dass es an jeder Straßenecke gibt. Und liebe Leser*innen, seid auch ihr mutig, indem ihr den etwas andersartigen Geschichten eine Chance gebt, womit ich übrigens auch Verlage anspreche. 😉

Und wer ist der Mensch, der das hier schreibt?

Ich bin Nadja, 38 Jahre, lebe in Berlin und schreibe Geschichten der etwas anderen Art. Ehrlichkeit, Offenheit, Melancholie, bunte Phantasiewelten, kritische Aussagen über unsere Gesellschaft, dunkle Gedanken und Emotionen, Texte, die Weltanschauungen hinterfragen – meine Geschichten liest du mit allen Sinnen und findest dich und vielleicht auch ein paar deiner Überlegungen in dem einen oder anderen Buch von mir wieder. 😉

Abgesehen vom Schreiben liebe ich das Lesen, die Ostsee, an deren Stränden ich Diamanten und Bernstein suche *träum*, aber nie finde, die Serie „The Vampire Diaries“, Nagellack, Vanille- oder Stracciatella- Cappuccino und Toffifee (Man nennt mich auch gern „die Toffi-FEE“ 😅).“

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Wahnsinn, nicht wahr? Das ist doch mal eine Selbstvorstellung. Außergewöhnlich und super toll geschrieben. Vielen lieben Dank dafür meine Süße 🥰.

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Damit fehlen nur noch ihre Bücher:

Die Jägerin: Die Anfänge (17.03.2013 + 11.07.2019/Taschenbuch; 20.12.2013/eBook) => meine Rezension

Die Jägerin: Blutrausch (06.08.2013/eBook; 18.07.2019/Taschenbuch) => meine Rezension 

Die Jägerin: Vergangenheit und Gegenwart (12.03.2014/eBook; 19.07.2019/Taschenbuch)

Die Jägerin: Unter der Erde (17.10.2014/eBook; 26.07.2019/Taschenbuch)

Die Jägerin: Die Wiege des Bösen (10.04.2015/eBook; 31.07.2019/Taschenbuch)

Die Jägerin: In alle Ewigkeit (28.01.2019/eBook + Taschenbuch)

The Huntress (englische Ausgabe) (14.12.2014/eBook)

Die Tagebücher des Michael Iain Ryan: (Band 1) (05.08.2017 eBook)

Die Tagebücher des Michael Iain Ryan: (Band 2) (14.11.2020 eBook + Taschenbuch)

Hamster Stopfdichvoll und seine Freunde (29.09.2015/eBook)

Die Magie der Bücher (15.10.2016/eBook) => meine Rezension 

Chadwell Tywyll – Dunkle Märchen (16.10.2019 eBook + Taschenbuch)

Alaspis: Die Suche nach der Ewigkeit (15.10.2012 Taschenbuch; derzeit nicht verfügbar)

Hier findet ihr alle Bücher auf der Amazon-Autorenseite.

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Ich habe für sie vor gut einem Jahr ein kleines Video gebastelt, welches ich euch hier gerne zeigen möchte. Viel Spaß dabei!

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Liebe Nadja, dir möchte ich einen liebes Dankeschön schicken, für diesen wundervollen Beitrag zu meiner Blogaktion und euch, meine Leser, hoffe ich, hat der Beitrag genauso viel Freude bereitet wie mir.

Wenn jetzt auch andere Autoren hier waren und daran Interesse haben, sich mal auf meinem Blog vorzustellen, dann schickt mir doch einfach eine Mail (im Impressum). Ich würde mich sehr freuen, bis dahin, wir lesen uns.

Grüßle eure Ela 

Autoren erzählen…Lisa Skydla

2016 gab es den letzten Besuch eines Autoren auf meinem Blog. Warum und weshalb genau meine Blogaktion für Autorengastbesuche hier eingeschlafen ist, weiß ich wirklich nicht. Irgendwie ziemlich schade, deshalb dachte ich mir, ich versuche es einfach wieder aufleben zu lassen. 

Damit es auch gleich richtig losgeht, habe ich doch mal direkt eine liebe Autorin angesprochen und sie hat doch direkt zugesagt. Ja und deshalb bekommt ihr heute diesen wundervollen Gastbeitrag der lieben Lisa Skydla.

Lasst uns doch gemeinsam mal sehen, was sie uns zu erzählen hat. Viel Spaß dabei!

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Hallo, Michaela und vielen Dank, dass ich mich auf deiner Seite vorstellen darf.

(Ich habe zu danken, dass du mir hilfst diese Blogaktion wieder zum Leben zu erwecken.)

Tja, wer bin ich? Die meisten kennen mich unter meinem Pseudonym Lisa Skydla, Schriftstellerin, etwas durchgeknallt, ein wenig esotherisch angehaucht, also alles in allem ganz normal. Genau das habe ich auf einer Lesung mal gesagt und prompt kam ein Zwischenruf aus dem Publikum. 

