Die dämonische Blogtour mit Lisa Skydla, Videos und Gewinnspiel

Oh weh, jetzt kommt wirklich der letzte Beitrag von mir zur dämonischen Blogtour. Ich hoffe, es hat euch gut gefallen und ihr habt Lust auf des Buch bekommen. Doch bevor ich euch das Gewinnspiel präsentiere, habe ich da noch was für euch.

Das kleine Video habe ich für das Buch gebastelt, aber schaut einfach selbst mal rein:

Ach ja und das die Autorin Lisa Skydla einen Podcast hat, habe ich euch ja bereits früher mal geschrieben, ja und für ihr Buch hat sie natürlich auch einen erstellt. Den habe ich euch auch noch mitgebracht:

Und? Seid ihr nun noch neugieriger auf das Buch? Na dann schnell mal zum großen A und kaufen.

🥰🥰🥰

Dann kommen wir doch mal zum GEWINNSPIEL.

Die Autorin Lisa Skydla hat dafür für einen meiner LeserInnen ein Taschenbuch von „Bella – Geliebte des Dämons“ bereit gestellt. Klasse, oder? Ich freu mich sehr darüber.


Was müsst ihr dafür tun? Ich würde gerne von euch wissen, was ihr über Dämonen und übersinnliches denkt und warum gerade ihr das Buch gewinnen müsst.

Ich bin mal sehr gespannt, was ihr mir dazu sagt und drücke schon mal allen die Daumen.

Zeit zum Mitmachen habt ihr bis zum 02. September 2020. Am folgenden Tag kommt dann die Losfee zum Einsatz. 

Wichtiges zum Gewinnspiel, ohne geht es leider nicht. Deshalb lest es euch gut durch, bevor ihr mitmacht.

Damit möchte ich Danke sagen, Danke meinen Mitbloggern, Danke an Lisa Skydla für ihr tolles Buch und Danke meinenLesern, dass ihr dabei ward.

Und nun noch allen, die mitmachen, viel Glück 🍀.

Grüßle eure Ela 

Märchenhafte Rockertour mit Bärbel Muschiol, Tag 1/3

Vorhin habe ich euch ja schon verraten, welche Märchenprinzessin in meinem Buch vorkommt. Es ist Cinderella oder wie sie in Deutschland eigentlich heißt, Aschenputtel.

Aber lasst uns doch erst einmal sehen, wer das eigentlich ist bzw war. Dafür habe ich euch man was mitgebracht:

Die Tochter eines reichen Mannes wächst wohlbehütet auf. Als die Mutter stirbt, bittet sie auf dem Totenbett die Tochter, ein Bäumlein auf ihrem Grab zu pflanzen, an dem sie rütteln solle, wenn sie einen Wunsch habe, was die Tochter auch tut. Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter heiratet der Vater eine Witwe, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. Stiefmutter und Stiefschwestern machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer. Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern fortan auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird das Mädchen Aschenputtel genannt.

Eines Tages gibt der König einen Ball, der drei Tage dauert. Die Stiefschwestern lassen sich von Aschenputtel für den Ball vorbereiten und geben ihr eine Schüssel voll Linsen, die sie bis zum Abend lesen soll. Als Aschenputtel sich an die Arbeit macht, kommen zwei Tauben angeflogen und fragen sie, ob sie ihr helfen sollen. Aschenputtel antwortet: „Ja, die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.“ Dann stellt sie sich auf die oberste Stufe des Taubenschlages und kann so ihre Schwestern beim Tanz mit dem Prinzen sehen.

Als die Schwestern am nächsten Tag die gelesenen Linsen sehen und hören, dass Aschenputtel ihnen zusah, lassen sie den Taubenschlag abreißen. Sie geben dem Mädchen einen Sack voll Wicken, die Aschenputtel wieder auslesen soll. Abermals fliegen die Tauben herbei und helfen ihr bei der Aufgabe. Sie raten ihr, zu dem Bäumlein auf dem Grab ihrer Mutter zu gehen und sich schöne Kleider zu wünschen, aber sie solle vor Mitternacht wieder zu Hause sein. Als Aschenputtel also das Bäumchen schüttelt und spricht „Bäumlein rüttel und schüttel dich, wirf schöne Kleider herab für mich!“, da liegen ein silbernes Kleid sowie Perlen, Strümpfe und silberne Pantoffeln vor ihr. Als sie das Kleid angezogen hat, steht vor ihrer Tür ein Wagen mit sechs Rappen, der sie zum Schloss bringt. Im Schloss hält der Prinz sie für eine fremde Prinzessin und die Schwestern, die sie nicht erkennen, ärgern sich, dass jemand schöner ist als sie. Um Mitternacht verlässt Aschenputtel den Ball und gibt die Kleider wieder dem Bäumchen auf dem Grab.

