
Wie euch sicherlich noch bekannt ist, lese ich auch „Sachbücher“ und auch solche, die sich mit derselben Diagnose befassen, welche ich selbst im März 2018 bekam. So war für mich direkt klar, dass ich auch folgendes Buch lesen werde, als es mir in Social Media in meinen Feed gespült wurde.
Krebs ist kein Small Talk: Worte finden, wenn sie fehlen von Susanne Thiem
Inhalt: “Über Krebs spricht man nicht.” Mit diesem Glaubenssatz ist Susanne Thiem seit ihrer frühsten Kindheit aufgewachsen. Denn bereits mit sieben Jahren hat sie erlebt, wie das Schweigen um sie herum immer lauter wurde, als ihre Freundin an einem Hirntumor verstarb. Dieser tabu behaftete Umgang mit der Krankheit Krebs hat sie seitdem stets im Umgang mit anderen betroffenen Freunden begleitet. Bis sie selbst mit Anfang dreißig die Diagnose Brustkrebs erhielt und entschied, den Krebs mitten ins Leben zu holen. In ihrem Buch beschäftigt sie sich mit der Frage, wie wir das Schweigen brechen und passende Worte finden können, wenn eine Krebsdiagnose im Raum steht. Diese Frage reflektiert sie nicht nur anhand ihrer eigenen Geschichte, sondern bespricht sie mit vielen Gesprächspartnerinnen und gibt so hilfreiche Impulse und Orientierungshilfen für eine offene Krebskommunikation.
Daten zum Buch
gelesene Version: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Herausgeber: tolino media*
Veröffentlichung: 16. Januar 2025
Sprich über Krebs und schweige ihn niemals tot

Mein Fazit: Bevor ich euch mehr über den Inhalt des Buches berichte, lasst uns gemeinsam einen Blick auf das Cover werfen. Hier sehen wir die Autorin selbst und der Hintergrund ist dezent in lila gehalten. Für mich stimmt das Cover total.
Damit möchte ich euch meinen Eindruck zum Inhalt des Buches wiedergeben. Die Autorin Susanne Thiem nimmt uns hier mit in ihr noch junges Leben. Sie schneidet in wenigen kapiteln ihre Kindheit und Jugend an und einen der Glaubenssätze, „Über Krebs spricht man nicht.“. Ein Glaubenssatz den sicherlich viele von uns kennen, leider. Sehr beeindruckend schreibt sie, wie sie genau diesen für sich entwaffnet, als sie die Diagnose Brustkrebs bekam. Es war ein schwerer Weg, doch sie hat ihn gemeistert. Mit jedem Wort konnte ich ihre Gefühle spüren, aber auch, wie gut sie Worte findet und einsetzt. Hier merkt man deutlich, was sie antreibt.
Ich nehme mir selbst einiges aus Susannes Geschichte und werde noch mehr, als eh schon, eben trotzdem über Krebs sprechen. Diese Krankheit darf auf keinen Fall totgeschwiegen werden. Denn es gibt sie nun einmal und wir Patienten müssen durch die Therapie nun mal leider durch, da hilft es uns nicht, wenn andere sie nicht aussprechen.
Vielen lieben Dank für dein Buch liebe Susanne und das du uns mitgenommen hast. Wünsche dir weiterhin alles Gute.
Auch der Krebs bekommt positive Punkte
Meine Bewertung:

Susanne und die Worte
Wie ihr es von mir gewohnt seid, wenn ich neue Autoren auf meinem Blog habe, folgen hier nun einige Seiten aus dem Netz zu ihnen.
Nun kann gelesen werden
Wenn euch das Buch nun neugierig gemacht hat, dann schaut doch gerne unter anderem mal beim großen A* vorbei und dann viel Spaß beim Lesen.
Grüßle eure Ela