Skoutz fragt Leser Challenge – Teil VI

Ich habe mir mal die Skoutz Challenge wieder hoch geholt, da ich sie ja noch nicht fertig habe und mir gerade danach ist. Mal sehen, was mir zu den nächsten 13 Fragen so einfällt. Bin selbst mal gespannt.

Dann mal los…

Teil VI – Wo und wie lernst du deine Bücher kennen?

  1. Wo informierst du dich über neue Lektüre? 

Sehr unterschiedlich, mal suche ich auf einem Grabbeltisch, mal geh ich direkt in meine        Lieblingsbuchhandlung. Aber dann bin ich auch schon beim großen A und stöbere dort. Genauso wie ich im sozialen Netzwerk immer wieder auf tolle Buchtipps stoße.

  1. Buchhandlung, Gespräche mit Freunden, Fernsehen oder Zeitung, Social Media, Spezialforen, Buchblogs, Neuerscheinungen in Online Shops, Google, Schlagwortsuche in Online-Shops

Überall dort und dann auch wieder nicht. So wie es sich gerade anbietet.

  1. Wo kaufst du Bücher?

Sehr viele Bücher kaufe ich als eBooks beim großen A, dennoch bin ich genauso gerne in Buchhandlungen am stöbern.

  1. (Online oder Buchhandel, neu oder antiquarisch)

Beides und alles. Denn Hauptsache ist doch das geschriebene Wort.

  1. Wie entscheidest du, ob du ein Buch kaufst?

Aus dem Bauch heraus.

  1. Empfehlung, Cover, Klappentext, Ranking, Leseprobe, Rezensionen

Beim Kauf bin ich eher der Klappentext-Käufer, auch wenn ich natürlich, wie viele ebenfalls, auch auf gut gestaltete Cover fliege. 

  1. Was schreckt dich bei einem Buch ab, wenn du es zum ersten Mal in die Hand nimmst?

Auch wenn es das nicht sollte, aber ein schlechtes und liebloses Cover schreckt mich schon ab.

  1. Achtest Du jemals auf Übersetzer- und Illustratorennamen? Falls ja: kannst Du (auswendig!) aus beiden Bereichen jemanden nennen, der Deiner Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?

Nein, ich würde nur dann darauf achten, wenn die Übersetzung mir die Fußnägel hochrollen lassen würde.

  1. Wie sieht für dich das perfekte Cover aus?

Oh, dass ist nicht wirklich zu beantworten. Denn wie heißt es so schön? Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dennoch denke ich, sollte das Covermotiv schon zum Thema des Buches passen.

  1. Gibt es ein Buch, ‘das man gelesen haben muss’?

Mit Sicherheit so einige, ich denke da im besonderen an all die Klassiker wie Shakespear, Goethe und Co..

  1. Fällt Dir ein (unfreiwillig) besonders witziger oder missratener Buchtitel ein?

Spontan leider nicht, sorry.

  1. Welches ist das verrückteste oder seltsamste Buch, das Du kennst?

„Die Masslosen“ von Michael Korda 

  1. Nimmst du an Leserunden oder Buchdiskussionen teil?

Hin und wieder, ja. 

Okay, damit sind auch diese Fragen beantwortet. Bleibt mir nur noch auf die Challenge hinzuweisen und euch meine anderen Beiträge (Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV und Teil V) kurz hier zu verlinken.

Ich hoffe, ich konnte euch vielleicht animieren bei der Challenge ebenfalls mal mitzumachen.

Grüßle eure Ela 

Blogtouren – sterben sie?

Seit einer Weile merke ich immer wieder, dass bei Blog- bzw. Büchertouren nicht mehr so viele Leser aktiv mitmischen, wie es noch vor geraumer Zeit war. Ich finde es extrem schade, da man durch die Touren, immer wieder auf neue und interessante Bücher und Autoren aufmerksam wurde.

Schläft das nun ein?

Sind die Blogtouren wirklich so uninteressant geworden?

Ich habe dazu auf meiner FB-Seite unter den Hashtags #blogtouren #frage #proundkontra mal einen Fragenbeitrag geschrieben und daraus möchte ich euch mal einige Kommentare hier einstellen. (Natürlich alle mit vorheriger Rücksprache der Kommentierer.)