Am nächsten Morgen sind die Schwestern schlecht gelaunt und geben Aschenputtel erneut eine Schüssel mit Erbsen, die sie aussortieren muss. Wieder helfen ihr die Tauben und sie geht zu dem Bäumchen für ein neues Kleid. Diesmal ist es ganz aus Gold und Edelsteinen und hat goldene Pantoffeln. Vor ihrer Tür steht diesmal ein Wagen mit sechs Schimmeln, der sie zum Ball fährt. Als die Schwestern sie sehen und nicht erkennen, werden sie blass vor Neid. Der Prinz hat aber, damit sie nicht so schnell fortlaufen kann, die Schlosstreppe mit Pech bestrichen. Aschenputtel vergisst beim Tanzen die Zeit. Als sie den Glockenschlag hört, fällt ihr die Warnung der Tauben ein und sie erschrickt. Beim Hinausrennen bleibt einer ihrer Pantoffeln im Pech hängen. Der Prinz lässt bekanntgeben, dass er diejenige Jungfrau heirate, der der Schuh passe, doch allen ist der Schuh zu klein. Der Königssohn forscht auch im Haus des Vaters nach. Die beiden Stiefschwestern versuchen vergebens, den zierlichen Schuh über ihre Füße zu ziehen. Auf den Rat der Mutter hin schneidet sich die erste die Ferse und die zweite den großen Zeh ab. Auf dem Weg zum Tor wird der Betrug jedoch beide Male durch die Tauben aufgedeckt: „Rucke di guck, rucke di guck! Blut ist im Schuck: (Schuh) Der Schuck ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim.“ Aschenputtel, der als Einziger der Schuh passt, wird schließlich als wahre Braut erkannt. (Wikipedia)

Mit der Zeit hat sich das Märchen hier und da verändert. Manch ein Autor hat sich der Geschichte angenommen und seinen Stempel aufgedrückt. Auch die Filmbranche nahm sich der Geschichte an, allen voran denke ich da spontan an Disney. Die Verfilmung finde ich traumhaft schön, aber ich liebe auch Zeichentrick und gerade Disney.

Aber auch viele andere (ich liebe da auch noch „Drei Haselnüsse für Aschenputtel“) und auch moderne Adaptionen wurden gedreht und auch geschrieben. So komme ich dann auch im nächsten Beitrag dazu, euch meine Rezension zu…

Ein Rocker für Cinderella 

einzustellen und ich hoffe, dass ich euch zum selbst Lesen animieren kann. 

Also seid gespannt und bis gleich.

Grüßle eure Ela 

Es wird wieder und noch viel mehr

Ja, ich weiß, ich habe schon etwas länger nichts mehr hier eingestellt, doch deshalb müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Mir geht es gut, ich arbeite auch seid zwei Wochen wieder. Die inneren Narben zwicken weniger (bis gar nicht) als ich gedacht habe. Deshalb konnte ich auch nach gut vier Wochen wieder zur Arbeit gehen und für „meine“ Alten wieder putzen. Einzig mein Rücken macht mir ein wenig Probleme. Hin und wieder, wenn ich aus der gebückten Haltung hoch komme, reißt es ganz fies im unteren Rücken. Da muss ich dann super langsam, wie ne Schnecke im Delirium, mich entfalten, damit ich wieder gerade stehen kann. Da muss ich mal mit meiner Ärztin drüber reden. Ist nicht so schön. Bin mich derzeit immer wieder am strecken und dehnen, um dem vorzubeugen. Nützt aber nur bedingt wirklich. Naja, könnte schlimmer sein…

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Mit einem Klick dabei!

