Blogtour: SKOUTZ-Thriller-Thementag 4

Und heute nun ist die erste SKOUTZ-ThrillerThementag-Tour bei mir angekommen. Nachdem wir nun am…

01. Februar 2020 bei Sarah-Jane von Miss Pumpkin reads zu Gast waren und die Frage „Erzähl doch mal, wie es war, als du deinen Thriller kennengelernt hast! Hast du, nachdem du den Klappentext gelesen hast, genau solch eine Story erwartet? Oder ist der Klappentext nicht gut gewählt?“ erörtert haben, ging es am…

02. Februar 2020 bei Michaela Harich mit der Frage „Wo spielt die Geschichte? Würden sie auch funktionieren, wenn man den Ort mit einem Ort der anderen Bücher durchmischt?“ zur Sache. Anschließend war dann am…

03. Februar 2020 die liebe Jasmin von Enya’s Welt dran und wir haben uns mit der Frage „dass wir die Hauptfiguren der Bücher vorstellen, die Jäger und die Gejagten, die Guten und die Bösen …Wer sie sind sie, was machen sie, was weiß man von ihnen? Lasst uns gemeinsam nach Übereinstimmungen und Unterschieden suchen.“

Und heute bin also ich dran. Doch bevor wir zur heutigen Frage kommen, möchte ich euch noch ganz kurz das Buch, mit dem ich bei diesem Thementag mitmische vorstellen. Es ist das Debüt „Das falsche Tabu“ von Anke Messerle.

Hier habe ich den Klappentext für euch:

SIE SUCHEN HILFE UND FINDEN DEN TOD.

Lübeck. November. In der Hansestadt werden drei Männer innerhalb weniger Tage in ihren Hotelzimmern grausam getötet. Sie sind identifiziert und dennoch tritt das Team der Lübecker Mordkommission auf der Stelle: Was haben die Opfer in der Stadt gewollt?

Hauptkommissar Lennart Bondevik ahnt nicht, welche Zerreißprobe auf ihn zukommt, als die Ermittlungen ihn an einen Ort führen, den Menschen aufsuchen, die sich für das verabscheuen, was sie begehren …

Meine Rezension dazu findet ihr hier.

Und nun kommt meine Frage:

„Erzähle mehr über das oder die Opfer! Wie werden sie eingeführt, wie nah kommt der Leser an sie heran? Leidet man mit ihnen oder bleiben sie letztlich namenlose Komparsen?“

Es ist nicht einfach etwas über die Opfer zu sagen und dabei nicht gleich zu spoilern. Denn im Grunde sind in diesem Buch Opfer und auch Täter schon mal zu verwechseln. Dennoch kann ich soviel sagen, man leidet mit ihnen. Man kommt ihnen auch nahe und dann wieder nicht. Auf keinen Fall sind sie namenlose Komparsen.

Wie sieht es nun mit den Opfern in euren Thrillern aus?

Und wenn ihr mir dazu eure Antwort genannt habt, denkt daran, morgen ist auch noch ein Tag und dann sind wir bei…

Charleen in ihrer Traumbibliothek

Viel Spaß und liebe Grüßle eure Ela

Autor: ela

Ich denke, träume, knipse, lache, lese, schreibe und dabei vergess ich nie meine Lieben. Vielleicht unterhalten wir uns ja hier, ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen und wünsche viel Spaß hier auf meinem Blog.

9 Gedanken zu „Blogtour: SKOUTZ-Thriller-Thementag 4“

  1. Hm, also in“DTidT“ wird das Opfer schon als Opfer eingeführt. Da ist es schon tot und man erfährt nur von Aussagen, welche Persönlichkeit dahinter steckte. Mitleiden ist da jetzt dann eher der falsche Begriff, es ist mehr ein hinterfragen, ob das schon alles gewesen ist 😅 ob das wirklich die Wahrheit ist oder ob das nur die subjektiven Sichtweisen sind. Am Ende stellt sich die Frage, wer war das Opfer wirklich? (Also, als Mensch)

  2. Bei meinem Buch „Der Nachtmann“ von Dan Gould sind die Opfer nicht so im Mittelpunkt, wie in anderen Thrillern, wo es ja oft um die Jagd geht.
    Aber da ihr Tod doch sehr zentral beschrieben wird, hat man natürlich Mitleid mit ihnen und fragt sich (das ist wohl auch das Ziel), was den Täter antreibt. Aber man kommt eben über die Opfer eher dem Täter als dem Opfer nahe. Es ist jedenfalls sehr intensiv beim Lesen.
    Hm … wisst ihr, was ich meine?

  3. Hallo Ela,

    irgendwie schon merkwürdig….die Opfer in vielen Thrillern bleiben/sind eher blass gestaltet.
    Jeder ist nur interessiert …wer der/die Täter sind und wieso er/sie es tut/getan hat ..wieder tut.
    Z.B. „Schweigen der Lämmer“ ….jede Masse Info über den Täter….
    Aber das Opfer bleibt außen vor…..Täter werden verurteilt ….aber was wird aus den Opfern.???…. z.B. seelischer Natur müssen sie ihr Lebtag mit sich rum getragen…das erfährt man nie oder?

    LG..Karin..

  4. Hallo Ela
    und direkt auch ein Hallo an alle anderen 🙂

    @Ela
    Ich finde deinen Thriller ganz besonders interessant, weil ich ja auch aus Schleswig-Holstein komme. Noch dazu finde ich, dass es sich sehr spannend anhört. Vielen Dank, dass du genau dieses recht unbekannte Buch gewählt hast.

    Nun aber zu der Frage, die mir echt schwer fällt zu beantworten, ohne groß zu spoilern.
    Buch: Traum. Wald. Tod.
    Morten versucht ja in meinem Buch, die Frau zu fangen/fesseln, etc. Also ist sie so gesehen ein potenzielles Opfer. Da die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von beiden geschrieben sind, fühlt man ja tatsächlich mit ihnen mit, weiß was in ihnen vorgeht und ist so hautnah mit dabei.
    Aber auch ihr Ehemann stürzt ja zu Beginn des Buches von einer Klippe. Es sieht zunächst alles nach einem Unfall aus, aber war es das wirklich? Oder ist auch er ein Opfer? Das müsst ihr selbst herausfinden 😉

    Liebe Grüße
    Charleen

    1. Hallo Charleen,

      danke für dein Lob. Gerade weil es ein eher unbekannter Thriller ist, habe ich ihn gewählt. Und weil ich die Autorin persönlich kennengelernt habe. Und mir ihr Debüt am Herzen liegt.

      Deine Antwort im Bezug auf dein Buch liest sich sehr interessant. Es macht Laune auf das Buch.

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Grüßle Ela

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