„Glaubt der Frau kein Wort, die hat sogar zwei große Vögel.“

(😂)

Stimmt, wenn man den in meinem Kopf mitzählt, sind es sogar drei.

Ich lebe mit meinem Mann, meinem zweiten Sohn (der Erste ist schon ausgezogen) und einem kleinen Zoo auf dem Dorf. Städte mag ich in der Regel nicht, es gibt aktuell vier Ausnahmen. Aber um auf die Vögel zurückzukommen, wir haben einen Steppenadler und einen Uhu. Beide im Garten in der Voliere und das sind wirklich große Vögel.

(Einen Uhu? Wow 😍)

Lisa mit Attila

Wie du vielleicht erkennen kannst, nehme ich mich selbst nicht so sonderlich ernst. Dazu ist das Leben einfach zu kurz. Außerdem denke ich, dass es leichter ist, wenn man auch über sich selbst lachen kann.

(Das macht dich so super sympathisch.)

Beruflich habe ich mich vor mittlerweile fast neun Jahren entschieden, mein Hobby, das Schreiben, zum Beruf oder besser zur Berufung zu machen. Seitdem bestimmt es den größten Teil meines Lebens.

(Wow, ich wüsste nicht, ob ich so mutig wäre.)

Mein Tagesablauf ist chaotisch, meistens ziemlich unstrukturiert und ganz oft bin ich mit dem Kopf in meinen Geschichten. Ich möchte unterhalten, den Leuten, eine Auszeit vom Alltag bieten, daher kann es gut sein, dass meine Geschichten ein wenig unrealistisch sind. Aber hey, wer möchte schon den grauen, echten Alltag lesen?

(🤣)

Von echter Literatur bin ich meilenweit entfernt, das sollte jedem Leser klar sein. Und unter Literatur verstehe ich Brecht, Goethe, Tolstoi und so weiter.

Es gibt bei meinen Büchern genau eins, bei dem ich mir die Orte, in denen es spielt, nicht angesehen habe. Welches? Neee, das verrate ich nicht. Bei allen anderen war es mir wichtig, mir die Gegenden anzusehen. So haben mich meine Recherchereisen bereits nach St. Petersburg, Irland(einige verschiedene Orte), Oostende, Bulgarien, Wiesbaden, Wien, Hamburg und Island geführt. Okay, Island kannte ich vorher schon.

Da ich selbst bekennende Sub bin, ist BDSM natürlich ein Bestandteil meiner Geschichten. Leider gibt es immer noch Leute, die uns Subs für schwächliche, unterwürfige Weibchen halten, die nicht lebensfähig sind. Oder, die schlichtweg von ihrem Herrn unterdrückt werden. Wer mich mal live gesehen hat, der weiß, dass das nicht stimmt. Aber diese Diskussion würde hier jetzt zu weit führen. Sollte sich jemand für das Thema interessieren, kann er mich ruhig anschreiben. Ich beiße nicht und antworte fast immer.

Um es zusammenzufassen, meine Bücher sind ein Mix aus Romance, Erotik (BDSM) und oft auch Fantasy. Ich schreibe auch immer, was mir gerade so im Kopf herumspukt, anders kann ich es gar nicht. Selbst, wenn der Markt deutlich abzeichnet, dass man im Moment vielleicht besser über Mafiosis schreibt, statt dämonische Deutsche zu wählen. Was jetzt nicht heißt, dass bei mir niemals ein Mafiaboss vorkommen wird. Nur eben nicht auf Knopfdruck.

Wer mehr über mich oder meine Bücher wissen will, der sollte den Social Media Kanal seines Vertrauens befragen, sich auf meiner Website umsehen oder mal in meinem Podcast stöbern. Im Podcast „Lisa Skydla & Friends. BDSM, Literatur und mehr“ stelle ich auch immer wieder tolle Kollegen vor.

Ich wünsche dir alles Liebe und danke dir für die ganze Mühe, die du dir gibst, um uns Autoren zu unterstützen. DANKE.

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Wow, das nenn ich mal eine persönliche Einschätzung. Was für ein toller Beitrag liebe Lisa. Vielen, vielen Dank dafür.

Ja und damit ihr Lisa schneller findet, füge ich euch noch ihre online Präsenz hier ein.

Homepage der Autorin

Facebook-Seite der Autorin

Amazon-Autorenseite

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Ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen und ihr habt Lust auf weitere solcher Beiträge. Ja und wenn nun sogar der eine oder andere Autor diesen gelesen hat und sich vorstellen könnte, ebenfalls mal dabei zu sein, dann einfach bei mir melden. Meine Leser und ich würden uns sehr freuen.

Bis dahin liebe Grüßle eure Ela