Ja und dann habe ich da noch ein Video für euch. Wie einige vielleicht wissen, bin ich seid geraumer Zeit auf der Cancer Unites – HP mit vertreten und in dem Zuge bekomme ich immer mal wieder Mails, in denen wir Krebsler Fragen gestellt bekommen, die wir beantworten können. Ja und bei einer Frage runde habe ich auch mitgemacht. Aber schaut und hört doch einfach mal rein.

Und, was meint ihr dazu? Soll ich nochmals dort mitmachen, wenn die Fragen passen?

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Und dann möchte ich euch von noch eine super tollen Truppe berichten. Gerade erst hat mich meine kleine Schwester (nach langem Pranseln) dazu bekommen, dass ich bei einer Onlinesitzung ihrer Selbsthilfegruppe teilnehme und ich bin froh, dass ich dabei war. 

Wer bzw welche Selbsthilfegruppe? Es sind die Kieler Brustkrebssprotten, über die ich da rede. Nun sagt bestimmt wer, aber du lebst doch dort gar nicht. Ach wisst ihr, dass ist echt egal, denn letztlich haben wir alle das selbe Päckchen zu tragen und hin und wieder ist es gut Sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Auch wenn es eben online ist. Man sieht sich, lernt sich kennen und weiß, dass andere einen sehr gut verstehen. 

Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Meeting so gut getan hätte. Denn noch in der Klinik, kurz nach der OP wollte ich von Selbsthilfegruppen nichts hören. Ich wollte nicht in eine Gruppe von Frauen, die alle mir ihre Geschichte erzählen, die genau meine ist und die dabei sich selbst bedauern. VORURTEILE, alles nur Vorurteile. Ja, auch denen untersteh ich, leider. 

Jetzt bin ich einfach mal gespannt, ob diese monatlich stattfindenden online Meetings auch nach Corona noch bestand haben. Ich hoffe es sehr, denn auch wenn Rostock – Kiel nicht so weit auseinander ist, ist es dennoch nicht immer einfach mal spontan dort hinzufahren. 

Nun wisst ihr wieder ein wenig mehr, wie es mir geht und was sich tut.

Grüßle eure Ela

Blogtour mit Sandra Pulletz, Schnipselparade und Videotrailer

Schon geht es weiter. Da ihr sicherlich gesehen habt, welche Bücher, ja ihr lest richtig, Mehrzahl, ich habe mir zwei Bücher der Autorin geschnappt, genommen habe. Möchte ich euch erst einmal ein wenig lecker auf diese machen, in dem ich euch mal ein paar Schnipselbilder hier reinstelle. Gemein, ich weiß, aber das muss jetzt einfach sein.

Zu „Walpurgisnacht“…

Zu „Ye Olde Tearoom“ gibt es leider keine, deshalb zeige ich euch einfach mal das Cover. Ist das nicht wunderschön?

Dann mal zu den Videos… (leider gibt es hier auch keines für Ye Olde Tearoom)

Und konnte ich euch noch neugieriger machen? Hoffentlich, gleich kommen meine Rezensionen zu den beiden Bücher, seid gespannt darauf.

Grüßle eure Ela

Büchertour mit Aline Jipp, Tag 4/4

Soll ich euch noch ein wenig auf Lyanne machen? Kann ich 🤣🤣🤣…

Und dann bin ich mal noch etwas gemeiner 😂😂😂. Habe hier mal ein kleines Video mit den Buchcovern von Alina‘s Bücher gebastelt. Viel Spaß beim Ansehen.


Ach, bevor ich dann den Tag bei mir beende, habe ich euch ja noch versprochen, zu sagen wo die Büchertour morgen halt macht. Es geht zu Jasmin und ihrer Lesegruft (FB) bzw. Enya’s Welt.

Viel Spaß weiterhin noch auf unserer Büchertour.