Caro Stürmer (Leserin) Ich finde Blogtouren ziemlich ausgelaugt. Besonders durch die vielen Agenturen ist man dermaßen überhäuft worden mit den Touren, dass man keine Lust mehr hatte, daran teilzunehmen. Egal, ob als Blogger oder als Leser. Gerade von Agenturen bekam man ständig nur noch standardisierte und langweilige Touren präsentiert, wo meines Erachtens das Herz fehlte.

FB

Alexandra Wölfel (Leserin) Ich hab das Gefühl, dass sich Blogger in den Beiträgen oft wirklich viel Mühe geben (natürlich gibt’s auch Ausnahmen), aber dass die Beiträge leider sehr wenig gelesen werden. Das sieht man ja auch an Kommentaren, selbst wenn ein Gewinnspiel mit dabei ist.
Mittlerweile verlegen sich die „Blog“Tourbeiträge ja auch auf Facebook Seiten, die immerhin mehr Sichtbarkeit vermuten lassen.
Ich selber schau nur bei Blogtouren rein von Büchern, die mich im Vorfeld schon interessieren.

FB

Alva Furisto (Autorin) Ich versuche mich ja gerade daran. 🙈Allerdings mag ich die Art der Touren nicht besonders, die sich nur um das Buch kreiseln. Ich finde es schön, wenn die Themen des Buches auch allgemein angeschnitten werden. Das muss dann das Buch natürlich auch hergeben. Aber da findet sich sicherlich bei vielen etwas. Was ich als Autorin nicht einschätzen kann ist, ob die Blogtouren tatsächlich aufmerksam verfolgt werden. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es zu viel Angebot gibt und die Leute teilweise überreizt sind.

FB

Sandra Nitzschke (Leserin) Blogtouren sind nicht so meine, als Leser. Es wird insgesamt schon sehr viel preisgegeben über die Story, Personen, Handlungsorte.
Da hat man dann schon sehr klare Vorstellungen und ich weiß dann nicht ob ich die Geschichte dann überhaupt noch unbedingt lesen muss.

FB

Sandra Pulletz (Autorin) Ich mag Blogtouren gern und schaue auch als Leser immer wieder gern vorbei.

FB

Was sind aber Blogtouren eigentlich?

Ich habe dazu den Wikipedia-Eintrag gefunden und dort steht…

Eine Blogtour ist eine Veranstaltung, bei der eine Person zu einem bestimmten Thema an verschiedenen Tagen auf verschiedenen Blogs zu Gast ist. Die Besonderheit einer Blogtour ist, dass die Person dabei ortsunabhängig und – sieht man von einer Interaktion mit Besuchern des Blogs ab – auch zeitlich unabhängig daran teilnehmen kann.

Eine weitere Besonderheit ist, dass bei einer Blogtour cross-medial kommuniziert werden kann. Der Blogbetreiber kann den Gast in Form eines Interviews zu einem Thema befragen, außerdem können neben dem Text ergänzend Audio-, Bild- und Videobeiträge gepostet werden. Zudem können Besucher des Blogs mit der Funktion des Kommentierens aktiv an der Veranstaltung teilnehmen. Der Gast kann wiederum Aussagen und Fragen in den Kommentaren selbst beantworten oder kommentieren.

Die Idee stammt ursprünglich vom amerikanischen Kleinverleger Ben Brown. Mittlerweile gibt es in den USA bereits zwei Unternehmen, die virtuelle Buchtourneen organisieren.

(wikipedia.de)

Nun bin ich selbst sehr gespalten, was es angeht ob ich noch Blogtouren veranstalten sollte. Denn mal ehrlich, wenn niemand (bis wenige) bei mir aktiv mitmacht, hat das Ganze doch keinen wirklichen Wert und einen Effekt eben auch nicht.

Wie seht ihr das?

Mögt ihr Blogtouren oder eher nicht?

Habt ihr diese Entwicklung auch schon mitbekommen?

Was könnte man anders mache?

Sollte man überhaupt etwas am Konzept einer Blogtour ändern?

Nun bin ich mal auf eure Meinungen gespannt und erhoffe mir eine rege Diskussion dadurch. Vielleicht bekomme ich so noch einen größeren Eindruck dazu, was genau bei den Touren nicht mehr läuft und was unbedingt bleiben sollte. Denn einhergehend geht das ganze ja auch mit Gewinnspielen auf Blogs ähnlich zu. Auch hier lässt das Interesse deutlich nach und keiner bzw. wenige machen noch dabei mit.

Grüßle eure Ela