Grüßle eure Ela

Büchertour mit Nadja Losbohm – Tag 8.3

Nun ist die Tour wirklich bald vorbei. Ich bin irgendwie schon ein wenig traurig, aber dann auch wiederrum sehr froh, dass ich mit meinem Blog dabei war. Zumal die Idee der Büchertour ja auch mein „Baby“ ist. Doch bevor ich mit diesem vorletzten Beitrag nun dankeschön an euch sage, habe ich noch ein kleines Dankeschön an die liebe Nadja Losbohm…

und dann hätte ich da gerade was angestellt *lol

Nadja`s Fanpage

Damit bin ich dann erst einmal wieder weg und denkt daran, gleich kommt noch das Gewinnspiel.

Büchertour mit Eyrisha Summers – Tag 5.2

Am ersten Tourtag bekamt ihr von der lieben Rina ein wundervolles Video zu sehen, ja und auch ich habe mich mal unter die Filmemacher getraut und habe ein kleines Video aus den wundervollen Buchcovern der Autorin Eyrisha Summers gezaubert und möchte es euch nun nicht vorenthalten. Ich hoffe, es gefällt euch. Ja und vielleicht habe ich damit der Autorin auch eine kleine Freude bereitet *schmunzel.

Buchlesung beim Blümchen mit Tonia S. Kostrzewa


Ja ihr seht richtig, ich habe mir wieder einmal etwas einfallen lassen und hoffe, dass diese neue Rubrik bei euch und vor allem bei den Autoren Anklang findet. Ich möchte euch hier, hin und wieder mal Buchlesungen in Videoformat einstellen. Vielleicht habt ihr ja daran ein wenig Freude und entdeckt dadurch noch weitere tolle neue Kopfkinos für euch. Ja und damit es auch gleich losgehen kann, habe ich euch auch gleich mal eine Lesung mitgebracht. Auf meine Anfrage diesbezüglich über FB hat sich die Autorin Tonia S. Kostrzewa bei mir gemeldet und hier bekommt ihr also ihre Video-Buch-Lesung zu ihrem Buch…
 Die Magie der Geschwister
Inhalt: Auf dem Weg, seinen Vater aus den Fängen des Grafen zu befreien, begreift Ebony, das er auf Hilfe angewiesen ist. So begibt er sich auf die Suche nach seiner Zwillingsschwester. Diese gefunden, muss er ihr erklären, wer sie wirklich ist, und was es mit ihren Kräften auf sich hat, von denen sie immer annahm, es wären nur Träume. Obwohl Calandis an seiner Geschichte zweifelt, vertraut sie ihm doch. Und so machen sich beide auf, durch den scheinbar unendlichen Wald. Schnell wird ihnen klar, dass sie es nicht alleine schaffen können. Auf der Suche nach Hilfe, lernen sie die Wesen aus dem Wald kennen. Gemeinsam machen sich Calandis, Ebony und die Wesen auf den Weg, ihren Vater zu befreien. Doch so manch Böses ist ihnen auf den Fersen. Aber auch Gutes widerfährt ihnen. So erscheint ihre tot geglaubte Mutter, und gibt ihnen die Kraft, ihren Weg bis zum Ende zu gehen. Als ob das alles nicht schon aufregend genug wäre, lernen sie zum ersten Mal in ihrem Leben, was Liebe heißt! (Text © Amazon.de)

Viel Spaß euch dabei und dir, liebe Tonia, Danke dass du dabei bist.


Wenn auch andere Autoren eine Video-Buchlesung gerne auch meinem Blog finden möchten, dann meldet euch einfach bei mir.

 

Leseproben-Zeit beim Sonnenblümchen mit Katharina Mosel


Und damit habe ich euch heute wieder einmal eine wundervolle Leseprobe ergattert. Dieses Mal bekommt ihr einen kleinen Einblick in den Roman „Vier mal Frau“ von Katharina Mosel. 
Vorher möchte ich euch noch den passenden Buchtrailer, welchen mir die Autorin ebenfalls als Link mitgeschickt hat, hier einstellen:
Und nun ist hier die versprochene Leseprobe für euch. Viel Spaß dabei und lieben Dank an Katharina dafür.
Leseprobe:
Vier Mal Frau

Cecilia kam in die Küche. »Haben wir dich mit unserem Gezänk vertrieben? Hoffentlich nicht. Dabei bist du doch heute diejenige, um die wir uns kümmern wollen. Komm, lass mich das nehmen.« Sie nahm ihr das Besteck und die Teller aus der Hand. »Hast du beim Pizzadienst angerufen? Ich muss dringend etwas essen, sonst bin ich gleich betrunken.« Mona folgte ihr ins Wohnzimmer, nachdem sie vorher noch eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank geholt hatte.
»Oh«, meckerte Julia, als sie die Wasserflasche in Monas Hand sah. »Gibt es jetzt nur noch Wasser, und das heute, wo ich eine Fahrerin habe, die mich abends nach Hause bringt? Das ist doch nicht dein Ernst, oder?«
»Jetzt mach mal halb lang,« erwiderte Mona. »Die Pizza kommt gleich und zumindest ich kann nicht nur Sekt trinken, aber bediene dich. Im Kühlschrank stehen noch zwei Flaschen. Und wenn die geleert sind, habe ich noch Wein. Alles, was wir heute trinken, muss nicht mehr mit umziehen. Übrigens könnt ihr heute gerne hier schlafen. Die eingepackte Bettwäsche finde ich bestimmt schnell und Cecilia kann dann auch mehr trinken. Oder muss eine von euch morgen ganz früh raus?«
»Mit ›eine‹ kannst du nur Julia meinen. Du weißt doch, dass ich vor zehn Uhr nicht anfange.« Cecilia arbeitete vormittags als Führerin im Völkerkunde-museum, nachmittags und abends gab sie Yogaunterricht.
»Ich habe morgen früh keine Termine und kann daher ausnahmsweise später ins Studio kommen. Wir können uns also einen richtigen Mädelsabend machen. Alkohol gibt es wohl genug und die Pizza kommt gleich. Fehlen eigentlich nur noch Chips und Gummibärchen und am späteren Abend vielleicht ein Softporno. Der Fernseher steht ja noch da, bei welchem Streamingdienst bist du denn?«
»Das meinst du doch wohl jetzt nicht wirklich ernst, oder?« Mona war wirklich entsetzt.
Sie hatte noch nie im Leben einen Pornofilm an-gesehen.
Ob sie das den Freundinnen anvertrauen sollte? Sie merkte, wie sie rot wurde.
»Julia, nicht jeder denkt über Sex so wie du. Schau mal, Mona ist das peinlich.« Cecilia stellte das Geschirr auf den Couchtisch und trat neben ihre Freundin. Julia hatte es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht und spielte mit ihrem Wasserglas.
»Natürlich meine ich das ernst. Heute beginnt für dich ein neues Leben, das hast du selber gesagt. Warum soll das neue Leben nicht mit einem knackigen Männerarsch beginnen, gebannt auf Zelluloid?«
»Julia, also wirklich!« Cecilia kicherte.
Mona setzte sich langsam in den Sessel und musterte die Freundinnen. Sie hatte den beiden in den letzten Monaten alle Einzelheiten der Trennung berichtet, hatte mit ihnen geheult und gelacht, da konnte sie nun auch die letzten Geheimnisse noch ausbreiten. Sie griff nach ihrem Sektglas und trank es in einem Zuge leer. Dann holte sie tief Luft. »Ich habe noch nie einen Pornofilm gesehen und noch nie mit einem anderen Mann als Lars geschlafen. So, jetzt wisst ihr über mich Bescheid.«
Cecilia setzte sich neben Julia auf das Sofa und schob sie ein wenig zur Seite. Beide sagten kein Wort und sahen Mona stumm an.
Nach einer für Mona gefühlten Ewigkeit brach Julia in ein schallendes Gelächter aus. Als sie sich beruhigt hatte, sagte sie: »Oh mein Gott. Du willst sagen, dass du seit über einem Jahr keinen Sex mehr hattest? Es wird wirklich Zeit, dass du nach Hamburg kommst. Wir finden da schon einen Partner für dich.«
»Ich will keinen Partner, ich bin froh, wenn ich erst einmal alleine lebe.«
Mona setzte ihr Glas geräuschvoll auf dem Tisch ab.
»Mona, Schätzchen«, mischte sich Cecilia mit ruhiger Stimme ein. »Sie meint Sexpartner, nicht Lebenspartner. Und da bin ich ausnahmsweise einmal ihrer Meinung. Ein regelmäßiges Sexleben ist wichtig für die Gesundheit.«